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Michail Kalatosow. Wenn die Kraniche ziehen

2. Dezember, 19:30

Michail Kalatosow, “Wenn die Kraniche ziehen”, UdSSR 1957, 95 min, OmU

In der ehemaligen Sowjetunion gab es ein staatliches Kino, das phasenweise in der Langeweile von Propaganda und Konfektion verkam. Ende der 1950er Jahre aber blühte ein eigenständiges Filmschaffen auf, das im Rahmen der Staatsproduktion dank einem später als „Tauwetter“ bezeichneten kulturellen Klima entstand und zu kurzem, aber großem Format aufblühte. Das Paradebeispiel dieser Zeit und ein wegweisendes Stück Kino ist der Spielfilm „Wenn die Kraniche ziehen“ von Michail Kalatosow. Visuell noch heute bestechend und legendär, gehört der Film zu jenen Werken, die sich überzeugend gegen den Krieg auflehnten und der einer der wenigen Welterfolge des sowjetischen Kinos der 50er Jahre war.

blank1941. Frühsommer in Moskau. Boris und Veronika sind verliebt und glücklich. Bis in den frühen Morgen durchstreifen sie die Stadt, sie scherzen und sie necken sich, und über ihnen ziehen die Kraniche. Dann überfallen die Deutschen die Sowjetunion, und alles ändert sich. Boris geht als Freiwilliger an die Front, ein Abschied bleibt den
Liebenden nicht. Als Veronika bei einem Luftangriff ihre Eltern verliert, nimmt Boris’ Familie sie bei sich auf…

„La virtuosité d‘Orson Welles rejoint la poésie d‘Andreï Tarkovski.“ (Cahiers du cinéma)

 

 

Einführung: Neriman Bayram

Als Vorprogramm wird ein Kurzfilm gezeigt.
Weitere Informationen unter www.koki-freiburg.de.

Details

Datum:
2. Dezember
Zeit:
19:30
Veranstaltungskategorie:

Veranstalter

Zwetajewa-Zentrum für russische Kultur an der Universität Freiburg e.V.
Kommunales Kino

Veranstaltungsort

Kommunales Kino
Urachstraße 40
Freiburg, 79102
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