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Boris Akunin im Gespräch mit Elisabeth Cheauré und Dietmar Neutatz. Geschichte, Gegenwart und Literatur

8. November, 18:15

Mit seinen historischen Kriminalromanserien rund um die Ermittler Erast Petrowitsch Fandorin, dessen Enkel Nicholas Fandorin und die Nonne Pelagia gilt Boris Akunin als einer der wichtigsten russischen Autoren in diesem Genre. Seine Romane sind dabei stets als Analogien auf das heutige Russland zu lesen, wobei die Sehnsucht nach Gerechtigkeit und Humanismus hervorsticht. Im Anschluss an die Lesung aus seinen Werken wird Boris Akunin vor diesem Hintergrund ein Gespräch mit Prof. Dr. Elisabeth Cheauré und Prof. Dr. Dietmar Neutatz zum Verhältnis von Geschichte, Gegenwart und Literatur führen. – Der Autor wird digital zugeschaltet.

blankBoris Akunin, geboren 1956 im georgischen Sestaponi, ist nicht nur einer der bedeutendsten russischen Kriminalschriftsteller der Gegenwart, sondern auch Japanologe, Literaturwissenschaftler und Übersetzer. Neben seinen beruflichen Erfolgen ist er für sein politisches Engagement bekannt, so gilt er unter anderem als Wortführer der russischen „Bewegung für faire Wahlen“. Nach politischen Anfeindungen verließ er Russland vor mehr als fünf Jahren.

Moderation: Prof. Dr. Elisabeth Cheauré/Prof. Dr. Dietmar Neutatz
Lesung auf Deutsch: Victor Calero
Übersetzung: Dr. Jurij Lileev

Details

Datum:
8. November
Zeit:
18:15
Veranstaltungskategorien:
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Veranstalter

Zwetajewa-Zentrum für russische Kultur an der Universität Freiburg e.V.
Lehrstuhl für Neuere und Osteuropäische Geschichte
Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde e.V.
West-Ost-Gesellschaft Südbaden e.V.

Veranstaltungsort

Universität Freiburg, KG1, HS 1015
Platz der Universität 3
Freiburg, 79098
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