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SUMMARY:OKTOBERKONZERT. (NEUE) „ANDERE UFER“
DESCRIPTION:Das traditionelle Oktoberkonzert zu Ehren von Marina Zwetajewa thematisiert Schicksale von Menschen\, die im Exil leben (müssen) – eine Erfahrung\, der sich nach der Revolution von 1917 auch Marina Zwetajewa ausgesetzt sah\, als sie in Berlin und Prag lebte und dann für lange Jahre weiter nach Paris flüchtete. \nBerlin. Charlottenburg (2026) ist der dritte und abschließende Teil der Trilogie der russischen Dramaturgin\, Regisseurin und Schriftstellerin Marina Davydova (seit 2022 im Exil). Nach den\ninternational gefeierten ersten beiden Produktionen Eternal Russia (Berlin\, 2017) und Museum of Uncounted Voices (Wiener Festwochen und Freiburg 2023) widmet sich Davydova erneut\nihrem Hauptthema: Verflechtungen von Geschichte\, Erinnerung und Gegenwart. Wie die beiden vorausgegangenen Werke bewegt sich auch Berlin. Charlottenburg zwischen Theater\, Performance und Geschichtsphilosophie. Die Protagonistin\, eine Schauspielerin im Exil\, begegnet Stimmen und Geistern – allen voran dem Geist Berlins: einer Stadt zwischen Freiheit\, politischem Umbruch und Exil\, damals wie heute. Der Titel der Veranstaltung bezieht sich auf den berühmten autobiografischen Text von Wladimir Nabokov Andere Ufer (1951). Nabokov erscheint auch in Davydovas Stück und irritiert.\nDie erste Aufführung des Stückes ist für das Festival „Voices“ in Berlin (November 2027) geplant. In Freiburg werden noch vor der Uraufführung Textauszüge präsentiert. \nDer Ausnahmepianist Nikolaj Medvedev begleitet die Lesung musikalisch mit Werken von Alexander Skrjabin\, Sergej Prokofjew\, Claude Debussy\, George Gershwin und Victor Ullmann. \n   \nMarina Davydova – Autorin\, Lesung und Kommentar\nNikolaj Medvedev – Klavier\nMarina Weis und Henry Meyer – Rezitation \nKooperation: Kultur über den Dächern\, Freiburg\nEintrittskarten: 20 €\, ermäßigt 10 €\, unter: kultur.humboldtsaal.de \nFotos © Masha Krichevskaya\, Dusia Sobol\, Valeria Mitelman\, privat
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SUMMARY:LITERARISCHER SALON. OSSIP MANDELSTAM. NACHKLÄNGE
DESCRIPTION:Ossip Mandelstam (1891-1938) darf als der wohl bedeutendste russisch-jüdische Dichter des 20. Jahrhunderts gelten und zugleich als eines der prominentesten Opfer des Stalinismus. Mandelstams Schicksal und sein unglaublicher Mut\, sich gegen den Diktator aufzulehnen\, haben ihn zu einem herausragenden Vertreter jener Kulturschaffenden in Russland werden lassen\, die sich – auch heute – einem menschenverachtenden Regime entgegenstemmen. \nDer Abend zu Ehren Mandelstams verbindet ausgewählte poetische Werke und deren neue Vertonungen durch Detlef Heusinger mit luziden Mandelstam-Texten von Paul Celan und spürt zudem den Verbindungen zu Franz Schubert nach. \nInga Schäfer – Sopran\nDetlef Heusinger – Gitarre\nMaria Thorgevskaja – Rezitation\, Gitarre\nElisabeth Cheauré – Szenarium und Kommentare \nAlle Besucher werden gebeten\, sich mindestens einen Tag vor der gewünschten Veranstaltung unter info@jg-fr.de anzumelden.\nZu Ihrer und unserer Sicherheit müssen umfassende Kontrollen durchgeführt werden. \nUm einen zügigen Einlass zu gewähren und um die Veranstaltung pünktlich beginnen zu können\, bitten wir um frühzeitiges Erscheinen ab einer Stunde vor dem jeweiligen Veranstaltungsbeginn. \nBitte führen Sie unbedingt einen gültigen Personalausweis oder Reisepass mit und verzichten Sie auf das Mitbringen von großen Taschen\, Rucksäcken\, langen\, spitzen und anderen gefährlichen Gegenständen\, da dies die Kontrollen unnötig verlängert. \nFoto: Ossip Mandelstam 1934. Wikicommons
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