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SUMMARY:AFSANA TAHIROVA. KOLLEKTIVES TRAUMA UND ASERBAIDSCHANISCHE IDENTITÄT
DESCRIPTION:VERANSTALTUNG IN ENGLISCHER SPRACHE \nDer Vortrag gibt einen Einblick in die aserbaidschanische Geschichte mit einem besonderen Fokus auf kollektiveTraumata\, die weiße Vorherrschaft und Patriarchat. Dabei werden die Auswirkungendes Russischen Reiches\, der Sowjetunion sowie der europäischen Imperien auf die zeitgenössische Identitätsbildung diskutiert\, indem gezeigt wird\, wie sich historische (und anhaltende) kollektive Traumata im gegenwärtigen kollektiven Bewusstsein sowie in individuellen Verhaltensweisen und Gefühlen manifestieren. \nAfsana Tahirova ist eine aserbaidschanische\, unabhängige Forscherin\, die in Aserbaidschan\, Großbritannien und Australien ausgebildet wurde. Sie erforscht kollektive\, generationenübergreifende und individuelle Traumata mit einem dekolonialen und feministischen Ansatz. Sie untersucht Kunst und Kultur als kraftvolle Mittel des menschlichen Selbstausdrucks \nAnschließend moderiertes Publikumsgespräch (Leitung Prof. Dr. Sitta von Reden) \nEintritt frei \nFoto: © Lali Binyatova
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SUMMARY:Sabina Shikhlinskaya. LIFE ON BORROW // Vernissage
DESCRIPTION:Vernissage: Di 4.6.2024\, 19 Uhr\, E-WERK Foyer  \n19.30 Sabina Shikhlinskaya\, Performance \nAusstellung: Mi 5.6.–So 14.7.2024 \nDie in Baku\, der Hauptstadt von Aserbaidschan\, lebende Künstlerin Sabina Shikhlinskaya fragt in ihre Einzelausstellung nach Hoffnungsmomenten angesichts der sinnlosen Verluste\, mit denen ein Mensch im Laufe seines Lebens unweigerlich konfrontiert wird. \nWegen sinnlosen geopolitischen Konflikte\, endlosen Kriegen oder eigennützigen politischen Interessen sind unzählige Menschen in ständiger Gefahr\, ihr Leben\, ihre Freiheit\, ihre Lebensräume\, ihre Geschichte oder ihr kulturelles Erbe zu verlieren. \nSabina Shikhlinskaya\, international anerkannte aserbaidschanische Künstlerin und Kuratorin\, kuratierte den ersten aserbaidschanischen Ausstellungspavillon auf der 52. Biennale von Venedig. \nIm Jahr 2022 entwickelte Shikhlinskaya das Konzept und gründete in Partnerschaft mit YARAT die erste Schule für zeitgenössische Kunst in Aserbaidschan. Ihre Werke befinden sich in mehreren internationalen Sammlungen. \nWie kann der menschliche Wunsch\, Leben\, Gemeinschaften\, Erinnerungen und die Natur zu bewahren\, angesichts der immer wiederkehrenden Zerstörung erhalten und gestärkt werden? \nMehr Infos unter: https://gegenwartskunst-freiburg.de/galerie-fuer-gegenwartskunst/vorschau-gegenwartskunst/ \nVeranstaltungen / Events \n\nMi 5. Juni 2024\, 20 Uhr\, TVortrag „Koloniales Erbe und zeitgenössische Kunst in Aserbaidschan“\, Sabina Shikhlinskaya (engl.). Albert-Ludwig Universität\, Freiburg\, Hörsaal 1221. Anschließend moderiertes Publikumsgespräch\nDo 27. Juni 2024\, 19 Uhr\, Filmvorführung: „Once upon a time in Shanghai“ und „Salaam Cinema Baku“\, anschließend Diskussionsrunde mit Ilkin Huseynov (engl.). Kammertheater E-WERK\nMo 01.07.2024\, 19:30 Uhr Filmvorführung: „Bismillah“ (Stummfilm UdSSR / 1925) mit Live-Musikbegleitung von Ilkin Huseynov. Kommunales Kino\n\nAusstellungsrundgänge // Exhibition Tours \nSo 9.6.2024 | 16 Uhr | Treffpunkt Galerie I \nDo. 13.6.2024 | 18 Uhr | Treffpunkt Galerie I \nDo 4.7.2024 | 18.30 Uhr | Treffpunkt Galerie I \nDie Ausstellung ist Teil des Festivals Performing Democracy\, das vom 6.-16.Juni 2024 in Freiburg i. Br. stattfindet. \nhttps://www.performing-democracy.de \nIn Kooperation mit dem Zwetajewa-Zentrum an der Universität Freiburg i. Br.
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SUMMARY:Sabina Shikhlinskaya. LIFE ON BORROW // Ausstellung
DESCRIPTION:Die in Baku\, der Hauptstadt von Aserbaidschan\, lebende Künstlerin Sabina Shikhlinskaya fragt in ihre Einzelausstellung nach Hoffnungsmomenten angesichts der sinnlosen Verluste\, mit denen ein Mensch im Laufe seines Lebens unweigerlich konfrontiert wird. \nWegen sinnlosen geopolitischen Konflikte\, endlosen Kriegen oder eigennützigen politischen Interessen sind unzählige Menschen in ständiger Gefahr\, ihr Leben\, ihre Freiheit\, ihre Lebensräume\, ihre Geschichte oder ihr kulturelles Erbe zu verlieren. \nWie kann der menschliche Wunsch\, Leben\, Gemeinschaften\, Erinnerungen und die Natur zu bewahren\, angesichts der immer wiederkehrenden Zerstörung erhalten und gestärkt werden? \nMehr Infos unter: https://gegenwartskunst-freiburg.de/galerie-fuer-gegenwartskunst/vorschau-gegenwartskunst/ \nVeranstaltungen / Events \n\nVeranstaltungen / Events\n\nMi 5. Juni 2024\, 20 Uhr\, TVortrag „Koloniales Erbe und zeitgenössische Kunst in Aserbaidschan“\, Sabina Shikhlinskaya (engl.). Albert-Ludwig Universität\, Freiburg\, Hörsaal 1221. Anschließend moderiertes Publikumsgespräch\nDo 27. Juni 2024\, 19 Uhr\, Filmvorführung: „Once upon a time in Shanghai“ und „Salaam Cinema Baku“\, anschließend Diskussionsrunde mit Ilkin Huseynov (engl.). Kammertheater E-WERK\nMo 01.07.2024\, 19:30 Uhr Filmvorführung: „Bismillah“ (Stummfilm UdSSR / 1925) mit Live-Musikbegleitung von Ilkin Huseynov. Kommunales Kino\n\nAusstellungsrundgänge // Exhibition Tours \nSo 9.6.2024 | 16 Uhr | Treffpunkt Galerie I \nDo. 13.6.2024 | 18 Uhr | Treffpunkt Galerie I \nDo 4.7.2024 | 18.30 Uhr | Treffpunkt Galerie I\n\nDie Ausstellung ist Teil des Festivals Performing Democracy\, das vom 6.-16.Juni 2024 in Freiburg i. Br. stattfindet. \nhttps://www.performing-democracy.de \nIn Kooperation mit dem Zwetajewa-Zentrum an der Universität Freiburg i. Br. \n 
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SUMMARY:SABINA SHIKHLINSKAYA. KOLONIALES ERBE UND ZEITGENÖSSISCHE KUNST IN ASERBAIDSCHAN
DESCRIPTION:VERANSTALTUNG IN ENGLISCHER SPRACHE \nAserbaidschan befindet sich angesichts des kolonialen Erbes und dessen negativen Folgen im Prozess der Entkolonialisierung. Die zeitgenössische Kunst reflektiert auf der Basis des nationalen kulturellen Erbes intensiv Fragen der nationalen Identität und hat dabei besonders die Rolle der jungen Generation bei der Gestaltung einer postkolonialen Gesellschaft. \nFoto: Kian Rostami \nIn Sabina Shikhlinskayas Vortrag werden die zeitgenössische aserbaidschanische Kunst mit besonderem Blick auf deren Beitrag zu Identitätsdiskursen vorgestellt. Es wird zudem gezeigt\, wie globale Tendenzen aufgegriffen und mit lokalen Traditionen verschmolzen werden. Als Symbol für diese Prozesse kann das von Zaha Hadid entworfene Heydar-Alijew-Kulturzentrum stehen. \nSabina Shikhlinskaya\, international anerkannte aserbaidschanische Künstlerin und Kuratorin\, kuratierte den ersten aserbaidschanischen Ausstellungspavillon auf der 52. Biennale von Venedig. \nIm Jahr 2022 entwickelte Shikhlinskaya das Konzept und gründete in Partnerschaft mit YARAT die erste Schule für zeitgenössische Kunst in Aserbaidschan. \nIhre Werke befinden sich in mehreren internationalen Sammlungen. \nAnschließend moderiertes Publikumsgespräch
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SUMMARY:JÖRG STADELBAUER. Südkaukasien - faszinierend in seiner Vielfalt\, belastet durch seine Konflikte
DESCRIPTION:Die drei südkaukasischen Staaten Armenien\, Aserbaidschan und Georgien bieten eine Vielfalt an Natur- und Kulturräumen\, an ethnisch-sprachlichen Gruppen und historischen Entwicklungen\, an Wirtschaftspotentialen und -aktivitäten. Aber sie zeigen auch politische Konfliktsituationen\, von denen der zweite armenisch-aserbaidschanische Kampf um Bergkarabach gerade erst wenige Monate zurückliegt. Und sie stehen zudem im drohenden Schatten Russlands. Der Vortrag verschweigt die fortbestehenden Konflikte nicht\, hebt aber vor allem auf die landschaftliche Vielfalt ab\, die wesentlich zur Faszination beiträgt\, die Reisende in der Region erleben können. \nProf. Dr. Jörg Stadelbauer ist Kulturgeograph\, lehrte und forschte an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Neben Arbeiten zur südwestdeutschen Landeskunde und zur Disziplingeschichte befasste er sich mit zahlreichen Themen des sowjetischen und postsowjetischen Raums\, insbesondere zu Zentralasien und Kaukasien. \nAnschließend moderiertes Publikumsgespräch (Leitung Prof. Dr. Elisabeth Cheauré) \nEintritt frei
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LOCATION:Alte Universität\, Max-Kade-Auditorium 2\, Bertoldstr. 17\, Freiburg\, 79098
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SUMMARY:Sabina Shikhlinskaya. LIFE ON BORROW // Ausstellungsrundgang
DESCRIPTION:Ausstellung: Mi 5.6.–So 14.7.2024 \nDie in Baku\, der Hauptstadt von Aserbaidschan\, lebende Künstlerin Sabina Shikhlinskaya fragt in ihre Einzelausstellung nach Hoffnungsmomenten angesichts der sinnlosen Verluste\, mit denen ein Mensch im Laufe seines Lebens unweigerlich konfrontiert wird. \nWegen sinnlosen geopolitischen Konflikte\, endlosen Kriegen oder eigennützigen politischen Interessen sind unzählige Menschen in ständiger Gefahr\, ihr Leben\, ihre Freiheit\, ihre Lebensräume\, ihre Geschichte oder ihr kulturelles Erbe zu verlieren. \nWie kann der menschliche Wunsch\, Leben\, Gemeinschaften\, Erinnerungen und die Natur zu bewahren\, angesichts der immer wiederkehrenden Zerstörung erhalten und gestärkt werden? \nDie Ausstellung ist Teil des Festivals Performing Democracy\, das vom 6.-16.Juni 2024 in Freiburg i. Br. stattfindet. \nhttps://www.performing-democracy.de \nIn Kooperation mit dem Zwetajewa-Zentrum an der Universität Freiburg i. Br.
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SUMMARY:ENDE DER SAISON / Vorfilm: I STILL TALK TO YOU
DESCRIPTION:  \nENDE DER SAISON \nRegie: Elmar und Anar Imanov\nAserbaidschan\, Georgien\, Deutschland 2019 / 92 Min. \nDer Film erzählt die Geschichte einer kleinen Familie in Aserbaidschan an einem Tag\, der ihr Leben entscheidend verändern wird. 24 Stunden im Leben dieser Menschen und 24 Stunden\, in denen die gegenseitige Solidarität und der Respekt füreinander nicht nur angezweifelt werden\, sondern sich auch dramatisch verändern. Samir und Fidan sind Mitte Dreißig und nun schon seit vielen Jahren verheiratet. Sie gehören zur Mittelschicht und stecken mit ihrem 18-jährigen Sohn Mahmud in einer Zwei-Zimmer-Wohnung in einem großen Blockhaus am Rand von Baku fest. Mit verschiedenen Ambitionen und ihrem individuellen Freiheitsdrang leben sie nebeneinander her. Hier hat keiner Zeit für den anderen. Bis eines Tages Fidan bei einem Badeausflug verschwindet. \nRegisseur Elmar Imanov zeichnet mit subtilen Bildern ein intimes Familienporträt im gegenwärtigen Aserbaidschan. Immer wieder verharrt die Kamera bei den Personen und formt ausgeleuchtete Tableaus\, die die Hauptfiguren in den Mittelpunkt rücken und ihnen trotz ihrer vordergründigen Verschlossenheit emotionale Tiefe verleihen. \nVORFILM\nI STILL TALK TO YOU \nRegie: Turkan Huseyn\nAserbaidschan 2023 / OmeU / 15 Min. \nEin Dichterwort dämpft die hohen Erwartungen an das irdische Leben. Denn der Mensch sei nicht zur Erde entsandt\, sondern vielmehr an diesen Ort vertrieben worden. Hier muss man mit Enttäuschungen rechnen. Turkan Huseyn bebildert in „I Still Talk to You“ ein Zwiegespräch mit ihrem Freund. Es handelt von der Liebe und der Sehnsucht\, in die Vergangenheit zurückzukehren\, von der Kindheit und ihren nicht mehr existenten Koordinaten in Zeit und Raum. Ein melancholischer Dialog\, der von kurzen Begegnungen aufgebrochen wird: gestrandet Wirkende\, die ebenfalls Auskunft über ihre Sichtweisen und Erfahrungen mit der Liebe geben. Derweil umhüllt die Fische des Kaspischen Meeres eine dünne Schicht Öl\, die es lediglich abzuwischen gilt. Früher war es\nhier weniger verdreckt\, meint Turkan Huseyn. Als Kind komme einem alles weniger schmutzig vor\, erwidert ihr Freund. Ein lakonisches Zoomen zwischen Innen und Außen\, in dessen Zentrum doch einige Eimer voll blutroter Blumen blühen. \nEintrittskarten unter: www.koki-freiburg.de
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SUMMARY:Sabina Shikhlinskaya. LIFE ON BORROW // Ausstellungsrundgang
DESCRIPTION:Ausstellung: Mi 5.6.–So 14.7.2024 \nDie in Baku\, der Hauptstadt von Aserbaidschan\, lebende Künstlerin Sabina Shikhlinskaya fragt in ihre Einzelausstellung nach Hoffnungsmomenten angesichts der sinnlosen Verluste\, mit denen ein Mensch im Laufe seines Lebens unweigerlich konfrontiert wird. \nWegen sinnlosen geopolitischen Konflikte\, endlosen Kriegen oder eigennützigen politischen Interessen sind unzählige Menschen in ständiger Gefahr\, ihr Leben\, ihre Freiheit\, ihre Lebensräume\, ihre Geschichte oder ihr kulturelles Erbe zu verlieren. \nWie kann der menschliche Wunsch\, Leben\, Gemeinschaften\, Erinnerungen und die Natur zu bewahren\, angesichts der immer wiederkehrenden Zerstörung erhalten und gestärkt werden? \nDie Ausstellung ist Teil des Festivals Performing Democracy\, das vom 6.-16.Juni 2024 in Freiburg i. Br. stattfindet. \nhttps://www.performing-democracy.de \nIn Kooperation mit dem Zwetajewa-Zentrum an der Universität Freiburg i. Br.
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SUMMARY:Verschoben! BRIEFE\, NICHTS ALS BRIEFE... SEHNSUCHT\, NICHTS ALS SEHNSUCHT... EINE KAUM BEKANNTE ERZÄHLUNG DES RUSSISCHEN NOBELPREISTRÄGERS IWAN BUNIN
DESCRIPTION:Veranstaltung verschoben!\nLITERARISCHER SALON\nAnja Schweitzer und Martin-Müller-Reisinger (Theater Freiburg) setzen den Text in Szene. \nDer Abend wird eingeleitet von Elisabeth Cheauré (Zwetajewa-Zentrum an der Universität Freiburg e.V.) \nund musikalisch begleitet von Marjana Plotkina (Klavier) \nEin ganzes Leben ist in dem Briefroman en miniature „Ein unbekannter Freund“\, eine berührende Liebesgeschichte aus der Feder des heute fast vergessenen russischen Schriftstellers Iwan Bunin (1879-1953)\, gleichsam kondensiert. Eine Frau mittleren Alters\, nach der Lektüre eines literarischen Werkes zutiefst aufgewühlt\, erkennt sich als Figur dieses Textes wieder und versucht\, mit dem Autor brieflich in Kontakt zu treten\, ihm zart\, melancholisch und vertrauensvoll ihr Innerstes zu entblößen. Sie\, dreifache Mutter und ehelich gebunden\, ist überzeugt\, nun endlich die große Liebe ihres Lebens gefunden zu haben… \nAnja Schweitzer und Martin-Müller-Reisinger (Theater Freiburg) setzen den Text in Szene. Der Abend wird eingeleitet von Elisabeth Cheauré (Zwetajewa-Zentrum an der Universität Freiburg e.V.) und musikalisch begleitet von Marjana Plotkina (Klavier) \nEintrittskarten unter: www.theater.freiburg.de
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SUMMARY:Filmvorführung: „Once upon a time in Shanghai“ und „Salaam Cinema Baku“
DESCRIPTION:Ausstellung: Mi 5.6.–So 14.7.2024 \nONCE UPON A TIME IN SHANGHAI \nRegie: Leyli Gafarova\nAserbaidschan 2018 / 35 min. \nWillkommen in Shanghai – nicht in der chinesischen Megalopolis voller Neon und Neureichen\, sondern das genaue Gegenteil: im gleichnamigen Slum in Baku\, der Hauptstadt von Aserbaidschan. Nun soll der Slum soll abgerissen werden. Der jungen aserbaidschanischen Filmemacherin Leyli Gafarova gelingt es\, das Vertrauen der Bewohner zu gewinnen. Im Gewand eines Making-Offs entstehen intime Fragmente des Lebens im Slum\, solange er noch steht. \nSALAAM CINEMA \nIlkin Huseynov / 20 min. \nDie Kurzfilmdoku zeigt das unabhängige Kino Salaam\, seine Geschichte\, seinen Platz in der Landschaft der zeitgenössischen Kunst und Kultur in Baku. \nAnschließend: Gespräch mit Ilkin Huseynov über die Bedeutung unabhängiger Kulturräume und das Potential verlassener Gebäude für Künstler*innen als Arbeits- und Schaffensräume.
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SUMMARY:ELISABETH CHEAURÉ. WENN EIN EHEPAAR ÜBER EHEBRUCH STREITET... ZU LEW TOLSTOJS „KREUTZERSONATE“ UND SOFJA TOLSTAJAS „WER IST SCHULD?“
DESCRIPTION:LITERARISCHER SALON\nGestaltung und Kommentar: Elisabeth Cheauré (Zwetajewa-Zentrum an der Universität Freiburg e.V.)\nLesung: Renate Obermaier und Heinzl Spagl\nMusik: Thomas Wenk (Klavier) \nLev Tolstojs Die Kreutzersonate ist heute weltberühmt\, zu seiner Zeit aber war der Text hochumstritten\, ja skandalös und konnte erst nach langem Kampf 1891 in Russland selbst veröffentlicht werden. Es geht um die bigotte Gesellschaft\, um Liebe\, Sexualität\, um die Macht der Musik und um einen brutalen Mord aus Eifersucht… Die zeitgenössische Leserschaft meinte in der weiblichen Hauptfigur Sofja\, die Ehefrau Tolstojs\, selbst zu erkennen. Erst 100 Jahre später wurde endlich eine Erzählung aus der Feder von Sofja Tolstaja publiziert\, die dem Text ihres Mannes eine weibliche Perspektive gegenschleuderte: Eine Frage der Schuld. Erzählung einer Frau. (anläßlich der „Kreutzersonate“ Lew Tolstois. Niedergeschrieben von der Gattin Lew Tolstois in den Jahren 1892/1893) \nEintrittskarten: Eintrittskarten: 18 €\, ermäßigt 14 €\nReservierung per E-Mail an info@buchladen-rainhof.de\noder telefonisch: 07661 988 09 21
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