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SUMMARY:Konzertabend mit Duo Piancello. UNERZÄHLTE GESCHICHTEN DER BULGAREN. Verfolgte / verbotene Komponisten - zwischen Exil und innerer Emigration
DESCRIPTION:Es spielen der Cellist Hristo Kouzmanov und die Pianistin Nadia Belneeva\, die beide aus Bulgarien stammen. Das Konzert wird vom Lektorat für bulgarische Sprache\, Literatur und Kultur am Slavischen Seminar der Universität Freiburg organisiert und ist Teil des Nationalprogramms „Unerzählte Geschichten der Bulgaren“ des bulgarischen Ministeriums für Bildung und Wissenschaft. \nIn seinem neuen Programm mit dem Titel „Verfolgte /verbotene Komponisten – zwischen Exil und innerer Emigration“ stellt das Duo Werke von Komponisten vor\, die die Erfahrung von Exil und Emigration mit der schöpferischen Kraft ihrer Musik verarbeitet haben. Die Stücke werden von den Musikern in Gesprächen näher erläutert. \nProgramm: \nAlban Berg: Zwei Lieder aus den „Sieben frühen Liedern“ \nErich Wolfgang Korngold: „Tanzlied des Pierrot“ aus der Oper „Die Tote Stadt“ \nArvo Pärt: „Spiegel im Spiegel“ \nVladimir Dyck: „Kadisch“ \nDmitri Schostakowitsch: Sonate für Violoncello und Klavier op. 40 \nZum Ausklang des Abends findet eine Verkostung bulgarischer Weine statt.\nDer Eintritt zum Konzert ist frei. \n2025-04-17Brochure_Piancello DE (1)-komprimiert\n 
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SUMMARY:Kammermusik im Herzen Freiburgs – Ein Fest für die Sinne. Uliana Zhdanov & Denis Zhdanov
DESCRIPTION:Seit dem Jahr 2015 gestalten das Musiker-Ehepaar Uliana und Denis Zhdanov eine außergewöhnliche Kammermusik-Konzertreihe – mitten im Herzen Freiburgs. Der Konzertort\, das traditionsreiche Priesterseminar Collegium Borromaeum\, bietet dafür einen stilvollen und inspirierenden Rahmen. \nZu jedem Konzert laden die Zhdanovs herausragende Musikerinnen und Musiker aus ganz Europa ein\, um gemeinsam Werke großer Meister von der Barockzeit bis zur Moderne aufzuführen. Jedes Konzert ist ein einmaliges musikalisches Erlebnis – geprägt von Virtuosität\, Leidenschaft und künstlerischer Tiefe. \nEin besonderes Highlight der Abende ist die persönliche Moderation von Denis Zhdanov\, der das Programm mit musikalischem Fachwissen und charmanten Anekdoten bereichert. Seine Erklärungen aus Sicht eines aktiven Musikers eröffnen dem Publikum neue Zugänge zur klassischen Musik. \nKunst trifft Genuss: In der Konzertpause werden ausgewählte Edelweine des mehrfach prämierten Weinguts Bärmann serviert. Die Kombination aus erlesener Musik und edlem Wein macht jeden Konzertabend zu einem Fest für alle Sinne. \nLassen Sie sich verzaubern – von preisgekrönten Künstlern\, einzigartiger Kammermusik und den feinen Tropfen eines ausgezeichneten Weinguts. Ein Abend\, der in Erinnerung bleibt. \nTickets unter: https://www.reservix.de/veranstaltungskalender?q=zhdanov
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SUMMARY:FELIX RIEFER. RUSSLAND-POLITIK IM SPIEGEL DER DOPPELTEN ZEITENWENDE
DESCRIPTION:Bereits seit 2014 herrscht Krieg in der Ukraine. Denn die Ukraine versucht sich vom russischen neoimperialen Hoheitsanspruch zu lösen und wählte spätestens mit der „Revolution der Würde“ auf dem Kyiver Unabhängigkeitsplatz „Maidan“ den europäischen Entwicklungspfad. Dennoch wurde erst mit der Vollinvasion der Ukraine am 24.2.2022 eine Zeitenwende im Verhältnis zu Russland eingeleitet. Mit der erneuten Wahl von Donald Trump ins Weiße Haus droht zudem die Weltordnungsmacht USA aus dem Westen auszuscheren. Die Staaten der Europäischen Union sind spätestens jetzt\naufgerufen\, eine eigene gemeinsame Verteidigungs- und Sicherheitspolitik zu entwickeln\, um nicht Gefahr zu laufen\, selbst Spielball der Ordnungsmächte zu werden. Das Schicksal des Kontinents wird nicht zuletzt in Europas Osten entschieden. \nDr. Felix Riefer (Bonn) studierte Politikwissenschaft\, Regionalstudien Ost- und Mitteleuropas und Sozialwissenschaften in Köln und Paris. Er ist Mitglied im Vorstand der Wissenschaftlichen Kommission der Deutschen in und aus Osteuropa\, Sibirien\, Zentralasien und dem Kaukasus (WKDR) in Göttingen\, des Beirats des Lew-Kopelew-Forums in Köln und des Redaktionsbeirats des Journal of Soviet and\nPost-Soviet Politics and Society in Hannover. \nEintritt frei \nBild: Felix Riefer
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SUMMARY:IRINA SCHERBAKOWA\, ERINNERUNG ALS PROVOKATION?
DESCRIPTION:Erinnerungen – sowohl persönliche\, vor allem aber kollektive – sind bei Weitem keine harmlose Angelegenheit\nAutoritär geführte Staaten wachen penibel über die »richtige «Darstellung ihrer Geschichte und verfolgen gewaltsam Menschen und Gruppen\, die mit gutem Grund anders lautende Narrative vertreten. Solche Entwicklungen sind insbesondere für das gegenwärtige Russland zu beschreiben\, wo der Wissenschaftsbetrieb in den Geisteswissenschaften gleichgeschaltet\, Schulbücher umgeschrieben und insbesondere eine kritische Aufarbeitung der stalinistischen Vergangenheit unmöglicht gemacht wird. Dementsprechend wurde die hoch anerkannte und 2022 mit dem Nobelpreis ausgezeichnete Internationale Menschenrechtsorganisation Memorial »aufgelöst«\, ihre Mitglieder werden kriminalisiert. \nWelche Gefahren staatlich verordnete Erinnerungskulturen bergen\, welches Potenzial und welche Sprengkraft dem historischen Gedächtnis insbesondere im heutigen Russland zukommen – darüber diskutieren Elisabeth Cheauré und Dietmar Neutatz mit Irina Scherbakowa. \nIrina Scherbakowa\, Germanistin und Kulturwissenschaftlerin\, Gründungsmitglied von Memorial\, hat ihr Heimatland nach Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine verlassen und lebt heute in Deutschland\, wo sie die neu gegründete Organisation Zukunft Memorial leitet. \nGesprächspartner: \nDietmar Neutatz\, Prof. für Neuere und Osteuropäische Geschichte\, Universität Freiburg und\nElisabeth Cheauré\, em. Prof. für Slavistik\, Universität Freiburg \nFoto: Kseniya Plotnikova
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