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SUMMARY:BABYN YAR. KONTEXT. Premiere mit Regisseur Sergei Loznitsa
DESCRIPTION:Jüdische Kulturtage 2023\nRegie: Sergei Loznitsa \n\n121 Minuten | Deutschland 2023 | ab 16 \n\nL’Œil d’or – Dokumentarfilmpreis von Cannes 2021!\n\n\n \nJubelnde Erwachsene und Kinder schenken den deutschen Panzersoldaten beim Einmarsch in die Ukraine im Sommer 1941 Blumen. In Kyiv ermorden nationalsozialistische Einsatzgruppen und ukrainische Beamte in der Schlucht von Babyn Jar mehr als 33.000 Jüdinnen und Juden. Das Massaker gehört zu den schlimmsten Verbrechen des vergangenen Jahrhunderts. Was eigentlich unfilmbar scheint\, wurde dokumentiert. Sergei Loznitsa hat sich an eine audiovisuelle Bearbeitung des Materials aus deutschen\, russischen und ukrainischen Archiven gemacht\, um die titelgebenden\, komplexen Kontexte der Ereignisse im September 1941 zu veranschaulichen. \nMehrsprachige Originalfassung mit Untertitel \nAusführlichere Informationen unter: https://zeitgeschichte-online.de/film/die-grenzen-des-bildes \n 
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SUMMARY:PROF. DR. KLAUS MANGOLD. ZENTRALASIEN: EINE REGION IM AUFBRUCH. Chancen für die deutsche Wirtschaft in Zeiten geostrategischer Veränderungen
DESCRIPTION:Für den Vortrag\, mit dem die Reihe „Zeichen der Zukunft. Dialoge und Perspektiven“ im Wintersemester 2023/24 eröffnet wird\, konnte einer der besten Kenner des osteuropäischen und zentralasiatischen Raums gewonnen werden. Prof. Dr. Klaus Mangold\, seit vielen Jahren u.a. in Kasachstan und Usbekistan tätig\, wird die Entwicklungen im zentralasiatischen Raum und dessen Bedeutung auch angesichts des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine vorstellen. \n \nProf. Dr. Klaus Mangold\, geb. 1943\, Ehrensenator der Universität Freiburg\, ist bzw. war Vorstands- und Aufsichtsratsmitglied vieler weltweit tätiger Unternehmen; von 1999 bis 2010 war er Vorsitzender des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft und von 2012 bis 2022 Mitglied des Aufsichtsrats der staatlichen Entwicklungsbank „Baiterek“ in Astana\, Kasachstan. Von 2005 bis 2022 war er Honorarkonsul der Russischen Föderation in Baden-Württemberg. Als Reaktion auf den russischen Angriffskrieg legte er dieses Amt nieder. Seit 2019 ist Prof. Mangold Aufsichtsratsvorsitzender der Europe-Uzbekistan Association for Economic Cooperation (EUROUZ). \nEintritt frei \n 
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SUMMARY:GERD KOENEN. IM WIDERSCHEIN DES KRIEGES. Nachdenken über Russland
DESCRIPTION:Gerd Koenen ist Publizist und Historiker und einer der besten deutschen Kenner der sowjetischen Geschichte. Er hat sich intensiv mit den deutsch-russischen Beziehungen im 20. Jahrhundert befasst (Der Russland-Komplex: Die Deutschen und der Osten 1900-1945; 2005\, erweitert 2023). Von Koenen stammen profunde Werke zur Geschichte des Kommunismus: 1998 erschien Die Utopie der Säuberung\, 2017 sein Hauptwerk Die Farbe Rot – Ursprünge und Geschichte des Kommunismus. \n \nIn der Veranstaltung wird Gerd Koenen mit den Freiburger Historikern Ulrich Herbert und Dietmar Neutatz über sein 2023 erschienenes Buch Im Widerschein des Krieges. Nachdenken über Russland und über seinen aktuellen Blick auf Russland und die fatale Situation nach Beginn des Angriffskriegs auf die Ukraine sprechen. Es moderiert der Germanist und Leiter des Studium generale der Universität Freiburg\, Werner Frick. \nGesprächspartner: \nProf. Dr. Ulrich Herbert\,\nProf. Dr. Dietmar Neutatz\nModeration: Prof. Dr. Werner Frick \nVeranstaltungssaal der Universitätsbibliothek (1. OG)\, Platz der Universität 2\, 79098 Freiburg \nEintritt frei \n 
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SUMMARY:RILKE UND ZWETAJEWA. Liebende\, die sich nie begegneten
DESCRIPTION:KLAVIERKONZERT UND LESUNG\nBerührend\, überirdisch\, eigenartig… Immer wieder hat man versucht\, eine der rätselhaftesten Liebesbeziehungen der Weltliteratur zu begreifen\, die Liebe zwischen der russischen Dichterin Marina Zwetajewa und Rainer Maria Rilke. Zu einer realen Begegnung der beiden kam es bekanntlich nie. Rilkes Tod 1926 konnte Zwetajewa kaum verkraften. \nMit dem Klavierkonzert der georgischen Ausnahmepianistin Mzia Jajanidze und einer Lesung aus dem Briefwechsel zwischen Zwetajewa und Rilke wird Marina Zwetajewas Geburtstag am 8. Oktober 1892 gedacht. Es erklingen Werke von Chopin\, Mendelssohn und Liszt. \nMzia Jajanidze lebt seit 2006 in Deutschland. Bereits mit acht Jahren ist sie mit dem Sinfonieorchester in ihrer Heimat\, in Georgien aufgetreten. Während des Musikstudiums wurde sie u.a. durch die Stiftung des georgischen Präsidenten und die Elisabeth-Leonskaja- Stiftung gefördert und später mit zahlreichen Preisen bei internationalen Klavierwettbewerben in Europa und Asien ausgezeichnet. \n  \nEinführung: Prof. Dr. Elisabeth Cheauré\nKlavier: Mzia Jajanidze\nLesung: Tjadke Biallowons und Michael Schmitter \nEintrittskarten (20 Euro / ermäßigt 10 Euro) unter \nhttps://kultur.humboldtsaal.de/veranstaltung/Rilke-und-Zwetajewa
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SUMMARY:Vernissage. KUZEU (КУЗЕУ): DISPLACED IDENTITY. Kunst aus Kasachstan
DESCRIPTION:Die indigenen kasachischen Völker führten bis in das 20. Jahrhundert hinein ein Nomadenleben. Abhängig von den Jahreszeiten befanden sie sich in permanenter Migration. Ihre feste Bleibe im\nHerbst nannten sie „Kuzeu“. \nIn der Geschichte des sowjetischen Kasachstans bekamen die Migrationsprozesse eine ganz andere\, tragische Bedeutung. Ausgehend vom Begriff „Kuzeu“\, der sowohl auf die zeitliche (Herbst) als auch auf die räumliche (Bleibe) Dimension hinweist\, möchte das Ausstellungsprojekt die beiden Koordinaten verbinden und die Auswirkung der Völkerbewegungen im Raum und in der Zeit thematisieren. Dabei geht es um Erfahrungen des Zerfalls eines Imperiums an dessen Rändern und die Konsequenzen dieses Prozesses. Ausgehend von der Kunst erzählt das Projekt über die Schwierigkeit einer Selbstfindung in einer polyethnischen Umgebung\, über den Einfluss der Geschichte der früheren Generationen auf das moderne Kasachstan sowie über die Erinnerung daran. \nBeteiligte Künstlerinnen und Künstler:\nSaule Dyussenbina\, Shamil Guliev\, Yadykar Ibraimov\, Nikolay Karabinovich\, Anna Kin\, Almagul Menlibayeva\, Ramil Niyazov-Adyljan\, Saule Suleimenova\, Tair Tabiyev\, Roman Zakharov \nKuratoren-Team: Olga Vesselova und Sanzhar Serikpayev (Kasachstan)\,\nMargarita Augustin (Freiburg) \nIm Rahmen des Projekts finden Artist-Talks\, Diskussionen und ein Art-Workshop statt. Außerdem laden wir Sie zu Kuratorenführungen in englischer\, deutscher und russischer Sprache ein. \nEintritt frei
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SUMMARY:Ausstellung. KUZEU (КУЗЕУ): DISPLACED IDENTITY. Kunst aus Kasachstan
DESCRIPTION:Öffnungszeiten: Do–So 16:00–20:00 \nDie indigenen kasachischen Völker führten bis in das 20. Jahrhundert hinein ein Nomadenleben. Abhängig von den Jahreszeiten befanden sie sich in permanenter Migration. Ihre feste Bleibe im\nHerbst nannten sie „Kuzeu“. \nIn der Geschichte des sowjetischen Kasachstans bekamen die Migrationsprozesse eine ganz andere\, tragische Bedeutung. Ausgehend vom Begriff „Kuzeu“\, der sowohl auf die zeitliche (Herbst) als auch auf die räumliche (Bleibe) Dimension hinweist\, möchte das Ausstellungsprojekt die beiden Koordinaten verbinden und die Auswirkung der Völkerbewegungen im Raum und in der Zeit thematisieren. Dabei geht es um Erfahrungen des Zerfalls eines Imperiums an dessen Rändern und die Konsequenzen dieses Prozesses. Ausgehend von der Kunst erzählt das Projekt über die Schwierigkeit einer Selbstfindung in einer polyethnischen Umgebung\, über den Einfluss der Geschichte der früheren Generationen auf das moderne Kasachstan sowie über die Erinnerung daran. \nBeteiligte Künstlerinnen und Künstler:\nSaule Dyussenbina\, Shamil Guliev\, Yadykar Ibraimov\, Nikolay Karabinovich\, Anna Kin\, Almagul Menlibayeva\, Ramil Niyazov-Adyljan\, Saule Suleimenova\, Tair Tabiyev\, Roman Zakharov \nKuratoren-Team: \nOlga Vesselova und Sanzhar Serikpayev (Kasachstan)\,\nMargarita Augustin (Freiburg) \nIm Rahmen des Projekts finden Artist-Talks\, Diskussionen und ein Art-Workshop statt. Außerdem laden wir Sie zu Kuratorenführungen in englischer\, deutscher und russischer Sprache ein. \nKuratorenführungen: \n28.10.\, 17:00 (engl.)\n29.10.\, 17:00 (dt.)\n30.10.\, 13:00 (dt.) \nDo\, 2.11.23 um 17 Uhr (Deutsch) \nFr. 3.11.23 um 17 Uhr (Deutsch)\nDo\,  9.11.23 um 17 Uhr (Deutsch) \nDo\,  9.11.23 um 18 Uhr (Englisch) \nFr.    10.11.23 um 17 Uhr (Deutsch) \nSo.  12.11.23 um 17 Uhr (Russisch) \nSo.  12.11.23 um 18 Uhr (Deutsch) – anschließend Finissage \nMit Olga Vesselova\, Sanzhar Serikpayev (Kasachstan)\,\nMargarita Augustin \n———————— \nAm Donnerstag\, den 9. November\, um 20:15 findet im Delphi Space eine zusätzliche Filmvorführung statt. \nHinterland 1+2+3 (2009\, HDV\, 65min) ist ein Filmprojekt von Johan Müller (Regie\, Kasachstan)\, Liudmila Zaparozhchanka (Regie\, Belarus)\, Jander Voigt (Kamera\, Deutschland) \nHinterland 1+2+3 beschäftigt sich mit der Heimatfrage der Russlanddeutschen. Erinnert wird an die Geschichte dreier Generationen: der ursprünglichen Wolgadeutschen\, derjenigen\, die nach Kasachstan deportiert und in Arbeitslagern interniert worden sind und schließlich derer\, die nach Deutschland emigrierten. \n28.10.\, 18:00\nRunder Tisch mit Nikolay Karabinovich (Ukraine)\,\nOlga Vesselova und Sanzhar Serikpayev (Kasachstan) (engl.) \n30.10.\, 14:30\nWorkshop Upcycled Art mit Saule Suleimenova\nan der Volkshochschule Freiburg (dt.\, engl.\, russ.) \n02.11.\, 18:00\nArtist Talk mit Saule Suleimenova (engl.) \nEintritt frei (außer Workshop)
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SUMMARY:WORKSHOP "UPCYCLED ART" MIT SAULE SULEIMENOVA (ALMATY)
DESCRIPTION:Saule Suleimenova gehört zu den international bekanntesten Künstlerinnen Kasachstans. Ihre Arbeiten wurden auf mehreren Kunst-Biennalen und Art Festivals in Europa und Asien gezeigt. Auf Einladung des Zwetajewa-Zentrums und mit Unterstützung des Goethe Instituts Almaty nimmt sie an der Ausstellung „KUZEU: Displaced Identity“ im Delphi Space  teil und wird sich eine Woche in Freiburg aufhalten. \nMit dem Projekt Cellophane painting (seit 2016)\, in dessen Rahmen sie beeindruckende Bilder aus Plastiktüten und Zellophan kreiert\, gewinnt sie immer größere Aufmerksamkeit auf dem Kunstmarkt. Die Teilnehmenden am Workshop bekommen die einmalige Gelegenheit\, dem Entstehungsprozess von Cellophane painting beizuwohnen und selbst eigene Bilder aus Zellophan zu gestalten.\nZusätzlich zum Workshop ist eine Führung durch die Ausstellung „KUZEU: Displaced Identity“ im Delphi Space vorgesehen. \nVolkshochschulkurs Nr. 207447 \nKosten: 15 € inkl. Material\, Anmeldung erforderlich unter 0761-3689510 bei der VHS Freiburg (begrenzte Teilnehmerzahl\, Teilnahme ab 12 Jahren möglich) \nAblauf: 13:00-14:00: Führung durch die Ausstellung im Delphi Space (Brombergstraße 17 C)\, optional\n14:30-18:00: Art Workshop im VHS-Atelier (Wentzingerstr. 15) \nMaterialien: Die Teilnehmenden werden gebeten\, eigene Plastiktüten und/oder Plastikfolien (am besten in unterschiedlichen Farben) mitzubringen. \nSprachen: Englisch\, Deutsch\, Russisch
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SUMMARY:DR. GERNOT ERLER. DER UKRAINE-KRIEG UND DIE „NEUE WELTORDNUNG“
DESCRIPTION:Seit dem 24. Februar 2022 ist Krieg in Europa. Zeit\, eine Zwischenbilanz zu ziehen. Drei Tage später sprach der deutsche Bundeskanzler von einer „Zeitenwende“. Die vollzog sich nicht nur in der deutschen Politik. Der Ukrainekrieg hat Auswirkungen auf die Weltordnung\, die in Bewegung gerät. Die in der Gruppe BRICS organisierten Staaten gehen ihren eigenen Weg: Der „Globale Süden“ wendet sich gegen den Krieg\, verweigert aber der westlichen Führungsmacht USA die Gefolgschaft. Eine neue globale Machtverteilung zieht herauf. \nDr. h.c. Gernot Erler war 30 Jahre Mitglied des deutschen Bundestages im Wahlkreis Freiburg. Von 2005 bis 2009 war Erler Staatsminister im Auswärtigen Amt\, wo er zuletzt vier Jahre das Amt eines „Russland-Beauftragten“ ausübte. Erler ist zudem Vorsitzender der West-Ost-Gesellschaft Südbaden e.V. und Gründungsmitglied des Zwetajewa-Zentrums. \nEintritt frei
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