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SUMMARY:PIQUE DAME. Peter Tschaikowsky
DESCRIPTION:Musikalische Leitung: Ektoras Tartanis\nRegie: Peter Carp\nBühne: Kaspar Zwimpfer\nKostüme: Gabriele Rupprecht\nLicht: Diego Leetz \nUnerreichbar: Das Streben nach Liebes- und Lebensglück verbindet sich für Hermann zu einem unauflöslichen Gemisch aus Sehnsucht und Gier\, das ihm keine ruhige Minute lässt. Den Weg zum Ziel soll ihm das Spielglück ebnen\, das jedoch nicht an jedem x-beliebigen Tag zu haben ist. Die permanente Selbstbeschränkung lässt Hermann irre werden an einer Welt\, in der Anerkennung durch Gewinn zur einzigen Maxime geworden ist. Doch wie gewinnen ohne Einsatz? Mithilfe des mysteriösen Kartengeheimnisses der namenlosen Gräfin? Der Countdown findet am Spieltisch statt\, an dem Peter Carp die Psyche der Figuren Tschaikowskys auslotet\, indem er sie dem haltlosen und übermächtigen Spiel des Lebens ausliefert. \nMit Pique Dame entführt Tschaikowsky das Publikum in eine Welt voller Leidenschaft\, Obsession und düsterer Geheimnisse. Die Oper\, 1890 uraufgeführt\, basiert auf einer Novelle von Alexander Puschkin und vereint gekonnt russische Erzähltradition mit westlicher Eleganz. Tschaikowsky zeichnet die Seelenlandschaften seiner Figuren mit unvergleichlicher musikalischer Tiefe und Farbenpracht und alles schwingt zwischen zarter Liebesmelancholie und finsterer Dramatik\, von den ergreifenden Arien Hermanns bis zu den schicksalhaften Fanfaren des Kartenspiels. Die Musik treibt das Unheil unerbittlich voran. \nEinführung um 19:00 im Winterer-Foyer \nTickets über: \nhttps://theater.freiburg.de/de_DE/spielplan/pique-dame.17780682 \nWeitere Aufführungen: \n01.02.2025\, 21.02.2025\, 23.03.2025\, 28.03.2025\, 11.04.2025
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SUMMARY:A World of Qur’an Translations / Welt der Koranübersetzungen
DESCRIPTION:Von Kapstadt bis Frankfurt\, von Tripoli bis Moskau\, von Chicago bis Jakarta: In den vergangenen 120 Jahren haben Muslim*innen Koranübersetzungen in Dutzenden von Sprachen auf der ganzen Welt verfasst. Jede dieser Übersetzungen erzählt eine Geschichte – eine Geschichte von Präsidentschaftskandidaten und religiösen Gelehrten\, Gulag-Häftlingen und Konvertiten zum Islam\, Diktatoren und Missionaren\, Regierungen und kommerziellen Verlagen. Erfahren Sie mehr über diese faszinierenden Geschichten und gewinnen Sie Einblicke in die Verbindungen zwischen ihnen: eine Welt der Koranübersetzungen. \nDer Eintritt ist kostenlos \nEröffnung auf Deutsch:\n10.1.2025\, 16 Uhr\nOpening in English:\n11 January 2025\, 3.30 pm\nMeeting point:\nUniseum entrance / Treffpunkt: Eingang Uniseum \nFührung auf Russisch: \n\n\n16. Januar um 16:30 Uhr\n\n\n\n\nFührung auf Ukrainisch: \n\n\n23. Januar um 16:30 Uhr\n\n\n\n\nFührung auf Deutsch: \n\n\n24. Januar und 28. März um 16:30 Uhr\n\n\n\n\n> Sign up / Anmelden \n\n\n  \nWeitere Führungen: \n• English\n• Deutsch\n• Français\n• Bahasa Indonesia\n• Українська мова\n• Polski\n• Русский язык\n• Arabisch \n  \n  \n  \n \n 
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SUMMARY:RINGVORLESUNG des Historischen Seminars. DAS ENDE DER SOWJETUNION. Nationalismus\, Dekolonisierung und Identität zwischen 1985 und 1995
DESCRIPTION:Karsten Brügemann (Tallinn)\nDie „Singende Revolution“ in den Baltischen Sowjetrepubliken – die höchste Stufe des sowjetischen Internationalismus?\nRINGVORLESUNG des Historischen Seminars der Universität Freiburg\nDAS ENDE DER SOWJETUNION. Nationalismus\, Dekolonisierung und Identität zwischen 1985 und 1995\nDer russische Angriffskrieg auf die Ukraine steht im direkten Zusammenhang mit dem Zerfall des sowjetischen Imperiums\, der vor 35 Jahren im Baltikum und im Kaukasus eine nicht mehr zu kontrollierende Eigendynamik entwickelte. Aber auch der Konflikt um Berg-Karabach\, die politische Polarisierung Georgiens oder das neue Selbstbewusstsein der zentralasiatischen Republiken lassen sich ohne einen kritischen Blick auf das Ende der Sowjetunion nicht verstehen. \nDie Ringvorlesung des Historischen Seminars beschäftigt sich mit der transformativen Epoche zwischen Glasnost/ Perestroika und nationaler Unabhängigkeit in den (häufig als „peripher“ wahrgenommenen) Randregionen der Sowjetunion. \nDie Vorträge von Kolleginnen und Kollegen thematisieren die komplexen und unterschiedlichen Prozesse in der Ukraine\, Georgien\, Armenien\, dem Baltikum\, Tadschikistan\, Kirgisistan\, Tschetschenien sowie Russland. Die tiefgreifenden Umbrüche der Epoche von Glasnost/Perestroika werden vor allem durch die Perspektiven auf Nationalismus\, Dekolonisierung und Identität aufgeschlüsselt.
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SUMMARY:ANDREAS FÖRSTER. Auf den Spuren Alexander von Humboldts in Russland
DESCRIPTION:  \n„EIN … HEISSER WUNSCH MEINER JUGEND\, ZUGLEICH DEN AMAZONENSTROM UND DEN IRTYSCH GESEHEN ZU HABEN …“ (A. V. HUMBOLDT 1829)\nDie zweite große Reise Humboldts (nach der Reise nach Mittel- und Südamerika)\, die ihn 1829 in den Ural\, den Altai bis zur Grenze nach China und in die Kaspi-Senke führen sollte\, fiel im 20. Jahrhundert nahezu dem Vergessen anheim. \nNach dem Zerfall der Sowjetunion machte sich ein deutschrussisches Forscherteam in sieben Etappen auf den Weg zu den Humboldt-Orten in Russland\, um nach authentischem Material zu den von Humboldt bereisten und beschriebenen Orten zu suchen und den wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Umständen und Folgen der Reise nachzuspüren. Eines der Ergebnisse war\, dass die höchste Erhebung auf dem Hauptkamm des Nördlichen Ural nun „gora Gumboldta“ (Humboldt-Berg) heißt. \nDr. Andreas Förster ist Physiker und veröffentlichte zu Themen in der Physik\, in der Hochschulpolitik und Wissenschaftsgeschichte. Publikation zus. mit K. Aranda\, C. Suckow: Alexander von Humboldt und Russland. Eine Spurensuche (2014).
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SUMMARY:Elisabeth Cheauré und Regine Nohejl: Welt – Literatur – Stadt. Baden-Baden
DESCRIPTION:Besprechung des Buches von Elisabeth Cheauré und Regine Nohejl\nWelt – Literatur – Stadt. Baden-Baden (Nomos\, Baden-Baden 2024)\nDarin wurden unter anderem auch die Beziehungen zwischen Russland und Deutschland intensiv aufgearbeitet. \n \nProf. Dr. Elisabeth Cheauré (Slavisches Seminar/ Zwetajewa-Zentrum/ GRK 1956) und \nDr. Regine Nohejl (Slavisches Seminar/ GRK 1956) \nim Gespräch mit \nProf. Dr. Gregor Dobler (Institut für Ethnologie)\,\nDr. Gesa von Essen (Deutsches Seminar)\nund Prof. Dr. Peter Philipp Riedl (Deutsches Seminar) \nModeration: Prof. Dr. Werner Frick \nDienstag\, den 14. Januar\, 18:15 Uhr \nVeranstaltungssaal der Universtitätsbibliothek
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SUMMARY:PIQUE DAME. Gespräch über die aktuelle Inszenierung
DESCRIPTION:In der Reihe „Gespräche über aktuelle Inszenierungen“ wird zur Diskussion über ausgewählte Produktionen des Sprech- und Musiktheaters am Theater Freiburg eingeladen. Die an den Produktionen beteiligten Künstlerinnen und Künstler berichten über ihre Erfahrungen mit dem ausgewählten Stück und tauschen sich mit ausgewiesenen Expertinnen und Experten über dessen ästhetische\, politische und philosophische Dimensionen sowie über das Konzept der Bühnenrealisierung im Spannungsfeld von Libretto/Partitur und Inszenierung aus. Auch für Interventionen aus dem Publikum wird an jedem Abend Gelegenheit geboten. \nUm von den Gesprächen profitieren und sich an der Diskussion beteiligen zu können\, sollte man die besprochene Inszenierung von „Pique Dame“ gesehen haben. \nDiskussion:\nPeter Carp (Intendant\, Theater Freiburg)\nEktoras Tartanis (Erster Kapellmeister\, Theater Freiburg)\nProf. Dr. Elisabeth Cheauré (Zwetajewa-Zentrum)\nAlexander Dick (Badische Zeitung\, Kulturredaktion)\nModeration: Prof. Dr. Werner Frick
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SUMMARY:MICHAEL THUMANN. WIE WLADIMIR PUTIN UND ANDERE AUTORITÄRE FÜHRER MIT VORGEBLICHER KRÄNKUNG POLITIK MACHEN
DESCRIPTION:Das Motiv der Kränkung in der internationalen Politik ist ein weit verbreitetes Phänomen. Politiker geben sich gekränkt und sie setzen die Kränkung als Mittel der Politik ein. Vorweg getragene Kränkung soll politische Handlungen erklären\, sie soll um Anhänger für die eigene Sache werben\, sie soll den politischen Gegner delegitimieren. Besonders massiv eingesetzt wird das Mittel der behaupteten Kränkung durch autoritäre Herrscher wie Wladimir Putin und Recep Tayyip Erdoğan. Auch demokratisch gewählte Populisten wie Donald Trump oder die PiS-Partei und Jarósław Kaczyński nutzen die Kränkung in Wahlkämpfen und in der politischen Auseinandersetzung. \n© www.kremlin.ru \nMichael Thumann ist als außenpolitischer Korrespondent der Wochenzeitung Die Zeit und Bestsellerautor international bekannt und ein häufig nachgefragter Gast in den deutschen Medien und Talkshows. Thumann gilt als einer der besten Kenner der gegenwärtigen Politik in Russland und wurde mehrfach ausgezeichnet (u.a. zwei Mal mit dem deutschen Journalistenpreis).
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SUMMARY:ANDREAS RENNER. RUSSLANDS SEEWEG IN DIE GLOBALISIERUNG
DESCRIPTION:Die Nordostpassage im langen 19. Jahrhundert\nMary Shelleys berühmter Roman Frankenstein stand im Zeichen des „Arktisfiebers“ im postnapoleonischen Großbritannien\, als Dutzende von Expeditionen aufbrachen\, um die Nordwestpassage zu öffnen oder den Nordpol zu erreichen. Im „langen“ 19. Jahrhundert war die nördlichste Region des Globus in die Rivalität zwischen den Großmächten um Einfluss und Prestige verwickelt. \nDer russische Beitrag zu diesem globalen Wettbewerb ist wenig erforscht. Er beginnt in den späten 1790er Jahren in Archangelsk\, wohin sich auch Frankenstein begab. Dort träumte der reichste Kaufmann der Stadt\, Wilhelm Brandt\, von einem Handelsimperium\, das Amerika und Ostasien durch die Nordostpassage nördlich von Sibirien verbinden sollte. \nProf. Dr. Andreas Renner arbeitet am Lehrstuhl für Russland-Asien-Studien an der Ludwig-Maximilians- Universität München u.a. zum russischen Nationalismus. Publikation: Nordostpassage. Geschichte eines Seewegs (2024).
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LOCATION:Uni Freiburg\, KG IV Raum 4429\, Rempartstraße 15\, Freiburg\, 79098
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SUMMARY:TSVETAEVA.OPEN | ЦВЕТАЕВА.OPEN. Regie: Alla Damsker
DESCRIPTION:TSVETAEVA.OPEN\n2021\, Russia\, 69 min. / OmeU\nRegie: Alla Damsker \nIn ihrem Film Tsvetaeva.Open thematisiert die Regisseurin Alla Damsker die massiven Vorwürfe gegen Marina Zwetajewa im Zusammenhang mit dem Tod deren jüngster Tochter Irina. Der Entdeckung von Zwetajewas Archiv folgte eine Flut von Vorwürfen und Beleidigungen gegen die Dichterin. Anhand von Briefen\, Tagebüchern und Archivdokumenten wird ihr tragisches Leben von 1917 bis 1922\, in der Zeit von Revolutionen und Bürgerkrieg\, Schritt für Schritt enthüllt. \nAus einer Erklärung der Regisseurin:\n„Es ist unmöglich zu erklären\, was diese tragische Zeit bedeutet und wie die Beweggründe für Zwetajewas Handeln waren. Ich habe keine Illusionen\, dass irgendjemand von irgendetwas überzeugt werden kann. Ich möchte lediglich einem wissbegierigen Geist […] die Chance auf eine andere Sichtweise geben. Zwetajewa hat keine Nachkommen mehr. […] Es gibt niemanden\, der ihren Namen verteidigt. Man könnte sagen\, ich habe diesen Film nicht gemacht\, weil ich es wollte\, sondern weil ich es nicht lassen konnte.“ \nAnschließend moderierte Diskussion mit der Regisseurin \nEintrittskarten unter:: \nhttp://www.koki-freiburg.de \n 
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SUMMARY:BRIGITTE VAN KANN. HINTER DEN VERROSTETEN SCHLÖSSERN DER ERINNERUNG
DESCRIPTION:Berdytschiw in der Ukraine – das wolhynische Jerusalem\n„Berdytschiw ist für die Juden\, was Paris für die Franzosen ist.“ (Scholom Alejchem) Heute leben in der Stadt\, 150 Kilometer südwestlich von Kyjiw\, die Bewohner wie überall in der Ukraine im Kriegsmodus. 1793\, bei der zweiten polnischen Teilung\, fiel das polnische Schtetl Berdytschiw wie der ganze Südwesten der Ukraine an Russland. Bald wurde es zum einem bedeutenden Handelsplatz mit einer rasant wachsenden\, mehrheitlich jüdischen Bevölkerung. Berdytschiw galt als das „wolhynische Jerusalem“\, die „jüdischste Stadt“ des Russischen Reichs\, später der Sowjetunion. Hier heiratete Honoré de Balzac seine Langzeitgeliebte\, eine polnische Gräfin; hier erblickte Joseph Conrad das Licht der Welt. Die jüdische Bevölkerung wurde im Holocaust ermordet. Doch in der Literatur ist Berdytschiw glanzvoll und schmerzlich aufgehoben. Im Vortrag werden diese Geschichten und der heutige Umgang der Stadt mit ihrem kulturellen Erbe beleuchtet. \nBrigitte van Kann\, Slavistin\, konzentriert sich in ihrer Arbeit auf die russische Kultur und Literatur\, insbesondere auf die russischen Juden. Van Kann gilt auch als anerkannte Übersetzerin.
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SUMMARY:DER MANN MIT DER KAMERA. Regie: Dziga Vertov
DESCRIPTION:DER MANN MIT DER KAMERA\nЧЕЛОВЕК С КИНОАППАРАТОМ\nUdSSR 1929 / 76 Min.\nRegie: Dziga Vertov\, Assistenz: Elizaveta Svilova\,\nKamera: Michail Kaufman \nEine futuristische Liebeserklärung an den Rhythmus der Stadt\, des Lebens\, des Films. Kein Film hat jemals in ähnlich rauschhafter Begeisterung das eigene Medium gefeiert und dargestellt wie Der Mann mit der Kamera. Indem Dziga Vertov das Filmen filmt und beständig hinter dem Entstehen des eigenen Films herjagt\, vereinigt er die tollkühnsten Meriten der Avantgarde mit dem Tempo eines Chaplinschen chase movie und der hymnischen und reflektierten Darlegung aller Möglichkeiten des stummen Kinos. Vertov filmt den Operateur beim schwindelerregenden Versuch\, das Chaos des Lebens einzufangen\, den Schneidetisch\, das Labor\, den Kinosaal\, das Publikum beim Betrachten des Films\, kurzum das gesamte Bezugsfeld Welt – Filmschöpfung – Rezeption. (Filmmuseum Wien) \nAm Klavier: Günter A. Buchwald \nAnschließend moderiertes Publikumsgespräch \nEintrittskarten unter: \nhttp://www.koki-freiburg.de
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SUMMARY:RINGVORLESUNG des Historischen Seminars. DAS ENDE DER SOWJETUNION. Nationalismus\, Dekolonisierung und Identität zwischen 1985 und 1995
DESCRIPTION:Juliane Fürst (Potsdam/Wien)\nImperfect Implosion – The end of the RSFSR and the birth of Russia\nRINGVORLESUNG des Historischen Seminars der Universität Freiburg\nDAS ENDE DER SOWJETUNION. Nationalismus\, Dekolonisierung und Identität zwischen 1985 und 1995\nDer russische Angriffskrieg auf die Ukraine steht im direkten Zusammenhang mit dem Zerfall des sowjetischen Imperiums\, der vor 35 Jahren im Baltikum und im Kaukasus eine nicht mehr zu kontrollierende Eigendynamik entwickelte. Aber auch der Konflikt um Berg-Karabach\, die politische Polarisierung Georgiens oder das neue Selbstbewusstsein der zentralasiatischen Republiken lassen sich ohne einen kritischen Blick auf das Ende der Sowjetunion nicht verstehen. \nDie Ringvorlesung des Historischen Seminars beschäftigt sich mit der transformativen Epoche zwischen Glasnost/ Perestroika und nationaler Unabhängigkeit in den (häufig als „peripher“ wahrgenommenen) Randregionen der Sowjetunion. \nDie Vorträge von Kolleginnen und Kollegen thematisieren die komplexen und unterschiedlichen Prozesse in der Ukraine\, Georgien\, Armenien\, dem Baltikum\, Tadschikistan\, Kirgisistan\, Tschetschenien sowie Russland. Die tiefgreifenden Umbrüche der Epoche von Glasnost/Perestroika werden vor allem durch die Perspektiven auf Nationalismus\, Dekolonisierung und Identität aufgeschlüsselt.
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SUMMARY:ELISABETH CHEAURÉ. „MANUSKRIPTE BRENNEN NICHT“ ODER: VON DER WIDERSTÄNDIGKEIT DER LITERATUR
DESCRIPTION:Bulgakows „Der Meister und Margarita“\nDer Meister und Margarita ist das opus magnum des 1891 in Kyjiw und 1940 in Moskau gestorbenen Schriftstellers Michail Bulgakow\, dessen Leben in überaus tragischer Weise von den Wirren und politischen Verwerfungen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts geprägt war. Zunächst als Arzt tätig\, begann Bulgakow in der frühen Sowjetunion zu schreiben und etablierte sich schnell als\nSchriftsteller\, der dem Wahnsinn seiner Zeit u.a. mit beißenden Satiren (etwa Hundeherz) zu begegnen suchte. Seit den 1930er Jahren\, den Jahren des Stalinistischen Terrors\, war Bulgakow mit Publikations- und Berufsverbot\, mit Bedrohung und materieller Not konfrontiert. In dieser Zeit schrieb er mit Der Meister und Margarita einen Text\, der zu seinen Lebzeiten und noch Jahrzehnte darnach nicht (vollständig) publiziert werden konnte. Es handelt sich eine beißende Satire auf die russische Diktatur und einen Text\, der heute aktueller ist denn je. \nEs lesen: Renate Obermaier und Heinzl Spagl\nMusikalische Begleitung: Marjana Plotkina (Klavier) \nSiehe auch die Verfilmung des Romans (Veranstaltung am 29.01.2024) \nEintrittskarten unter: \nhttp://www.theater.freiburg.de
URL:https://www.zwetajewa-zentrum.de/veranstaltung/elisabeth-cheaure-manuskripte-brennen-nicht-oder-von-der-widerstaendigkeit-der-literatur/
LOCATION:Theater Freiburg\, Winterer-Foyer\, Bertoldstraße 46\, Freiburg\, 79098
CATEGORIES:Literatur,Musik,Szenische Lesung
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SUMMARY:DER MEISTER UND MARGARITA. Regie: Michael Lokshin
DESCRIPTION:DER MEISTER UND MARGARITA\nМАСТЕР И МАРГАРИТА\n\nRUS 2024 / 157 Min. / OmU\nRegie: Michael Lokshin \nDie Romanverfilmung von Michail Bulgakows Roman Der Meister und Margarita haben in Russland bereits über fünf Millionen Menschen gesehen. Der Film prangert deutlich die Zensur an; für den Regisseur Michail Lokshin ist es ein Wunder\, dass der Film in Russland überhaupt starten durfte. Der Meister und Margarita entstand in den 1930er-Jahren als Satire auf das stalinistische System. Nach seinem Ausschluss aus dem sowjetischen Schriftstellerverband wird der Protagonist\, der „Meister“\, zu einem Ausgestoßenen\, der keine Mittel zum Überleben hat. Inspiriert von seiner Geliebten\nMargarita beginnt er\, an einem Roman zu arbeiten\, in dem alle Figuren aus seinem Leben satirisch umgedeutet werden. \nDer Regisseur Michael Lokshin\, der zwischen Texas und Moskau lebt\, äußerte sich vor der Veröffentlichung des Films kritisch zum Einmarsch in die Ukraine. Lokshin hat das Land mittlerweile verlassen. \nAnschließend moderiertes Publikumsgespräch \nSiehe auch den „Literarischen Salon“ zu Bulgakows Der Meister und Margarita am 28.01.25 \nEintrittskarten unter: \nhttp://www.koki-freiburg.de
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LOCATION:Kommunales Kino\, Urachstraße 40\, Freiburg\, 79102
CATEGORIES:Kino
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