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Haus zur Lieben Hand

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Löwenstraße 16
Freiburg, 79098 Deutschland

November 2019

Kultur-Transfer-Dialog. Eröffnung der Russischen Kulturtage 2019

6. November, 19:30
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Die Russischen Kulturtage 2019 starten mit einer fulminanten Auftaktveranstaltung: Erwartet werden nicht nur Vertreter*innen der Stadt und der Universität sowie des Diplomatischen Corps, sondern auch Dr. h.c. Gernot Erler, der mit seinem Festvortrag in die Zukunft unseres großen Nachbarn im Osten blicken wird. Die Veranstaltung wird künstlerisch von jungen Musiker*innen der Hochschule für Musik Freiburg begleitet. Einführung und Moderation Prof. Prof. h.c. Dr. Dr. h.c. Elisabeth Cheauré Grußworte Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Jochen Schiewer, Rektor der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg Ulrich von…

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Bulgakow-Abend. Podiumsgespräch mit Wilfried F. Schoeller und Christina Links

14. November, 18:00
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Wilfried F. Schoeller und Christina Links sind Autoren des Films „Der Himmel, der Teufel, Stalin und die Zensur. Michail Bulgakow. Ein Porträt.“(1996). Die Ausschnitte aus ihrem Film werden vom 14.11.2019 bis zum 7.01.2019 in der Ausstellung Schicksal eines Romans: Michail Bulgakows „Der Meister und Margarita“ in der Universitätsbibliothek gezeigt. Die beiden Filmproduzenten sind eng mit Russland und seine Literaturgeschichte verbunden. Im Gespräch mit dem Zwetajewa-Zentrum erzählen sie über ihre Bulgakow-Recherchen, die Produktion des Films in den 1990er Jahren sowie über…

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Lieder des Todes und der Auferstehung. Ein russischer Abend mit Liedern Sergei Rachmaninows und Modest Mussorgskys

16. November, 20:00
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12€ - 19€

Ein russischer Abend mit Liedern Sergei Rachmaninows und Modest Mussorgskys Die Lieder Sergei Rachmaninows müssten nach russischem Verständnis Romanzen genannt werden, da der Begriff Lied im Russischen nur für einfache Strophenlieder angewendet wird. Rachmaninows ca. 84 Romanzen erklingen im Verhältnis zu ihrem Rang in westlichen Konzertsälen eher selten, da viele Sänger oft zu großen Respekt vor den sprachlichen Anforderungen haben. Der in Moskau geborene, in Ihringen am Kaiserstuhl lebende und auf internationalen Bühnen wirkende Bass Alexander Vassiliev ist damit gesegnet,…

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Aufbruch und Perspektive. Russische Kammermusik von 1913 bis zur Gegenwart

17. November, 19:30
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10€ - 14€

Bild: Ensemble SurPlus Das Programm des Ensemble SurPlus stellt Kompositionen russischer Komponistinnen und Komponisten aus vier Generationen vor. Den Rahmen bilden dabei zwei eigens für das Ensemble instrumentierte Werke von Nikolai Roslawez, der als einer der frühesten Impulsgeber einer „neuen Musik“ im vorrevolutionären Russland gelten kann. Mit vergleichbar knappen, doch stilistisch ganz anders gearteten Miniaturen ist Edisson Denissow vertreten. Zwei Komponistinnen seiner Generation, Galina Ustwolskaja (100. Geburtstag 2019) und Sofia Gubaidulina, unterstreichen mit repräsentativen Duowerken aus verschiedenen Jahrzehnten ihre bemerkenswerten…

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Dsiga Vertovs Stummfilm „Der Mann mit der Kamera“ mit Live-Musik (UDSSR 1929)

18. November, 20:00
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5€ - 8€

Der Film ist eines der wegweisenden und erstaunlichsten Dokumente des frühen Kinos. Er zeigt das Leben in einer imaginären sowjetischen Großstadt (montiert aus Aufnahmen aus Moskau, Kiew und Odessa), verzichtet auf jegliche Inszenierung und arbeitet mit den avanciertesten Mitteln der Montage. Die Musik (für Klarinette, Posaune, Percussion, Klavier, Violine und Violoncello) wurde von Studierenden der Musikhochschule erarbeitet und wird von Pascal Pons geleitet. Dsiga Vertov gilt nach wie vor als einer der bedeutendsten Dokumentarfilm-Regisseure des 20. Jahrhunderts. Er kam zum…

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Irina Scherbakowa: Die Hände meines Vaters. Eine russische Familiengeschichte

23. November, 18:00
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Bild: Irina Scherbakowa Die russische Journalistin und Historikerin Irina Scherbakowa befasst sich seit Langem mit der Aufarbeitung des Stalinismus. Sie ist Mitbegründerin der Organisation „Memorial“ für historische Aufklärung und Menschenrechte. Scherbakowas Buch „Die Hände meines Vaters“ ist die Geschichte ihrer Familie – vom 19. Jahrhundert bis zum Ukraine-Konflikt. Scherbakowa beschreibt die Geschichte einer jüdischen, aber fast völlig assimilierten Familie in einem Land, in dem die Vereinigung von Macht, Willkür und Unterdrückung zum kulturellen Selbstverständnis gehören. Die komplizierten historischen Verhältnisse und…

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Karajan und Schostakowitsch in Moskau. Zwischen Erinnerungskultur und Auswärtiger Kulturpolitik

26. November, 17:00
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kostenlos

Dr. Alexander Gurdon (TU Dortmund) Vor 50 Jahren, am 29. Mai 1969, gastierten die Berliner Philharmoniker zum ersten Mal nach dem Zweiten Weltkrieg in der Sowjetunion. Diese Reise wurde zu einem Politikum und einer Sternstunde auswärtiger Kulturpolitik: Nach der Niederschlagung des Prager Frühlings hatte die NATO jeglichen Kulturaustausch untersagt, was Herbert von Karajan und die Berliner Philharmoniker geflissentlich ignorierten – wie die erstmalig ausgewerteten Akten des Politischen Archivs im Auswärtigen Amt belegen. Auf dem Programm dieses denkwürdigen Konzerts stand zudem…

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Friedrich-Gorenstein-Abend. Diskussion und Screening

27. November, 18:00
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Dokumentarfilm von Yuri Veksler über Friedrich Gorenstein „Er wusste alles über Russland“ (russisch mit englischen Untertiteln) Moderation: Prof. Dr. Elisabeth Cheauré Der russische Schriftsteller jüdischer Herkunft Friedrich Gorenstein (1932-2002) lebte ab 1980 bis zu seinem Tod in West-Berlin; er ist weit über den russischsprachigen Raum bekannt. Seine Werke wurden in mehrere Sprachen übersetzt. Gorenstein wurde 1932 in Kiew geboren. Sein Vater, ein Wirtschaftswissenschaftler, fiel 1937 den stalinistischen Säuberungen zum Opfer. Da auch seine Mutter 1943 starb, verbrachte Gorenstein einige Jahre…

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„Alexandrowka“. Dokumentarfilm 2018 mit Podiumsdiskussion

30. November, 18:00
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Bild: IGK Gäste: Efim Piwowar (Präsident der Russischen Staatlichen Humanwissenschaftlichen Universität – RGGU), Anna Ewtuschenko (Regie), Galina Ewtuschenko (Filmproduktion) Das „Russische Dorf Alexandrowka“ bei Potsdam wurde im Jahr 1826 auf Geheiß von Friedrich Wilhelm III. zum Gedenken an seinen verstorbenen Freund Zar Alexander I. angelegt. Die ersten Bewohner des Dorfes waren russische Sänger-Soldaten, die während der Napoleonischen Kriege an der Seite der preußischen Truppen gekämpft hatten und nach dem Ende des Krieges in Potsdam bleiben durften. Noch im 21. Jahrhundert…

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Dezember 2019

Melodya/Melodie. Werke für Violoncello und Klavier von A. Mossolow, J. Brahms und S. Rachmaninoff

6. Dezember, 20:00
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12€ - 19€

Bild: Holst-Sinfonietta Alexander Mossolow war einer der jungen Wilden der UdSSR der 20-er Jahre und seine kühne und bewusst antiromantisch angelegte Legende op. 5 steht für die Aufbruchszeit der jungen Sowjetunion. Da ist die Dissonanz Zeichen eines neuen Selbstverständnisses, das mit Beginn der Stalin-Ära bald danach rasch enden sollte. Johannes Brahms' 1. Cellosonate op. 38 ist eines der Pfeiler der Celloliteratur. Das Stück ist in seiner dreisätzigen Anlage auch Beweis dafür, wie Brahms barocke Modelle (Menuett oder Fuge) in seinen…

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