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SUMMARY:RINGVORLESUNG des Historischen Seminars. DAS ENDE DER SOWJETUNION. Nationalismus\, Dekolonisierung und Identität zwischen 1985 und 1995
DESCRIPTION:Tim Epkenhans (Freiburg)\nEin post-kolonialer Moment in Zentralasien – Tadschikistan zwischen Perestroika\, Unabhängigkeit und dem Ausbruch des Bürgerkriegs\nRINGVORLESUNG des Historischen Seminars der Universität Freiburg\nDAS ENDE DER SOWJETUNION. Nationalismus\, Dekolonisierung und Identität zwischen 1985 und 1995\nDer russische Angriffskrieg auf die Ukraine steht im direkten Zusammenhang mit dem Zerfall des sowjetischen Imperiums\, der vor 35 Jahren im Baltikum und im Kaukasus eine nicht mehr zu kontrollierende Eigendynamik entwickelte. Aber auch der Konflikt um Berg-Karabach\, die politische Polarisierung Georgiens oder das neue Selbstbewusstsein der zentralasiatischen Republiken lassen sich ohne einen kritischen Blick auf das Ende der Sowjetunion nicht verstehen. \nDie Ringvorlesung des Historischen Seminars beschäftigt sich mit der transformativen Epoche zwischen Glasnost/ Perestroika und nationaler Unabhängigkeit in den (häufig als „peripher“ wahrgenommenen) Randregionen der Sowjetunion. \nDie Vorträge von Kolleginnen und Kollegen thematisieren die komplexen und unterschiedlichen Prozesse in der Ukraine\, Georgien\, Armenien\, dem Baltikum\, Tadschikistan\, Kirgisistan\, Tschetschenien sowie Russland. Die tiefgreifenden Umbrüche der Epoche von Glasnost/Perestroika werden vor allem durch die Perspektiven auf Nationalismus\, Dekolonisierung und Identität aufgeschlüsselt.
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SUMMARY:PIQUE DAME. Peter Tschaikowsky
DESCRIPTION:Musikalische Leitung: Ektoras Tartanis\nRegie: Peter Carp\nBühne: Kaspar Zwimpfer\nKostüme: Gabriele Rupprecht\nLicht: Diego Leetz \nUnerreichbar: Das Streben nach Liebes- und Lebensglück verbindet sich für Hermann zu einem unauflöslichen Gemisch aus Sehnsucht und Gier\, das ihm keine ruhige Minute lässt. Den Weg zum Ziel soll ihm das Spielglück ebnen\, das jedoch nicht an jedem x-beliebigen Tag zu haben ist. Die permanente Selbstbeschränkung lässt Hermann irre werden an einer Welt\, in der Anerkennung durch Gewinn zur einzigen Maxime geworden ist. Doch wie gewinnen ohne Einsatz? Mithilfe des mysteriösen Kartengeheimnisses der namenlosen Gräfin? Der Countdown findet am Spieltisch statt\, an dem Peter Carp die Psyche der Figuren Tschaikowskys auslotet\, indem er sie dem haltlosen und übermächtigen Spiel des Lebens ausliefert. \nMit Pique Dame entführt Tschaikowsky das Publikum in eine Welt voller Leidenschaft\, Obsession und düsterer Geheimnisse. Die Oper\, 1890 uraufgeführt\, basiert auf einer Novelle von Alexander Puschkin und vereint gekonnt russische Erzähltradition mit westlicher Eleganz. Tschaikowsky zeichnet die Seelenlandschaften seiner Figuren mit unvergleichlicher musikalischer Tiefe und Farbenpracht und alles schwingt zwischen zarter Liebesmelancholie und finsterer Dramatik\, von den ergreifenden Arien Hermanns bis zu den schicksalhaften Fanfaren des Kartenspiels. Die Musik treibt das Unheil unerbittlich voran. \nEinführung um 19:00 im Winterer-Foyer \nTickets über: \nhttps://theater.freiburg.de/de_DE/spielplan/pique-dame.17780682 \nWeitere Aufführungen: \n19.12.2024\, 04.01.2025\, 01.02.2025\, 21.02.2025\, 23.03.2025\, 28.03.2025\, 11.04.2025\n 
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SUMMARY:FESTIVAL. OSTEUROPÄISCHE PERSPEKTIVEN
DESCRIPTION:LITERATUR\, GESCHICHTE UND POLITIK FÜR EIN EUROPA DER ZUKUNFT\nNicht erst seit dem Krieg gegen die Ukraine\, aber seither mit neuer Dringlichkeit beschäftigen uns die Perspektiven der mittel- und osteuropäischen Länder. Uns bewegt\, wie viele Menschen aus diesen Ländern ihre Hoffnungen auf Europa richten. Überwiegen doch im Augenblick bei uns in den westlichen Ländern beim Gedanken an Europa eher Ernüchterung und Skepsis. Die Impulse aus dem östlichen Europa könnten und sollten uns dazu motivieren\, in dem Projekt Europa wieder den Garanten für Demokratie\, Frieden und Freiheit wahrzunehmen. \nEin paradigmatisches Pressefoto aus dem vergangenen Jahr zeigt Demonstrierende vor dem Parlament in Tiflis\, die dort am 7. März 2023 gegen den Strahl der Wasserwerfer die Europafahne hochhalten. Welche Botschaften verbinden sich für uns im Westen Europas mit diesem oder vergleichbaren Bildern\, wie es sie auch vom Euromaidan in Kyjiw gibt? Zum einen könnte uns das Bild an die vielen Mahnungen erinnern\, Europa nicht ohne die Länder Mitteleuropas zu denken. Zum anderen lenkt es unseren Blick auf die gegenwärtige Verfassung Europas\, welches in Gestalt der „Europäischen Union“ nach den zwiespältigen Erfahrungen mit ihrer sogenannten Osterweiterung erst einmal die Voraussetzungen dafür schaffen müsste\, weitere Länder aufzunehmen. \n© BU Tiflis\, 7. April 2023\, AFP \nEin wichtiger Schritt auf dem Weg dorthin könnte es sein\, Europa wieder stärker kulturell zu denken\, und dabei den Stimmen aus Mittel- und Osteuropa ein neues Gewicht zu geben. Vor allem sollten wir in Westeuropa die in den Zeiten des Eisernen Vorhangs eingeübte Gleichgültigkeit überwinden\, die uns daran gehindert hat\, die Anliegen der mittel- und osteuropäischen Länder als europäische Aufgaben wahrzunehmen. \nNach dem Auftakt am 5. Dezember in der Katholischen Akademie weitet sich das Diskursfestival tags darauf im Freiburger Stadttheater mit Blick auf neue Literatur: Die Lyrikanthologie Den Krieg übersetzen. Gedichte aus der Ukraine (edition.fotoTAPETA\, 2024) stellen die Dichterinnen Iryna Shuvalova und Ulrike Almut Sandig im Gespräch mit Mitherausgeberin Claudia Dathe vor. Es lesen die in Kyjiw geborene und heute in Berlin lebende Autorin Katja Petrowskaja sowie ihre Kolleginnen Volha Hapeyeva aus Belarus und Katarína Kucbelová aus der Slowakei. Zum Abschluss erklingen Gedichte aus dem Band Chronik des eigenen Atems (Suhrkamp\, 2024) des ukrainischen Friedenspreisträgers Serhij Zhadan. \nDetailliertes Programm ab ca. 15.11.2024 unter: \nhttps://www.literaturhaus-freiburg.de/?e=osteuropaeischeperspektiven- literatur-geschichte-und-politik-fuer-ein-europader- zukunft
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SUMMARY:PLAYING THE VICTIM. Regie: Kirill Serebrennikov
DESCRIPTION:PLAYING THE VICTIM\nИЗОБРАЖАЯ ЖЕРТВУ\nRUS 2006 / 95 Min. / OmeU\nRegie: Kirill Serebrennikov \nMan wirft ihn aus dem Fenster. Er wird im Schwimmbad ertränkt. In der Sushi-Bar bekommt er eine Kugel in den Kopf. Alles im Dienste der Moskauer Polizei\, die eine besondere Methode zur Aufklärung von Mordfällen entwickelt hat: In Anwesenheit von Zeugen und Statisten führt man den Hauptverdächtigen an den Tatort\, um ihn das Verbrechen vor laufender Kamera möglichst authentisch rekonstruieren zu lassen. \nBasierend auf einer Theatervorlage der Brüder Presnjakov hat Regisseur Kirill Serebrennikov eine virtuos erzählte schwarze Komödie geschaffen\, die den Zuschauer gnadenlos hineinkatapultiert in eine Welt\, in der es ganz normal erscheint\, für die Durchsetzung der eigenen Interessen über Leichen zu gehen. Kein Wunder\, dass der labile Polizeibeamte\, der die Ermittlungen leitet\, ein Lamento über die Schlechtigkeit der Jugend anstimmt… Gespickt mit Anspielungen auf Gesellschaft\, Justiz und Politik ist Playing the victim ein intelligentes Stück Kino voller Witz und Rhythmus. (goEast Festival) \nAnschließend moderiertes Publikumsgespräch \nEintrittskarten: http://www.koki-freiburg.de
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SUMMARY:Thomas Franke / Gesine Dornblüth. Putins Gift: Russlands Angriff auf Europas Freiheit
DESCRIPTION:Eine Lesung mit Dr. Gesine Dornblüth\, Autorin und Journalistin und Thomas Franke\, Autor und Journalist\nCyberangriffe\, Giftanschläge\, Desinformationskampagnen – die Bedrohung Europas liberaler Demokratien ist längst Realität. Das russische Regime führt diesen Kampf mit wachsender Aggressivität und nutzt Schwachstellen\, um westliche Gesellschaften zu destabilisieren. Dabei macht es auch vor Deutschland und der EU nicht halt. \nDie Bestseller-Autoren Dr. Gesine Dornblüth und Thomas Franke beleuchten in ihrem Buch „Putins Gift: Russlands Angriff auf Europas Freiheit“\, wie Russland vorgeht – nicht nur in den baltischen Staaten\, Armenien und der Ukraine\, sondern auch in den USA und der EU. Sie werfen einen Blick auf die subtilen Mechanismen\, die sich in Gesellschaften festgesetzt haben\, und zeigen\, wie Angst instrumentalisiert wird\, um Demokratien zu schwächen. \nWelche Ziele verfolgt Russland mit seinen Methoden langfristig? Wie tief ist Putins Einfluss bereits in europäischen Gesellschaften verankert? Und wie können wir diesen bekämpfen? \nDiese und weitere Fragen möchten wir mit den beiden Autoren Dr. Gesine Dornblüth und Thomas Franke diskutieren – und mit Ihnen! \nDie Veranstaltung findet in Kooperation zwischen der Reinhold-Maier-Stiftung\, der Deutsch-Ukrainischen Gesellschaft e.V. Freiburg und der Liberalen Hochschulgruppe Freiburg statt. \n  \nWeitere Informationen zur Veranstaltung sowie das detaillierte Programm finden Sie unter folgendem Link: \nhttps://shop.freiheit.org/#!/Veranstaltung/XE12S \nDie Teilnahmebedingungen finden Sie unter: \nhttps://www.freiheit.org/teilnahmebedingungen \n 
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SUMMARY:RINGVORLESUNG des Historischen Seminars. DAS ENDE DER SOWJETUNION. Nationalismus\, Dekolonisierung und Identität zwischen 1985 und 1995
DESCRIPTION:Walter Sperling (Berlin/Bonn)\nDer Zerfall der Sowjetunion und die Auflösung von „Zivilisation“ im Nordkaukasus – Der Fall der Tschetschenisch-Inguschischen Autonomen Sowjetrepublik\nRINGVORLESUNG des Historischen Seminars der Universität Freiburg\nDAS ENDE DER SOWJETUNION. Nationalismus\, Dekolonisierung und Identität zwischen 1985 und 1995\nDer russische Angriffskrieg auf die Ukraine steht im direkten Zusammenhang mit dem Zerfall des sowjetischen Imperiums\, der vor 35 Jahren im Baltikum und im Kaukasus eine nicht mehr zu kontrollierende Eigendynamik entwickelte. Aber auch der Konflikt um Berg-Karabach\, die politische Polarisierung Georgiens oder das neue Selbstbewusstsein der zentralasiatischen Republiken lassen sich ohne einen kritischen Blick auf das Ende der Sowjetunion nicht verstehen. \nDie Ringvorlesung des Historischen Seminars beschäftigt sich mit der transformativen Epoche zwischen Glasnost/ Perestroika und nationaler Unabhängigkeit in den (häufig als „peripher“ wahrgenommenen) Randregionen der Sowjetunion. \nDie Vorträge von Kolleginnen und Kollegen thematisieren die komplexen und unterschiedlichen Prozesse in der Ukraine\, Georgien\, Armenien\, dem Baltikum\, Tadschikistan\, Kirgisistan\, Tschetschenien sowie Russland. Die tiefgreifenden Umbrüche der Epoche von Glasnost/Perestroika werden vor allem durch die Perspektiven auf Nationalismus\, Dekolonisierung und Identität aufgeschlüsselt.
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SUMMARY:PIQUE DAME. Peter Tschaikowsky
DESCRIPTION:Musikalische Leitung: Ektoras Tartanis\nRegie: Peter Carp\nBühne: Kaspar Zwimpfer\nKostüme: Gabriele Rupprecht\nLicht: Diego Leetz \nUnerreichbar: Das Streben nach Liebes- und Lebensglück verbindet sich für Hermann zu einem unauflöslichen Gemisch aus Sehnsucht und Gier\, das ihm keine ruhige Minute lässt. Den Weg zum Ziel soll ihm das Spielglück ebnen\, das jedoch nicht an jedem x-beliebigen Tag zu haben ist. Die permanente Selbstbeschränkung lässt Hermann irre werden an einer Welt\, in der Anerkennung durch Gewinn zur einzigen Maxime geworden ist. Doch wie gewinnen ohne Einsatz? Mithilfe des mysteriösen Kartengeheimnisses der namenlosen Gräfin? Der Countdown findet am Spieltisch statt\, an dem Peter Carp die Psyche der Figuren Tschaikowskys auslotet\, indem er sie dem haltlosen und übermächtigen Spiel des Lebens ausliefert. \nMit Pique Dame entführt Tschaikowsky das Publikum in eine Welt voller Leidenschaft\, Obsession und düsterer Geheimnisse. Die Oper\, 1890 uraufgeführt\, basiert auf einer Novelle von Alexander Puschkin und vereint gekonnt russische Erzähltradition mit westlicher Eleganz. Tschaikowsky zeichnet die Seelenlandschaften seiner Figuren mit unvergleichlicher musikalischer Tiefe und Farbenpracht und alles schwingt zwischen zarter Liebesmelancholie und finsterer Dramatik\, von den ergreifenden Arien Hermanns bis zu den schicksalhaften Fanfaren des Kartenspiels. Die Musik treibt das Unheil unerbittlich voran. \nEinführung um 19:00 im Winterer-Foyer \nTickets über: \nhttps://theater.freiburg.de/de_DE/spielplan/pique-dame.17780682 \nWeitere Aufführungen: \n04.01.2025\, 01.02.2025\, 21.02.2025\, 23.03.2025\, 28.03.2025\, 11.04.2025\n 
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