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SUMMARY:MICHAL BLAŠKO. Victim (Obet)
DESCRIPTION:Zeichen der Zukunft. Ost-West: Dialoge und Perspektiven\nSVK/CZE/D 2022\, 91min\, OmU \nBasierend auf realen Ereignissen erzählt dieses kraftvolle Debüt von Rassismus\, Fake News und dem Aufstieg der neuen Rechten. Irina\, eine alleinerziehende Mutter aus der Ukraine\, lebt gemeinsam mit ihrem 13-jährigen Sohn Igor in einer tschechischen Kleinstadt. Eines Nachts wird der Junge überfallen und schwer verletzt. Während die Polizei ermittelt\, solidarisiert sich die ganze Stadt mit Mutter und Sohn. Verdächtigt werden Irinas Nachbarn\, Roma\, die angeblich für den Überfall verantwortlich sein sollen. Als Igor im Krankenhaus aufwacht\, kommt die Wahrheit über den Vorfall ans Licht. Zur gleichen Zeit erstarkt in der Stadt eine politische Kampagne: Akteure aus Medien\, Politik und Zivilgesellschaft manipulieren die Realität strategisch für ihre eigenen Zwecke. Wahrheit und Lüge lassen sich nur noch schwer auseinanderhalten. \nIrina versucht sich in einem für sie fremden Land ein neues Leben aufzubauen und sieht sich mit systemischer Fremdenfeindlichkeit\, Diskriminierung und Vorurteilen konfrontiert. Hin- und hergerissen zwischen dem Schutz ihrer kleinen Familie und der Suche nach der Wahrheit ist sie schließlich gezwungen\, eine schicksalhafte Entscheidung zu treffen. \nEinführung: Daria Kuzmenko (GRK 1956) \nKarten über https://www.koki-freiburg.de/ sowie an der Abendkasse
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DESCRIPTION:Zeichen der Zukunft. Ost-West: Dialoge und Perspektiven\nSVK/CZE/D 2022\, 91min\, OmU \nBasierend auf realen Ereignissen erzählt dieses kraftvolle Debüt von Rassismus\, Fake News und dem Aufstieg der neuen Rechten. Irina\, eine alleinerziehende Mutter aus der Ukraine\, lebt gemeinsam mit ihrem 13-jährigen Sohn Igor in einer tschechischen Kleinstadt. Eines Nachts wird der Junge überfallen und schwer verletzt. Während die Polizei ermittelt\, solidarisiert sich die ganze Stadt mit Mutter und Sohn. Verdächtigt werden Irinas Nachbarn\, Roma\, die angeblich für den Überfall verantwortlich sein sollen. Als Igor im Krankenhaus aufwacht\, kommt die Wahrheit über den Vorfall ans Licht. Zur gleichen Zeit erstarkt in der Stadt eine politische Kampagne: Akteure aus Medien\, Politik und Zivilgesellschaft manipulieren die Realität strategisch für ihre eigenen Zwecke. Wahrheit und Lüge lassen sich nur noch schwer auseinanderhalten. \nIrina versucht sich in einem für sie fremden Land ein neues Leben aufzubauen und sieht sich mit systemischer Fremdenfeindlichkeit\, Diskriminierung und Vorurteilen konfrontiert. Hin- und hergerissen zwischen dem Schutz ihrer kleinen Familie und der Suche nach der Wahrheit ist sie schließlich gezwungen\, eine schicksalhafte Entscheidung zu treffen. \nEinführung: Daria Kuzmenko (GRK 1956) \nKarten über https://www.koki-freiburg.de/ sowie an der Abendkasse
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SUMMARY:IRINA SCHERBAKOWA / LJUDMILA ULITZKAJA. Über das Erinnern / О памяти. Беседа с Людмилой Улицкой и Ириной Щербаковой
DESCRIPTION:Zeichen der Zukunft. Ost-West: Dialoge und Perspektiven\nDas jüngste Buch der weltbekannten russischen Schriftstellerin Ljudmila Ulitzkaja trägt den programmatischen Titel Die Erinnerung nicht vergessen (erschienen 2023). Es ist ein sehr persönliches Plädoyer für eine „bessere Erinnerungskultur“. „Erinnern\, nicht vergessen“ könnte auch das Motto der russischen Menschenrechtsorganisation Memorial sein. Dr. Irina Scherbakowa ist vielfach ausgezeichnetes Gründungsmitglied von Memorial. Die Organisation wurde in Russland zum „Ausländischen Agenten“ erklärt und schließlich liquidiert. Mittlerweile setzt die Organisation (Friedensnobelpreis 2022) ihre Tätigkeit im Exil fort. \nПоследняя книга известной русской писательницы Людмилы Улицкой называется «Помнить\, не забывать» (издана на немецком языке в 2023 году). В этой книге автор призывает к «новой культуре памяти» и эти слова могут быть девизом правозащитной организации «Мемориал». Ирина Щербакова отмечена множеством наград и является одной из основательниц «Мемориала». «Мемориал» был объявлен «иностранным агентом»\, а затем ликвидирован. В 2022 году организация была удостоена Нобелевской премии мира и продолжает свою деятельность в эмиграции. \n  \nDie Veranstaltung findet in russischer Sprache mit deutscher Übersetzung\nstatt. Übersetzung: Dr. Jurij Lileev (GRK 1956) \nEintritt frei / Вход бесплатный
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SUMMARY:Die Tragödie der Ukraine. Ein Gespräch mit dem Politikwissenschaftler Prof. Dr. Nicolai Petro über sein jüngstes Buch
DESCRIPTION:Online-Veranstaltung \nDurch den Krieg Russlands gegen die Ukraine ist der größte Staat auf dem europäischen Kontinent einmal mehr in unseren Fokus gerückt. Während viel über Frontlinien\, Panzerlieferungen und Offensiven gesprochen wird\, liest man wenig über die innere Verfasstheit der Ukraine. Das Ende 2022 erschienene Buches von Prof. Dr. Nicolai N. Petro „The Tragedy of Ukraine“ will diese Lücke schließen. Petros Position ist\, dass die Ukraine nicht auf dem Weg zu einer Nation für alle Ukrainer ist. Vielmehr sei sie in den letzten Jahrzehnten von einer Art Nationalismus bestimmt\, der den russisch geprägten Osten (ein Drittel der Bevölkerung) ausschließe. Er plädiert für eine ukrainische Wahrheits- und Versöhnungskommission\, die aber die gesamte Bevölkerung einschließen müsse. Denn eine versöhnte Ukraine sei auch besser gegen ausländische Aggression gefeit. \nIn unserem Gespräch mit Nicolai Petro wollen wir insbesondere auf die Geschichte der Ukraine der letzten 30 Jahren eingehen. Was waren die entscheidenden Kräfte während der Proteste des Euromaidans? Sie repräsentierten nicht das gesamte ukrainische Volk\, so die These Petros. Der Westen der Ukraine habe demnach den Euromaidan als Befreiung erlebt\, der Osten eher als Bedrohung. In unserem Gespräch wollen wir auch auf die Rolle der EU und die Konsequenzen des Assoziierungsabkommens für die ukrainische Wirtschaft eingehen. Russlands Krieg gegen die Ukraine wird uns spätestens dann beschäftigen\, wenn Petro darlegt\, warum seiner Meinung nach die verschiedenen Friedensbemühungen\, zuletzt Minsk II\, gescheitert sind. \nInnerhalb der Ukraine gibt es eine jahrzehntealte Gewaltspirale\, die sowohl vom Osten als auch dem Westen der Ukraine ausgeht. Petro wird Beispiele aus der Geschichte vorstellen\, die als Vorbild für einen Versöhnungsprozess in der Ukraine dienen könnten. \nProf. Dr. Nicolai Petro wird englisch sprechen. Seine Redebeiträge werden aber jeweils nachlaufend ins Deutsche übersetzt. \nAnmeldung zum Webinar \nUnser Gesprächspartner \nNicolai N. Petro ist Professor für Politikwissenschaft an der University of Rhode Island und ein ausgewiesener Kenner der politischen Entwicklungen in der Ukraine und in Russland. Im Zuge seiner wissenschaftlichen Laufbahn hat er sowohl einige Jahre in der Ukraine als auch in Russland gelebt — zeitweilig als politischer Attaché an der US-Botschaft in Moskau. Sein Forschungsschwerpunkt liegt auf der Rolle\, die Religion\, Geschichte und kulturelle Symbole in der demokratischen Entwicklung spielen können. Ende 2022 ist sein jüngstes Buch „The Tragedy of Ukraine“ erschienen \n>> Die Veranstaltung ist kostenfrei. Um eine Spende wird gebeten. Entweder via Paypal oder durch eine Überweisung auf unser Spendenkonto. Alle Informationen finden Sie hier
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SUMMARY:MARYNA ER GORBACH. Klondike
DESCRIPTION:Zeichen der Zukunft. Ost-West: Dialoge und Perspektiven\nUKR/TÜR 2022\, 100min\, OmU \nEine hochschwangere Frau weigert sich\, ihr Haus an der umkämpften ukrainisch-russischen Grenze zu verlassen\, obwohl in ihrem Wohnzimmer anstelle der Wand ein riesiges Loch klafft. Wie auf einer Bühne spielt sich das Kriegsgeschehen vor ihren Augen ab\, dessen fortschreitende Verrohung ihre eigene Familie zerreißt. Bis eine russische Rakete am 17. Juli 2014 das Passagierflugzeug MH17 trifft\, das nahe dem Dorf zerschellt. Mit pathosfreiem Gleichmut und entdramatisierten Tableaus beobachtet der Film die sich steigernde Absurdität des Zerstörens\, Töten und Sterbens\, vor dem auch der innerfamiliäre Kosmos nicht Halt macht. \nDie Regisseurin Maryna Er Gorbach erzählt ihr sensibles Familiendrama vor dem Hintergrund eines militärischen Konflikts. Gekonnt verwebt sie die persönliche und die politische Geschichte der Kämpfe in der Ukraine und zeigt mit einer vorsichtig tastenden Kamera und hervorragenden Schauspieler*innen eindringlich\ndie Destruktion des Krieges. \nIm Anschluss an die Filmvorführung ist ein Videogespräch mit der Regisseurin geplant. \nEinführung: Dora Kelemen (GRK 1956) \nKarten über https://www.koki-freiburg.de/ sowie an der Abendkasse
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SUMMARY:ELENA KOROWIN. Frauen im Krieg
DESCRIPTION:Zeichen der Zukunft. Ost-West: Dialoge und Perspektiven\nDie Geschichte wird von den Siegern geschrieben – das wusste schon Walter Benjamin. Kriege wurden von Männern erzählt\, gemalt und in Bronze gegossen\, doch wie viele Frauen befinden sich in den Schatten von großen Denkmälern? Während das Theater Freiburg in Der Krieg hat kein weibliches Gesicht sich den kämpfenden Frauen und ihren Geschichten widmet\, soll in diesem Vortrag die Perspektive von Künstler*innen eingenommen werden. \nHeute fragen immer mehr Künstler*innen nach der Geschichte der Besiegten\, der Unterdrückten und der Vergessenen. Mit einem investigativen Blick in die Vergangenheit versuchen sie vor allem im gegenwärtigen Krieg zwischen Russland und Ukraine\, die Geschichten festzuhalten\, das Schweigen zu durchbrechen. Mit unterschiedlichen Mitteln bringen sie Vergangenes und Gegenwärtiges zusammen\, um die Frage nach unserer aller Zukunft zu stellen. In diesem Vortrag werden einzelne Positionen aktueller Kunst vorgestellt und diskutiert. Mögliche Trigger-Themen: körperliche\,\nseelische oder sexualisierte Gewalt. \nDie Kunstwissenschaftlerin Dr. Elena Korowin ist seit 2016 Postdoktorandin am Freiburger Graduiertenkolleg 1956 Kulturtransfer und ‚kulturelle Identität‘. Gegenwärtig vertritt sie die Professur für Kunst der Gegenwart an der HBK Braunschweig. Neben ihrem Habilitationsprojekt zur ‚L’art pour l’art‘ im späten 19. Jahrhundert arbeitet sie auch an einer Veröffentlichung zur Kunst im Ukrainekrieg. \nKommentatorinnen: Dora Kelemen und Charlotte Murphy (GRK 1956) \nEintritt frei
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SUMMARY:Was macht Politik mit der Liebe?
DESCRIPTION:OPEN HOUSE außer Haus:\nim Haus der Geschichte Baden-Württemberg \nAuf den ersten Blick klingt es nur nach Boulevard\, ist aber geschichtlich – und oft auch persönlich betrachtet – nicht zu unterschätzen: Liebe hat historische Verläufe beeinflusst oder sogar verändert\, aus Zweckehen wurden Liebesbeziehungen und umgekehrt. Persönliche Verbindungen über Ländergrenzen hinweg sind bis heute Quelle von Entwicklung und Inspiration. Und natürlich von Enttäuschung. \nUnsere Gäste: \nProf. Dr. Elisabeth Cheauré (Professorin für Slavische Philologie und Gender Studies an der Universität Freiburg) \nDr. Rainer Schimpf (Leiter Ausstellung/Sammlung am Haus der Geschichte Baden-Württemberg) \nIm Anschluss an die Veranstaltung bietet Ihnen Dr. Rainer Schimpf eine Führung durch die Ausstellung Liebe – was uns bewegt. \nBitte melden Sie sich per E-Mail bis zum 12. Juni 2023 an:\ninfo@soldan-komm.de \n 
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SUMMARY:ELISABETH CHEAURÉ. Russland und Europa. Vortrag im Rahmen der Samstags-Uni „Blicke auf Europa“
DESCRIPTION:Zeichen der Zukunft. Ost-West: Dialoge und Perspektiven\nDer völkerrechtswidrige Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine bedeutet nicht nur eine „Zeitenwende“ und unfassbares Leid für die Menschen\, sondern er spitzt jahrhundertelang diskutierte Fragen zu: Was ist eigentlich Europa und wo endet es? Gehört Russland zu Europa oder ist es ein Gegenentwurf zu Europa\, gar dessen prinzipieller Antagonist? Oder kann umgekehrt von Russland aus eine ‚Rettung‘ der ‚westlichen‘ Welt erfolgen\, wie etwa Dostoevskij\, aber auch manch westliche Denker meinten? Oder orientiert sich Russland selbst nicht vielmehr seit Jahrhunderten an (West-)Europa? Ist Russland nicht in einem solchem Maße von westlicher Kultur beeinflusst\, dass man dort gerade in jüngster Zeit glaubt\, in höchst aggressiver Weise um seine ‚eigene Identität‘ringen zu müssen? \nProf. Dr. Elisabeth Cheauré ist Professorin für Slavische Philologie (Literaturwissenschaft) und Gender Studies an der Albert-\nLudwigs-Universität Freiburg. Außerdem ist sie Sprecherin des Graduiertenkollegs 1956 „Kulturtransfer und ‚kulturelle Identität‘“ sowie Vorsitzende des Zwetajewa-Zentrums an der Universität Freiburg. \nEintritt frei
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