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SUMMARY:ONKEL WANJA. ANTON TSCHECHOW
DESCRIPTION:DEUTSCH VON ANGELA SCHANELEC\nNACH EINER ÜBERSETZUNG VON ARINA NESTIEVA\n19.30 UHR EINFÜHRUNG\nPREMIERE 23.03.2019\nKLEINES HAUS \nTschechows ONKEL WANJA ist urkomisch und unendlich traurig zugleich\, ein Stück über die unerfüllten Träume und die ungestillte Sehnsucht nach Liebe. Das beschauliche Leben auf dem von Sonja und ihrem Onkel Wanja verwalteten Gut gerät gehörig aus der Bahn\, als prominenter Besuch aus der Stadt eintrifft: Der von allen verehrte Professor\, Sonjas Vater\, kommt mit seiner viel jüngeren neuen Ehefrau Jelena. Kaum angekommen\, buhlen Wanja und Sonjas heimlicher Schwarm\, der Arzt und Möchtegern­ Revoluzzer Astrow\, um die Gunst Jelenas. Doch statt sich ihren Gefühlen zu stellen und für ihre Träume und Sehnsüchte zu kämpfen\, verharren alle lieber in ihrem Unglück und ihrer Melancholie. Tschechow zeigt eine Gesellschaft\, die vor einem Umbruch steht\, doch unfähig ist\, zu handeln\, und sich lieber in Agonie und Selbstmitleid ergeht. Er stellt die Frage\, ob wir tatsächlich in der Lage sind\, unser Leben jederzeit zu ändern oder ob es für manche Erkenntnis irgendwann schlicht und ergreifend zu spät ist. \nTschechows „Szenen aus dem Landleben“ wird Intendant Peter Carp in der Intimität des Kleinen Hauses inszenieren.
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SUMMARY:Eiszeit. Gabriele Krone-Schmalz\, Vortrag
DESCRIPTION:Zwischen Russland und dem Westen herrscht Eiszeit. Es vergeht kaum ein Tag ohne eine neue Horrornachricht aus dem „Reich des Bösen“. Warum ist das so? Geht es wirklich nur um Menschenrechte und westliche Werte? Wie kommt es eigentlich\, dass immer gerade die Staaten ins Visier geraten\, die den Westen geostrategisch herausfordern? \nGabriele Krone-Schmalz warnt vor einem Rückfall in die einfachen Denkmuster und klaren Feindbilder des Kalten Krieg… es. Wladimir Putins Ziele seien expansiv\, wird behauptet\, er bedrohe Polen und das Baltikum. Doch auf welcher Grundlage werden diese Schlussfolgerungen eigentlich gezogen? Könnte es nicht auch sein\, dass Russland aus der strategischen Defensive heraus handelt und versucht\, bestehende Einflusszonen zu halten? Wer agiert\, wer reagiert? Und welche Politik sollten wir daher gegenüber Russland verfolgen: Eindämmung durch Abschreckung oder Wandel durch Annäherung? Eigentlich müsste über diese Fragen offen gestritten werden. Stattdessen werden Abweichler als „Russlandversteher“ diffamiert und ausgegrenzt. Und das obwohl es um die wichtigste Frage überhaupt geht: das friedliche Zusammenleben mit unseren Nachbarn. \nGabriele Krone-Schmalz war von 1987 bis 1991 Russland-Korrespondentin der ARD und moderierte anschließend bis 1997 den ARD-Kulturweltspiegel. Seit 2011 ist sie Professorin für TV und Journalistik an der Hochschule Iserlohn. Sie ist Mitglied im Petersburger Dialog und als eine der führenden Russland-Experten Deutschlands regelmäßig im Fernsehen zu sehen.
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SUMMARY:RUSSLAND IN EUROPA – EUROPA IN RUSSLAND. 200 Jahre Ivan Turgenev. Ausstellung verlängert bis 7. April
DESCRIPTION:Ivan Turgenev (1818 – 1883) gilt als einer der großen Schriftsteller der Weltliteratur. Sein 200. Geburtstag ist Anlass\, nach seiner Aktualität zu fragen\, Interkulturelle Prozesse zu thematisieren\, aber auch russisch-europäische Konfliktlinien in Vergangenheit und Gegenwart zu beschreiben. \nDer Themenbogen der Ausstellung lässt an Turgenevs berühmtesten Werken (etwa Väter und Söhne; 1862) die philosophischen Spannungsfelder seiner Zeit nachvollziehen. Am Beispiel des legendären\, 1867 in Baden-Baden geführten Streitgesprächs zwischen „Westler“ Turgenev und dem „Slavophilen“ Dostoevskij werden auch Fragen um die Zukunft Russlands zur Diskussion gestellt\, die bis heute aktuell sind. Im Zentrum steht der – bekennende – Europäer\, der „Netzwerker“ Turgenev mit seinen weltverzweigten Freundschaften\, Bekanntschaften und Geschäftsbeziehungen über nationale und kulturelle Grenzen hinweg. \nDie Ausstellung\, ein gemeinsames Projekt von Stadtbibliothek und Stadtmuseum Baden-Baden sowie der Universität Freiburg im Breisgau\, bietet neben aufschlussreichen Informationen und reichhaltigem Bildmaterial auch zwei speziell dafür produzierte Filme\, mehrere digitale Angebote\, Hörstationen\, Literatur zum Schmökern und vieles mehr. \nFinissage mit Programm
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SUMMARY:Tschechow-Kurzfilme mit Regisseur Seliwanow. 21. Internationales Literaturforum Badenweiler
DESCRIPTION:21. Internationales Literaturforum Badenweiler\nLiterarisches Museum Badenweiler „Tschechow-Salon“ in Kooperation mit der Deutschen Tschechow-Gesellschaft \nDrei Erzählungen Tschechows im modernen russischen Kurz- und Stummfilm.\nFilmregisseur Andrej Seliwanow über Tschechows Weltanschauung \nEinladung zur deutschen Filmpremiere bei Anwesenheit des Regisseurs\nFilme mit englischen Untertiteln \nAm Sonntag\, dem 7. April\, 11.15 Uhr\, Matinee\, laden das Literaturmuseum „Tschechow-Salon“ und die Deutsche Tschechow-Gesellschaft in den Annette Kolb-Saal im Kurhaus Badenweiler zu einem ganz besonderen künstlerischen Filmerlebnis ein. \nÜber das „Tschechow-Netzwerk“ Badenweilers zur russischen Hauptstadt Moskau und zu südrussischen Kulturpartnerstädten Taganrog und Rostow-am-Don kommt kurzfristig und exklusiv der Theater- und Filmregisseur Andrej Seliwanow ins Heilbad\, um drei seiner Kurzfilme zu zeigen\, die alle auf Tschechowschen Erzählungen beruhen. \nTheater- und Filmregisseur Seliwanow\, der mit rund 30 Filmen dem Publikum in Russland\, aber auch in England und Asien bekannt wurde\, versucht mit seinen künstlerischen Kurzfilmen sich Tschechows Weltanschauung und religiösem Skeptizismus zu nähern. Um seine Filme auch einem internationalen Publikum präsentieren zu können\, sind alle gezeigten Filme mit englischen Untertexten versehen. Bei seinen Filmplots bevorzugt Seliwanow authentische Orte und originale Ausstattungen. In Badenweiler wird er den 30-minütigen Film „Charon“ nach Tschechows Erzählung „In der Verbannung“ zeigen\, der von Tschechows Reise zur berüchtigten russischen Sträflingsinsel Sachalin inspiriert ist. Der Film „Tod des Klavierspielers“ wurde als schwarz-weiss Stummfilm (15 min) in klassischer Manier mit Musikhintergrund gedreht und ein weiterer Kurzfilm (18 min) orientiert sich an Tschechows Erzählung „Die Chorsängerin“. \nRegisseur Seliwanow möchte zudem über die Entstehung und künstlerischen wie thematischen Aussagen seiner Filme im Gespräch mit dem Publikum informieren. Das Vorstandsmitglied der Dt. Tschechow-Gesellschaft\, Elisabeth Hartmann\, wird bei Gesprächen übersetzen\, Museumsleiter Heinz Setzer wird moderieren. Der Eintritt ist frei.
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SUMMARY:Klavierabend Grigory Sokolov
DESCRIPTION:Grigory Sokolov: ein Name\, der als Garant für außergewöhnliche Konzerterlebnisse steht. Gerne wartet man da länger als bei anderen Künstlern auf die Details seiner kenntnisreich und einfühlsam durchgestalteten Programme. Als einer der wenigen Pianisten\, die abseits des erhitzten Klassikbetriebs zu großer Bekanntheit aufsteigen konnten\, lässt er die Kunst für sich allein sprechen. Die unprätentiöse Tiefe seines musikalischen Universums\, seine kompromisslos kontrollierte Spielkultur und eine immer wieder überraschende interpretatorische Originalität überzeugen nicht nur die Fachpresse\, sondern haben Sokolov auch eine bedingungslos treue Anhängerschaft eingebracht. Erstmals zu Gast in unserem Kammermusik-Zyklus\, lässt er die Konzertbesucher eintauchen in seine eigene\, exklusive Klangwelt. \nWeitere Informationen sind auf der Website des Veranstalters.
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SUMMARY:ONKEL WANJA. ANTON TSCHECHOW
DESCRIPTION:DEUTSCH VON ANGELA SCHANELEC\nNACH EINER ÜBERSETZUNG VON ARINA NESTIEVA\n19.30 UHR EINFÜHRUNG\nPREMIERE 23.03.2019\nKLEINES HAUS \nTschechows ONKEL WANJA ist urkomisch und unendlich traurig zugleich\, ein Stück über die unerfüllten Träume und die ungestillte Sehnsucht nach Liebe. Das beschauliche Leben auf dem von Sonja und ihrem Onkel Wanja verwalteten Gut gerät gehörig aus der Bahn\, als prominenter Besuch aus der Stadt eintrifft: Der von allen verehrte Professor\, Sonjas Vater\, kommt mit seiner viel jüngeren neuen Ehefrau Jelena. Kaum angekommen\, buhlen Wanja und Sonjas heimlicher Schwarm\, der Arzt und Möchtegern­ Revoluzzer Astrow\, um die Gunst Jelenas. Doch statt sich ihren Gefühlen zu stellen und für ihre Träume und Sehnsüchte zu kämpfen\, verharren alle lieber in ihrem Unglück und ihrer Melancholie. Tschechow zeigt eine Gesellschaft\, die vor einem Umbruch steht\, doch unfähig ist\, zu handeln\, und sich lieber in Agonie und Selbstmitleid ergeht. Er stellt die Frage\, ob wir tatsächlich in der Lage sind\, unser Leben jederzeit zu ändern oder ob es für manche Erkenntnis irgendwann schlicht und ergreifend zu spät ist. \nTschechows „Szenen aus dem Landleben“ wird Intendant Peter Carp in der Intimität des Kleinen Hauses inszenieren.
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SUMMARY:RESONANZEN. VLADIMIR VYSOTSKIJ
DESCRIPTION:Eine Annäherung an den russichen Poeten und Sänger. VLADIMIR VYSOTSKIJ\nmit Erdmut Rex und Jörg Seifert \nVladimir Vysotskij ist schon lange tot. Er starb während der Olympischen Spiele in Moskau 1980 im Alter von 42 Jahren.\nDoch sein Einfluß als Schauspieler\, Dichter und Sänger auf die Menschen in der gesamten Sowjetunion war groß.\nDem Regime war er nicht geheuer. So hatte er zu Lebzeiten offiziell bloß eine Plattenveröffentlichung mit einer Auflage von 5.000 Exemplaren.\nDoch seine Lieder zirkulierten zu dieser Zeit bereits in geschätzt 35 Millionen Kopien als private Konzertmitschnitte auf Tonbändern und Kassettenrecordern durch das Riesenreich.\nSie sprachen vielen aus der Seele in ihrer Verzweifelung\, ihrem Humor und ihrer lyrischen Wahrheit.\nSeine Lieder leben noch heute. \nEinen Abend der (Wieder-)Begegnung mit einigen seiner Songs bieten Erdmut Rex (git\, voc) und Jörg Seifert (voc).\nGesungen wird auf Russisch. Erklärend angesagt auf Deutsch. \nGesungen wird auf Russisch. Erklärend angesagt auf Deutsch.
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DESCRIPTION:Wir freuen uns\, Ihnen mitteilen zu dürfen\, dass mit unserer Unterstützung am 13. April 2019 um 13.00 Uhr in unserem lieben Freiburg die weltweite Aktion „Totalny Diktant“ („Totales Diktat“ ist ein russischsprachiges Projekt\, welches darauf gerichtet ist\, die Russischkenntnisse zu überprüfen sowie auf die Grammatik der russischen Sprache aufmerksam zu machen). \nWir freuen uns darauf\, alle Liebhaber der russischen Sprache bei dem Diktat begrüßen zu dürfen! \nDie Anmeldung ist am 3. April eröffnet.
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DESCRIPTION:FORSCHUNGSKOLLOQUIUM SS 2019\nALBERT-LUDWIGS-UNIVERSITÄT FREIBURG – HISTORISCHES SEMINAR\, LEHRSTUHL FÜR NEUERE UND OSTEUROPÄISCHE GESCHICHTE \nVortrag von DAVID KHUNCHUKASHVILI (München) \nEin politisch-eschatologisches Konzept des Mönchs Filofej in seiner transkulturellen Perspektive. \nALBERT-LUDWIGS-UNIVERSITÄT FREIBURG\, KG IV\, KONFERENZRAUM 4429
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SUMMARY:The Case of Red Army Soldiers
DESCRIPTION:FORSCHUNGSKOLLOQUIUM SS 2019\nALBERT-LUDWIGS-UNIVERSITÄT FREIBURG – HISTORISCHES SEMINAR\, LEHRSTUHL FÜR NEUERE UND OSTEUROPÄISCHE GESCHICHTE \nVortrag von MATTHEW LENOE (Rochester) \nEmotional Regimes and Refuges in the Great Patriotic War: The Case of Red Army Soldiers. \nALBERT-LUDWIGS-UNIVERSITÄT FREIBURG\, KG IV\, KONFERENZRAUM 4429
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