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SUMMARY:Ausstellung. ALMAGUL MENLIBAYEVA. ALTAR OF THE EAST. Nuclear Testimony
DESCRIPTION:Öffnungszeiten: Di\, Do\, Fr 19:00–21:00\, Mi 15:00–21:00\, Sa 11:00–21:00\, So 15:00–21:00 \nKuratorin: Viktoria Gont \nDas 16.000 Quadratkilometer große ehemalige sowjetische Atomtestgelände in den abgelegenen Weiten Nordwestkasachstans trägt verschiedene Namen\, darunter „Kurchatov 22“ und „Moscow 400“. Es diente als geheimes Zentrum für eine schreckliche Mischung aus militärischen und wissenschaftlichen Experimenten. Das Jahr 1948 markiert den Beginn dieser Geschichte\, die sich über vier Jahrzehnte erstrecken sollte. \nDie immersive Fünf-Kanal-Videoinstallation von Almagul Menlibayeva lässt die Grenzen zwischen Vergangenheit und Gegenwart nahtlos verschwimmen und enthüllt die unerzählten Geschichten des Testgeländes sowie die Komplexität und Relevanz der nuklearen Geschichte Kasachstans. \nAlmagul Menlibayeva ist eine international tätige und mehrfach ausgezeichnete Künstlerin aus Kasachstan. Ihre Werke wurden unter anderem im Grand Palais in Paris und auf der Biennale in Venedig ausgestellt. \nEintritt frei \n 
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LOCATION:Kommunales Kino\, Urachstraße 40\, Freiburg\, 79102
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SUMMARY:HAMID ISMAILOV. WUNDERKIND ERJAN
DESCRIPTION:Lesung auf Russisch und Deutsch. Interview auf Englisch mit kurzen Zusammenfassungen auf Deutsch. \nHamid Ismailovs Wunderkind Erjan (Вундеркинд Ержан) ist ein Roman über das sowjetische Atomwaffentestgelände Semipalatinsk in Kasachstan und die dort lebenden Menschen\, durchsetzt mit Geschichten über den Tengrismus\, die alte türkische Religion\, die noch heute Zentralasien beeinflusst. Die Lesung kombiniert Ausschnitte des Romans mit einem moderierten Interview\, das die Schnittstelle zwischen Literatur\, Imperium und Zerstörung thematisiert. Dabei sind insbesondere Fragen der Ethik und Ästhetik zentral\, denn sie prägen nicht nur unsere Vorstellung von Imperium und Zerstörung\, sondern auch von Resilienz und Überleben. \nHamid Ismailov ist ein bekannter usbekischer Exilautor\, der seine Werke auf Usbekisch\, Russisch und Englisch schreibt. Seine thematisch vielfältigen Romane wurden u.a. ins Englische\, Französische\, Spanische und Deutsche übersetzt. Er ist außerdem Journalist und wissenschaftlicher Autor\, war Writer in Residence für den BBC World Service und hat Vorträge an angesehenen Universitäten wie z.B. Yale\, Berkeley und Stanford gehalten. \nDie Lesung findet im Zusammenhang mit der zweiten Jahreskonferenz des GRK 2571 „Empires“ mit dem Titel Environmental and Cultural Destruction in Imperial Spaces statt. \nModeration & Interview: Verena Zabel\, M.A. \nEintritt frei
URL:https://www.zwetajewa-zentrum.de/veranstaltung/hamid-ismailov-wunderkind-erjan/
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SUMMARY:NUUCCHA
DESCRIPTION:Regie: Vladimir Munkuev\nRUS 2021\, 107 Min.\, OmeU \nEinführung: Dora Kelemen \n \nJakutien im späten neunzehnten Jahrhundert: Habji und seine Frau Keremes haben gerade ihr zweites Kind begraben und bereiten sich auf einen harten Winter vor. Anstatt ihnen die versprochene\nHilfe zu geben\, befiehlt ihnen der lokale Prinz\, den russischen Sträfling Kostya aufzunehmen. Zunächst versuchen alle eine gemeinsame Sprache zu finden\, doch bald entscheidet Kostya\, dass er von nun an Herr des Hauses sein wird. Nuuccha bietet den Kinobesucher*innen eine einzigartige Perspektive auf ein düsteres Kapitel der sibirischen Geschichte. \nVladimir Munkuev wurde 1987 in Jakutsk (Republik Sacha)\, Sowjetunion\, geboren. Er ist Regisseur\, Drehbuchautor und Producer. Nuuccha ist sein erster Spielfilm\, der dem Regisseur sofort den Preis für die beste Regie beim Festival „Kinotawr“ in Sotschi und einen weiteren Preis in Karlovy Vary in der Sektion East of the West einbrachte.
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SUMMARY:Prof. Dr. Dirk Uffelmann. DECOLONIZATION after POSTCOLONIALISM?
DESCRIPTION:Slavisches Seminar & De/Coloniality Now laden ein:\nDe/Coloniality Now Guest Lecture\n\n\n\nIm Vortrag werden postkolonial-osteuropäische Debatten und Forderungen nach „Dekolonisierung“ im Zuge des Ukraine-Kriegs seit 2022 im Speziellen problematisiert. \nProf. Dr. Dirk Uffelmann (Justus-Liebig-Universität Gießen) gehört zu den führenden Kennern der Poskolonismus- und Dekolonisierungsdiskurse in Mittel- und Osteuropa. \n\n\nVortragssprache: Englisch\nDiskussionssprachen: Deutsch & Englisch u.a.\n\n\nKontakt: Prof. Dr. Heinrich Kirschbaum\nheinrich.kirschbaum@slavistik.uni-freiburg.de
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SUMMARY:WHERE ARE WE HEADED
DESCRIPTION:Regie: Ruslan Fedotov\nRUS 2021\, 63 Min.\, OmeU \nEinführung: Dr. Konstantin Rapp \n \nIm Moskauer U-Bahn-System zirkulieren Pendler*innen unter goldenen Kronleuchtern und sausen durch die mit Marmor gesäumten Korridore. Die stalinistische Architektur ist die perfekte Kulisse für Ruslan Fedotovs fesselndes Porträt des zeitgenössischen Russland. Der Weg der Pendler*innen in und durch den Untergrund gibt den Rhythmus des Films vor. Müde sind die Gesichter der Menschen\, die die endlosen Rolltreppen hinunterfahren. Sie schieben sich durch die Rush Hour. Der Krieg gegen die Ukraine hat noch nicht begonnen: Mütter drücken ihre Kinder in die Züge. Doch es gibt auch andere Tage. In der Unterwelt brechen spontane Neujahrsfeiern aus\, ein als Weihnachtsmann verkleideter Akkordeonist zitiert Dostoevskij und Demonstranten gewähren einen Einblick\nin die politischen Unruhen. Hier wird (illegal) verkauft\, gesungen und auch verhaftet\, denn die Polizei ist allgegenwärtig. Die U-Bahn scheint mehr als nur ein Transportmittel. \nRegisseur Ruslan Fedotov beobachtet die Passagiere im Verlauf eines Jahres beinahe unbemerkt beim Diskutieren\, Flirten und Streiten. Dabei entstehen überraschende\, witzige\, schöne und erschreckende Bilder\, die den Menschen sehr nahekommen. \nDer Regisseur wird anwesend sein und nach der Vorstellung mit dem Publikum diskutieren.
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SUMMARY:DR. BOTAKOZ KASSYMBEKOVA. ZUM MYTHOS VON RUSSLANDS IMPERIALER UNSCHULD
DESCRIPTION:Kolonialismus war und bleibt ein Randthema in der Erforschung der sowjetischen Geschichte und des gegenwärtigen Russlands. Jedoch zeigte die brutale Invasion Russlands in die Ukraine seit Februar 2022 die kolonialen Strukturen\, Narrative und Identitäten des russischen Regimes und der Gesellschaft auf. Eine ultimative Entstalinisierung und eine Demokratisierung Russlands werden erst durch dessen Dekolonisierung möglich sein. In ihrem Vortrag zeigt die Historikerin Botakoz Kassymbekova\, wie koloniale Mechanismen und Kategorien aus dem Sowjetischen in die Gegenwart übernommen wurden und wie sie im Krieg gegen die Ukraine\, aber auch in den Diskussionen um die russische Gegenwart und Zukunft wirken. \nDr. Botakoz Kassymbekova ist Assistentin im Bereich Neuere Geschichte und Geschichte Osteuropas an der Universität Basel. Sie publizierte zum Thema Stalinismus und Post-Stalinismus sowie russische imperiale Geschichte. Sie wurde an der Humboldt-Universität Berlin promoviert und war Post-Doc an der Technischen Universität Berlin und der John Moores Liverpool University. \nEintritt frei
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