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SUMMARY:Weihnachten in Moskau und Paris
DESCRIPTION:Sie stehen für musikalische Exzellenz\, kreative Programmgestaltung und Konzerterlebnisse der Extraklasse: Thomas Hengelbrock und seine Balthasar-Neumann-Ensembles folgen dem Prinzip\, Instrumentalsolisten zu einer Spezialisten-Formation für das Repertoire des 17. und 18. Jahrhunderts zu vereinen. Längst machen die Balthasar-Neumann-Ensembles ihr historisches Wissen aber auch für romantische und zeitgenössische Werke fruchtbar. Der erste Teil des Weihnachtskonzerts nimmt die Klangwelt der russischen Romantik in den Fokus – mal weltlich-instrumental\, mal orthodox-spirituell\, wie etwa mit den Werken des produktiven Kantors der Moskauer Christ-Erlöser-Kathedrale Pavel Tschesnokow\, der vor der Zäsur der Russischen Revolution über 400 liturgisch inspirierte Werke komponierte. Im zweiten Teil kann man erstmals Saint-Saëns’ großes\, um eine Orgel bereichertes Weihnachtsoratorium von 1860 auf historischem Instrumentarium erleben. \nTschaikowsky\, Adagio molto Es-Dur CW 326\nTschesnokow\, Psalm 74 (Spasenije sodelal) op. 25/5; Mariä Verkündigung (Sovet prevechnyi)\nop. 40/2; Cherubim-Hymnus (Cheruvimskaya pesn) op. 27/5\nGlasunow\, Thema und Variationen für Streichorchester g-Moll\nCui\, Magnificat (Velichit dusha moya Gospoda) op. 93\nSaint-Saëns\, Oratorio de Noël op. 12\nBalthasar-Neumann-Chor\, -Solisten und -Ensemble\nThomas Hengelbrock\, Leitung \nEinlass: 16:45 Uhr\nKartenreservierung: info@albert-konzerte.de / www.albert-konzerte.de
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SUMMARY:Loveless (Originaltitel: Нелюбовь)
DESCRIPTION:Was bleibt\, wenn die Liebe abhandenkommt? Zhenya und Boris lassen sich scheiden. Außer Groll und Beschuldigungen haben die beiden nicht mehr viel füreinander übrig. Für sie kann es nicht schnell genug gehen\, denn beide haben bereits ein neues Leben mit neuen Partnern begonnen. Tief in ihre Grabenkämpfe verstrickt\, bemerken die Noch-Eheleute lange nicht\, wie sehr ihr Sohn Alyosha unter der Situation zu Hause leidet. Eines Tages verschwindet Alyosha spurlos. Mit jedem Tag an dem Alyosha verschwunden bleibt\, wird deutlicher\, wie lange die Liebe in dieser Familie bereits abwesend ist. Mit seinem intimen Blick auf die kleine Familie am Rande der vollständigen Auflösung beweist Andrej Swjaginzew sein Gespür für das Große im Kleinen. Er erzählt mit einer bildlichen und prosaischen Wucht über eine zerbrochene Beziehung\, das Verschwinden eines Kindes\, über die Einsamkeit in einer technologisch hyperverbundenen Gesellschaft\, über familiäre und staatliche Achtlosigkeit gegenüber denen\, die den Schutz am meisten brauchen und wie weit dieses lieblose Verhalten sich durch die Generationen zieht und die Gesellschaft formt. \nRegie: Andrey Zvyagintsev (intern. Schreibweise)\nBuch: Oleg Nevin\, Andrey Zvyagintsev\nKamera: Mikhail Krichmann; Russland\, Frankreich\, Belgien\, Deutschland 2017\nMit Maryana Spivak\, Alexey Rozin\, Matvey Novikov\, Marina Vasilyeva\, Andris\nFSK: ab 16 Jahren\, OmU\, 127 Min.
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SUMMARY:Solaris (Originaltitel: Солярис). Nach dem Science-Fiction-Roman von Stanislaw Lem
DESCRIPTION:Mit Einführung \nEin Psychologe wird zum Planeten Solaris geschickt\, um unerklärlichen Vorkommnissen auf der dortigen Forschungsstation nachzuspüren. Die Konfrontation mit einer absolut fremden Lebensform (der gesamte Planet spiegelt als kollektives Bewusstsein die Erinnerungen\, Ängste und Wünsche der Raumfahrer zurück) wird für die Besatzung des Raumschiffs zur metaphysischen Reise in die Innenwelt ihrer eigenen Kultur. Nach dem Science-Fiction-Roman von Stanislaw Lem erzählt Andrej Tarkowskij eine philosophische Fabel\, die um die abendländischen Ideen von Tod\, Liebe und Auferstehung kreist. Ein brillant inszenierter\, äußerst reicher und vielschichtiger Film\, der\, im Gewand einer technischen Utopie\, die Hybris traditionellen Fortschrittsglaubens in Frage stellt.\nVor dem Film wird es noch eine Einführung im Rahmen des öffentlichen Filmseminars „Die späte Sowjetunion im Spiegel des Kinos\, 1953-1991“ geben. \nRegie: Andrej Tarkowski\nUdSSR 1972\nFormat: Digital\, 167 min\, OmU \nEinführung – im Rahmen des öffentlichen Filmseminars „Die späte Sowjetunion im Spiegel des Kinos\, 1953-1991“ \nKartenreservierung: www.koki-freiburg.de
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SUMMARY:Jenseits der Heimat. Die russische Gemeinde im nationalsozialistischen Berlin
DESCRIPTION:Marina Chernykh (Universität Freiburg) \nDas „russische Berlin“ der 20er Jahre steht für einen herausragenden Höhepunkt russischer Kultur in Deutschland. Die Hauptstadt blieb jedoch auch im Nationalsozialismus Lebensmittelpunkt mehrerer Tausend russischer Emigrant*innen. Doch wie konnte eine nationale Minderheit in einem durch Rassismus und Nationalismus geprägten Deutschland bestehen? Der Vortrag gibt Einblick in das von Widersprüchen\, Illusionen und Bedrohungen bestimmte „russische Leben“ Berlins zwischen der „Machtergreifung“ 1933 und der deutschen Kapitulation im Zweiten Weltkrieg 1945. Anhand vieler Beispiele aus den Bereichen Religion und Kultur\, aber auch der Politik\, wird die Welt dieser Gemeinde anschaulich dargelegt. \nIm Fokus steht dabei die Frage nach der inneren Positionierung der Emigrant*innen zwischen drei Ankerpunkten und ihrem Blick auf die konfliktreiche Beziehung dieser Staaten: ihrem Lebensmittelpunkt Deutschland\, der Sowjetunion und dem russischen Kaiserreich\, das sie einst als Flüchtlinge vor der Revolution und dem anschließenden Bürgerkrieg verließen. \nDie Referentin Marina Chernykh ist Doktorandin an der ALU Freiburg und forscht derzeit zur russischen Emigration unter nationalsozialistischer Diktatur.
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LOCATION:Universität Freiburg\, Hörsaal 1009\, Platz der Universität 3\, Freiburg\, 79098
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SUMMARY:"Moskau ist nicht Berlin". Schicksal eines Romans: Michail Bulgakows „Der Meister und Margarita“. Kuratorenführungen durch die Ausstellung
DESCRIPTION:Bild: Zwetajewa-Zentrum \nAusstellung geöffnet: 14.11.2019 – 09.01.2020\, täglich: 8-22 Uhr \nSehr gerne möchten wir Sie auf die Kuratorenführungen durch die Ausstellung hinweisen:\nDonnerstag\, den 5.12 um 16 Uhr\nFreitag\, den 13.12 um 11 Uhr\nMittwoch\, den 18.12 um 14 Uhr\nMittwoch\, den 8.01 um 17 Uhr\nDie Anzahl der Plätze ist begrenzt. Anmeldung: kontakt@zwetajewa-zentrum.de \nDer Schriftsteller Michail Bulgakov (1891-1949) ist ein literarisches „Schwergewicht“ in der Literatur des 20. Jahrhunderts\, nicht nur in Russland\, sondern weit darüber hinaus. Sein Roman „Der Meister und Margarita“\, an dem er bis zu seinem Lebensende schrieb\, gilt als Meisterwerk der Weltliteratur und wurde in Deutschland breit rezipiert\, insbesondere auch von deutschen Bühnen. \nBereits die Umstände der Entstehung des Werks zur Zeit des Stalinismus könnte Stoff für einen Kriminalroman liefern. Dies gilt auch für die Übersetzung und die Publikation im damals noch geteilten Deutschland. \nZur Erinnerung an das literaturgeschichtlich wichtige Ereignis der ersten Übersetzung im Jahre 1968 wurde die Ausstellung „Moskau ist nicht Berlin“ im Moskauer Bulgakow-Museum 2018 zum ersten Mal gezeigt. In Freiburg wurde die Ausstellung – in enger Kooperation mit dem Moskauer Bulgakow-Museum und der Universitätsbibliothek Freiburg – als Kernveranstaltung der „Russischen Kulturtage 2019“ ins Deutsche übersetzt und für ein deutsches Publikum adaptiert. \nNeben einer Einführung in das Leben und Werke Michail Bulgakows thematisiert die Ausstellung vor allem die Entstehungsgeschichte des Romans „Der Meister und Margarita“ und dessen ungewöhnlich spannende Rezeption in Deutschland. \nZu sehen sind außerdem ein Dokumentarfilm über Bulgakow\, Illustrationen zum Roman\, geschaffen vom berühmten Cartoonisten Sergej Alimow sowie Originalexponate aus dem Moskauer Bulgakow-Museum.
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LOCATION:Universitätsbibliothek\, Platz der Universität 2\, Freiburg\, 79098
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SUMMARY:Melodya/Melodie. Werke für Violoncello und Klavier von A. Mossolow\, J. Brahms und S. Rachmaninoff
DESCRIPTION:Bild: Holst-Sinfonietta \nAlexander Mossolow war einer der jungen Wilden der UdSSR der 20-er Jahre und seine kühne und bewusst antiromantisch angelegte Legende op. 5 steht für die Aufbruchszeit der jungen Sowjetunion. Da ist die Dissonanz Zeichen eines neuen Selbstverständnisses\, das mit Beginn der Stalin-Ära bald danach rasch enden sollte. \nJohannes Brahms‘ 1. Cellosonate op. 38 ist eines der Pfeiler der Celloliteratur. Das Stück ist in seiner dreisätzigen Anlage auch Beweis dafür\, wie Brahms barocke Modelle (Menuett oder Fuge) in seinen Stil eingliedern konnte\, ohne historisierend zu wirken. \nSergei Rachmaninoffs Liedschaffen muss zu den bedeutendsten Beiträgen der russischen Sprache gezählt werden. Klaus Simon hat zehn davon extra für Philipp Schiemenz eingerichtet. Die melodische Schönheit dieser Lieder ist für die kantablen Vorzüge des Celloklangs wie geschaffen und sie vermögen auch ohne Textebene ihre Wirkung zu entfalten. \nAlexander Mossolov: Legende für Violoncello und Klavier op. 5 (1924)\nJohannes Brahms: 1. Sonate e-moll op. 38 für Violoncello und Klavier (1865)\nSergei Rachmaninoff: Zehn Liedbearbeitungen für Violoncello und Klavier arrang. von Klaus Simon – Uraufführung\nSolisten der Holst-Sinfonietta: Philipp Schiemenz\, Violoncello; Klaus Simon\, Klavier \nEinlass 19.00 Uhr \nKartenreservierung: leitung@holst-sinfonietta.de / www.holst-sinfonietta.de
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SUMMARY:Sergei Nakariakov & Cappella Gabetta
DESCRIPTION:Geboren in Gorki und aufgewachsen in Tel Aviv\, versetzte Sergei Nakariakov einst als Wunderknabe alle Welt in Verzückung. Inzwischen wird er als Paganini der Trompete gehandelt und lässt sich von Komponisten wie Jörg Widmann quasi unspielbare Solopartien auf den Leib schreiben. Die Melancholie eines Chet Baker vereint er mit der Geläufigkeit eines Teufelsgeigers und bannt beides in einen samtweichen Trompetenton\, der seinesgleichen sucht. \nKünstler solcher Spitzenklasse sind es\, die Andrés Gabetta immer wieder für sein Ensemble gewinnen kann. Mit seiner Cappella Gabetta pflegt der versierte franko-argentinische Barockviolinist mit russischen Wurzeln historisch informiert und doch ganz undogmatisch Musik aus dem Barock und der Frühklassik und bespielt erfolgreich die bedeutenden Festivals und Konzertsäle Europas. \nDall’Abaco\, Concerto a più inserimenti D-Dur op. 5/6\nVivaldi\, Die vier Jahreszeiten op. 8\, Cellokonzert c-Moll arr. für Flügelhorn RV 401\nNeruda\, Konzert Es-Dur für Trompete und Streicher\nZavateri\, Konzert für 2 Violinen\, Streicher und Basso continuo D-Dur op. 1/10\nBach\, Air aus der Orchestersuite Nr. 3 BWV 1068\nSergei Nakariakov\, Trompete\nAndrés Gabetta\, Violine und Leitung & Cappella Gabetta \nEinlass 18:45 Uhr \nKartenreservierung: info@albert-konzerte.de / www.albert-konzerte.de
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SUMMARY:Kain i Artem – Das Lied vom alten Markt (Originaltitel: Каин и Артём)
DESCRIPTION:Drama nach der gleichnamigen Erzählung von Maxim Gorki \nDer jüdische Flickschuster Chaim\, genannt Kain\, wird von Mitbewohnern einer Kleinstadt an der Wolga schikaniert. Zufällig erfährt er von den Mordplänen an dem Hafenarbeiter Artem\, der die Frau eines hinterlistigen Kaufmanns liebt. Kain kann die Tat nicht verhindern\, doch Artem überlebt und der Flickschuster findet in dem bärenstarken Schauermann einen Freund. Gemeinsam wollen sie für eine bessere Zukunft kämpfen. „Die eindrucksvolle Verfilmung der Kurzgeschichte KAIN UND ARTEM von Maxim Gorki spielt im vorrevolutionären Russland. Der aus Leningrad stammende Regisseur hatte sich 1929 unbeliebt gemacht\, als er seine Kollegen wegen der propagandistischen Ausrichtung ihrer Filme kritisierte und \,einfache realistische Filme mit einer einfachen Fabel und einem einfachen Thema‘ forderte. Sein Film\, der Stilmittel des expressionistischen Films wie des Montagekinos einsetzt\, hebt sich vom russischen Kino der Zeit ab.“ (Internationale Stummfilmtage 2019) \nRegie: Pawel Petrow-Bytow\nUdSSR 1929\nDrehbuch: Olga Kusnezowa\, Elena Nevjaschskaja\, Michail Remezowa\, Pawel Petrow-Bytow\, nach der Erzählung von Maxim Gorki\nKamera Nikolai Uschakow\, Michail Kaplan\nDarsteller Emil Gal\, Nikolai Simonow\, Jelena Jegorowa\, Georgi Uwarow\nFormat: 35mm\, schwarzweiß\, 85 min\nZwischentitel russisch mit deutscher Übersetzung
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SUMMARY:Der Russische Chor der Universität Freiburg singt ОЙ\, МОРОЗ\, МОРОЗ! Oh\, Väterchen Frost!
DESCRIPTION:„Ой\, мороз\, мороз!“ ist ein russisches Volkslied\, das vom kalten frostigen Winter erzählt\, der alles zu erfrieren droht\, nur nicht die Liebe zu Pferd und Frau. Die Natur\, ihre Tiere und Pflanzen\, stehen symbolisch für das Glück und Unglück der Menschen. Es ist nur eines von vielen Liedern im Repertoire des Russischen Chors der Universität Freiburg. Kommen Sie mit auf eine Reise durch die Jahreszeiten und Landschaften im alten Russland. Der Russische Chor singt von Frühling\, Sommer\, Herbst und Winter\, von Volksbrauchtum und Alltagsgeschehen auf dem Dorf. Es geht in den Liedern um Freud und Leid\, um Glück und Trauer. Erzählt wird von sagenumwobenen Helden und ihren Taten\, sowie von den Wundern der Heiligen. Auch die geistlichen Gesänge der Altgläubigen\, Gebete und Pilgerlieder sind Teil eines musikalischen Erbes\, das der Russische Chor seit 89 Jahren an der Universität Freiburg pflegt.\nDer Chor mit seinen ca. 30 Sängerinnen und Sängern singt a-capella und wird von Petra Höddinghaus dirigiert. \nKartenreservierung: www.russischer-chor.de
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LOCATION:Altkatholische Kirche St. Ursula\, Rathausgasse 50\, Freiburg\, Baden-Württemberg\, 79098
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SUMMARY:"Moskau ist nicht Berlin". Schicksal eines Romans: Michail Bulgakows „Der Meister und Margarita“. Kuratorenführungen durch die Ausstellung
DESCRIPTION:Bild: Zwetajewa-Zentrum \nAusstellung geöffnet: 14.11.2019 – 09.01.2020\, täglich: 8-22 Uhr \nSehr gerne möchten wir Sie auf die Kuratorenführungen durch die Ausstellung hinweisen:\nDonnerstag\, den 5.12 um 16 Uhr\nFreitag\, den 13.12 um 11 Uhr\nMittwoch\, den 18.12 um 14 Uhr\nMittwoch\, den 8.01 um 17 Uhr\nDie Anzahl der Plätze ist begrenzt. Anmeldung: kontakt@zwetajewa-zentrum.de \nDer Schriftsteller Michail Bulgakov (1891-1949) ist ein literarisches „Schwergewicht“ in der Literatur des 20. Jahrhunderts\, nicht nur in Russland\, sondern weit darüber hinaus. Sein Roman „Der Meister und Margarita“\, an dem er bis zu seinem Lebensende schrieb\, gilt als Meisterwerk der Weltliteratur und wurde in Deutschland breit rezipiert\, insbesondere auch von deutschen Bühnen. \nBereits die Umstände der Entstehung des Werks zur Zeit des Stalinismus könnte Stoff für einen Kriminalroman liefern. Dies gilt auch für die Übersetzung und die Publikation im damals noch geteilten Deutschland. \nZur Erinnerung an das literaturgeschichtlich wichtige Ereignis der ersten Übersetzung im Jahre 1968 wurde die Ausstellung „Moskau ist nicht Berlin“ im Moskauer Bulgakow-Museum 2018 zum ersten Mal gezeigt. In Freiburg wurde die Ausstellung – in enger Kooperation mit dem Moskauer Bulgakow-Museum und der Universitätsbibliothek Freiburg – als Kernveranstaltung der „Russischen Kulturtage 2019“ ins Deutsche übersetzt und für ein deutsches Publikum adaptiert. \nNeben einer Einführung in das Leben und Werke Michail Bulgakows thematisiert die Ausstellung vor allem die Entstehungsgeschichte des Romans „Der Meister und Margarita“ und dessen ungewöhnlich spannende Rezeption in Deutschland. \nZu sehen sind außerdem ein Dokumentarfilm über Bulgakow\, Illustrationen zum Roman\, geschaffen vom berühmten Cartoonisten Sergej Alimow sowie Originalexponate aus dem Moskauer Bulgakow-Museum.
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SUMMARY:RUSSLANDS TRAUM. Anleitung zum Verständnis einer anderen Gesellschaft. Reinhard Krumm
DESCRIPTION:Eine Vortrags- und Diskussionsveranstaltung zu dem Buch:\nReinhard Krumm\nRUSSLANDS TRAUM\nAnleitung zum Verständnis einer anderen Gesellschaft \nProgramm:\n20 Uhr: Reinhard Krumm „Russlands Traum“ Eine Einführung\n20.40: Podiumsdiskussion zum Thema mit Reinhard Krumm (Wien)\, Prof. Dr. Dietmar Neutatz (Lehrstuhl für Neuere und Osteuropäische Geschichte\, Uni Freiburg)\, Dr. h. c. Gernot Erler\, Staatsminister a. D. (Freiburg)\n21 Uhr 10: Diskussion mit dem Auditorium\n21 Uhr 45: Kleiner Empfang \n„Der russische Traum von individueller Freiheit bei gleichzeitigem Beharren auf sozialer Sicherheit ga-rantiert vom Staat\, beruht auf einem inoffiziellen Gesellschaftsvertrag. Staatliche Garantien im sozialen Bereich sowie Duldung von Freiheiten\, die in einem autoritären Regime eher ungewöhnlich sind\, gegen die Versicherung der Gesellschaft\, politisch zurückhaltend zu bleiben. Die entscheidende Frage lautet\, ob eine solche Übereinkunft im 21. Jahrhundert Bestand haben kann.“\nReinhard Krumm \n„Reinhard Krumm hat viele Jahre in Russland gelebt und gearbeitet. Er weiß\, worüber er schreibt\, denn er schätzt die russische Kultur und widmet sich mit echtem Interesse der Geschichte Russlands. Ohne Frage kann man sich mit dem Autoren streiten und nicht einverstanden sein. Gleichwohl muss ein wich-tiger Umstand hervorgehoben werden: Im Gegensatz zu vielen zeitgenössischen Autoren\, die im Westen leben und über Russland schreiben\, versucht Krumm Russland ehrlich zu verstehen\, ohne dabei auf eine objektive Analyse zu verzichten.“\nMichail Gorbatschow \n„Was treibt die Russen an? Wie ticken sie? Wer das wissen will\, muss Reinhard Krumm lesen. Ein brillanter Essay.“\nKlaus Wiegrefe\, DER SPIEGEL
URL:https://www.zwetajewa-zentrum.de/veranstaltung/russlands-traum-anleitung-zum-verstaendnis-einer-anderen-gesellschaft-reinhard-krumm/
LOCATION:Weingut Dilger\, Urachstr.3\, Freiburg\, 79102
CATEGORIES:Literatur,Vortrag
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