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Integration als Erfolgsgeschichte. Deutsche aus Russland. Geschichte und Gegenwart. 6.-16.02.20

16. Februar, 11:00 - 17:00

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Eine Veranstaltung um 11:00 Uhr am 16. Februar 2020

Die Ausstellung ist vom 6. bis 16. Februar 2020

Einladung für die Presse zur Eröffnung der Ausstellung »Deutsche aus Russland. Geschichte und Gegenwart« am 6. Februar 2020 im Gemeindehaus der Lutherkirche in Lahr

Die Ausstellung informiert über die deutschen Spätaussiedler aus den Staaten der ehemaligen Sowjetunion und ihre Geschichte. Sie wurde von der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland (LmDR) mit Sitz in Stuttgart konzipiert und mit Mitteln des Bundesministeriums des Innern (BMI Berlin) und des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF Nürnberg) realisiert.

Eröffnet wird die Ausstellung durch Pfarrer Raimund Fiehn (angefragt) und Nina Beck, Vorstand der Ort- und Kreisgruppe Lahr der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland.

Der Projektleiter der Ausstellung Jakob Fischer wird in die Ausstellung einführen. Es besteht die Möglichkeit, auf einer Großleinwand Kurzfilme über die Geschichte und Integration der Deutschen aus Russland zu sehen. Projektleiter Fischer informiert mit interessanten Dokumentationen über die Geschichte der Russlanddeutschen, von glücklichem Ankommen, von neuen Wurzeln, neuer Heimat und verständnisvollem Miteinander.

Viele Deutsche folgen dem Ruf der Zarin
Ausgelöst worden war die große Welle der Auswanderung von Deutschen nach Russland am 22. Juli 1763 durch ein Manifest der deutschstämmigen Zarin Katharina der Großen. Die eingewanderten Deutschen sollten mehrheitlich den Beruf eines Ackerbauers ausüben und die endlosen Steppen der Kirgisen und Tataren für den Weizenanbau nutzen. Die Mehrheit kam aus Deutschland, wo nach dem Siebenjährigen Krieg (1756-1763) große Not und Armut herrschte.

Katharina II. versprach den deutschen Einwanderern Privilegien, wie eine eigenständige deutsche Verwaltung, Glaubensfreiheit, Befreiung vom Wehrdienst, Steuerbefreiung und bis zu 30 Hektar Land für jede Familie. So entstanden in der Zeit von 1764 bis 1862 viele deutsche Siedlungen an der Wolga, im Raum St. Petersburg, in der Ukraine, in Wolhynien, auf der Krim, im Kaukasus, im Baltikum und in Bessarabien (heute: Moldawien und Ukraine).

Die Folgen von zwei blutigen Weltkriegen und die daraus resultierenden Konflikte mit Deutschland trafen die Nachfahren der deutschen Auswanderer in der späteren Sowjetunion hart. Es kam zu Pogromen und Deportationen, Enteignungen, Repressalien und zum Verbot der deutschen Sprache.

Die Russlanddeutschen stehen für Integration
So ist es kein Wunder, dass in der Folge viele Deutsche die Russische Föderation sowie die Nachfolgestaaten der ehemaligen UdSSR verlassen haben und ins Land ihrer Ahnen zurückgekehrt sind.

Die Mehrheit der Russlanddeutschen ist inzwischen gut integriert und steht für ein Beispiel der gelungenen Wiedereingliederung in Deutschland.

Durch die gezeigten Informationen soll die Ausstellung auch zum Abbau von Vorurteilen und zur Verbesserung der Akzeptanz russlanddeutscher Spätaussiedler in der deutschen Gesellschaft beitragen.

Für Rückfragen und Anmeldung für Führungen durch die Ausstellung:

Jakob Fischer, Tel. 0171 – 40 34 329, Email: J.Fischer@LmDR.de;
www.deutscheausrussland.de; www.lmdr.de;
Facebook: http://facebook.de/lmdr.ev

Details

Datum:
16. Februar
Zeit:
11:00 - 17:00
Veranstaltungskategorie:

Veranstalter

deutscheausrussland
Telefon:
0171 - 40 34 329
Website:
www.deutscheausrussland.de

Veranstaltungsort

Gemeindehaus der Lutherkirche
Martin-Luther-Str. 4
77933 Lahr, + Google Karte