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ASHIK KERIB. Regie: Sergej Paradschanow, Dodo Abaschidse

6. Dezember, 20:00
5€ – 8€

Georgische SSR 1988, 73 Min.
Buch: Gia Badridse/ Kamera: Albert Jawurja / Musik: Cavanşir Quliyev

„Parajanovs letzter Film basiert auf einer Versdichtung des russischen Romantikers Michail Lermontow und erzählt die Geschichte des Wandersängers Kerib, der sich in die Tochter eines Kaufmanns verliebt. Dieser schickt den jungen Poeten erst einmal auf eine tausendtägige Reise, damit er sein Glück mache. Ein in der Gegend um Baku (Aserbaidschan) gedrehter, vielsprachiger, farbenprächtiger Bilderreigen wie aus 1001 Nacht, reich an Ornamenten, Metaphern und Symbolen, in sorgfältig gestalteten Bildkompositionen, voller Wärme und (Selbst-)Ironie.“ (Arsenal Filminstitut)

Paradschanows filmische Bildwelten begreifen die armenische Kultur ebenfalls als ein tiefes Geflecht aus Symbolen, Ritualen und Ornamenten. Seine Werke zeigen das Land nicht als realistischen Schauplatz, sondern als einen poetischen Erinnerungsraum, in dem Mythos, Geschichte und bildende Kunst untrennbar miteinander verschmelzen. Paradschanows letzter Film ist dem Freund Andrej Tarkowskij gewidmet.

Als visuelle Ergänzung und Begleitprogramm zur Ausstellung von Ulrike Gerst (06.11. – 06.12.26) wünschte sich die Künstlerin den Film Ashik Kerib von Sergej Paradschanow.

Einführung: Arman Kazarjan

Mit freundlicher Unterstützung und digital restauriert vom Georgian National Film Center

Filmstill: Ashik Kerib

Details

Veranstalter

  • Zwetajewa-Zentrum an der Universität Freiburg e.V.
  • Kommunales Kino

Veranstaltungsort