DIE WALZE UND DIE GEIGE. Regie: Andrej Tarkowskij. Film mit Einführung
Sowjetunion 1961, OmU, 46 Min.
Buch: S. Bachmetjewa, Andrej Konchalowskij, Andrej Tarkowskij / Kamera: Wadim Jussow, Schnitt: Ljubow Butusowa
Mit Die Walze und die Geige schuf Andrej Tarkowskij seinen Diplomfilm an der Moskauer Filmhochschule VGIK und zugleich ein frühes Werk, in dem sich bereits wesentliche Motive seines späteren Kinos ankündigen. Im Mittelpunkt steht der siebenjährige Sascha, ein sensibler Junge, der Geige spielt und sich dadurch von den anderen Kindern in seinem Moskauer Wohnviertel unterscheidet.
Als Sascha von anderen Jungen bedrängt wird, kommt ihm Sergej, der Fahrer einer Straßenwalze, zu Hilfe. Zwischen dem Arbeiter und dem Jungen entwickelt sich eine ungewöhnliche Freundschaft, in der zwei scheinbar gegensätzliche Welten aufeinandertreffen: die körperliche Arbeit des Straßenbauers und die empfindsame Welt der Musik. Beide beginnen, die Welt des jeweils anderen kennenzulernen.
Einführung: Olga Ulybysheva
Filmstill: Die Walze und die Geige
