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SUMMARY:MINOTAUR. Regie: Andrej Swjaginzew. Film mit Einführung
DESCRIPTION:Frankreich/Lettland/Deutschland 2026 / 140 Min. / OmU\nRegie & Drehbuch: Andrej Swjaginzew / Kamera: Michail Kritschman / Musik: Evgueni Galperine\, Sacha Galperine \nDer im französischen Exil lebende Regisseur Andrej Swjaginzew\, von Putin kürzlich zum „ausländischen Agenten“ erklärt\, erzählt von einem Ehepaar\, dessen Leben im Herbst 2022 zunehmend aus den Fugen gerät. Gleb\, der eine Logistikfirma führt\, sieht sich mit wachsendem Druck konfrontiert\, während der Krieg und die Teilmobilmachung immer stärker in den Alltag eindringen. Auch seine Ehe mit Galina gerät in eine Krise. \nDoch der Krieg bleibt im Film nicht nur politischer Hintergrund. Er verändert die Beziehungen zwischen den Menschen\, bringt Ängste und Misstrauen hervor und stellt die Figuren vor moralische Entscheidungen. Andrej Swjaginzew erzählt davon zurückhaltend und mit großer Präzision. Seine Haltung gegen den Krieg wird nicht laut ausgesprochen\, sondern zeigt sich in kleinen\, eindringlichen Bildern und Gesten. \nDas neue Werk von Swjaginzew Minotaur ist eine bitterböse Abrechnung mit den Mächtigen in Putins Russland. Der Film gewann bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes 2026 den Grand Prix – den Großen Preis der Jury. \nEinführung: Arman Kazarjan \nFilmstill: Minotaur
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LOCATION:Kommunales Kino\, Urachstraße 40\, Freiburg\, 79102
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SUMMARY:LITERARISCHER SALON. RILKES RUSSLAND UND ZWETAJEWAS DEUTSCHLAND
DESCRIPTION:‚Rilkes Russland‘ vorzustellen\, bedeutet eine Annäherung an ein hochidealisiertes Bild eines Landes\, das Rilke zweimal bereiste\, ja\, in das er sogar dauerhaft übersiedeln wollte. Die Eindrücke von Russland haben sich in seinem literarischen Werk und in seinen Briefen eindrücklich niedergeschlagen; emotional blieb Rilke Russland bis zum Ende seines Lebens verbunden. Davon zeugt auch der Briefwechsel zwischen Rilke und Zwetajewa. \nZwetajewa\, die 1904/05 in Freiburg lebte\, war seit ihrer Kindheit mit der deutschen Kultur vertraut. Viele ihrer Werke greifen deutsche Motive auf\, nicht zuletzt auch ihr berühmtes Gedicht „An Deutschland“\, mit dem sie noch nach Ausbruch des 1. Weltkrieges ein emphatisches Bekenntnis zur deutschen Kultur formulierte. Genauso leidenschaftlich distanzierte sich Zwetajewa später dann von Deutschland\, nachdem Hitler in ihr geliebtes Tschechien einmarschiert war. \nDer in der Weltliteratur einzigartige Briefwechsel zwischen Rilke und Zwetajewa\, die sich im realen Leben nie begegnet sind\, ist ein beeindruckendes Beispiel wechselseitiger Projektionen. \nKonzeption und Kommentar: Prof. Dr. Elisabeth Cheauré \nRezitation: Renate Obermaier\, Heinzl Spagl \nMusik: Natalia Barannikova \nAnmeldung: per Mail an info@fundevogel.de \nEintrittskarten: 15 €\, ermäßigt 10 €\, über Fundevogel \nBilder: Wikicommons
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LOCATION:Buchhandlung Fundevogel\, Marienstraße 13\, Freiburg\, 79098
CATEGORIES:Literatur,Musik
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