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	<title>Events from 16. October &#8211; 13. February 2027 &#8211; Zwetajewa-Zentrum an der Universität Freiburg e.V.</title>
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	<title>Events from 16. October &#8211; 13. February 2027 &#8211; Zwetajewa-Zentrum an der Universität Freiburg e.V.</title>
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		<title> OKTOBERKONZERT. (NEUE) „ANDERE UFER“</title>
		<link>https://www.zwetajewa-zentrum.de/en/veranstaltung/oktoberkonzert-neue-andere-ufer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Olga Makarova]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Oct 2026 18:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das traditionelle Oktoberkonzert zu Ehren von Marina Zwetajewa thematisiert Schicksale von Menschen, die im Exil leben (müssen) – eine Erfahrung, der sich nach der Revolution von 1917 auch Marina Zwetajewa [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das traditionelle Oktoberkonzert zu Ehren von Marina Zwetajewa thematisiert Schicksale von Menschen, die im Exil leben (müssen) – eine Erfahrung, der sich nach der Revolution von 1917 auch Marina Zwetajewa ausgesetzt sah, als sie in Berlin und Prag lebte und dann für lange Jahre weiter nach Paris flüchtete.</p>
<p><em>Berlin. Charlottenburg</em> (2026) ist der dritte und abschließende Teil der Trilogie der russischen Dramaturgin, Regisseurin und Schriftstellerin Marina Davydova (seit 2022 im Exil). Nach den<br />
international gefeierten ersten beiden Produktionen Eternal Russia (Berlin, 2017) und Museum of Uncounted Voices (Wiener Festwochen und Freiburg 2023) widmet sich Davydova erneut<br />
ihrem Hauptthema: Verflechtungen von Geschichte, Erinnerung und Gegenwart. Wie die beiden vorausgegangenen Werke bewegt sich auch Berlin. Charlottenburg zwischen Theater, Performance und Geschichtsphilosophie. Die Protagonistin, eine Schauspielerin im Exil, begegnet Stimmen und Geistern – allen voran dem Geist Berlins: einer Stadt zwischen Freiheit, politischem Umbruch und Exil, damals wie heute. Der Titel der Veranstaltung bezieht sich auf den berühmten autobiografischen Text von Wladimir Nabokov Andere Ufer (1951). Nabokov erscheint auch in Davydovas Stück und irritiert.<br />
Die erste Aufführung des Stückes ist für das Festival „Voices“ in Berlin (November 2027) geplant. In Freiburg werden noch vor der Uraufführung Textauszüge präsentiert.</p>
<p>Der Ausnahmepianist Nikolaj Medvedev begleitet die Lesung musikalisch mit Werken von Alexander Skrjabin, Sergej Prokofjew, Claude Debussy, George Gershwin und Victor Ullmann.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-8306 alignnone" src="https://www.zwetajewa-zentrum.de/wp-content/uploads/2026/09/Nikolay.Medvedev_Copy_Dusia-Sobol.jpeg" alt="" width="178" height="251" /><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-8304 alignnone" src="https://www.zwetajewa-zentrum.de/wp-content/uploads/2026/09/Marina.Davydova_Copy_Masha.Krichevskaya.jpg" alt="" width="189" height="252" /> <img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-8305 alignnone" src="https://www.zwetajewa-zentrum.de/wp-content/uploads/2026/09/Marina_Weis_Valeria_Mitelman.jpg" alt="" width="168" height="252" /> <img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-8303 alignnone" src="https://www.zwetajewa-zentrum.de/wp-content/uploads/2026/09/PHOTO-2026-06-30-16-55-00.jpg" alt="" width="222" height="161" /></p>
<p><strong>Marina Davydova</strong> – Autorin, Lesung und Kommentar<br />
<strong>Nikolaj Medvedev</strong> – Klavier<br />
<strong>Marina Weis</strong> and <strong>Henry Meyer</strong> – Rezitation</p>
<p>Kooperation: Kultur über den Dächern, Freiburg<br />
Eintrittskarten: 20 €, ermäßigt 10 €, unter: <strong><a href="https://kultur.humboldtsaal.de/veranstaltung/Davydova">kultur.humboldtsaal.de</a></strong></p>
<p>Fotos © Masha Krichevskaya, Dusia Sobol, Valeria Mitelman, privat</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title> LITERARISCHER SALON. OSSIP MANDELSTAM. NACHKLÄNGE</title>
		<link>https://www.zwetajewa-zentrum.de/en/veranstaltung/literarischer-salon-ossip-mandelstam-nachklaenge/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Olga Makarova]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Oct 2026 18:30:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ossip Mandelstam (1891-1938) darf als der wohl bedeutendste russisch-jüdische Dichter des 20. Jahrhunderts gelten und zugleich als eines der prominentesten Opfer des Stalinismus. Mandelstams Schicksal und sein unglaublicher Mut, sich [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-8310 alignleft" src="https://www.zwetajewa-zentrum.de/wp-content/uploads/2026/09/01_broschuere_10-Jahre.jpeg" alt="" width="308" height="440" srcset="https://www.zwetajewa-zentrum.de/wp-content/uploads/2026/09/01_broschuere_10-Jahre.jpeg 437w, https://www.zwetajewa-zentrum.de/wp-content/uploads/2026/09/01_broschuere_10-Jahre-210x300.jpeg 210w, https://www.zwetajewa-zentrum.de/wp-content/uploads/2026/09/01_broschuere_10-Jahre-8x12.jpeg 8w" sizes="(max-width: 308px) 100vw, 308px" />Ossip Mandelstam (1891-1938) darf als der wohl bedeutendste russisch-jüdische Dichter des 20. Jahrhunderts gelten und zugleich als eines der prominentesten Opfer des Stalinismus. Mandelstams Schicksal und sein unglaublicher Mut, sich gegen den Diktator aufzulehnen, haben ihn zu einem herausragenden Vertreter jener Kulturschaffenden in Russland werden lassen, die sich – auch heute – einem menschenverachtenden Regime entgegenstemmen.</p>
<p>Der Abend zu Ehren Mandelstams verbindet ausgewählte poetische Werke und deren neue Vertonungen durch Detlef Heusinger mit luziden Mandelstam-Texten von Paul Celan und spürt zudem den Verbindungen zu Franz Schubert nach.</p>
<p><strong>Inga Schäfer</strong> – Sopran<br />
<strong>Detlef Heusinger</strong> – Gitarre<br />
<strong>Maria Thorgevskaja</strong> – Rezitation, Gitarre<br />
<strong>Elisabeth Cheauré</strong> – Szenarium und Kommentare</p>
<p><strong><em>Alle Besucher werden gebeten, sich mindestens einen Tag vor der gewünschten Veranstaltung unter </em>info@jg-fr.de<em> anzumelden.</em></strong><br />
<strong><em>Zu Ihrer und unserer Sicherheit müssen umfassende Kontrollen durchgeführt werden.</em></strong></p>
<p><strong><em>Um einen zügigen Einlass zu gewähren und um die Veranstaltung pünktlich beginnen zu können, bitten wir um frühzeitiges Erscheinen ab einer Stunde vor dem jeweiligen Veranstaltungsbeginn.</em></strong></p>
<p><strong><em>Bitte führen Sie unbedingt einen gültigen Personalausweis oder Reisepass mit und verzichten Sie auf das Mitbringen von großen Taschen, Rucksäcken, langen, spitzen und anderen gefährlichen Gegenständen, da dies die Kontrollen unnötig verlängert.</em></strong></p>
<p>Foto: Ossip Mandelstam 1934. Wikicommons</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title> Vernissage. ULRIKE GERST. LICHT FARBE ARCHITEKTUR. Impressionen aus Armenien</title>
		<link>https://www.zwetajewa-zentrum.de/en/veranstaltung/ulrike-gerst-licht-farbe-architektur-impressionen-aus-armenien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Olga Makarova]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Nov 2026 18:30:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Vernissage Ausstellungsdauer 06.11. &#8211; 06.12.2026 Im März dieses Jahres reiste die Künstlerin Ulrike Gerst mit der Freiburger Kulturdelegation des Zwetajewa-Zentrums für zehn Tage nach Armenien. Die dortigen Eindrücke wurden zu [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3><strong>Vernissage</strong></h3>
<p><strong>Ausstellungsdauer</strong><br />
<strong>06.11. &#8211; 06.12.2026</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-8316 alignleft" src="https://www.zwetajewa-zentrum.de/wp-content/uploads/2026/09/Gerst_Abb.jpeg" alt="" width="259" height="380" />Im März dieses Jahres reiste die Künstlerin Ulrike Gerst mit der Freiburger Kulturdelegation des Zwetajewa-Zentrums für zehn Tage nach Armenien. Die dortigen Eindrücke wurden zu einer Inspirationsquelle für ihre aktuellen Arbeiten. Während ihres Aufenthalts setzte sie sich intensiv mit der außergewöhnlichen Topografie und der vielschichtigen Architektur des Landes auseinander. Bei ihren Spaziergängen durch die Stadt hielt sie die besondere Architektur und Atmosphäre fotografisch fest. So fing sie kleine, atmosphärische Miniaturen sowie das Zusammenspiel von Licht, Architektur und Farbe ein. Ein besonderer Fokus lag dabei auf den ungewöhnlichen Kombinationen von armenischer und russischer Moderne. In ihren Bildern fängt sie das spannungsreiche Nebeneinander aus historischem Erbe, sowjetischer Moderne und einer rasanten postsowjetischen Globalisierung ein, das die heutige Architekturlandschaft des Landes so spürbar prägt.</p>
<p>Diese Ausstellung zeigt, wie Ulrike Gerst in ihren neuen Werken vielschichtige visuelle Fragmente und architektonische Kontraste<br />
künstlerisch umsetzt.</p>
<p><strong>Ulrike Gerst</strong> wurde in Neustadt an der Weinstraße geboren und studierte zunächst an der PH Freiburg, anschließend Malerei an der Freien Hochschule für Grafik-Design &amp; Kunst Freiburg. Die Künstlerin lebt und arbeitet in Freiburg und Berlin.<br />
<a href="https://www.ulrikegerst.de/">www.ulrikegerst.de</a></p>
<p>Als visuelle Ergänzung und Begleitprogramm zur Ausstellung hat sich Ulrike Gerst den Film <em>ASHIK KERIB</em> von Sergej Paradschanow gewünscht (siehe 06.12.2026).</p>
<p>Bild © Ulrike Gerst</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title> ULRIKE GERST. LICHT FARBE ARCHITEKTUR. Impressionen aus Armenien</title>
		<link>https://www.zwetajewa-zentrum.de/en/veranstaltung/ulrike-gerst-licht-farbe-architektur-impressionen-aus-armenien-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Olga Makarova]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Nov 2026 23:00:00 +0000</pubDate>
				<guid ispermalink="false">https://www.zwetajewa-zentrum.de/?post_type=tribe_events&#038;p=8333</guid>

					<description><![CDATA[&#160; Ausstellungsdauer 06.11. &#8211; 06.12.2026 Im März dieses Jahres reiste die Künstlerin Ulrike Gerst mit der Freiburger Kulturdelegation des Zwetajewa-Zentrums für zehn Tage nach Armenien. Die dortigen Eindrücke wurden zu [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ausstellungsdauer</strong><br />
<strong>06.11. &#8211; 06.12.2026</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-8316 alignleft" src="https://www.zwetajewa-zentrum.de/wp-content/uploads/2026/09/Gerst_Abb.jpeg" alt="" width="259" height="380" />Im März dieses Jahres reiste die Künstlerin Ulrike Gerst mit der Freiburger Kulturdelegation des Zwetajewa-Zentrums für zehn Tage nach Armenien. Die dortigen Eindrücke wurden zu einer Inspirationsquelle für ihre aktuellen Arbeiten. Während ihres Aufenthalts setzte sie sich intensiv mit der außergewöhnlichen Topografie und der vielschichtigen Architektur des Landes auseinander. Bei ihren Spaziergängen durch die Stadt hielt sie die besondere Architektur und Atmosphäre fotografisch fest. So fing sie kleine, atmosphärische Miniaturen sowie das Zusammenspiel von Licht, Architektur und Farbe ein. Ein besonderer Fokus lag dabei auf den ungewöhnlichen Kombinationen von armenischer und russischer Moderne. In ihren Bildern fängt sie das spannungsreiche Nebeneinander aus historischem Erbe, sowjetischer Moderne und einer rasanten postsowjetischen Globalisierung ein, das die heutige Architekturlandschaft des Landes so spürbar prägt.</p>
<p>Diese Ausstellung zeigt, wie Ulrike Gerst in ihren neuen Werken vielschichtige visuelle Fragmente und architektonische Kontraste<br />
künstlerisch umsetzt.</p>
<p><strong>Ulrike Gerst</strong> wurde in Neustadt an der Weinstraße geboren und studierte zunächst an der PH Freiburg, anschließend Malerei an der Freien Hochschule für Grafik-Design &amp; Kunst Freiburg. Die Künstlerin lebt und arbeitet in Freiburg und Berlin.<br />
<a href="https://www.ulrikegerst.de/">www.ulrikegerst.de</a></p>
<p>Als visuelle Ergänzung und Begleitprogramm zur Ausstellung hat sich Ulrike Gerst den Film <em>ASHIK KERIB</em> von Sergej Paradschanow gewünscht (siehe 06.12.2026).</p>
<p>Bild © Ulrike Gerst</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title> BIRGIT VIRNICH. „LEBEN TROTZ ALLEM“</title>
		<link>https://www.zwetajewa-zentrum.de/en/veranstaltung/birgit-virnich-leben-trotz-allem/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Olga Makarova]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Nov 2026 18:15:00 +0000</pubDate>
				<guid ispermalink="false">https://www.zwetajewa-zentrum.de/?post_type=tribe_events&#038;p=8318</guid>

					<description><![CDATA[Wie finden Frauen in der Ukraine unter traumatischen Bedingungen aus Angst und Ohnmacht zurück ins Handeln? Dieser Frage geht die Autorin und langjährige ARDAuslandskorrespondentin Birgit Virnich in ihrem Buch Leben [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie finden Frauen in der Ukraine unter traumatischen Bedingungen aus Angst und Ohnmacht zurück ins Handeln? Dieser Frage geht die Autorin und langjährige ARDAuslandskorrespondentin Birgit Virnich in ihrem Buch Leben trotz allem nach. Im Zentrum steht die Tierärztin Valentyna Zhelezko, die während der russischen Besatzung mit ihrer Familie zehn Tage in einem Keller bei Butscha ausharrt und sich später den „Hexen von Butscha“ anschließt, einer zivilen Freiwilligengruppe zur Drohnenabwehr, um sich nie wieder so ohnmächtig zu fühlen. Währenddessen bauen ihre älteren Söhne Drohnen für die ukrainische Verteidigung.</p>
<p>Sie halten ihr Land nicht nur zusammen – sie verändern es.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-8320 alignnone" src="https://www.zwetajewa-zentrum.de/wp-content/uploads/2026/09/01_broschuere_10-Jahre-2.jpeg" alt="" width="209" height="308" /> <img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-8321 alignnone" src="https://www.zwetajewa-zentrum.de/wp-content/uploads/2026/09/01_broschuere_10-Jahre-3.jpeg" alt="" width="231" height="307" /></p>
<p>Mit großer Nähe erzählt Birgit Virnich von Verlust und Verantwortung, aber auch von Humor, Hoffnung und dem unbeirrbaren Versuch, das Leben nicht dem Krieg zu überlassen. Sie reduziert Ukrainerinnen nicht auf die Rolle von Opfern oder Bittstellerinnen, sondern zeigt sie als Handelnde, von deren Erfahrungen auch Europa lernen kann. Was hält Menschen<br />
und Gesellschaften unter größtem Druck handlungsfähig? Und wird der Krieg die Stellung der Frauen in der Ukraine dauerhaft<br />
verändern?</p>
<p>Moderation: <strong>Prof. Dr. Sabine Rollberg</strong><br />
Diskussionspartner: Oberstaatsanwalt <strong>Klaus Hoffmann</strong></p>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-8319 alignleft" src="https://www.zwetajewa-zentrum.de/wp-content/uploads/2026/09/01_broschuere_10-Jahre-1.jpeg" alt="" width="254" height="169" />Birgit Virnich</strong> war mehr als 25 Jahre lang für die ARD in unterschiedlichen Regionen der Welt tätig – immer wieder auch in Kriegs- und Krisengebieten. 2001 berichtete sie aus New York über die Anschläge auf das World Trade Center. Ihre Stationen als ARD-Auslandskorrespondentin führten sie nach Afrika, Russland, in die Ukraine und in weitere Staaten der ehemaligen Sowjetunion. Seit dem Maidan 2014 begleitet sie die Ukraine journalistisch. Sie dokumentierte, wie Russland seinen Krieg gegen das Land von der Annexion der Krim und den Kämpfen im Donbas bis zur Vollinvasion ausweitete. Ab 2023 war sie am Aufbau des ARD-Fernsehstudios in Kyjiw beteiligt. Für Tagesschau, Tagesthemen und Weltspiegel machte sie vor allem sichtbar, wie Menschen im Krieg überleben und ihren Alltag bewahren. Ihre Arbeiten wurden mehrfach ausgezeichnet.</p>
<p><strong>Klaus Hoffmann</strong>, Oberstaatsanwalt in Freiburg, war von Mai 2022 bis Oktober 2024 als internationaler Berater für die ukrainische Generalstaatsanwaltschaft in Kyjiw tätig. Zuvor wirkte er u.a. 2005 bis 2010 als Staatsanwalt am UNKriegsverbrechertribunal für das ehemalige Jugoslawien.</p>
<p><strong>Prof. Dr. Sabine Rollberg</strong>, gebürtige Freiburgerin, ehemalige WDR-Redakteurin, ARD-Auslandskorrespondentin, ARTEChefredakteurin und Dozentin an der Kunsthochschule für Medien in Köln, unterrichtet seit ihrem Ruhestand am University College und am Frankreichzentrum der Albert-Ludwigs- Universität Freiburg.</p>
<p>Eintritt frei</p>
<p>Fotos: Tierärztin Valentyna Zhelezko, Menschenrechtsanwältin Oleksandra Matwitschuk © Birgit Virnich</p>
<p>Bild © Annika Fusswinkel</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title> OLGA NIKONOVA. MAPPING FALLOUT MEMORY. Die unsichtbaren Grenzen einer der größten Nuklearkatastrophen des 20. Jahrhunderts</title>
		<link>https://www.zwetajewa-zentrum.de/en/veranstaltung/olga-nikonova-mapping-fallout-memory-die-unsichtbaren-grenzen-einer-der-groessten-nuklearkatastrophen-des-20-jahrhunderts/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Olga Makarova]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Nov 2026 17:15:00 +0000</pubDate>
				<guid ispermalink="false">https://www.zwetajewa-zentrum.de/?post_type=tribe_events&#038;p=8327</guid>

					<description><![CDATA[Der Vortrag widmet sich der Kyshtym-Katastrophe von 1957 und ihren langfristigen ökologischen und gesellschaftlichen Folgen im Südural. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie Wissen und Erinnerung an die Katastrophe [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Vortrag widmet sich der Kyshtym-Katastrophe von 1957 und ihren langfristigen ökologischen und gesellschaftlichen Folgen im Südural. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie Wissen und Erinnerung an die Katastrophe räumlich und kulturell begrenzt wurden. Ausgehend vom Konzept der fallout memory wird untersucht, in welchem Verhältnis die Geographie der radioaktiven Belastung zur Geographie ihrer gesellschaftlichen Wahrnehmung und Erinnerung steht.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-8325" src="https://www.zwetajewa-zentrum.de/wp-content/uploads/2026/09/01_broschuere_10-Jahre-4.jpeg" alt="" width="465" height="327" /></p>
<p><strong>Prof. Dr. Olga Nikonova</strong>, Historikerin, war Professorin und Leiterin des Lehrstuhls für russische und internationale Geschichte an der Süd-Uralischen Staatlichen Universität in Tscheljabinsk.<br />
Seit 2024 ist sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Tübingen und der Humboldt-Universität zu Berlin tätig. In ihrer aktuellen Forschung beschäftigt sie sich mit den ökologischen Folgen des sowjetischen Atomprojekts und deren gesellschaftlicher und erinnerungskultureller Aufarbeitung in Russland und Kasachstan.</p>
<p>Eintritt frei</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title> ANTON LIAVITSKI. THE COLLAPSE OF THE SOVIET UNION AS A PARTITION</title>
		<link>https://www.zwetajewa-zentrum.de/en/veranstaltung/anton-liavitski-the-collapse-of-the-soviet-union-as-a-partition/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Olga Makarova]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Dec 2026 17:15:00 +0000</pubDate>
				<guid ispermalink="false">https://www.zwetajewa-zentrum.de/?post_type=tribe_events&#038;p=8331</guid>

					<description><![CDATA[Dieser Vortrag analysiert, wie die belarussische und ukrainische Öffentlichkeit um 1990 die Erfahrungen mit dem sowjetischen Föderalismus sowie dessen gewaltsamem Ende diskutierte. Aus dieser Perspektive erscheint der Zerfall der UdSSR [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Vortrag analysiert, wie die belarussische und ukrainische Öffentlichkeit um 1990 die Erfahrungen mit dem sowjetischen Föderalismus sowie dessen gewaltsamem Ende diskutierte. Aus dieser Perspektive erscheint der Zerfall der UdSSR nicht als die Befreiung bereits bestehender Nationen, sondern als eine Teilung: Statt die Spannungen innerhalb eines multiethnischen Gemeinwesens zu lösen, brachte sie neue Hierarchien, Spannungen und Konflikte hervor.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-8326" src="https://www.zwetajewa-zentrum.de/wp-content/uploads/2026/09/01_broschuere_10-Jahre-5.jpeg" alt="" width="622" height="270" /></p>
<p><strong>Dr. Anton Liavitski</strong> forscht und lehrt seit Mai 2026 am Lehrstuhl für Osteuropäische Geschichte an der Universität Freiburg.<br />
Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der Geschichte der Demokratie, der Nationalismusforschung und der sowjetischen Geschichte.<br />
Nach seiner Promotion an der Ludwig-Maximilians-Universität München (2022) war er unter anderem an der Central European University in Budapest und an der Universität St. Gallen tätig. Seine Aufsätze erschienen in Europe-Asia Studies, Archiv für Sozialgeschichte und Kritika.</p>
<p>Eintritt frei</p>
<p>Foto: Banner in Markizivka, Ukraine. Wikicommons</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title> OLGA ULYBYSHEVA. TARKOWSKIJ – EIN JAHRHUNDERTREGISSEUR. Leben und künstlerisches Credo</title>
		<link>https://www.zwetajewa-zentrum.de/en/veranstaltung/olga-ulybysheva-tarkowskij-ein-jahrhundertregisseur-leben-und-kuenstlerisches-credo/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Olga Makarova]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Dec 2026 17:15:00 +0000</pubDate>
				<guid ispermalink="false">https://www.zwetajewa-zentrum.de/?post_type=tribe_events&#038;p=8336</guid>

					<description><![CDATA[Andrej Tarkowskij (1932–1986) zählt zu den bedeutendsten Regisseuren des 20. Jahrhunderts und ist einer der bekanntesten sowjetischen und osteuropäischen Filmemacher. Seine Filme waren wegweisend für Generationen von Filmschaffenden, haben Kultstatus [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-8337 alignright" src="https://www.zwetajewa-zentrum.de/wp-content/uploads/2026/09/01_broschuere_10-Jahre-6.jpeg" alt="" width="393" height="275" />Andrej Tarkowskij (1932–1986) zählt zu den bedeutendsten Regisseuren des 20. Jahrhunderts und ist einer der bekanntesten sowjetischen und osteuropäischen Filmemacher. Seine Filme waren wegweisend für Generationen von Filmschaffenden, haben Kultstatus und finden sich auf zahlreichen Listen der besten Filme aller Zeiten. Wim Wenders nannte ihn neben Yasujirō Ozu und François Truffaut einen der „drei Engel des Kinos“.</p>
<p>Sein Werk lässt sich immer wieder neu interpretieren – entscheidend ist, dass seine Filme weiterhin gesehen werden. Denn Tarkowskijs Bilder entfalten eine Wirkung, die lange nach dem Film anhält und sich tief ins Gedächtnis einschreibt.</p>
<p>Der Vortrag, zugleich Auftakt der großen Tarkowskij-Retrospektive im Kommunalen Kino (siehe folgende Seiten), widmet sich dem Leben und Werk eines der großen Visionäre des Kinos. Es werden Tarkowskijs künstlerische Biografie und seine Filme ebenso vorgestellt wie seine nicht realisierten Projekte und die zentralen Themen seines Werks. Zudem wird gefragt, wie wir Tarkowskijs Filme heute sehen und lesen können.</p>
<p><strong>Olga Ulybysheva</strong> ist Filmkuratorin, Übersetzerin, Herausgeberin russischsprachiger Ausgaben filmtheoretischer Werke sowie Mitarbeiterin der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF.</p>
<p>Im Anschluss an den Vortrag wird im Kommunalen Kino mit <em>Iwans Kindheit</em> der erste Film der Retrospektive gezeigt (siehe folgende Seite).</p>
<p>Foto: Andrei Tarkovsky filming The Mirror in Tuchkovo 1974. Wikicommons</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title> IWANS KINDHEIT. Regie: Andrej Tarkowskij. Film mit Einführung</title>
		<link>https://www.zwetajewa-zentrum.de/en/veranstaltung/iwans-kindheit-regie-andrej-tarkowskij-film-mit-einfuehrung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Olga Makarova]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Dec 2026 20:00:00 +0000</pubDate>
				<guid ispermalink="false">https://www.zwetajewa-zentrum.de/?post_type=tribe_events&#038;p=8342</guid>

					<description><![CDATA[Sowjetunion 1962, OmU, 96 Min. Buch: Andrej Tarkowskij, Andrej Konchalowskij / Kamera: Wadim Jussow / Schnitt: Ljudmila Feiginowa Tarkowskij schildert die Zerstörung einer Kindheit durch den Krieg. Der 12-jährige Iwan [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-8338 alignright" src="https://www.zwetajewa-zentrum.de/wp-content/uploads/2026/09/01_broschuere_10-Jahre-7.jpeg" alt="" width="330" height="234" />Sowjetunion 1962, OmU, 96 Min.<br />
Buch: Andrej Tarkowskij, Andrej Konchalowskij / Kamera: Wadim Jussow / Schnitt: Ljudmila Feiginowa</p>
<p>Tarkowskij schildert die Zerstörung einer Kindheit durch den Krieg. Der 12-jährige Iwan (sein Vater ist gefallen, die Mutter verschollen) stößt während des Zweiten Weltkrieges im Dnjepr- Gebiet zur Roten Armee und betätigt sich als Späher sowie als Kurier zwischen Roter Armee und Partisanen; er widersetzt sich allen Versuchen, ihn ins Hinterland zu schicken. Eines Tages kehrt er von einem Erkundungsgang hinter die feindlichen Linien nicht zurück.</p>
<p><em>Iwans Kindheit</em> ist ein Antikriegsfilm ungewöhnlicher Art: Ständig überlagert sich in ihm das manifeste Geschehen mit Träumen, Erinnerungen, Phantasien. Ein imaginärer Bereich entfaltet sich, der meist aus Gegenbildern zur Wirklichkeit besteht, Bildern der vom Krieg nicht tangierten Kindheit, Erinnerungen an die Mutter und Schwester, in denen sich Projektionen des Glücks mit unheimlichen surrealistischen Chiffren vermischen.</p>
<p>Tarkowskij liefert mit <em>Iwans Kindheit</em> das Manifest einer neuen poetischen Kinematographie, für sein Spielfilmdebüt bekam er den Goldenen Löwen – den Hauptpreis der Filmfestspiele von Venedig.</p>
<p>Einführung: <strong>Olga Ulybysheva</strong></p>
<p>Filmstill: <em>Iwans Kindheit</em></p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title> DIE WALZE UND DIE GEIGE. Regie: Andrej Tarkowskij. Film mit Einführung</title>
		<link>https://www.zwetajewa-zentrum.de/en/veranstaltung/die-walze-und-die-geige-regie-andrej-tarkowskij-film-mit-einfuehrung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Olga Makarova]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Dec 2026 16:30:00 +0000</pubDate>
				<guid ispermalink="false">https://www.zwetajewa-zentrum.de/?post_type=tribe_events&#038;p=8344</guid>

					<description><![CDATA[Sowjetunion 1961, OmU, 46 Min. Buch: S. Bachmetjewa, Andrej Konchalowskij, Andrej Tarkowskij / Kamera: Wadim Jussow, Schnitt: Ljubow Butusowa Mit Die Walze und die Geige schuf Andrej Tarkowskij seinen Diplomfilm [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-8345 alignright" src="https://www.zwetajewa-zentrum.de/wp-content/uploads/2026/09/01_broschuere_10-Jahre-8.jpeg" alt="" width="353" height="250" />Sowjetunion 1961, OmU, 46 Min.<br />
Buch: S. Bachmetjewa, Andrej Konchalowskij, Andrej Tarkowskij / Kamera: Wadim Jussow, Schnitt: Ljubow Butusowa</p>
<p>Mit <em>Die Walze und die Geige</em> schuf Andrej Tarkowskij seinen Diplomfilm an der Moskauer Filmhochschule VGIK und zugleich ein frühes Werk, in dem sich bereits wesentliche Motive seines späteren Kinos ankündigen. Im Mittelpunkt steht der siebenjährige Sascha, ein sensibler Junge, der Geige spielt und sich dadurch von den anderen Kindern in seinem Moskauer Wohnviertel unterscheidet.</p>
<p>Als Sascha von anderen Jungen bedrängt wird, kommt ihm Sergej, der Fahrer einer Straßenwalze, zu Hilfe. Zwischen dem Arbeiter und dem Jungen entwickelt sich eine ungewöhnliche Freundschaft, in der zwei scheinbar gegensätzliche Welten aufeinandertreffen: die körperliche Arbeit des Straßenbauers und die empfindsame Welt der Musik. Beide beginnen, die Welt des jeweils anderen kennenzulernen.</p>
<p>Einführung: <strong>Olga Ulybysheva</strong></p>
<p>Filmstill: <em>Die Walze und die Geige</em></p>]]></content:encoded>
					
		
		
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