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SUMMARY:AUSSTELLUNG: Anklage: „Armenier! ” Spuren sowjetischer Vergangenheit und FOTOAUSSTELLUNG VON MICHEL ABESSER: Zement und Gedächtnis
DESCRIPTION:FEAR LESS HOPE – Ost-West-Dialoge\nDOPPELAUSSTELLUNG\nDonnerstag 04. 12. 2025 – Sonntag 11. 01. 2026 \nÖffnungszeiten:\nMo – Di 18:00 – 22:00\nMi – Fr 16:00 – 22:00\nSa – So 12:00 – 22:00 \nAnklage: „Armenier! ” Spuren sowjetischer Vergangenheit\nDie Ausstellung „Anklage: ‚Armenier!‘“ zeigt anhand von Chroniken\, Dokumenten und persönlichen Schicksalen\, wie sich die Sowjetisierung und der staatliche Terror in der UdSSR auf das nationale Bewusstsein der Armenier ausgewirkt haben und bis heute die Erinnerungskultur an die Sowjetzeit bestimmen. \nZugleich steht die tragische Geschichte der Armenier in der UdSSR oft im Schatten anderer\, weitaus bekannterer Katastrophen der Sowjetzeit: vom GULag bis zum Terror gegen „nationale Minderheiten“. So stellt die Deportation der Armenier im Jahr 1949 bis heute sogar in der wissenschaftlichen Forschung oft noch ein Randthema dar. In dieser Ausstellung wird versucht\, alle wichtigen Ereignisse der komplexen Geschichte Sowjetarmeniens zu reflektieren. \nKuratorin: \nAnna Margolis\, Wissenschaftlerin und Künstlerin\, wurde in Moskau geboren und lebt heute in Jerewan. Seit über einem Jahrzehnt arbeitet sie zusammen mit der Menschenrechtsorganisation Memorial an Projekten\, die sich mit Erinnerung\, Ego-Dokumenten und der Kartierung von Orten des sowjetischen Terrors befassen. In jüngster Zeit setzt sich Anna Margolis vor allem mit der komplexen Vergangenheit Armeniens auseinander (s. 04. 12. 2025\, Diskussion: NAREK SUKIASYAN\, ANNA MARGOLIS\, MICHEL ABESSER). \nKooperationen: WOG\, Kommunales Kino\, Hazarashen Armenian Center for Ethnological Studies\, CRF Center for Rights and Freedom\, d’Arvestanots\, HayArt Centre\, KulturDialog Armenien \nFoto: privat. \nFOTOAUSSTELLUNG VON MICHEL ABESSER. Zement und Gedächtnis\nDie Fotoausstellung „Zement und Gedächtnis“ erkundet die Stadtlandschaft von Armeniens Hauptstadt Jerewan\, ihre Materialität\, ihren sozialen Puls und die unterschiedlichen Schichten ihrer Vergangenheit. \nMichel Abeßer nähert sich der Stadt dabei aus einer Außenseiterperspektive mit analogen und digitalen Fotografien und betrachtet sie durch visuelle Querschnitte. Dabei fragt er nach Spannungsfeldern zwischen postsozialistischem Aufbruch und Tradition\, dem „Sowjetischen“ und „Nationalen“ im städtischen Raum\, sowie dem Charakter als Ort des Exils und Herz der Nation. \nPD Dr. Michel Abeßer ist Akademischer Rat am Lehrstuhl für Osteuropäische Geschichte der Universität Freiburg und Fotograf. Er hat sich in seiner Forschung zunächst intensiv mit sowjetischer Kultur- und Alltagsgeschichte auseinandergesetzt und ein Buch zum Jazz in der Sowjetunion nach 1953 herausgebracht. Gegenwärtig beschäftigt er sich mit der multiethnischen Geschichte des Schwarzmeerraums und seiner Wirtschaft und arbeitet an einer Studie zur Geschichte des südlichen Don-Gebietes. \nKooperationen: Kommunales Kino\, DGO\, Lehrstuhl für Osteuropäische Geschichte \nFoto: © Michel Abeßer. \n  \nEintritt frei \n 
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SUMMARY:Führung. Doppelausstellung: Anklage: ‚Armenier!‘ Spuren sowjetischer Vergangenheit & Zement und Gedächtnis
DESCRIPTION:Führung auf Deutsch mit Margarita Augustin\nDie Ausstellung „Anklage: Armenier“ zeigt anhand von Chroniken\, Dokumenten und persönlichen Schicksalen\, wie sich die Sowjetisierung und der staatliche Terror in der UdSSR auf das nationale Bewusstsein der Armenier ausgewirkt haben und bis heute die Erinnerungskultur an die Sowjetzeit bestimmen. \nDie Fotoausstellung „Zement und Gedächtnis“ erkundet die Stadtlandschaft von Armeniens Hauptstadt Jerewan\, ihre Materialität\, ihren sozialen Puls und die unterschiedlichen Schichten ihrer Vergangenheit. \nEintritt frei
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SUMMARY:Zwischen Welten. Konzert mit MISAGH JOOLAEE UND MAHAN MIRARAB
DESCRIPTION:FEAR LESS HOPE – Ost-West-Dialoge\nKlangdialoge zwischen Misagh Joolaee\, Mahan Mirarab und der armenischen Musik\nDie Musik von Misagh Joolaee und Mahan Mirarab entspringt keiner geografischen Festlegung – sie ist nomadisch\, suchend\, transkulturell. Was sie verbindet\, ist der Dialog mit Herkunft und Gegenwart\, mit improvisatorischer Freiheit und kompositorischer Struktur\, mit östlicher Tiefgründigkeit und westlicher Formoffenheit. Ein zentrales Element ihrer künstlerischen Sprache ist die bewusste Auseinandersetzung mit der Musik Armeniens – einer Kultur\, deren Klanggeschichte zwischen Schmerz\, Widerstand\, Erinnerung und überzeitlicher Schönheit schwebt. \nMahan Mirarab\, als Gitarrist\, Komponist und musikalischer Grenzgänger\, knüpft ebenfalls an diese Tradition an – nicht als Zitat\, sondern als Weiterführung. In seiner Musik\, die Jazzharmonien\, modale Improvisation und mikrotonale Strukturen miteinander verbindet\, schwingen die dramatische Emotionalität eines Babadjanian und die klangliche Tiefe eines Terterjan mit. \nWas beide Künstler verbindet\, ist kein ästhetisches Programm\, sondern eine innere Haltung: der Wille\, aus biografischer und kultureller Fragmentierung ein neues Klangbild zu formen. Die armenische Musiktradition ist dabei kein Exotikum\, sondern ein innerer Spiegel – ein Echo gemeinsamer Erfahrungen: Verlust und Sehnsucht\, Spiritualität und Widerstand\, Intimität und Weltzugewandtheit. \nIn der Begegnung der Werke von Misagh Joolaee und Mahan Mirarab entsteht ein musikalischer Raum\, der über ethnische\, stilistische oder nationale Grenzen hinausweist – offen\, verletzlich und radikal persönlich. Ein Raum\, in dem die armenische Musik nicht als historisches Zitat erscheint\, sondern als lebendige Kraft\, die bis heute inspiriert\, herausfordert und verbindet. \nFotos: Misagh Joolaee / Mahan Mirarab. \n 
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SUMMARY:Vernissage: Ausstellung "Metamorphosen. Im Zeichen des Krieges". VICTORIA LOMASKO
DESCRIPTION:FEAR LESS HOPE – Ost-West-Dialoge\nViktoria Lomasko wurde für ihre „grafischen Reportagen“ aus Russland und anderen Ländern der ehemaligen Sowjetunion international bekannt. Ihr Interesse galt in erster Linie gesellschaftlichen Randgruppen und somit Diskriminierung bzw. sozialer Ungerechtigkeit. Da ihre Alltagserzählungen auf große historische Prozesse und gesellschaftliche Missstände hinwiesen\, wurde ihre Situation in Russland immer schwieriger. Nach dem russischen Überfall auf die Ukraine verließ Lomasko endgültig das Land. Eine neue\, 2023 bis 2025 entstandene Serie Metamorphosen soll zum ersten Mal in Freiburg gezeigt werden. Mit dieser Serie entfernt sich Lomasko von den grafischen Reportagen und somit auch von der Verbindung von Text und Bild. Die Künstlerin stellt nunmehr globale Fragen an ihre Kunst und findet dabei neue\, symbolische  Ausdrucksformen. „Seit dem Beginn des Krieges hat sich mein Leben komplett verändert. Das Überleben im Exil ist meine persönliche Herausforderung und die Transformation der Bildsprache ist meine Verpflichtung als Künstlerin. Ich versuche\, neue Botschaften für die Menschen zu finden\, die bereits im historischen Feuer stehen\, und für die Anderen\, die als Nächste dran sind“\, so Lomasko. \nVictoria Lomasko wurde 1978 in Serpuchow\, Russland geboren. Sie studierte an der Staatlichen Universität für Druckkunst in Moskau. Seit 2012 stellt Lomasko international aus. Ihre Einzelausstellungen fanden in Berlin\, Wien\, New York\, London und in mehreren anderen Städten statt. Ihre Bücher Verbotene Kunst und Die letzte sowjetische Künstlerin wurden ins Deutsche übersetzt. \nArtist Talk mit Text- Performance von Franziska Trischler\,\n15.01.2025\, 18:00 \nEintritt frei \nAbbildung: © Victoria Lomasko.
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SUMMARY:Ausstellung "Metamorphosen. Im Zeichen des Krieges". VICTORIA LOMASKO
DESCRIPTION:FEAR LESS HOPE – Ost-West-Dialoge\nDienstag 13. 01. 2026 – Samstag 17. 01. 2026 \nÖffnungszeiten\nMo –Fr 15:00 – 18:00\nSa 12:00 – 18:00 \nArtist Talk mit Text- Performance von Franziska Trischler\,\n15.01.2025\, 18:00 \nViktoria Lomasko wurde für ihre „grafischen Reportagen“ aus Russland und anderen Ländern der ehemaligen Sowjetunion international bekannt. Ihr Interesse galt in erster Linie gesellschaftlichen Randgruppen und somit Diskriminierung bzw. sozialer Ungerechtigkeit. Da ihre Alltagserzählungen auf große historische Prozesse und gesellschaftliche Missstände hinwiesen\, wurde ihre Situation in Russland immer schwieriger. Nach dem russischen Überfall auf die Ukraine verließ Lomasko endgültig das Land. Eine neue\, 2023 bis 2025 entstandene Serie Metamorphosen soll zum ersten Mal in Freiburg gezeigt werden. Mit dieser Serie entfernt sich Lomasko von den grafischen Reportagen und somit auch von der Verbindung von Text und Bild. Die Künstlerin stellt nunmehr globale Fragen an ihre Kunst und findet dabei neue\, symbolische  Ausdrucksformen. „Seit dem Beginn des Krieges hat sich mein Leben komplett verändert. Das Überleben im Exil ist meine persönliche Herausforderung und die Transformation der Bildsprache ist meine Verpflichtung als Künstlerin. Ich versuche\, neue Botschaften für die Menschen zu finden\, die bereits im historischen Feuer stehen\, und für die Anderen\, die als Nächste dran sind“\, so Lomasko. \nVictoria Lomasko wurde 1978 in Serpuchow\, Russland geboren. Sie studierte an der Staatlichen Universität für Druckkunst in Moskau. Seit 2012 stellt Lomasko international aus. Ihre Einzelausstellungen fanden in Berlin\, Wien\, New York\, London und in mehreren anderen Städten statt. Ihre Bücher Verbotene Kunst und Die letzte sowjetische Künstlerin wurden ins Deutsche übersetzt. \nEintritt frei \nAbbildung: © Victoria Lomasko.
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SUMMARY:MARINA DAVYDOVA. Land of No Return
DESCRIPTION:FEAR LESS HOPE – Ost-West-Dialoge\nDRAMATISCHE LESUNG / DISKUSSION\nEs lesen:\nMarina Weis (Berlin) und Schauspieler:innen des Theaters Freiburg \nModeration:\nProf. Dr. Elisabeth Cheauré \nÜbersetzung:\nDr. Jurij Lileev \nWie viele Werke Marina Davydovas ist auch Land of No Return geprägt von ihren eigenen Lebenserfahrungen. Es geht darum\, wie sich die Identitäts- und Kulturkonflikte im zerfallenen Sowjetimperium auf das Leben\, Denken und Empfinden der einzelnen betroffenen Menschen auswirken. Auf diese Weise erhalten abstrakte historische Prozesse ein Gesicht\, es werden unterschiedliche Perspektiven und Einstellungen sichtbar. Die Handlung von Land of No Return erstreckt sich über fast 40 Jahre – vom Ende der 1980er Jahre\, kurz vor dem Ende der Sowjetunion\, bis zum russischen Überfall auf die Ukraine 2022. Von Baku nach Moskau\, von Moskau nach Deutschland verfolgt das Stück den Weg verschiedener Menschen im Exil über Jahrzehnte hinweg; durch die persönlichen Schicksale scheint das Problem der universellen Suche nach Identität und Zugehörigkeit hindurch. Das Stück ist zuvor mit großem Erfolg in Salzburg und beim TRANSART Festival in Bozen aufgeführt worden\, die Rechte an der Erstaufführung liegen beim Residenztheater München. \nMarina Davydova wurde 1966 in Baku in Aserbaidschan als Tochter eines Armeniers und einer Russin geboren. Im Zuge des Bergkarabachkonflikts zwischen Armenien und Aserbaidschan verlor sie Ende der 1980er Jahre ihre aserbaidschanische Heimat. Seit den 90er Jahren war Davydova als Theaterkritikerin\, Theatermacherin und Kulturredakteurin in Russland tätig; mehrfach gab es Engagements in Deutschland und Österreich. Im März 2022 musste Davydova aus Russland  liehen\, nachdem sie den russischen Überfall auf die Ukraine verurteilt hatte. 2023 / 24 hatte sie die Schauspielleitung der Salzburger Festspiele inne. Derzeit lebt sie in Berlin. \nLesung in dt. Sprache\nDiskussion in russ. Sprache mit Übersetzung \nTickets unter: https://theater.freiburg.de/de_DE/programm/land-of-no-return.1385474?event_date=17931497 \nFoto: © Marina Davydova.
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SUMMARY:CORINNA KULENKAMP. Aprikosenzeit\, dunkel
DESCRIPTION:FEAR LESS HOPE – Ost-West-Dialoge\nIn ihrem klugen\, vielschichtigen und gleichzeitig sehr unterhaltsamen Debütroman Aprikosenzeit\, dunkel gelingt es Corinna Kulenkamp\, den großen Bogen der armenischen Geschichte von 1915 bis heute zu schlagen. Im Mittelpunkt steht Karine\, die\, wie die Autorin\, mit armenisch-deutschen Wurzeln\, in Deutschland aufgewachsen ist\, in einer Familie\, in der armenische Kultur intensiv gelebt wird. Nach der Trennung von ihrem Freund beschließt Karine\, in die Heimat ihrer Mutter\, nach Armenien\, zu gehen und einen Job bei einer kleinen NGO anzunehmen. Sie findet sich in einem ihr völlig fremden Land wieder\, das postsowjetisch\, korrupt und patriarchalisch geprägt ist und schließt sich einer politischen Gruppe „Junge Bewegung gegen Korruption“ an.\n„In Aprikosenzeit\, dunkel erzähle ich meine Herzensgeschichte… \nDabei war es mir sehr wichtig\, nicht nur die Geschichte des Völkermords zu erzählen\, im Gegenteil. Ich wollte zeigen\, dass es modernes armenisches Leben mit all seinen Fragen\, Schwierigkeiten und Glücksmomenten gibt\, so wie jedes Leben\, egal mit welcher Herkunft. Aber mir wurde auch sehr schnell klar: Ohne den Völkermord lässt sich das nicht erzählen. Er ist der Dreh- und Angelpunkt in der armenischen Geschichte\, der sich bis heute auf alle Armenier und Armenierinnen auswirkt.“ – Corinna Kulenkamp. \nCorinna Kulenkamp\, Tochter einer Armenierin und eines Deutschen\, lebt in München. Sie studierte in München und Harvard (Politikwissenschaft und Völkerrecht) und ist Mitglied im PEN Berlin. \nModeration: Sibylle Steinweg \nFoto: © Erol Gurian.
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SUMMARY:VICTORIA LOMASKO. Talking Images – Wenn der Alltag spricht Zeichenworkshop
DESCRIPTION:FEAR LESS HOPE – Ost-West-Dialoge\nVictoria Lomasko (p. 43) shows in her workshop\, how drawings can become an instrument for social observation and criticism. The focus is on so-called ‘talking pictures’: portraits\, landscapes and still lifes that reveal the social context through details. Participants translate their own observations into drawings: at the exciting interface between art\, journalism and sociology. The workshop is open to anyone interested\, regardless of drawing experience\, and will be held in English. \nVictoria Lomasko (S. 43) zeigt in ihrem Workshop\, wie Zeichnungen zu einem Instrument der sozialen Beobachtung und Kritik werden können. Im Mittelpunkt stehen sogenannte „sprechende Bilder“: Porträts\, Landschaften und Stillleben\, die durch Details den sozialen Kontext offenbaren. Die ausgewählten Teilnehmenden setzen ihre eigenen Beobachtungen in Zeichnungen um: an der spannenden Schnittstelle zwischen Kunst\, Journalismus und Soziologie. Der Workshop steht allen Interessierten offen\, unabhängig von Zeichenerfahrung\, und wird in englischer Sprache abgehalten. \nVictoria Lomasko wurde 1978 in Serpuchow\, Russland geboren. Sie studierte an der Staatlichen Universität für Druckkunst in Moskau. Seit 2012 stellt Lomasko international aus. Ihre Einzelausstellungen fanden in Berlin\, Wien\, New York\, London und in mehreren anderen Städten statt. Lomasko ist außerdem als Kuratorin und Buchautorin tätig. Ihre Bücher Verbotene Kunst und Die letzte sowjetische Künstlerin wurden ins Deutsche übersetzt. \nvhs im Schwarzen Kloster\,\nRaum 204 \nAnmeldung erforderlich bei der vhs Freiburg unter: 0761 3689510 oder: https://www.vhs-freiburg.de/kurssuche/kurs/Talking-Images-Wenn-der-Alltag-spricht-Zeichenworkshop-mit-Viktoria-Lomasko/252207409  \n(Teilnahme ab 14 Jahren) \nBitte mitbringen:\neigenes Zeichenmaterial\, wie vorhanden. \nAbbildung: © Victoria Lomasko. \n 
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SUMMARY:ELISABETH CHEAURÉ. Rilke – ein „Russlandversteher"? Verklärende Reisen\, erstaunliche Texte und die bemerkenswerte Liebe zu Marina Zwetajewa
DESCRIPTION:FEAR LESS HOPE – Ost-West-Dialoge\nIm Rahmen der Studium generale-Reihe „Rainer Maria Rilke. Eine Hommage zum 150. Geburtstag des Dichters“\n„Dass Russland meine Heimat ist\, gehört zu jenen großen und geheimnisvollen Sicherheiten\, aus denen ich lebe.“ Rilke reiste in den Jahren 1899 und 1900 zweimal ins damalige Zarenreich und war\, wie diese emphatische Äußerung zeigt\, von Russland tief beeindruckt\, ja so begeistert\, dass ihm noch über hundert Jahre später das heute anrüchige Etikett eines ‚Russlandverstehers‘ angeheftet wurde. Er lernte Russisch und schrieb sogar einige Gedichte in dieser Sprache. Aber was hat Rilke von Russland wirklich ‚verstanden‘\, wie und von wem wurde seine Wahrnehmung gelenkt und welche Spuren hat die Begeisterung für Russland in seinem Werk hinterlassen? Diesen Fragen wird der Vortrag nachgehen. Und nicht zuletzt gilt es\, das besondere Verhältnis zwischen Rilke und Marina Zwetajewa zu beleuchten\, jener berühmten russischen Dichterin\, die biografisch eng mit Freiburg verbunden ist. \nProf. Dr. Elisabeth Cheauré\, emeritierte Slavistin und Gender-Forscherin an der Universität Freiburg\, gründete 2016 zusammen mit der Universität\, der Stadt Freiburg und herausragenden Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens das Zwetajewa-Zentrum an der Universität Freiburg e. V.\, das sie seit der Gründung auch als Vorsitzende leitet. Zahlreiche Publikationen\, darunter zuletzt: Das ‚russische‘ Freiburg (2020) sowie zusammen mit Regine Nohejl Welt – Literatur – Stadt. Baden-Baden (2024). \nEintritt frei \nAbbildung: Leonid Ossipowitsch Pasternak\, Rainer Maria Rilke\, wohl nach 1926\, Bayerische Staatsgemäldesammlungen
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SUMMARY:IRINA SCHERBAKOWA. Der Schlüssel würde noch passen. Moskauer Erinnerungen
DESCRIPTION:FEAR LESS HOPE – Ost-West-Dialoge\nIrina Scherbakowa lässt in ihrem neuen Buch die Zeit der Perestrojka und des politischen Aufbruchs in Russland zu Beginn der 1990er Jahre lebendig werden. Sie beschreibt\, wie die Menschen mehr schlecht als recht lernten\, mit der neuen ungewohnten Freiheit umzugehen. Zugleich schildert sie ihre eigene politische Aktivität und den Kampf der Organisation Memorial für die historische Erinnerung und die Aufarbeitung der Vergangenheit\, die angesichts des erneuten Abgleitens Russlands in die Diktatur immer schwieriger wurden. Es eröffnet sich ein beeindruckender Einblick in die Geschichte Russlands im 20. Jahrhundert und den Kampf der Opposition gegen den Staatsterror. \nDr. Irina Scherbakowa ist eine der bedeutendsten Vertreterinnen der  politischen Opposition in Russland. Die studierte Germanistin und Historikerin gehörte zu den Gründungsmitgliedern der Organisation Memorial\, die seit der Zeit der Perestrojka beharrlich für die historische Erinnerung und die Aufarbeitung der politischen Vergangenheit\, insbesondere der Zeit des Stalinismus\, in Russland kämpfte. Nach dem Überfall Russlands auf die Ukraine verließ Irina Scherbakowa Russland\, sie lebt seither in Deutschland und führt unter dem Namen „Zukunft MEMORIAL“ die in Russland inzwischen verbotene Organisation weiter. Scherbakowa wurde in Deutschland mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. \nEintritt frei \nFoto: Irina Scherbakowa\, privat.
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SUMMARY:The Last Tightrope Dancer (Der Letzte Seiltänzer in Armenien). REGIE: INNA SAHKYAN UND ARMAN YERITSYAN
DESCRIPTION:FEAR LESS HOPE – Ost-West-Dialoge\nCINEMA OF ARMENIA\nDer preisgekrönte Dokumentarfilm porträtiert zwei gefeierte Meister des Seiltanzes: Zhora (78) und Knyaz (77). \nThe Last Tightrope Dancer | Regie: Inna Sahakyan / Arman Yeritsyan | Armenien 2009 | 72 Min. | OmeU \nEinst erbitterte Konkurrenten\, haben sie sich zusammengetan\, um die wenigen jungen Männer in Armenien auszubilden\, die noch das Potenzial haben\, diese Kunst am Leben zu halten. Mit strahlenden Augen blicken die alten Männer auf die guten alten Zeiten zurück. Die Archivaufnahmen zeigen\, wie selbstverständlich sie mit dem Fahrrad oder Motorrad über das Seil rasten – und das „ohne Sicherheitsnetz“\, wie einer von ihnen betont. Zohras Familie ist seit über 300 Jahren Seiltänzer – die große Frage ist nun\, ob die nächste Generation diese Kunst mit der gleichen Begeisterung weiterführen wird. Wenn es nach Zhora geht\, wird es so sein: Er bringt seinem Adoptivsohn  Horsvep das Seiltanzen bei\, doch Horsvep hat Zweifel. Wäre es nicht besser\, auf dem Bau zu arbeiten? Die melancholischen Geschichten der beiden einst so berühmten Seiltänzer erhalten durch die Bilder des talentierten Horsvep\, der vor der Kulisse der armenischen Berge tanzt\, zusätzliches Pathos. \nFür die Regisseurin Inna Sahakyan war es ein Höhepunkt ihrer Kindheit\, Seiltanzvorführungen im Dorf ihrer Großeltern zu sehen. Sie erinnert sich lebhaft an die leuchtenden Farben der Kostüme\, die flinken Bewegungen der Tänzer und die festliche Musik\, die die Zuschauer*innen begeisterte. Inna Sahkyan (geb. in Jerewan) ist Dokumentarfilmregisseurin\, Produzentin und Drehbuchautorin. Ihr Debüt The Last Tightrope Dancer in Armenia (2010\, Co-Regie mit Arman Yeritsyan) wurde beim Golden Apricot IFF in Jerewan mit dem Preis für den besten armenischen Film ausgezeichnet. Weitere ihrer Filme wurden international prämiert. \nAbbildung: Filmstill aus The Last Tightrope Dancer in Armenia.
URL:https://www.zwetajewa-zentrum.de/veranstaltung/the-last-tightrope-dancer-der-letzte-seiltaenzer-in-armenien-regie-inna-sahkyan-und-arman-yeritsyan/
LOCATION:Kommunales Kino\, Urachstraße 40\, Freiburg\, 79102
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