{"id":7858,"date":"2025-09-27T14:19:46","date_gmt":"2025-09-27T12:19:46","guid":{"rendered":"https:\/\/www.zwetajewa-zentrum.de\/?post_type=tribe_events&#038;p=7858"},"modified":"2025-09-27T14:58:10","modified_gmt":"2025-09-27T12:58:10","slug":"konzert-mit-streichquartett-vortrag-und-lesung-mit-ralph-dutli-kalt-ist-der-rose-im-schnee-ossip-mandelstam-und-armenien","status":"publish","type":"tribe_events","link":"https:\/\/www.zwetajewa-zentrum.de\/en\/veranstaltung\/konzert-mit-streichquartett-vortrag-und-lesung-mit-ralph-dutli-kalt-ist-der-rose-im-schnee-ossip-mandelstam-und-armenien\/","title":{"rendered":"<img class=\"zz-mini-event-logo\" src=\"https:\/\/www.zwetajewa-zentrum.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/logo_zwetajewa-zentrum-mikro.png\"> KONZERT MIT STREICHQUARTETT, VORTRAG UND LESUNG MIT RALPH DUTLI. Kalt ist der Rose im Schnee. Ossip Mandelstam und Armenien"},"content":{"rendered":"<h3><strong>FEAR LESS HOPE \u2013 Ost-West-Dialoge<\/strong><\/h3>\n<p><strong>Ekaterina Tsyrempilova<\/strong> (Violine), Zsuzsanna Nagy (Bratsche), <strong>Lusine Arakelyan<\/strong> (Cello) und <strong>Maia Koberidze <\/strong>(Violine) spielen Werke von Ruben Altunyan, Komitas Vardapest und Aram Chatschaturjan.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-7755 alignright\" src=\"https:\/\/www.zwetajewa-zentrum.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/25_Fear-Less-Hope_8-a.jpeg\" alt=\"\" width=\"279\" height=\"372\" srcset=\"https:\/\/www.zwetajewa-zentrum.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/25_Fear-Less-Hope_8-a.jpeg 279w, https:\/\/www.zwetajewa-zentrum.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/25_Fear-Less-Hope_8-a-225x300.jpeg 225w, https:\/\/www.zwetajewa-zentrum.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/25_Fear-Less-Hope_8-a-9x12.jpeg 9w\" sizes=\"(max-width: 279px) 100vw, 279px\" \/>Es bereits Tradition: Im Oktober jeden Jahres gedenkt man in Freiburg der gro\u00dfen russischen Dichterin Marina Zwetajewa (1892 \u2013 1941), die ein Jahr ihrer Jugend hier verbrachte und als eine der gr\u00f6\u00dften Vermittlerinnen deutsch-russischer Kultur gelten darf. Mit ihrem Zeitgenossen Ossip Mandelstam (1891 \u2013 1938) ist Zwetajewa nicht nur durch die Liebe zu Deutschland, zu den europ\u00e4ischen Kulturen und die bitteren Erfahrungen unter der stalinistischen Diktatur verbunden, sondern auch durch das radikale Bekenntnis zur Kraft der Poesie.<\/p>\n<p>Ossip Mandelstams autobiografische Texte \u00fcber seine Reise nach Armenien (1930) sowie seine lyrischen Texte feiern den augenblickshaften Triumph des Lebens gegen\u00fcber den Kr\u00e4ften der Zerst\u00f6rung und des Todes; zugleich ziehen uns diese Werke in den Sog der faszinierenden Kultur Armeniens.<\/p>\n<p><strong>Ralph Dutli<\/strong>, geboren in Schaffhausen, ist ein in Heidelberg lebender \u00dcbersetzer und Schriftsteller. Bekannt wurde er als Herausgeber und \u00dcbersetzer der Werke von Ossip Mandelstam, die in einer zehnb\u00e4ndigen, kommentierten, f\u00fcr die Lyrikb\u00e4nde zweisprachigen Gesamtausgabe im Ammann Verlag erschienen. Dutli schuf auch vielbeachtete \u00dcbersetzungen von Gedichten und Prosa Marina Zwetajewas. Sein vierteiliges H\u00f6rbuch Russische Literaturgeschichte (2003) ist eine akustische Reise durch 1000 Jahre russischer Literatur.<\/p>\n<p><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-7756 alignleft\" src=\"https:\/\/www.zwetajewa-zentrum.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/25_Fear-Less-Hope_8-b.jpeg\" alt=\"\" width=\"377\" height=\"377\" \/>Ekaterina Tsyrempilova<\/strong> (Violine) stammt aus Ulan-Ude im s\u00fcd\u00f6stlichen Sibirien. Sie besuchte Spezialmusikschulen in Jakutsk und Moskau, trat bereits w\u00e4hrend ihrer Schulzeit regelm\u00e4\u00dfig bei Konzerten in Russland und Europa auf und studierte an der Hochschule f\u00fcr Musik und Theater in Rostock bei Liviu Casleanu. Nach Engagements beim Konzerthausorchester Berlin sowie beim Staatsorchester Stuttgart ist sie seit 2014 erste Geigerin im Philharmonischen Orchester Freiburg.<\/p>\n<p><strong>Zsuzsanna Nagy<\/strong> (Bratsche) stammt aus Ungarn und studierte von 2000 bis 2006 in Budapest und Wien. Sie ist seit 2010 festes Mitglied des Philharmonischen Orchesters Freiburg. Neben ihrer Orchestert\u00e4tigkeit widmet sie sich intensiv der Kammermusik, war bei zahlreichen Festivals zu h\u00f6ren und gewann unter anderem den 1. Preis bei einem internationalen Kammermusikwettbewerb.<\/p>\n<p><strong>Lusine Arakelyan<\/strong> (Cello), geboren in Jerewan (Armenien), trat bereits als Teenager als Solistin mit dem Staatlichen Philharmonischen Orchester Armeniens sowie dem Kammerorchester von Jerewan auf. Mit 17 Jahren kam sie nach Deutschland, um ihre Cellostudien bei Julius Berger in Mainz, Christoph Henkel in Freiburg und Jean-Guihen Queyras in Trossingen fortzusetzen. Es folgten Meisterkurse bei Menahem Pressler. Seit der Spielzeit 2024 \/ 25 ist sie festes Mitglied des Philharmonischen Orchesters Freiburg.<\/p>\n<p><strong>Maia Koberidze<\/strong> (Violine) erhielt ihre Ausbildung in Tbilissi (Georgien), Mannheim und W\u00fcrzburg. Seit dem Jahr 2000 ist sie Mitglied des Philharmonischen Orchesters Freiburg (bis 2010 als 3. Konzertmeisterin). Nach einer Weiterbildung an der Universit\u00e4t Z\u00fcrich gr\u00fcndete sie 2011 in Deutschland die K\u00fcnstleragentur \u201eK\u00fcnstlertrib\u00fcne\u201c, die sich auf internationale Kulturprojekte spezialisiert. 2017 folgten die Gr\u00fcndung und Leitung des Kulturfestivals \u201eGeorgische Woche\u201c in Freiburg sowie des Kinder- und Jugendfestivals \u201eArt Camp\u201c in Georgien.<\/p>\n<p><strong>Tickets unter: <a href=\"https:\/\/kultur.humboldtsaal.de\/veranstaltung\/Armenien\">https:\/\/kultur.humboldtsaal.de\/veranstaltung\/Armenien<\/a><\/strong><\/p>\n<p>Foto: \u00a9 Catherine Dutli-Polv\u00eache.<\/p>\n<p>Fotos: privat.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>FEAR LESS HOPE \u2013 Ost-West-Dialoge Ekaterina Tsyrempilova (Violine), Zsuzsanna Nagy (Bratsche), Lusine Arakelyan (Cello) und Maia Koberidze (Violine) spielen Werke von Ruben Altunyan, Komitas Vardapest und Aram Chatschaturjan. 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