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SUMMARY:Ausstellung. DIETER SEITZ: NOMADS’ LAND (Fotografie) und ALMAGUL MENLIBAYEVA: TRANSOXIANA DREAMS (Video-Art). Ein deutscher Künstler und eine kasachische Künstlerin zeigen ihre Perspektive auf Kasachstan
DESCRIPTION:Kuratiert vom Team des Zwetajewa-Zentrums. \nNomads’ Land von Dieter Seitz präsentiert ein mehrjähriges\, künstlerisch- dokumentarisches Vorhaben über die Kulturentwicklung Kasachstans. Die Bilder dieser Arbeit führen uns auf eine Zeitreise durch das flächenmäßig neuntgrößte Land der Erde. Die Kamera des Fotografen nähert sich den Menschen\, urbanen und ländlichen Szenerien\, erkundet mit subjektivem Blick kulturelle Interaktion und Widersprüche der Gesellschaft: die in jüngster Zeit revitalisierte kasachische Volkskultur\, das Kulturerbe der Sowjetära und die kulturellen Einflüsse des westlichen Kapitalismus. \nDr. Dieter Seitz\, Fotograf und Soziologe\, studierte an der Universität der Künste Berlin\, an der Freien sowie der Technischen Universität Berlin und wurde 2017 an die Deutsche Fotografische Akademie (DFA) berufen. Seit 2004 liegt der Fokus seiner Ausstellungs-  und Buchprojekte auf Themen gesellschaftlicher Umbrüche. Seine Arbeiten sind in nationalen sowie internationalen Ausstellungen zu sehen. \n  \nAlmagul Menlibayevas Transoxiana Dreams ist ein fesselndes und zum Nachdenken anregendes HD-Videokunstwerk (Dauer 23 Minuten). Es lässt die Betrachtenden in die Welt eines jungen Mädchens eintauchen\, das sich mitten in der ökologischen Katastrophe des verschwindenden Aralsees befindet. Durch eine Mischung aus traumhafter Erzählung\, dokumentarischen Elementen und fantasievoller Vorstellungskraft zeichnet das Kunstwerk ein lebhaftes Bild der Realität des Mädchens. \n\nFührungen:\n15.01.\, 11:00\n24.01.\, 17:00\n29.01.\, 11:00\n07.02.\, 17:00\n27.02.\, 17:00 (Dieter Seitz) \nWeitere Führungen auf Anfrage. \nEintritt bei allen Veranstaltungen frei
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SUMMARY:ULRIKE WEISS. ALS DEUTSCHE KÜNSTLERIN IN KASACHSTAN. Erfahrungsbericht einer Freiburgerin
DESCRIPTION:Zwischen 2016 und 2019 reiste die Freiburger Künstlerin Ulrike Weiss mehrmals nach Almaty\, um dort an einer Kunsthochschule zu unterrichten. Ausgehend von ihrem besonderen Interesse für die kasachische Kultur und die Menschen begann sie über die traditionelle kasachische Kleidung zu recherchieren. Ihr Anliegen war es\, dem Verschwinden der Tradition künstlerisch entgegenzuwirken. Entstanden sind dabei Installationen und Fotoinszenierungen\, die sie gemeinsam mit kasachischen Kunststudierenden unter anderem auch in der kasachischen Steppe kreierte. In Freiburg setzte sie die Arbeit fort und bearbeite die Fotos mit faszinierenden Ajourzeichnungen. \n \nIm Vortrag präsentiert Ulrike Weiss beeindruckendes Foto- und Video-Material\, das den Entstehungsprozess des Projekts in Kasachstan dokumentiert und insbesondere auch die Rolle der Frau in der modernen kasachischen Gesellschaft hinterfragt. \nUlrike Weiss studierte Kunstgeschichte in Frankfurt und anschließend Kunst und visuelle Kommunikation in Kassel. Seit 1986 nahm sie an mehreren internationalen Kunstprojekten teil. Ihre Werke\nwurden in verschiedenen Ländern ausgestellt. \nEintritt frei
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SUMMARY:PROF. DR. DIETMAR NEUTATZ\, RUSSLANDDEUTSCHE? Die Geschichte der Deutschen in Kasachstan vor dem Hintergrund aktueller Begriffsdiskussionen
DESCRIPTION:Der überwiegende Teil derjenigen\, die seit den späten 1980er Jahren als „russlanddeutsche“ Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler nach Deutschland gekommen sind\, lebte vor der Ausreise nicht in Russland\, sondern in Kasachstan. Von den zwei Millionen Menschen\, die bei der letzten sowjetischen Volkszählung 1989 als Nationalität „deutsch“ angaben\, entfiel etwa die Hälfte auf Kasachstan. Auf dem Gebiet des heutigen Kasachstan siedelten schon seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert deutsche Kolonisten\, allerdings nur in geringe Zahl. Das änderte sich mit den stalinistischen Deportationen\, in deren Verlauf mehr als 900.000 Deutsche aus den Hauptsiedlungsgebieten an der Wolga und im Schwarzmeergebiet nach Kasachstan\, Zentralasien und Sibirien zwangsumgesiedelt wurden. Im Vortrag soll die Geschichte der Deutschen in Kasachstan beleuchtet und eine Zwischenbilanz aktueller Begriffsdiskussionen gezogen werden\, denn unter dem Eindruck des russischen Krieges gegen die Ukraine wird die traditionelle Bezeichnung „Russlanddeutsche“ für alle Deutschen\, die auf dem Territorium des Russischen Reiches bzw. der Sowjetunion lebten\, zunehmend in Frage gestellt und nach Alternativen gesucht. \nProf. Dr. Dietmar Neutatz ist Professor für Neuere und Osteuropäische Geschichte an der Universität Freiburg und forscht zur Geschichte des Russischen Reiches und der Sowjetunion im 19. und 20. Jahrhundert. \nEintritt frei
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SUMMARY:Nawalny
DESCRIPTION:Regie: Daniel Roher\, USA 2022\, 99 Min.\, OmU \nAus aktuellem Anlass zeigen wir erneut den Film NAWALNY. Der russische Oppositionsführer setzt sich seit Jahren gegen Korruption ein und macht die kriminellen Betrügereien Putins und der Oligarchen öffentlich. Daniel Rohers Film über Alexei Nawalny\, das gescheiterte Giftattentat und dessen Folgen ist ganz nah dabei\, wenn Geschichte geschrieben wird und aus dem beabsichtigten Porträt ein Polit-Thriller. Vom Berliner Krankenzimmer über die Genesung und Momente der Entspannung im Südschwarzwald bis zur Ankunft und Verhaftung in Moskau zeigt NAWALNY den Zusammenhalt von Familie und dem engsten Team – und die ständige Lebensgefahr. Das internationale Recherchekollektiv Bellingcat analysiert mittels Datenspuren den Tathergang und Nawalny überführt in einem einzigartigen Coup den Täter. \nhttps://www.koki-freiburg.de/nawalny/ \nIn Kooperation mit dem Zwetajewa-Zentrum.
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DESCRIPTION:Regie: Daniel Roher\, USA 2022\, 99 Min.\, OmU \nAus aktuellem Anlass zeigen wir erneut den Film NAWALNY. Der russische Oppositionsführer setzt sich seit Jahren gegen Korruption ein und macht die kriminellen Betrügereien Putins und der Oligarchen öffentlich. Daniel Rohers Film über Alexei Nawalny\, das gescheiterte Giftattentat und dessen Folgen ist ganz nah dabei\, wenn Geschichte geschrieben wird und aus dem beabsichtigten Porträt ein Polit-Thriller. Vom Berliner Krankenzimmer über die Genesung und Momente der Entspannung im Südschwarzwald bis zur Ankunft und Verhaftung in Moskau zeigt NAWALNY den Zusammenhalt von Familie und dem engsten Team – und die ständige Lebensgefahr. Das internationale Recherchekollektiv Bellingcat analysiert mittels Datenspuren den Tathergang und Nawalny überführt in einem einzigartigen Coup den Täter. \nhttps://www.koki-freiburg.de/nawalny/ \nIn Kooperation mit dem Zwetajewa-Zentrum.
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DESCRIPTION:Regie: Daniel Roher\, USA 2022\, 99 Min.\, OmU \nAus aktuellem Anlass zeigen wir erneut den Film NAWALNY. Der russische Oppositionsführer setzt sich seit Jahren gegen Korruption ein und macht die kriminellen Betrügereien Putins und der Oligarchen öffentlich. Daniel Rohers Film über Alexei Nawalny\, das gescheiterte Giftattentat und dessen Folgen ist ganz nah dabei\, wenn Geschichte geschrieben wird und aus dem beabsichtigten Porträt ein Polit-Thriller. Vom Berliner Krankenzimmer über die Genesung und Momente der Entspannung im Südschwarzwald bis zur Ankunft und Verhaftung in Moskau zeigt NAWALNY den Zusammenhalt von Familie und dem engsten Team – und die ständige Lebensgefahr. Das internationale Recherchekollektiv Bellingcat analysiert mittels Datenspuren den Tathergang und Nawalny überführt in einem einzigartigen Coup den Täter. \nhttps://www.koki-freiburg.de/nawalny/ \nIn Kooperation mit dem Zwetajewa-Zentrum.
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SUMMARY:Prof. Dr. Dietmar Neutatz. "Geschichte als Waffe in Putins Russland“
DESCRIPTION:Präsident Wladimir Putin und seine Propagandisten begründen Russlands Ansprüche auf die Ukraine und die angebliche Nichtexistenz der ukrainischen Nation mit historischen Argumenten. Geschichtspolitik ist seit mehr als zehn Jahren ein von der russischen Führung systematisch und zielgerichtet eingesetztes Instrument zur Legitimierung staatlichen Handelns und zur Indoktrinierung der Jugend im Sinne von imperialer Expansion\, Militarismus und autoritärer Strukturen. Kernbestandteil dieser Geschichtspolitik ist die Verherrlichung des Sieges im „Großen Vaterländischen Krieg“\, aber auch die Geschichte älterer Epochen wird als eine Abfolge siegreicher Kriege und unhinterfragter Expansion beschrieben. \nWelche historischen Argumente bemüht das russische Regime um Präsident Putin\, um seine Ansprüche auf die Ukraine zu rechtfertigen? Wie wirkt sich das russische Geschichtsbild auf das heutige Russland aus? Welche Schlüsse lassen sich daraus für den Krieg gegen die Ukraine ziehen? Diese und weitere Fragen diskutieren wir mit dem Historiker Prof. Dr. Dietmar Neutatz – und mit Ihnen! \nDie Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit leistet mit dieser vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) geförderten Veranstaltung einen Beitrag dazu\, die Ziele der 2015 von den Vereinten Nationen verabschiedeten Agenda 2030\, insbesondere im Bereich Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit\, bekannter zu machen. Sie findet in Kooperation zwischen dem Landesbüro Baden-Württemberg der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit und der Deutsch-Ukrainischen Gesellschaft Freiburg e. V. statt. \nFür diese Veranstaltung ist zwingend eine Anmeldung erforderlich. Weitere Informationen und Anmeldungsmodalitäten finden Sie hier
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SUMMARY:Beyond the White (2018-2021)
DESCRIPTION:(OmeU auf Englisch) \nNach jeder Filmvorführung gibt es ein Gespräch mit den FilmemacherInnen. \nDer Filmtrailer: \nhttps://www.youtube.com/watch?v=WlzAQCvBNl4&t=1s \nBeyond the White ist eine bildgewaltige\, exotische Reise in die russischen Dörfer am Weißen Meer – hinein in eine sich langsam auflösende Welt. \nEpisch in seinen Bildern\, exotisch in seinen Klängen und innig in der Musik\, nimmt der Film den Zuschauer auf die Reise „hinter das Weiß”\, in dem die atemberaubende Visualität eines Spielfilms sich mit der Unmittelbarkeit dokumentarischen Arbeitens verbindet. Durch seine opulente und elegante Filmsprache erweitert und erneuert er das Genre traditioneller Dokumentation. \nNach dem 24. Februar hat der Film eine neue Bedeutung bekommen. Es ist nicht mehr eine Geschichte der russischen Dörfer\, die dem Untergang nahe sind\, sondern ein ganzes Land.
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