Nach ihren in zahlreiche Sprachen übersetzten Romanen „Suleika öffnet die Augen“ (2017) und „Wolgakinder“ (2019) legt die russische Gegenwartsautorin Gusel Jachina mit „Wo vielleicht das Leben wartet“ 2022 ihr neuestes literarisches Werk vor. Der Roman, der von „tiefem Humanismus geprägt“ (FAZ, 18.08.2022) ist, setzt sich mit der Hungersnot im Wolgagebiet der frühen 1920er-Jahre auseinander. Im […]
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1 Veranstaltung,Mit seinen historischen Kriminalromanserien rund um die Ermittler Erast Petrowitsch Fandorin, dessen Enkel Nicholas Fandorin und die Nonne Pelagia gilt Boris Akunin als einer der wichtigsten russischen Autoren in diesem Genre. Seine Romane sind dabei stets als Analogien auf das heutige Russland zu lesen, wobei die Sehnsucht nach Gerechtigkeit und Humanismus hervorsticht. Im Anschluss an […] |
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1 Veranstaltung,BUCHVORSTELLUNG In ihrem Buch „Sogkräfte“ zeichnet die Freiburger Slawistin und Unternehmerin Karin van Mourik das vielfältige Bild eines Landes, dessen Beziehungen zu Deutschland im Zeichen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine einer schweren Belastungsprobe ausgesetzt sind. Ihr aus jahrzehntelanger persönlicher Erfahrung entstandenes Porträt Russlands plädiert dabei für den Dialog auch in einer politisch herausfordernden Zeit. […] |
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1 Veranstaltung,"Cinema: A Public Affair", Deutschland 2015, 95 min, OmU Was können Filme, was kann Kino im günstigsten Fall bewirken? Antworten auf diese komplexe Frage weiß kaum jemand so schön und klug zu formulieren wie Naum Kleiman. Der russische Filmhistoriker, Leiter des legendären Eisenstein-Archivs, war Direktor des 2005 geschlossenen Moskauer „Muzej Kino“. Seither sind die Filme […] |
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1 Veranstaltung,Erster Abend mit V. Jerofejew im Zeichen der Zukunft. Wer den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine verstehen und erklären will, muss die Ursprünge und Bedeutung der russischen Zivilisation verstehen. Vor allem die europäischen Projektionen, die Russland zuvorderst als Heimatland von Puschkin und Tschechow begreifen, sind zu hinterfragen. Wer das tut, kann vielleicht eine Prognose wagen, […] |
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1 Veranstaltung,Nicht nur in den krisenhaften heutigen Zeiten stehen Kultur- und Wissenschaftskontakte zwischen Deutschland und Russland unter schwierigen Vorzeichen. Kann ein Blick in vergangene Epochen erhellend wirken, zum Beispiel in die Zeit nach der Revolution von 1917, als viele Intellektuelle und Künstler Russland verließen? Fjodor Braun (geb. 1862 in St. Petersburg, gest. 1942 in Leipzig), Germanist […] |
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1 Veranstaltung,Andrej Tarkowskij, "Iwans Kindheit", UdSSR 1962, 95 min, OmU Zweiter Weltkrieg: Bis auf die Haut durchnässt, ziehen russische Soldaten den zwölfjährigen Iwan aus dem eisigen Dnjepr. Der zuständige Kommandant will ihn im ungefährlichen Hinterland in Sicherheit bringen, doch der Junge, ein sowjetischer Feindesaufklärer, weigert sich hartnäckig, die Front zu verlassen. Bis Iwan im Nebel verschwindet, […]
5€ – 8€
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1 Veranstaltung,Michail Kalatosow, "Wenn die Kraniche ziehen", UdSSR 1957, 95 min, OmU In der ehemaligen Sowjetunion gab es ein staatliches Kino, das phasenweise in der Langeweile von Propaganda und Konfektion verkam. Ende der 1950er Jahre aber blühte ein eigenständiges Filmschaffen auf, das im Rahmen der Staatsproduktion dank einem später als „Tauwetter“ bezeichneten kulturellen Klima entstand und […] |
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Gusel Jachina. Wo vielleicht das Leben wartet