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SUMMARY:Andrey Zvyagintsev. Leviathan
DESCRIPTION:Andrey Zvyagintsev\, „Leviathan“\, Russland 2014\, 137 min\, OmU \nIn einer kleinen Stadt auf der Kola-Halbinsel im nordwestlichen Russland kämpft ein Mann als arktischer Hiob zwischen ausgebleichten Walgerippen gegen seinen von einer korrupten Verwaltung und Justiz beschlossenen Untergang. Vor den eisgrauen Wellen der Barentssee entwirft Zvyagintsev ein meisterlich verdichtetes Epos\, das Politparabel\, Melodram und schwarze Satire in einem sein kann\, ohne je das eine an das andere zu verraten. Behördenwillkür\, Alkohol\, Waffen\, die neue Macht der Popen und smarte Advokaten aus Moskau mit eigener Agenda – sie unterfüttern die russische Gesellschaft unter Wladimir Putin auch hier noch\, am Rande der Zivilisation. \n  \n  \n„Leviathan“ gewann als erster russischer Film seit Jahrzehnten einen Golden Globe und war als bester fremdsprachiger Film für einen Oscar nominiert. In Russland stieß der Film auf heftige Kritik und Ablehnung und Andrey Zvyagintsev wurde als Vaterlandsbeschmutzer beschimpft. \nEinführung: Daria Kuzmenko
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SUMMARY:Literatur im Zeichen der Diktatur. „Eine Straße in Moskau“ nach Michail Ossorgin
DESCRIPTION:THEATERPERFORMANCE UND DISKUSSION \nIn seinem 1928 im Pariser Exil erschienenen Roman „Eine Straße in Moskau“ beleuchtet Michail Ossorgin (1878–1942) die Zeit des Ersten Weltkriegs\, der Oktoberrevolution und der Jahre danach. Der Mikrokosmos der Moskauer Straße Siwzew-Wraschek\, in der die junge Tanjuscha mit ihren Großeltern lebt\, spiegelt sinnbildlich die großen gesellschaftlichen Umwälzungen des frühen 20. Jahrhunderts in der Sowjetunion. Ossorgins Roman behandelt die harten sozialen Einschnitte\, die diese historischen Ereignisse mit sich brachten\, und die in scharfem Gegensatz zur Verklärung des Sowjetkommunismus im heutigen Russland stehen. \n  \n  \nRenate Obermaier\, Heinzl Spagl und Thomas Wenk präsentieren Ossorgins Roman als musikalische Lesung. \nAnschließend findet eine Diskussion mit Prof. Dr. Elisabeth Cheauré zur Bedeutung von Literatur in Zeiten der Diktatur statt. \nKarten über  https://www.reservix.de/  (ab Dezember 2022)\nsowie an der Abendkasse
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LOCATION:Literaturhaus Freiburg\, Bertoldstr. 17 (Torbogen)\, Freiburg\, 79098
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SUMMARY:Kirill Serebrennikov. Leto
DESCRIPTION:Kirill Serebrennikov\, „Leto“\, Frankreich 2018\, 128 min\, OmU \n„Leto“ erzählt diese Geschichte vom Herbst des sowjetischen Jahrhunderts und von einem frühlingshaften Aufbruch unter den Leningrader Jugendlichen der frühen 80er-Jahre. Während die UdSSR gerade in Afghanistan einmarschiert\, entdeckt ein Dutzend 20-Jähriger New Wave und Punk\, von Bowie bis Blondie. Mit seiner Punkrockband begeistert der coole Mike nicht nur seine Freundin Natascha. Es ist Sommer\, sie sind jung\, und alles scheint möglich. Auch Viktor will mit seinen Songs auf die Bühne. Mike nimmt den charismatischen Jungen unter seine Fittiche\, an dem auch Natascha Gefallen findet. Vor dem Hintergrund der späten Sowjet-Ära entspinnt sich eine bittersüße Dreiecksgeschichte\, die das Lebensgefühl einer ganzen Generation im Aufbruch transportiert. Noch stehen die Sittenwächter des Regimes im Konzertsaal\, doch die Vorboten von Glasnost sind nicht mehr zu überhören. \nPoetische Schwarzweißbilder und ein fulminanter\, von Iggy Pop bis Talking Heads reichender Soundtrack machen den Film zu einem rauschhaften Erlebnis. Eine Hymne an den Freiheitsdrang der Jugend und die subversive Kraft des Rock’n’Roll – Kirill Serebrennikov gelingt ein ganz großes Kino. \nEinführung: Dr. Konstantin Rapp
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SUMMARY:Podiumsdiskussion „Kein Ende in Sicht? Putins Krieg gegen die Ukraine - eine Zwischenbilanz“ 2023
DESCRIPTION:Begrüßung\nProf. Dr. Peter Eich (Sprecher des GRK 2571 „Imperien“ / Alte Geschichte) \nModeration\nProf. Dr. Melanie Arndt (Wirtschafts-\, Sozial- und Umweltgeschichte) \nDiskussionsteilnehmer*Innen\nProf. Dr. Sabine Dabringhaus (Ostasiatische Geschichte) \nProf. Dr. Heinrich Kirschbaum (Slavische Philologie) \nProf. Dr. Tim Krieger (Ordnungs- und Wettbewerbspolitik) \nProf. Dr. Jörn Leonhard (Neuere und Neueste Geschichte Westeuropas) \nProf. Dr. Dietmar Neutatz (Neuere und Osteuropäische Geschichte) \nJun.-Prof. Dr. Elisabeth Piller (Transatlantische und Nordamerikanische Geschichte) \n  \nDie Podiumsdiskussion findet über Zoom statt. Die Zugangsdaten werden am Tag der Veranstaltung über den Newsletter des Kollegs verschickt. Eine Anmeldung ist per Email an grk-2571-public-on@grk2571.uni-freiburg.de  möglich. \nSie erhalten im Anschluss unmittelbar eine automatisiere Antwort mit einem Registrierungscode. Um die Anmeldung zu bestätigen\, müssen Sie dann lediglich noch einmal auf diese Registrierungsmail antworten. Belassen Sie bei dieser Antwort den Registrierungscode in der Betreffzeile. Nach der Registrierung erhalten Sie die Zugangsdaten sowie weitere Informationen am Vormittag des 28. Februar per Email.
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