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SUMMARY:Ausstellung "DAS ANDERE RUSSLAND". MEMORIAL: KAMPF UM HISTORISCHE WAHRHEIT UND DEMOKRATIE
DESCRIPTION:FEAR LESS HOPE – Ost-West-Dialoge\nÖffnungszeiten der Ausstellung:\nMo – Fr 14:30-18:00\nZusätzlich:\nSa\, 22. 11. 2025 und\nSa\, 29. 11. 2025\, 14:00 – 17:00 \nFührungen:\nMittwoch\, 26. 11. 2025\, 17:30\nDienstag\, 02. 12. 2025\, 17.30\nFreitag\, 05. 12. 2025\, 17:30\nMontag\, 15. 12. 2025\, 17:30 \nAls in der Sowjetunion in den 1980er Jahren der Ruf nach Aufarbeitung der Verbrechen des kommunistischen Regimeslauter wurde\, gründete sich die Menschenrechtsorganisation Memorial. Sie sammelte Zeugnisse und Erinnerungen von Überlebenden des Terrors. Denkmäler für die Opfer wurden errichtet. Seit 2009 macht Memorial die Schicksale politischer Gefangener in Russland sichtbar. 2022 wurde die Organisation in Russland verboten\, sie setzt ihre Arbeit für ein demokratisches Russland heute im Exil unter dem Namen „Zukunft MEMORIAL“ fort. Im Dezember 2022 erhielt Memorial den Friedensnobelpreis. \nDie Ausstellung beleuchtet die Geschichte\, Arbeit\, Verfolgung und Auflösung von Memorial sowie staatliche Aktionen zur Unterdrückung der Organisation. Historische Objekte wie ein im GULag notdürftig angefertigtes Kleid und Zeichnungen von Häftlingen zeugen von Repressionen\, betonen aber auch Akte des Widerstands. Zudem wird über die Arbeit von Memorial im Exil informiert. Historisches Filmmaterial zeigt Gespräche mit Überlebenden und Aktivisten wie Andrej Sacharow oder Arsenij Roginskij. \nEine beeindruckende Ausstellung\, ein besonderes Projekt… \nMit der Ausstellung kommt nicht nureine Organisation nach Freiburg\, die den Nobelpreis erhalten hat. Darüberhinaus ist die Ausstellungauch in ein besonderes pädagogisches Projekt eingebunden: Schülerinnen und Schüler der Staudinger Gesamtschule arbeiten im Rahmen einer Projektwoche aktiv an diesem Projekt mit\, indem sie Führungen vorbereiten und durchführen\, Audioguides erarbeiten\, die\nVernissage organisieren und vielleicht sogar für die eine oder andere künstlerische Intervention sorgen. Ein Besuch „in der Staudinger“ lohnt sich also! \nZudem begleitet das neue Freiburger Dokumentationszentrum Nationalsozialismus die Ausstellung durch Informationen zum Schicksal sowjetischer Kriegsgefangener und zur Zwangsarbeit Verpflichteter in Freiburg (s. 10.12.25 „Zwangsarbeit von Osteuropäer:innen und die Frage des Nachlebens nach 1945“. Führung im Dokumentationszentrum Nationalsozialismus der Museen Freiburg). \nEintritt frei \nFotos: Zukunft MEMORIAL.
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SUMMARY:Vernissage. AUSSTELLUNG: Anklage: „Armenier! ” Spuren sowjetischer Vergangenheit und FOTOAUSSTELLUNG VON MICHEL ABESSER: Zement und Gedächtnis
DESCRIPTION:FEAR LESS HOPE – Ost-West-Dialoge\nDOPPELAUSSTELLUNG\nAnklage: „Armenier! ” Spuren sowjetischer Vergangenheit\nDie Ausstellung „Anklage: ‚Armenier!‘“ zeigt anhand von Chroniken\, Dokumenten und persönlichen Schicksalen\, wie sich die Sowjetisierung und der staatliche Terror in der UdSSR auf das nationale Bewusstsein der Armenier ausgewirkt haben und bis heute die Erinnerungskultur an die Sowjetzeit bestimmen. \nZugleich steht die tragische Geschichte der Armenier in der UdSSR oft im Schatten anderer\, weitaus bekannterer Katastrophen der Sowjetzeit: vom GULag bis zum Terror gegen „nationale Minderheiten“. So stellt die Deportation der Armenier im Jahr 1949 bis heute sogar in der wissenschaftlichen Forschung oft noch ein Randthema dar. In dieser Ausstellung wird versucht\, alle wichtigen Ereignisse der komplexen Geschichte Sowjetarmeniens zu reflektieren. \nKuratorin: \nAnna Margolis\, Wissenschaftlerin und Künstlerin\, wurde in Moskau geboren und lebt heute in Jerewan. Seit über einem Jahrzehnt arbeitet sie zusammen mit der Menschenrechtsorganisation Memorial an Projekten\, die sich mit Erinnerung\, Ego-Dokumenten und der Kartierung von Orten des sowjetischen Terrors befassen. In jüngster Zeit setzt sich Anna Margolis vor allem mit der komplexen Vergangenheit Armeniens auseinander (s. 04. 12. 2025\, Diskussion: NAREK SUKIASYAN\, ANNA MARGOLIS\, MICHEL ABESSER). \nKooperationen: WOG\, Kommunales Kino\, Hazarashen Armenian Center for Ethnological Studies\, CRF Center for Rights and Freedom\, d’Arvestanots\, HayArt Centre\, KulturDialog Armenien \nFoto: privat. \nFOTOAUSSTELLUNG VON MICHEL ABESSER. Zement und Gedächtnis\nDie Fotoausstellung „Zement und Gedächtnis“ erkundet die Stadtlandschaft von Armeniens Hauptstadt Jerewan\, ihre Materialität\, ihren sozialen Puls und die unterschiedlichen Schichten ihrer Vergangenheit. \nMichel Abeßer nähert sich der Stadt dabei aus einer Außenseiterperspektive mit analogen und digitalen Fotografien und betrachtet sie durch visuelle Querschnitte. Dabei fragt er nach Spannungsfeldern zwischen postsozialistischem Aufbruch und Tradition\, dem „Sowjetischen“ und „Nationalen“ im städtischen Raum\, sowie dem Charakter als Ort des Exils und Herz der Nation. \nPD Dr. Michel Abeßer ist Akademischer Rat am Lehrstuhl für Osteuropäische Geschichte der Universität Freiburg und Fotograf. Er hat sich in seiner Forschung zunächst intensiv mit sowjetischer Kultur- und Alltagsgeschichte auseinandergesetzt und ein Buch zum Jazz in der Sowjetunion nach 1953 herausgebracht. Gegenwärtig beschäftigt er sich mit der multiethnischen Geschichte des Schwarzmeerraums und seiner Wirtschaft und arbeitet an einer Studie zur Geschichte des südlichen Don-Gebietes. \nKooperationen: Kommunales Kino\, DGO\, Lehrstuhl für Osteuropäische Geschichte \nFoto: © Michel Abeßer. \n  \nEintritt frei \n  \n 
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SUMMARY:AUSSTELLUNG: Anklage: „Armenier! ” Spuren sowjetischer Vergangenheit und FOTOAUSSTELLUNG VON MICHEL ABESSER: Zement und Gedächtnis
DESCRIPTION:FEAR LESS HOPE – Ost-West-Dialoge\nDOPPELAUSSTELLUNG\nDonnerstag 04. 12. 2025 – Sonntag 11. 01. 2026 \nÖffnungszeiten:\nMo – Di 18:00 – 22:00\nMi – Fr 16:00 – 22:00\nSa – So 12:00 – 22:00 \nAnklage: „Armenier! ” Spuren sowjetischer Vergangenheit\nDie Ausstellung „Anklage: ‚Armenier!‘“ zeigt anhand von Chroniken\, Dokumenten und persönlichen Schicksalen\, wie sich die Sowjetisierung und der staatliche Terror in der UdSSR auf das nationale Bewusstsein der Armenier ausgewirkt haben und bis heute die Erinnerungskultur an die Sowjetzeit bestimmen. \nZugleich steht die tragische Geschichte der Armenier in der UdSSR oft im Schatten anderer\, weitaus bekannterer Katastrophen der Sowjetzeit: vom GULag bis zum Terror gegen „nationale Minderheiten“. So stellt die Deportation der Armenier im Jahr 1949 bis heute sogar in der wissenschaftlichen Forschung oft noch ein Randthema dar. In dieser Ausstellung wird versucht\, alle wichtigen Ereignisse der komplexen Geschichte Sowjetarmeniens zu reflektieren. \nKuratorin: \nAnna Margolis\, Wissenschaftlerin und Künstlerin\, wurde in Moskau geboren und lebt heute in Jerewan. Seit über einem Jahrzehnt arbeitet sie zusammen mit der Menschenrechtsorganisation Memorial an Projekten\, die sich mit Erinnerung\, Ego-Dokumenten und der Kartierung von Orten des sowjetischen Terrors befassen. In jüngster Zeit setzt sich Anna Margolis vor allem mit der komplexen Vergangenheit Armeniens auseinander (s. 04. 12. 2025\, Diskussion: NAREK SUKIASYAN\, ANNA MARGOLIS\, MICHEL ABESSER). \nKooperationen: WOG\, Kommunales Kino\, Hazarashen Armenian Center for Ethnological Studies\, CRF Center for Rights and Freedom\, d’Arvestanots\, HayArt Centre\, KulturDialog Armenien \nFoto: privat. \nFOTOAUSSTELLUNG VON MICHEL ABESSER. Zement und Gedächtnis\nDie Fotoausstellung „Zement und Gedächtnis“ erkundet die Stadtlandschaft von Armeniens Hauptstadt Jerewan\, ihre Materialität\, ihren sozialen Puls und die unterschiedlichen Schichten ihrer Vergangenheit. \nMichel Abeßer nähert sich der Stadt dabei aus einer Außenseiterperspektive mit analogen und digitalen Fotografien und betrachtet sie durch visuelle Querschnitte. Dabei fragt er nach Spannungsfeldern zwischen postsozialistischem Aufbruch und Tradition\, dem „Sowjetischen“ und „Nationalen“ im städtischen Raum\, sowie dem Charakter als Ort des Exils und Herz der Nation. \nPD Dr. Michel Abeßer ist Akademischer Rat am Lehrstuhl für Osteuropäische Geschichte der Universität Freiburg und Fotograf. Er hat sich in seiner Forschung zunächst intensiv mit sowjetischer Kultur- und Alltagsgeschichte auseinandergesetzt und ein Buch zum Jazz in der Sowjetunion nach 1953 herausgebracht. Gegenwärtig beschäftigt er sich mit der multiethnischen Geschichte des Schwarzmeerraums und seiner Wirtschaft und arbeitet an einer Studie zur Geschichte des südlichen Don-Gebietes. \nKooperationen: Kommunales Kino\, DGO\, Lehrstuhl für Osteuropäische Geschichte \nFoto: © Michel Abeßer. \n  \nEintritt frei \n 
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SUMMARY:Führung. Doppelausstellung: Anklage: ‚Armenier!‘ Spuren sowjetischer Vergangenheit & Zement und Gedächtnis
DESCRIPTION:Führung auf Englisch mit Anna Margolis\nDie Ausstellung „Anklage: Armenier“ zeigt anhand von Chroniken\, Dokumenten und persönlichen Schicksalen\, wie sich die Sowjetisierung und der staatliche Terror in der UdSSR auf das nationale Bewusstsein der Armenier ausgewirkt haben und bis heute die Erinnerungskultur an die Sowjetzeit bestimmen. \nKuratorin: Anna Margolis\, Wissenschaftlerin und Künstlerin\, wurde in Moskau geboren und lebt heute in Jerewan. Seit über einem Jahrzehnt arbeitet sie zusammen mit der Menschenrechtsorganisation Memorial an Projekten\, die sich mit Erinnerung\, Ego-Dokumenten und der Kartierung von Orten des sowjetischen Terrors befassen. In jüngster Zeit setzt sich Anna Margolis vor allem mit der komplexen Vergangenheit Armeniens auseinander \nDie Fotoausstellung „Zement und Gedächtnis“ erkundet die Stadtlandschaft von Armeniens Hauptstadt Jerewan\, ihre Materialität\, ihren sozialen Puls und die unterschiedlichen Schichten ihrer Vergangenheit. \nEintritt frei
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SUMMARY:NAREK SUKIASYAN\, ANNA MARGOLIS\, MICHEL ABESSER. Remembering Survival\, Reimagining Independence
DESCRIPTION:FEAR LESS HOPE – Ost-West-Dialoge\nArmenia’s collective memory is deeply shaped by the 1915 Genocide\, which not only decimated its population but also defined the modern Armenian identity. The trauma of loss\, displacement\, and survival became central to diasporic narratives\, while within Soviet Armenia\, remembrance was constrained by political considerations. Commemoration – if allowed – was often reframed through the lens of state ideology\, limiting open discussion of responsibility or justice. Despite these restrictions\, the genocide persisted as a powerful undercurrent in cultural expression\, literature\, and private memory\, sustaining a sense of historical continuity and national grievance. \nAt the same time\, the Soviet period itself produced a distinct layer of memory that both overlapped with and diverged from genocide remembrance. Soviet Armenia experienced modernization\, industrial growth\, and relative security\, but also repression\, ideological control\, and suppression of national aspirations. The memory of Soviet rule is therefore ambivalent: for some\, a period of stability and achievement; for others\, a time of silencing and lost independence. \nNarek Sukiasyan holds a PhD in International Relations from Yerevan State University\, where he also completed his MA in Regional Politics. He earned his BA in International Relations and European Studies from Babeș-Bolyai University in Romania. He is a researcher at YSU’s Institute of Armenian Studies\, an adjunct lecturer at the American University of Armenia\, and since 2020 has served as Senior Policy Officer and Project Manager at Friedrich-Ebert- Stiftung\, South Caucasus. His work centers on Armenia’s foreign and security policy\, Armenia-Russia relations\, and democratization. \nAnna Margolis\, Wissenschaftlerin und Künstlerin\, wurde in Moskau geboren und lebt heute in Jerewan. Seit über einem Jahrzehnt arbeitet sie zusammen mit der Menschenrechtsorganisation Memorial an Projekten\, die sich mit Erinnerung\, Ego-Dokumenten und der Kartierung von Orten des sowjetischen Terrors befassen. In jüngster Zeit setzt sich Anna Margolis vor allem mit der komplexen Vergangenheit Armeniens auseinander. \nPD Dr. Michel Abeßer ist Akademischer Rat am Lehrstuhl für Osteuropäische Geschichte der Universität Freiburg und Fotograf. Er hat sich in seiner Forschung zunächst intensiv mit sowjetischer Kultur- und Alltagsgeschichte auseinandergesetzt und ein Buch zum Jazz in der Sowjetunion nach 1953 herausgebracht. Gegenwärtig beschäftigt er sich mit der multiethnischen Geschichte des Schwarzmeerraums und seiner Wirtschaft und arbeitet an einer Studie zur Geschichte des südlichen Don-Gebietes. \nSprache: Englisch\nEintritt frei \nFotos: Narek Sukiasyan\, privat / Anna Margolis\, privat.
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SUMMARY:Führung. Doppelausstellung: Anklage: ‚Armenier!‘ Spuren sowjetischer Vergangenheit & Zement und Gedächtnis
DESCRIPTION:Führung auf Russisch mit Anna Margolis\nDie Ausstellung „Anklage: Armenier“ zeigt anhand von Chroniken\, Dokumenten und persönlichen Schicksalen\, wie sich die Sowjetisierung und der staatliche Terror in der UdSSR auf das nationale Bewusstsein der Armenier ausgewirkt haben und bis heute die Erinnerungskultur an die Sowjetzeit bestimmen. \nKuratorin: Anna Margolis\, Wissenschaftlerin und Künstlerin\, wurde in Moskau geboren und lebt heute in Jerewan. Seit über einem Jahrzehnt arbeitet sie zusammen mit der Menschenrechtsorganisation Memorial an Projekten\, die sich mit Erinnerung\, Ego-Dokumenten und der Kartierung von Orten des sowjetischen Terrors befassen. In jüngster Zeit setzt sich Anna Margolis vor allem mit der komplexen Vergangenheit Armeniens auseinander \nDie Fotoausstellung „Zement und Gedächtnis“ erkundet die Stadtlandschaft von Armeniens Hauptstadt Jerewan\, ihre Materialität\, ihren sozialen Puls und die unterschiedlichen Schichten ihrer Vergangenheit. \nEintritt frei
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SUMMARY:Զարե / Zare\, Stummfilmkonzert. MUSIKBEGLEITUNG VON GÜNTER A. BUCHWALD
DESCRIPTION:FEAR LESS HOPE – Ost-West-Dialoge\nCINEMA OF ARMENIA\nZare | Regie: Hamo Beknazarian | UdSSR 1926 | 69 Min. \nMusikbegleitung: Günter Buchwald \nDer Film Զարե / Zare\, der Ende 1926 produziert wurde\, war der zweite armenische Stummfilm überhaupt. Genau wie der erste\, Namus\, wurde er von dem Kinopionier Hamo Beknazarian (1891 – 1965) geschrieben und inszeniert. Der Film\, eine Mischung aus Thriller und Melodram\, spielt im Jahr 1915 an den Hängen des Berges Alagyaz und erzählt die Geschichte eines kurdischen Mädchens namens Zare und ihres Geliebten Saydo\, die unfreiwillig in die Machenschaften des Stammesführers Timurbek mit den zaristischen Behörden verwickelt werden. Der Film gilt auch als einer der ersten Filme\, der das Leben kurdischer und jesidischer Menschen darstellt. \nHamo Beknazarian (1891 – 1965) war zunächst Filmschauspieler und Star des vorrevolutionären russischen Kinos. Später war er maßgeblich an der Entwicklung des Kinos aller drei kaukasischen sozialistischen Republiken (Armenien\, Aserbaidschan und Georgien) beteiligt. In Armenien verantwortete er u. a. sowohl den ersten offiziellen Spielfilm der armenischen Kinogeschichte (Namus\, 1925) und ihren ersten Tonfilm Pepo (1933). Der zweite Langfilm der armenischen Kinematographie\, Զարե / Zare\, gilt zugleich als erster Film überhaupt\, der das Leben jesidischer Kurden illustriert und feiert. \nAbbildung: Filmstill aus Zare.
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SUMMARY:REGIE: ELVIRA AVAKYAN\, GAYANE MARTIROSYAN\, NAIRA MURADYAN UND LYUDMILA SAHAKYANTS. Female Directors of Armenian Animation (1978 – 2002)
DESCRIPTION:FEAR LESS HOPE – Ost-West-Dialoge\nCINEMA OF ARMENIA\nArmenien | 102 Min. | OmeU \nMit einer Einführung von Nune Hovhannisyan\, Head of Armenian Heritage Department. \nIn den 1960er-Jahren wurde der Animationsfilm zu einem der kreativsten Genres des armenischen Kinos. Es war einer der wenigen Bereiche des Filmschaffens\, der in der Zeit der Sowjetunion Frauen eine Einstiegschance bot. Zwischen den 1970er und 1990er Jahren begannen vier wichtige Regisseurinnen ihre Arbeit auf diesem Gebiet. Das aus zehn Filmen bestehende Programm bietet einen Einblick in das CEuvre von Elvira Avakyan\, Gayane Martirosyan\, Naira Muradyan und Lyudmila Sahakyants\, die diese Kunstform nicht nur mit ihrer ganz eigenen stilistischen Sensibilität bereichert haben\, sondern auch mit neuen Anliegen\, etwa zum zeitgenössischen Leben oder zur Politik. \nAbbildung: Filmstill aus The Council of Mice\, Lyudmila Sahakyants\, 1987. \n 
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SUMMARY:RENATE OBERMAIER / HEINZL SPAGL. WENN DIE GEDANKEN KREISEN... Texte und Musik zu Frieden und Krieg
DESCRIPTION:FEAR LESS HOPE – Ost-West-Dialoge\nRenate Obermaier und Heinzl Spagl versuchen gemeinsam mit dem Gitarristen Max Zentawer über eine Collage aus Zeitungsartikeln\, Tagebuchnotizen\, Songtexten\, literarischen Zitaten und eigenen Reflexionen eine Annäherung an den russischen Krieg gegen die Ukraine – jenseits der Tagespolitik und doch hochaktuell. \nDie Arbeit wurde vom Zwetajewa-Zentrum bereits im Sommer 2025 gezeigt. Aufgrund des großen Interesses und der durchgehend positiven Reaktionen wird die Lesung mit Musik nun nochmals in Form einer Matinee angeboten. \nRenate Obermaier hat nach ihrer Promotion in Germanistik als „feste freie“ Mitarbeiterin beim Südwestfunk gearbeitet. Nach fast 30 Jahren im Theater im Marienbad macht sie zusammen mit Heinzl Spagl\, Thomas Wenk\, Max Zentawer u.a. musikalische Lesungen. \nHeinzl Spagl\, Lehre als Klischeeätzer beim Süddeutschen Verlag in München bis 1973. Zweiter Bildungsweg in Freiburg\, anschließend Studium Deutsch/Geschichte\, 1981 2. Staatsexamen als Lehrer. 1976 erster Theaterauftritt mit der Gruppe „Kettenkarussell“. Von 1989 bis 2018 Schauspieler beim Theater im Marienbad. \nDer in Freiburg lebende Jazzgitarrist Max Zentawer konzertiert international\, u.a. mit verschiedenen eigenen Ensembles. Darüber hinaus leitet er das Gitarreninstitut Freiburg\, er gibt Workshops und Seminare in Fachdidaktik. \nFoto: © Christoph Eberle.
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SUMMARY:MICHEL ABESSER. Brüder im Reich\, Fremde im Schicksal? Schlaglichter armenisch-russischer Beziehungen bis 1991
DESCRIPTION:FEAR LESS HOPE – Ost-West-Dialoge\nDer Vortrag beleuchtet verschiedene Kontinuitäten und Brüche in den armenisch-russischen Beziehungen im Russländischen Reich und der Sowjetunion. Seit dem 18. Jahrhundert entwickelte sich ein symbiotisches Verhältnis zwischen der armenischen Diaspora und dem Imperium. Dieses versprach den Armeniern physische Sicherheit\, religiöse Protektion\, ökonomische Chancen und Aufstieg in die politischen und kulturellen Eliten. Armenische Kaufleute\, Priester und Adlige spielten wiederum eine Schlüsselrolle bei der Eroberung des Kaukasus und Zentralasiens; als Träger der armenischen Nationalbewegung forderten sie das Imperium jedoch auch heraus. In den Augen der breiten Bevölkerung galten sie mal als treueste Diener des Zaren\, mal als hinterhältige Händler oder als Terroristen. Erst im Zuge des sowjetischen Nation-Buildings erlangten die Armenier erstmals wieder eine begrenzte Form von Eigenstaatlichkeit innerhalb der UdSSR\, in der das „Nationale“ und das „Sowjetische“ nicht als Gegensätze verhandelt wurden. \nPD Dr. Michel Abeßer ist Akademischer Rat am Lehrstuhl für Osteuropäische Geschichte der Universität Freiburg und Fotograf. Er hat sich in seiner Forschung zunächst intensiv mit sowjetischer Kultur- und Alltagsgeschichte auseinandergesetzt und ein Buch zum Jazz in der Sowjetunion nach 1953 herausgebracht. Gegenwärtig beschäftigt er sich mit der multiethnischen Geschichte des Schwarzmeerraums und seiner Wirtschaft und arbeitet an einer Studie zur Geschichte des südlichen Don-Gebietes. \nSeine Fotoausstellung „Zement und Gedächtnis“ zum städtischen Raum von Jerewan ist ab November im Kommunalen Kino Freiburg zu sehen. \nEintritt frei \nFoto: © Michel Abeßer.
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SUMMARY:JULIA WOLRAB. Zwangsarbeit von Osteuropäer:innen und die Frage des Nachlebens nach 1945. Führung im Dokumentationszentrum Nationalsozialismus der Museen Freiburg
DESCRIPTION:FEAR LESS HOPE – Ost-West-Dialoge\nIm März 2025 eröffnete das Dokumentationszentrum Nationalsozialismus (DZNS) der Museen Freiburg als ein Haus\, das sich erstmals dauerhaft der Aufarbeitung und Vermittlung sowie der lokalen und regionalen Geschichte der NSDiktatur  widmet. Das Thema Zwangsarbeit wurde in der Aufarbeitung lange Zeit wenig beachtet. In Freiburg führte erst eine Veröffentlichung des Stadtarchivs im Jahr 2003 zu einer größeren Sichtbarkeit der Thematik. Dabei unterschieden sich die (Lebens-)Bedingungen von Zwangsarbeiter: innen teilweise massiv und basierten auf den rassistischen Zuschreibungen der Nationalsozialist:innen. Als „Untermenschen“ diffamiert\, hatten Osteuropäer:innen die schlechtesten Überlebenschancen. Die Führung beleuchtet spezifische Biografien von Zwangsarbeiter:innen aus Osteuropa und nimmt dabei auf die komplexe Frage des Nachlebens nach 1945 Bezug\, die auch von der Angst einer „doppelten Verfolgung“ im stalinistischen Russland geprägt war. Die Führung wird angeboten von der wissenschaftlichen Leiterin des DZNS\, Julia Wolrab. \nJulia Wolrab studierte Geschichte\, Islamwissenschaften und Public History in Freiburg und Berlin. Sie arbeitete als wissenschaftliche Referentin für Gegen Vergessen – Für Demokratie e. V. 2019 legte sie im Auftrag der Stadt Freiburg eine wissenschaftliche Dokumentation zu den eigentumsrechtlichen Verhältnissen am Platz der Alten Synagoge vor. Seit 1. Oktober 2020 ist sie die wissenschaftliche Leiterin des Dokumentationszentrums Nationalsozialismus der Museen Freiburg. \nDauer: ca. 90 Min \nTickets: https://www.museen-freiburg.de/shop/veranstaltungen/dzns-%C3%B6f \nHinweis: max. 15 Personen pro Führung \nWeiterer Termin: Do. 15.01.2026\, 14:00 \nFoto: Sowjetische Zwangsarbeiterinnen in Freiburger Gärtnerei (ca. 1943)\, © Memorial. \n 
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SUMMARY:Führung. Doppelausstellung: Anklage: ‚Armenier!‘ Spuren sowjetischer Vergangenheit & Zement und Gedächtnis
DESCRIPTION:Führung auf Deutsch mit Margarita Augustin\nDie Ausstellung „Anklage: Armenier“ zeigt anhand von Chroniken\, Dokumenten und persönlichen Schicksalen\, wie sich die Sowjetisierung und der staatliche Terror in der UdSSR auf das nationale Bewusstsein der Armenier ausgewirkt haben und bis heute die Erinnerungskultur an die Sowjetzeit bestimmen. \nDie Fotoausstellung „Zement und Gedächtnis“ erkundet die Stadtlandschaft von Armeniens Hauptstadt Jerewan\, ihre Materialität\, ihren sozialen Puls und die unterschiedlichen Schichten ihrer Vergangenheit. \nEintritt frei
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SUMMARY:Calendar. REGIE: ATOM EGOYAN
DESCRIPTION:FEAR LESS HOPE – Ost-West-Dialoge\nCINEMA OF ARMENIA\nCalendar | Regie: Atom Egoyan | Kanada / Armenien / Deutschland 1993 | 16 mm | 74 Min. | OmU \nFür eine Kalenderblatt-Serie reist ein kanadischer Fotograf armenischer Herkunft mit seiner Frau nach Armenien\, um Bauwerke zu fotografieren. Der Fotograf ist so in die technischen Anforderungen seines Auftrags vertieft\, dass ihm die tatsächliche Geschichte der Bauwerke gleichgültig ist. Der Reiseführer erklärt\, dass diese nach religiösen Vorgaben ausgewählt und erbaut wurden. Seine Distanziertheit führt auch dazu\, dass sich seine Frau\, für die die Reise eine spirituelle Offenbarung ist\, von ihm entfernt. Als er allein nach Hause kommt\, versucht er\, mit Hilfe des Kalenders und einiger Videoaufnahmen über die eigene Fremdheit in Armenien und den Entfremdungsprozess von seiner Frau zu reflektieren. Ganz subtil impliziert der Film\, dass die Technologie\, die es uns ermöglicht\, wunderschöne\, monumentale Bilder der Vergangenheit zu bewahren\, uns zugleich von der spirituellen Essenz dieser Vergangenheit zu entfremden droht. Egoyan schuf einen komplex verschachtelten\, dank ausgezeichneter Hauptdarsteller aber sehr lebendigen und visuell bestechenden Film voller Ironie und Melancholie. \nAtom Egoyan (*1960) stammt von armenischen Eltern ab\, die beide ausgebildete Kunstmaler waren und von einem Möbelgeschäft in Ägypten lebten. Egoyan wurde in Kairo geboren\, wuchs mehrsprachig auf\, die Familie wanderte 1963 nach Kanada aus. Er zählt zu den führenden Filmemachern Kanadas. In den 1980ern gehörte er zu einer Gruppe junger Filmemacher der Toronto New Wave. Seine Filme wurden in Cannes\, Locarno\, Berlin und Venedig gezeigt und vielfach ausgezeichnet\, für sein Gesamtwerk erhielt er den höchsten kanadischen Orden. In fast allen seinen Filmen spielt Egoyans Ehefrau Arsinée Khanjian die Hauptrolle – so auch im Film Calendar. Arsinée Khanjian ist ebenfalls armenischer Abstammung\, sie wuchs in Beirut auf und zog 1975 mit ihrer Familie nach Kanada. \nAbbildung: Filmstill aus Calendar.
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SUMMARY:LARA FABIAN. Tangled Webs at the Imperial Periphery. Violence and Diplomacy in Ancient Armenia
DESCRIPTION:FEAR LESS HOPE – Ost-West-Dialoge\nThe isthmus of the South Caucasus has repeatedly sat at the edge of great global powers\, serving variably (and perhaps not contradictorily) as a crossroads and buffer zone. In this paper\, using the history of Armenia in the Hellenistic and Roman/Parthian periods as a starting point\, I explore how local political authorities in the Caucasus coped with imperial violence from both the Mediterranean and Iranian worlds. Although sophisticated diplomatic strategies allowed local powers to remain functionally independent throughout much of this period\, I focus here on the critical moments when diplomacy failed\, plunging the fragile local system into conflict. \nPh.D. Lara Fabian is an Assistant Professor at the University of California\, Los Angeles\, in the Department of Near Eastern Languages and Cultures. Her work on the South Caucasus is both archaeological and historical\, with a focus on the Achaemenid through Sasanian periods. As a participant in the Freiburg-based „Beyond the Silk Roads“ ERC project from 2017 to 2023\, she published on economic history in ancient western Asia\, and she is currently working on a book about the echoes of Achaemenid imperial practice in post-Achaemenid western Asia. \nSprache: Englisch\nEintritt frei \nFoto: Lara Fabian\, privat.
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