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SUMMARY:Impressionismus in Russland. Aufbruch zur Avantgarde
DESCRIPTION:27.03.2021 – 15.08.2021 \nZahlreiche Künstler in Russland ließen sich am Ende des 19. Jahrhunderts von den Themen und der Malweise der französischen Impressionisten anregen. Sie arbeiteten  en plein air und spürten der Flüchtigkeit des Moments nach\, wenn sie Szenen des  russischen Alltags portraitierten. Malerinnen und Maler wie Natalja Gontscharowa\, Michail Larionow und Kasimir Malewitsch\, die später die Avantgarde bildeten\, entwickelten aus dem impressionistischen Studium des Lichts ihre neue Kunst. Die Ausstellung zeigt die Internationalität ihrer Bildsprache um 1900 und integriert die russischen Künstler in das Projekt der europäischen künstlerischen Moderne. \nEine Ausstellung des Museum Frieder Burda\, Baden-Baden\, und des Museum Barberini\, Potsdam\, in Zusammenarbeit mit der Staatlichen Tretjakow-Galerie\, Moskau
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SUMMARY:Anton Tschechow und Fjodor Dostojewski – Nähe und Gegnerschaft
DESCRIPTION:23. Internationales Literaturforum Badenweiler\nInternationale Tschechow-Woche Badenweiler\, 10. Juli bis 18. Juli 2021 \nAnton Tschechow und Fjodor Dostojewski – Nähe und Gegnerschaft\nLesungen mit Kommentaren aus Erzählungen\, Romanen\, Briefen und Literaturkritik. \nAnlässlich des 200. Geburtstags von Fjodor Dostojewski und des 161. Geburtstags von Anton Tschechow.\nLesungen: Petra Seitz\nKommentare: Prof. Dr. Rolf-Dieter Kluge und Prof. Dr. Dorothea Scholl (beide Univ. Tübingen und Deutsche Tschechow-Gesellschaft) \nKaum ein anderer Schriftsteller hat je in solchen Extremen und Exzessen wie Dostojewski gelebt: sozialistischer Aufrührer\, Verbannter nach Sibirien\, untreuer Ehemann und dabei zartfühlender Familienvater\, zwanghafter Glücksspieler\, von Schulden getriebener Europareisender\, der mehrere Jahre in Deutschland\, Italien und der Schweiz verbrachte\, aber der westeuropäischen Kultur auch sehr kritisch gegenüberstand\, orthodoxer Slawophiler und kämpferischer Publizist. Vor allem aber war Dostojewski ein begnadeter visionärer Denker und Schriftsteller. Seine Romane wie „Schuld und Sühne“\, „Der Idiot“\, „Die Dämonen“ oder „Die Brüder Karamasow“ wurden Sternstunden der Literatur und blieben es bis heute. Als Dostojewski 1881 in Sankt Petersburg starb\, studierte Tschechow gerade Medizin in Moskau und schlug einen fast entgegengesetzten Weg ein: als praktizierender Arzt war er der Alltagsrealität\, der Vernunft und einer aufklärerischen Humanität verpflichtet. Als Schriftsteller und Dramatiker zählt er auf seine Art mit zu den Begründern der literarischen Moderne und hält diese Rolle noch heute.\nAnhand von Textauszügen\, gelesen von der Schauspielerin \nPetra Seitz\, mit Bildern präsentiert und kommentiert von den Literaturwissenschaftlern Rolf-Dieter Kluge und Dorothea Scholl\, werden Einblicke und Einsichten in Leben und Werk dieser beiden großen Autoren der Weltliteratur vermittelt.
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