{"id":3548,"date":"2021-10-24T14:57:42","date_gmt":"2021-10-24T12:57:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.zwetajewa-zentrum.de\/?post_type=tribe_events&#038;p=3548"},"modified":"2021-11-15T21:16:57","modified_gmt":"2021-11-15T20:16:57","slug":"dmitrij-sostakovic-24-praeludien-und-fugen-op-87-mit-kirill-zvegintsov-piano","status":"publish","type":"tribe_events","link":"https:\/\/www.zwetajewa-zentrum.de\/en\/veranstaltung\/dmitrij-sostakovic-24-praeludien-und-fugen-op-87-mit-kirill-zvegintsov-piano\/","title":{"rendered":"Dmitrij \u0160ostakovi\u010d: 24 Pr\u00e4ludien und Fugen, op. 87. Kirill Zvegintsov (Piano)"},"content":{"rendered":"<p><strong>RUSSISCHE KULTURTAGE TRILATERAL 2021<\/strong><\/p>\n<p>Der russische Komponist Dmitrij Dmitrievi\u010d \u0160ostakovi\u010d (1906-1975) hat seine \u00ab24 Pr\u00e4ludien und Fugen f\u00fcr Klavier\u00bb im Jahr 1950 zum 200. Todesjahr von Johann Sebastian Bach komponiert. Begeistert und inspiriert vom \u00abWohltemperierten Klavier\u00bb Bachs und der Interpretation durch die russische Pianistin Tatiana Nikolaeva im Rahmen des Bachfestes in Leipzig wollte \u0160ostakovi\u010d zuerst eine Serie von polyphonen \u00dcbungen schreiben. Daraus entstand dann ein grosser polyphoner Zyklus nach dem Muster des \u00abWohltemperierten Klaviers\u00bb, den er in nur viereinhalb Monaten nach seiner R\u00fcckkehr in Moskau komponierte. Am 25. Februar 1951 beendete er die Arbeit daran und widmete es Tatiana Nikolaeva, die das beinahe dreist\u00fcndige Werk im damaligen Leningrad urauff\u00fchren durfte. Dmitrij \u0160ostakovi\u010d ist es gelungen, ein Werk zu schaffen, das eine innere Verwandtschaft zu Bach aufweist, ohne im Schatten seines grossen Vorg\u00e4ngers zu bleiben. Darin zeigt sich eine W\u00fcrdigung, eine Ann\u00e4herung, ein Dialog &#8211; eine musikalische Begegnung zwischen zwei Meistern.<\/p>\n<p><strong>Kirill Zvegintsov<\/strong> (*1983) bringt gerne unkonventionelle Programme und wenig bekannte Werke zur Auff\u00fchrung. Das Repertoire des ukrainischen Pianisten, welcher seit 2005 in der Schweiz lebt, reicht von der zeitgen\u00f6ssischen Musik bis zum Barock. Eine besondere Bedeutung darin findet die Musik des 20. und 21. Jahrhunderts. Er wurde bei verschiedenen Klavierwettbewerben, unter anderem beim OCI Wettbewerb in Orl\u00e9ans\u00a0 mit dem Spezialpreis \u00abSamson Fran\u00e7ois\u00bb ausgezeichnet. Ende 2019 erschien bei FY-Solstice seine neuste CD \u00abEAUX-FORTES\u00bb mit Solowerken von F. Couperin, Debussy, Hugon und Lenot. Zurzeit studiert er Dirigieren bei Prof. Florian Ziemen an der Hochschule der K\u00fcnste Bern. Davor studierte er Klavier an der Tschaikowsky Musikakademie bei Prof. Boris Archimowitsch und seit 2005 bei Prof. Tomasz Herbut an der Hochschule der K\u00fcnste in Bern. Von 2011 bis 2013 studierte er zeitgen\u00f6ssische Kammermusik an der Musikakademie Basel bei Prof. J\u00fcrg Henneberger. Weitere wichtige musikalische Impulse bekam er von Roger Muraro, Robert Levine, Piotr Andrszewski und Konstantin Lifschitz, in dessen Klavierklasse er als Assistent wirkte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Philosophicum im Ackermannshof (Druckereihalle), St. Johanns-Vorstadt 19\/21 \u00b7 4056 Basel<\/p>\n<p>Kartenvorverkauf \u00fcber www.philosophicum.ch<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>RUSSISCHE KULTURTAGE TRILATERAL 2021 Der russische Komponist Dmitrij Dmitrievi\u010d \u0160ostakovi\u010d (1906-1975) hat seine \u00ab24 Pr\u00e4ludien und Fugen f\u00fcr Klavier\u00bb im Jahr 1950 zum 200. Todesjahr von Johann Sebastian Bach komponiert. 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