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SUMMARY:RINGVORLESUNG des Historischen Seminars. DAS ENDE DER SOWJETUNION. Nationalismus\, Dekolonisierung und Identität zwischen 1985 und 1995
DESCRIPTION:Tim Epkenhans / Michel Abeßer (Freiburg)\n\nEinführung. 40 Jahre Perestroika und Glasnost – Ein Blick aus der Peripherie auf den Zerfall des sowjetischen Imperiums\nRINGVORLESUNG des Historischen Seminars der Universität Freiburg\nDAS ENDE DER SOWJETUNION. Nationalismus\, Dekolonisierung und Identität zwischen 1985 und 1995\nDer russische Angriffskrieg auf die Ukraine steht im direkten Zusammenhang mit dem Zerfall des sowjetischen Imperiums\, der vor 35 Jahren im Baltikum und im Kaukasus eine nicht mehr zu kontrollierende Eigendynamik entwickelte. Aber auch der Konflikt um Berg-Karabach\, die politische Polarisierung Georgiens oder das neue Selbstbewusstsein der zentralasiatischen Republiken lassen sich ohne einen kritischen Blick auf das Ende der Sowjetunion nicht verstehen. \nDie Ringvorlesung des Historischen Seminars beschäftigt sich mit der transformativen Epoche zwischen Glasnost/ Perestroika und nationaler Unabhängigkeit in den (häufig als „peripher“ wahrgenommenen) Randregionen der Sowjetunion. \nDie Vorträge von Kolleginnen und Kollegen thematisieren die komplexen und unterschiedlichen Prozesse in der Ukraine\, Georgien\, Armenien\, dem Baltikum\, Tadschikistan\, Kirgisistan\, Tschetschenien sowie Russland. Die tiefgreifenden Umbrüche der Epoche von Glasnost/Perestroika werden vor allem durch die Perspektiven auf Nationalismus\, Dekolonisierung und Identität aufgeschlüsselt.
URL:https://www.zwetajewa-zentrum.de/veranstaltung/ringvorlesung-des-historischen-seminars-das-ende-der-sowjetunion-nationalismus-dekolonisierung-und-identitaet-zwischen-1985-und-1995/
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SUMMARY:INS FLEISCH GESCHNITTEN… Das traditionelle „Oktoberkonzert“
DESCRIPTION:Maria Thorgevskaja (Text und szenische Lesung)\nDana Ciocarlie (Klavier)\nJuan Maria Braceras (Violine)\nMarina Zwetajewa (1892-1941) gilt als eine der bedeutendsten russischen Autorinnen des 20. Jahrhunderts. Ihr Leben\, das von leidenschaftlicher Liebe zu Deutschland geprägt war\, führte sie in jungen Jahren auch für längere Zeit nach Freiburg. Später war Zwetajewas Leben von Revolution\, Krieg\, Flucht und Exil geprägt. \nDas traditionelle „Oktoberkonzert“ ist Zwetajewas Geburtstag am 8. Oktober 1892 gewidmet. In diesem Jahr wird es von internationalen Kulturschaffenden\, die heute in der Schweiz leben\, musikalisch und literarisch gestaltet. Präsentiert werden neben literarischen Texten von Zwetajewa auch aktuelle Erzählungen der russisch-schweizerischen Autorin Maria Thorgevskaja. Die in Rumänien geborene Pianistin Dana Ciocarlie und der aus Brasilien stammende Geiger Juan Maria Braceras spielen u.a. Werke von Schostakowitsch\, Prokofjew und Glinka. \nAnschließend Stehempfang \nWeitere Info und Tickets unter: \nhttps://kultur.humboldtsaal.de/veranstaltung/ins-fleisch-geschnitten
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SUMMARY:RINGVORLESUNG des Historischen Seminars. DAS ENDE DER SOWJETUNION. Nationalismus\, Dekolonisierung und Identität zwischen 1985 und 1995
DESCRIPTION:Oliver Reisner (Tbilisi)\nZeit der Hoffnung und Verzweiflung – Georgiens Übergang von der Sowjetrepublik zur Unabhängigkeit\, 1985-1995\nRINGVORLESUNG des Historischen Seminars der Universität Freiburg\nDAS ENDE DER SOWJETUNION. Nationalismus\, Dekolonisierung und Identität zwischen 1985 und 1995\nDer russische Angriffskrieg auf die Ukraine steht im direkten Zusammenhang mit dem Zerfall des sowjetischen Imperiums\, der vor 35 Jahren im Baltikum und im Kaukasus eine nicht mehr zu kontrollierende Eigendynamik entwickelte. Aber auch der Konflikt um Berg-Karabach\, die politische Polarisierung Georgiens oder das neue Selbstbewusstsein der zentralasiatischen Republiken lassen sich ohne einen kritischen Blick auf das Ende der Sowjetunion nicht verstehen. \nDie Ringvorlesung des Historischen Seminars beschäftigt sich mit der transformativen Epoche zwischen Glasnost/ Perestroika und nationaler Unabhängigkeit in den (häufig als „peripher“ wahrgenommenen) Randregionen der Sowjetunion. \nDie Vorträge von Kolleginnen und Kollegen thematisieren die komplexen und unterschiedlichen Prozesse in der Ukraine\, Georgien\, Armenien\, dem Baltikum\, Tadschikistan\, Kirgisistan\, Tschetschenien sowie Russland. Die tiefgreifenden Umbrüche der Epoche von Glasnost/Perestroika werden vor allem durch die Perspektiven auf Nationalismus\, Dekolonisierung und Identität aufgeschlüsselt.
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SUMMARY:CHRISTINE ALTHAUSER: RUSSLAND UND CHINA. Partner\, Wettbewerber oder Rivalen?
DESCRIPTION:RUSSLAND UND CHINA. Partner\, Wettbewerber oder Rivalen? – Chinas Haltung zum russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine\nDas Verhältnis zwischen Russland und China war in der Vergangenheit von Phasen der Konfrontation und auch der Zusammenarbeit geprägt. Wie ist das Verhältnis gegenwärtig\, angesichts des völkerrechtswidrigen Angriffskrieges der Russischen Föderation gegen den Nachbarn Ukraine? Welche Rolle spielt China? Die Rolle eines Unterstützers\, eines Profiteurs\, eines Mittlers? Oder erklärt sich das schillernde Verhalten aus einem Mix verschiedener Interessen? Welche Rolle spielt Chinas Innenpolitik in einer sich gesamthaft wandelnden Welt? Spannende Fragen\, die konstante\nBeobachtung erfordern und die uns alle angehen. \nDr. Christine D. Althauser\, nach dem Studium der Fächer Politische Wissenschaften\, Slavistik und Sinologie sowie Studienaufenthalten in der UdSSR und in Taiwan folgte die Promotion zu „Russland im Europarat“ (1997). Anschließend Karriere im Deutschen Auswärtigen Dienst in Moskau und in China\, auch beim Europarat in Straßburg\, in Brüssel und in den Niederlanden sowie als deutsche Botschafterin in Nordmazedonien und als Generalkonsulin in Shanghai; heute ist Frau Dr. Althauser in der Internationalen Diplomatenausbildung in Berlin tätig. \nBild: Christine Althauser
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