ASHIK KERIB
Georgische SSR 1988
73 Min., OmeU
Regie: Sergei Parajanov, Dodo Abashidze
Parajanovs letzter Film basiert auf einer Versdichtung des russischen Romantikers Michail Lermontow und erzählt die Geschichte des muslimischen Wandersängers Kerib, der sich in die Tochter eines Kaufmanns verliebt. Dieser schickt den jungen Poeten erst einmal auf eine tausendtägige Reise, damit er sein Glück mache. Ein in der Gegend um Baku gedrehter, vielsprachiger, farbenprächtiger Bilderreigen wie aus 1001 Nacht, reich an Ornamenten, Metaphern und Symbolen, in sorgfältig gestalteten Bildkompositionen, voller Wärme und (Selbst-)Ironie.
Der Film ist seinem Freund Andrei Tarkowski gewidmet.
Mit freundlicher Unterstützung vom Georgian National Film Center
Digital restauriert vom Georgian National Film Center
Bild: Filmstill aus Ashik Kerib