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SUMMARY:Vom Nebel des Kriegs. Ausstellung
DESCRIPTION:Eine internationale Kunstausstellung des Goethe-Zentrums Baku in Kooperation mit dem Zwetajewa-Zentrums an der Universität Freiburg e.V. \n8.3.-5.4.2024 (Montag – Freitag 9-17 Uhr\, donnerstag 9-18 Uhr) \nDie Ausstellung\nDas vorliegende Projekt vereint Künstlerinnen und Künstler der Region Osteuropa und Zentralasien sowie aus Deutschland und Westeuropa in einer Ausstellung\, welche ganz subjektive Annäherungen an die Tragödie des Kriegs erlaubt. Dabei geht es weniger um dokumentarische Reportagen als um Einblicke in die conditio humana an sich\, also um der “Seelen Schatz\, der so vielen abgezwungen wurde” wie Andreas Gryphius in seinem Sonett “Tränen des Vaterlands” mitten im Dreißigjährigen Krieg klagt. \nVielleicht gelingt es ihnen sogar\, im symbolischen Raum der Kunst “die Toten zu wecken und das Zerschlagene zusammenzufügen”\, wie Walter Benjamin dem Engel in Paul Klees Zeichnung “Angelus Novus” zuruft. \nAls Kulturinstitut wollen wir die Deutung des Geschehens nicht allein den Politikern\, Generälen und Journalisten überlassen\, sondern dem unbestechlichen Blick der Kunst aussetzen\, in der Hoffnung\, dass sich der Nebel des Kriegs etwas lichten möge. \n„Der Krieg ist das Gebiet der Ungewißheit; drei Vierteile derjenigen Dinge\, worauf das Handeln im Kriege gebaut wird\, liegen im Nebel einer mehr oder weniger großen Ungewißheit“\, Carl von Clausewitz\, Vom Kriege (1816-30) \nViele Länder Osteuropas sind in den letzten Jahren von Kriegsereignissen unterschiedlicher Intensität heimgesucht worden. Als Folge der Auflösung der Sowjetunion gab es eine schwindelerregende Kaskade von bewaffneten Konflikten in Tschetschenien\, in der Republik Moldau\, (Transnistrien)\, Georgien (Abchasien und Südossetien)\, Armenien und Aserbaidschan (Berg-Karabach)\, Belarus\, Kasachstan und nun zum wiederholten Male und als tragischer Gipfel in der Ukraine\, wobei in allen Fällen Russland als Hauptprotagonist beteiligt war. Fast immer ging es dabei um Territorial- und Nationalitätsfragen\, wie sie im 19. Jahrhundert oder gar noch früher formuliert wurden. \nIn seinem Kriegstagebuch (1917-22) ahnte der sowjetische Literaturtheoretiker Viktor Schklowskij kommendes Unheil: “Aus dem leeren\, schwarzen Russland wehte ein schwarzer Luftzug herüber\, der Luftzug des Wahns”. \nDie kriegerischen Handlungen werden dabei unweigerlich von gegenseitigen Schuldzuweisungen\, bizarren historischen Begründungen und haarsträubender\, von Nationalismus und Revanchismus triefender Rhetorik begleitet\, so dass die Wahrheit in einer undurchdringlichen Nebelwand verschwindet. \nEbenso unkalkulierbar sind die ungeahnten internationalen Verwicklungen in Politik\, Wirtschaft und Kultur. Was über Jahrzehnte aufgebaut wurde\, bricht nun über Nacht zusammen. \nÜber allem türmt sich aber unermessliches menschliches Leid. \nIn seinem Traktat “Zum ewigen Frieden” setzt Kant dem Krieg eine “republikanische Verfassung” der Staaten entgegen. Nur sie kann den Frieden garantieren\, denn wenn die Bürger selbst über die “Drangsale des Kriegs” befinden dürfen\, werden sie kaum “ein so schlimmes Spiel” beginnen wollen. Wenn aber der Bürger Untertan ist und der Präsident sich als “Staatseigentümer” versteht\, sind dem Krieg und der Willkür Tür und Tor geöffnet. Angesichts dieser Asymmetrie im politischen Denken fragen sich nun die westlichen Gesellschaften\, ob sie bei allem lobenswerten Pazifismus nicht doch gut beraten wären\, sich ein Mindestmaß an Wehrhaftigkeit zu erhalten. \nWenn der Ukraine-Krieg einerseits unmenschliche Barbarei zu Tage fördert\, dann offenbart er andererseits auch in der Zivilbevölkerung Hilfsbereitschaft\, Zusammenhalt und heldenhaften Mut. \nEin noch nicht ausgemachter militärischer Erfolg der einen Seite kann den moralischen Sieg der anderen Seite nicht aufhalten. \nKünstler*innen\nKaro Akpokiere (Nigerien ⁄ Deutschland) \nOrkhan Huseynov (Aserbaidschan) \nVerena Issel (Norwegen ⁄ Deutschland) \nNikita Kadan (Ukraine) \nDmytro Kozatskyi (Ukraine) \nMaria Kulikovska (Ukraine) \nSipa Labakhua & Levan Varazi (Sokhum/i | Tbilisi) \nAlmagul Menlibayeva (Kasachstan ⁄ Deutschland) \nSabina Shikhlinskaya (Aserbaidschan) \nSaule Suleimenova (Kasachstan) \nFrank Thiel (Deutschland) \nKurator\nAlfons Hug \nEine internationale Kunstausstellung des Goethe-Zentrums Baku in Kooperation mit dem Zwetajewa-Zentrums an der Universität Freiburg e.V.
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SUMMARY:DER GROSSE GOPNIK. URAUFFÜHRUNG // Viktor Jerofejew
DESCRIPTION:AUS DEM RUSSISCHEN VON BEATE RAUSCH // MIT RUSSISCHEN ÜBERTITELN // ANSCHL. PREMIERENFEIER IN DER THEATERBAR \nEin „Gopnik“\, das ist ein Straßenschläger: einer\, der sich an keine Regeln hält\, sondern nur an das Gesetz des Stärkeren glaubt. Wie konnte ein solcher Rowdy zum mächtigsten Mann Russlands werden? In seinem Roman DER GROSSE GOPNIK spiegelt der russische Literaturstar Viktor Jerofejew das Leben Wladimir Putins\, den er persönlich kennengelernt hat\, mit seinem eigenen: auf der einen Seite der zum großen Diktator gewordene „Gopnik“\, auf der anderen Seite der freie Künstler. Jerofejew wagt nicht weniger als eine literarische Erklärung für das\, was heute in Russland passiert. DER GROSSE GOPNIK enthüllt die Mechanismen und Eigenheiten des russischen Totalitarismus und ist zugleich eine rasante und ironische Bewegung durch Zeit und Raum: Während der Schriftsteller mit seiner Frau\, seinen Eltern\, dem Oppositionellen Boris Nemzow und einem guten Deutschen beim gemeinsamen Abendessen die scheinbar unlösbaren Fragen diskutieren – Wie konnte es nur so weit kommen? Und wie kommen wir da wieder raus? – trifft der Große Gopnik in der Sauna auf sein großes Idol Stalin. Und welche Rolle spielt die verführerische und geheimnisvolle Schwester O.? \nBasierend auf dem Roman hat Viktor Jerofejew exklusiv für das Theater Freiburg ein Theaterstück geschrieben – ein brillantes Schelmenstück. \nTickets: https://theater.freiburg.de/en_EN/spielplan/der-grosse-gopnik.17632166
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SUMMARY:Filmvorführung "20 Days in Mariupol“. Screening des preisgekrönten Dokumentarfilms mit Impuls und Diskussion
DESCRIPTION:mit Klaus Hoffmann\, Oberstaatsanwalt\, Freiburg und Prof. Dr. Paulina Starski\, Professorin für Deutsches und ausländisches Öffentliches Recht\, Europa- und Völkerrecht an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg \nEin ukrainisches Team der Nachrichtenagentur Associated Press (AP) dokumentiert in Mariupol trotz Belagerung der Stadt die Gräueltaten der russischen Invasion. Als einzige internationale Reporter vor Ort halten sie entscheidende Kriegsbilder fest\, darunter das Leid der Zivilbevölkerung\, Massengräber und die Bombardierung einer Entbindungsklinik. Der Dokumentarfilm „20 Days in Mariupol“ von Pulitzer-Preisträger Mstyslav Chernov basiert auf den täglichen Nachrichtenberichten des Reporters und eigenen Aufnahmen aus dem Kriegsgebiet und vermittelt erschütternde Einblicke in das Leid der belagerten Zivilisten. Der Film wurde mehrfach ausgezeichnet\, gerade erst mit dem Oscar 2024 in der Kategorie „Bester Dokumentarfilm“. \nWelche Möglichkeiten bestehen\, die russischen Kriegsverbrechen in der Ukraine völkerrechtlich zu ahnden? Welche Rolle kommt hierbei Deutschland zu? Diese und weitere Fragen möchten wir nach dem Screening mit unseren Gästen Klaus Hoffmann\, Oberstaatsanwalt in Freiburg\, und Prof. Dr. Paulina Starski\, Professorin für Deutsches und ausländisches Öffentliches Recht\, Europa- und Völkerrecht an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg\, diskutieren – und mit Ihnen! \nDie Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit leistet mit dieser vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) geförderten Veranstaltung einen Beitrag dazu\, die Ziele der 2015 von den Vereinten Nationen verabschiedeten Agenda 2030\, insbesondere im Bereich Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit\, bekannter zu machen. Sie findet in Kooperation zwischen dem Landesbüro Baden-Württemberg der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit\, der Liberalen Hochschulgruppe Freiburg\, der Deutsch-Ukrainischen Gesellschaft e. V. Freiburg und dem Landesverband Baden-Württemberg der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen e. V. statt. \nWeitere Informationen zur Veranstaltung sowie das detaillierte Programm finden Sie unter folgendem Link: https://shop.freiheit.org/#!/Veranstaltung/POYNE \nDie Teilnahmebedingungen finden Sie unter:https://www.freiheit.org/teilnahmebedingungen \nIhre Anmeldung richten Sie bitte an den zentralen Service der Stiftung. \nDieser ist montags bis freitags von 08.00 bis 18.00 Uhr für Sie erreichbar: \nFriedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit \nPostfach 11 64 \n53729 Sankt Augustin \nTelefon: 030 22012634 \nTelefax: 030 69088102 \nE-Mail: service@freiheit.org \nNatürlich können Sie sich auch direkt über den oben angegebenen Link zur Veranstaltung anmelden. \nGerne können Sie die Einladung auch an andere interessierte Personen weiterleiten. \n 
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SUMMARY:ЯK TИ? / WIE GEHT ES DIR?
DESCRIPTION:EIN UKRAINISCHES ERINNERUNGSTAGS-FEST MIT TEXTEN VON LOU FRIEDMANN // IM ANSCHLUSS AN DIE VORSTELLUNG WERDEN SPENDEN FÜR UNSERE UKRAINISCHE PARTNERSTADT LVIV GESAMMELT \n\nAm Tag des Erinnerns feiern Ukrainer_innen auf Friedhöfen – in Anwesenheit ihrer verstorbenen Verwandten – ein Fest. Lou Friedmann\, Ensemblemitglied mit ukrainischen Wurzeln\, hat als Kind diesen besonderen Tag erlebt. In diesem sehr persönlichen Abend holt Friedmann die ukrainischen Verwandte und Freunde mit Texten\, Audio- und Videoausschnitten auf die Bühne: Alle leben\, doch ihre Leben haben sich drastisch verändert. Friedmann erinnert sich ihrer in einer Zeit vor dem Krieg und hält fest\, wie ihre Leben in eine neue Normalität gefunden haben. \nMit Lou Friedmann \nWerkraum Eingang Bertoldstraße (Zugang über das Restaurant LaCulinaria) \nWeitere Infos und Tickets unter: https://theater.freiburg.de/de_DE/programm/wie-geht-es-dir.1348451#:~:text=WIE\,DIR
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SUMMARY:DER GROSSE GOPNIK. URAUFFÜHRUNG // Viktor Jerofejew
DESCRIPTION:AUS DEM RUSSISCHEN VON BEATE RAUSCH \nEin „Gopnik“\, das ist ein Straßenschläger: einer\, der sich an keine Regeln hält\, sondern nur an das Gesetz des Stärkeren glaubt. Wie konnte ein solcher Rowdy zum mächtigsten Mann Russlands werden? In seinem Roman DER GROSSE GOPNIK spiegelt der russische Literaturstar Viktor Jerofejew das Leben Wladimir Putins\, den er persönlich kennengelernt hat\, mit seinem eigenen: auf der einen Seite der zum großen Diktator gewordene „Gopnik“\, auf der anderen Seite der freie Künstler. Jerofejew wagt nicht weniger als eine literarische Erklärung für das\, was heute in Russland passiert. DER GROSSE GOPNIK enthüllt die Mechanismen und Eigenheiten des russischen Totalitarismus und ist zugleich eine rasante und ironische Bewegung durch Zeit und Raum: Während der Schriftsteller mit seiner Frau\, seinen Eltern\, dem Oppositionellen Boris Nemzow und einem guten Deutschen beim gemeinsamen Abendessen die scheinbar unlösbaren Fragen diskutieren – Wie konnte es nur so weit kommen? Und wie kommen wir da wieder raus? – trifft der Große Gopnik in der Sauna auf sein großes Idol Stalin. Und welche Rolle spielt die verführerische und geheimnisvolle Schwester O.? \nBasierend auf dem Roman hat Viktor Jerofejew exklusiv für das Theater Freiburg ein Theaterstück geschrieben – ein brillantes Schelmenstück. \nTickets: https://theater.freiburg.de/en_EN/spielplan/der-grosse-gopnik.17632166
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SUMMARY:120 MINUTEN FÜR BELARUS
DESCRIPTION:ZWEI JAHRE NACHDEM FREIBURG BELARUS KENNENLERNTE. WIR BLICKEN ZURÜCK UND NACH VORNE.\n\nWer spricht noch von Belarus? Wir vom Theater Freiburg. Zwei Jahre nach unserer Veranstaltung mit Film\, Musik und Diskussion vor vollbesetztem Haus machen wir das mittlerweile wieder vergessene und vernachlässigte Land zum Thema einer neuen Veranstaltung. \nHunderttausende Belaruss_innen haben nach den historischen Protesten im Jahr 2020 mittlerweile ihre Heimat verlassen – aus Angst vor Repression und Verfolgung. Das Regime von Alexander Lukaschenko geht mit unvermittelter Härte weiterhin gegen die eigenen Bürger_innen vor\, auch Medien und Kultur sind außer Landes getrieben worden. Zehntausende wurden zu Opfern der staatlichen Repressionsmaschine\, viele wurden zu drakonischen Haftstrafen verurteilt\, über 1600 politische Gefangene befinden sich nach wie vor in Haft\, von vielen bekannten Oppositionellen wie von Maria Kalesnikawa oder Mikola Statkewitsch gibt es seit vielen Monaten kein Lebenszeichen. Die Abhängigkeit zu Russland\, das einen grausamen Angriffskrieg gegen die Ukraine führt\, ist bedrohlich gewachsen\, so sehr\, dass die Unabhängigkeit von Belarus in Gefahr ist. \nIst alles düster und hoffnungslos oder gibt es auch Hoffnung für Belarus? Was ist aus dem gesellschaftspolitischen Impuls passiert\, den die Proteste damals ausgelöst haben? Wie ist die Stimmung im Land? Wie positionieren sich die Belaruss_innen im Krieg Russlands? Wie organisieren sie sich im Exil? Wie verarbeiten Literatur und Musik die Ereignisse und Entwicklungen und helfen\, ein Gefühl der Zusammengehörigkeit und Solidarität zu stärken? \nWir haben uns Gäste eingeladen\, mit denen wir in 120 Minuten über diese und andere Fragen sprechen werden\, die uns Literatur\, Poesie und Musik aus Belarus vorstellen und die zeigen werden\, wie quicklebendig und agil die belarussische Kulturlandschaft und Zivilgesellschaft nach wie vor sind. \nUnsere Gäste sind die belarussische Musiklegende Lavon Volski\, der Schriftsteller Alhierd Bacharevič\, dessen Epos HUNDE EUROPAS gerade auf Deutsch erschienen ist\, die vielfach ausgezeichnete Lyrikerin Julia Cimafiejeva\, der Freiburger Slawist Heinrich Kirschbaum\, der sich in dem Buch REVOLUTION DER GEDULD mit den Ereignissen im Jahr 2020 auseinandersetzt\, und Ina Valitskaya\, die sich in München als Aktivistin bei Razam für die belarussische Zivilgesellschaft und Kultur engagiert. Durch den Abend führt der bekannte Belarus-Experte Ingo Petz. \n\nMITWIRKENDE\n\n\nProduktionsleitung Martin Müller-Reisinger  \nMit Prof. Dr. Heinrich Kirschbaum\, Lavon Volski\, Alhierd Bacharevic\, Julia Cimafiejeva\, Ina Valitskaya\, Ingo Petz (Moderation) \n  \n\n\nTickets: https://theater.freiburg.de/en_EN/spielplan/120-minuten-fuer-belarus.17732064
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SUMMARY:DER GROSSE GOPNIK. URAUFFÜHRUNG // Viktor Jerofejew
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