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November 2019

Павел Нерлер: Черта еврейской оседлости и русская литература. Pavel Nerler: Der „Ansiedlungsrayon“ und die russische Literatur

7. November, 18:30
Israelitische Gemeinde Freiburg
Nussmannstraße 14, 79098 Freiburg, + Google Karte

Veranstaltung findet in russischer Sprache statt Павел Нерлер: Черта еврейской оседлости и русская литература Unter „Ansiedlungsrayon“ versteht man ein seit 1791 existierendes Sondergebiet des Russischen Reiches. Dieses Gebiet war für einen legalen und ständigen Aufenthalt russischer Juden vorgesehen – ein Gegenentwurf zu den so genannten „Kerngebieten“ Russlands, wo Juden nur mit Sonderstatus wohnberechtigt bzw. toleriert waren, darunter Handwerker und Kaufleute bestimmten Grades, Akademiker und einige andere Berufs- bzw. Statusgruppen. Der „Ansiedlungsrayon“ muss einerseits als Zeichen des staatlichen Antisemitismus im Russischen…

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“Moskau ist nicht Berlin”. Schicksal eines Romans: Michail Bulgakows „Der Meister und Margarita“

13. November, 18:00
Universitätsbibliothek
Platz der Universität 2, 79098 Freiburg, + Google Karte

Bild: Zwetajewa-Zentrum Vernissage: 13.11.2012 um 18.00 Uhr Veranstaltungssaal, Universitätsbibliothek Ausstellung geöffnet: 14.11.2019- 07.01.2020, täglich: 8-20 Uhr Der Schriftsteller Michail Bulgakov (1891-1949) ist ein literarisches „Schwergewicht“ in der Literatur des 20. Jahrhunderts, nicht nur in Russland, sondern weit darüber hinaus. Sein Roman „Der Meister und Margarita“, an dem er bis zu seinem Lebensende schrieb, gilt als Meisterwerk der Weltliteratur und wurde in Deutschland breit rezipiert, insbesondere auch von deutschen Bühnen. Bereits die Umstände der Entstehung des Werks zur Zeit des Stalinismus…

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Wolgakinder. Gusel Jachina

15. November, 20:00
Stadtbibliothek Freiburg
Münsterplatz 17, 79098 Freiburg, + Google Karte
kostenlos

Gusel Jachina stellt ihren Roman vor, der die Situation in der Wolgadeutschen Republik (Autonome Sozialistische Sowjetrepublik der Wolgadeutschen) im Zeitraum von 1916 bis 1938 erzählt. Moderation: Prof. Dr. Elisabeth Cheauré. Die Texte liest die Schauspielerin Renate Obermaier. In der Weite der Steppe, am Unterlauf der Wolga siedeln seit dem achtzehnten Jahrhundert Deutsche. 1916 führt Jakob Bach in dem kleinen Dorf Gnadental ein einfaches Leben als Schulmeister, das geprägt ist von den Rhythmen der Natur. Sein Leben ändert sich schlagartig, als…

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Irina Scherbakowa: Die Hände meines Vaters. Eine russische Familiengeschichte

23. November, 18:00
Haus zur Lieben Hand
Löwenstraße 16, 79098 Freiburg, Deutschland+ Google Karte

Bild: Irina Scherbakowa Die russische Journalistin und Historikerin Irina Scherbakowa befasst sich seit Langem mit der Aufarbeitung des Stalinismus. Sie ist Mitbegründerin der Organisation „Memorial“ für historische Aufklärung und Menschenrechte. Scherbakowas Buch „Die Hände meines Vaters“ ist die Geschichte ihrer Familie – vom 19. Jahrhundert bis zum Ukraine-Konflikt. Scherbakowa beschreibt die Geschichte einer jüdischen, aber fast völlig assimilierten Familie in einem Land, in dem die Vereinigung von Macht, Willkür und Unterdrückung zum kulturellen Selbstverständnis gehören. Die komplizierten historischen Verhältnisse und…

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Der Geiger auf dem Dach. Literarische Erkundungen zu Marc Chagalls Schtetl-Bildern

29. November, 20:00
Stadtbibliothek Freiburg
Münsterplatz 17, 79098 Freiburg, + Google Karte
kostenlos

Brigitte van Kann Vortrag mit literarischer Lesung und Bildprojektion Die Texte liest der Schauspieler Heinzl Spagl Marc Chagalls Bilder begründeten den Mythos des Schtetl: Bis heute prägen sie unsere Vorstellung von den Orten, an denen die Juden Osteuropas lebten. Seit Chagall gehören Figuren wie der Geiger auf dem Dach zum imaginären Inventar dieser versunkenen und vernichteten Welt. Wie ist die ungeheure Wirkung von Chagalls Schtetl-Bildern zu erklären? Es sind ihre vielfach gebrochenen Spiegelungen in der Literatur, die Fährten zu einer…

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