{"id":2666,"date":"2020-01-15T12:50:24","date_gmt":"2020-01-15T11:50:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.zwetajewa-zentrum.de\/?post_type=tribe_events&#038;p=2666"},"modified":"2020-01-15T13:07:50","modified_gmt":"2020-01-15T12:07:50","slug":"integration-als-erfolgsgeschichte-deutsche-aus-russland-geschichte-und-gegenwart-6-16-02-20","status":"publish","type":"tribe_events","link":"https:\/\/www.zwetajewa-zentrum.de\/en\/veranstaltung\/integration-als-erfolgsgeschichte-deutsche-aus-russland-geschichte-und-gegenwart-6-16-02-20\/","title":{"rendered":"Integration als Erfolgsgeschichte. Deutsche aus Russland. Geschichte und Gegenwart. 6.-16.02.20"},"content":{"rendered":"<p>Die Ausstellung ist vom 6. bis 16. Februar 2020<\/p>\n<p>Einladung f\u00fcr die Presse zur Er\u00f6ffnung der Ausstellung \u00bbDeutsche aus Russland. Geschichte und Gegenwart\u00ab am 6. Februar 2020 im Gemeindehaus der Lutherkirche in Lahr<\/p>\n<p>Die Ausstellung informiert \u00fcber die deutschen Sp\u00e4taussiedler aus den Staaten der ehemaligen Sowjetunion und ihre Geschichte. Sie wurde von der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland (LmDR) mit Sitz in Stuttgart konzipiert und mit Mitteln des Bundesministeriums des Innern (BMI Berlin) und des Bundesamtes f\u00fcr Migration und Fl\u00fcchtlinge (BAMF N\u00fcrnberg) realisiert.<\/p>\n<p>Er\u00f6ffnet wird die Ausstellung durch Pfarrer Raimund Fiehn (angefragt) und Nina Beck, Vorstand der Ort- und Kreisgruppe Lahr der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland.<\/p>\n<p>Der Projektleiter der Ausstellung Jakob Fischer wird in die Ausstellung einf\u00fchren. Es besteht die M\u00f6glichkeit, auf einer Gro\u00dfleinwand Kurzfilme \u00fcber die Geschichte und Integration der Deutschen aus Russland zu sehen. Projektleiter Fischer informiert mit interessanten Dokumentationen \u00fcber die Geschichte der Russlanddeutschen, von gl\u00fccklichem Ankommen, von neuen Wurzeln, neuer Heimat und verst\u00e4ndnisvollem Miteinander.<\/p>\n<p>Viele Deutsche folgen dem Ruf der Zarin<br \/>\nAusgel\u00f6st worden war die gro\u00dfe Welle der Auswanderung von Deutschen nach Russland am 22. Juli 1763 durch ein Manifest der deutschst\u00e4mmigen Zarin Katharina der Gro\u00dfen. Die eingewanderten Deutschen sollten mehrheitlich den Beruf eines Ackerbauers aus\u00fcben und die endlosen Steppen der Kirgisen und Tataren f\u00fcr den Weizenanbau nutzen. Die Mehrheit kam aus Deutschland, wo nach dem Siebenj\u00e4hrigen Krieg (1756-1763) gro\u00dfe Not und Armut herrschte.<\/p>\n<p>Katharina II. versprach den deutschen Einwanderern Privilegien, wie eine eigenst\u00e4ndige deutsche Verwaltung, Glaubensfreiheit, Befreiung vom Wehrdienst, Steuerbefreiung und bis zu 30 Hektar Land f\u00fcr jede Familie. So entstanden in der Zeit von 1764 bis 1862 viele deutsche Siedlungen an der Wolga, im Raum St. Petersburg, in der Ukraine, in Wolhynien, auf der Krim, im Kaukasus, im Baltikum und in Bessarabien (heute: Moldawien und Ukraine).<\/p>\n<p>Die Folgen von zwei blutigen Weltkriegen und die daraus resultierenden Konflikte mit Deutschland trafen die Nachfahren der deutschen Auswanderer in der sp\u00e4teren Sowjetunion hart. Es kam zu Pogromen und Deportationen, Enteignungen, Repressalien und zum Verbot der deutschen Sprache.<\/p>\n<p>Die Russlanddeutschen stehen f\u00fcr Integration<br \/>\nSo ist es kein Wunder, dass in der Folge viele Deutsche die Russische F\u00f6deration sowie die Nachfolgestaaten der ehemaligen UdSSR verlassen haben und ins Land ihrer Ahnen zur\u00fcckgekehrt sind.<\/p>\n<p>Die Mehrheit der Russlanddeutschen ist inzwischen gut integriert und steht f\u00fcr ein Beispiel der gelungenen Wiedereingliederung in Deutschland.<\/p>\n<p>Durch die gezeigten Informationen soll die Ausstellung auch zum Abbau von Vorurteilen und zur Verbesserung der Akzeptanz russlanddeutscher Sp\u00e4taussiedler in der deutschen Gesellschaft beitragen.<\/p>\n<p>F\u00fcr R\u00fcckfragen und Anmeldung f\u00fcr F\u00fchrungen durch die Ausstellung:<\/p>\n<p>Jakob Fischer, Tel. 0171 &#8211; 40 34 329, Email: J.Fischer@LmDR.de;<br \/>\nwww.deutscheausrussland.de; www.lmdr.de;<br \/>\nFacebook: http:\/\/facebook.de\/lmdr.ev<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Ausstellung ist vom 6. bis 16. 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