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SUMMARY:Sabina Shikhlinskaya. LIFE ON BORROW // Ausstellung
DESCRIPTION:Die in Baku\, der Hauptstadt von Aserbaidschan\, lebende Künstlerin Sabina Shikhlinskaya fragt in ihre Einzelausstellung nach Hoffnungsmomenten angesichts der sinnlosen Verluste\, mit denen ein Mensch im Laufe seines Lebens unweigerlich konfrontiert wird. \nWegen sinnlosen geopolitischen Konflikte\, endlosen Kriegen oder eigennützigen politischen Interessen sind unzählige Menschen in ständiger Gefahr\, ihr Leben\, ihre Freiheit\, ihre Lebensräume\, ihre Geschichte oder ihr kulturelles Erbe zu verlieren. \nWie kann der menschliche Wunsch\, Leben\, Gemeinschaften\, Erinnerungen und die Natur zu bewahren\, angesichts der immer wiederkehrenden Zerstörung erhalten und gestärkt werden? \nMehr Infos unter: https://gegenwartskunst-freiburg.de/galerie-fuer-gegenwartskunst/vorschau-gegenwartskunst/ \nVeranstaltungen / Events \n\nVeranstaltungen / Events\n\nMi 5. Juni 2024\, 20 Uhr\, TVortrag „Koloniales Erbe und zeitgenössische Kunst in Aserbaidschan“\, Sabina Shikhlinskaya (engl.). Albert-Ludwig Universität\, Freiburg\, Hörsaal 1221. Anschließend moderiertes Publikumsgespräch\nDo 27. Juni 2024\, 19 Uhr\, Filmvorführung: „Once upon a time in Shanghai“ und „Salaam Cinema Baku“\, anschließend Diskussionsrunde mit Ilkin Huseynov (engl.). Kammertheater E-WERK\nMo 01.07.2024\, 19:30 Uhr Filmvorführung: „Bismillah“ (Stummfilm UdSSR / 1925) mit Live-Musikbegleitung von Ilkin Huseynov. Kommunales Kino\n\nAusstellungsrundgänge // Exhibition Tours \nSo 9.6.2024 | 16 Uhr | Treffpunkt Galerie I \nDo. 13.6.2024 | 18 Uhr | Treffpunkt Galerie I \nDo 4.7.2024 | 18.30 Uhr | Treffpunkt Galerie I\n\nDie Ausstellung ist Teil des Festivals Performing Democracy\, das vom 6.-16.Juni 2024 in Freiburg i. Br. stattfindet. \nhttps://www.performing-democracy.de \nIn Kooperation mit dem Zwetajewa-Zentrum an der Universität Freiburg i. Br. \n 
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SUMMARY:Literarischer Spaziergang mit Rolf Langendörfer. Internationale Tschechow-Woche Badenweiler 2024
DESCRIPTION:Tschechow heute\nZwischen Glanz und Elend der Literatur\nInternationale Tschechow-Woche Badenweiler 2024 zum 120. Todestag des russischen Schriftstellers und Dramatikers der Deutschen Tschechow-Gesellschaft (DTG) und des Literaturmuseums „Tschechow-Salon” \nLiterarischer Spaziergang mit Rolf Langendörfer\, Interimsleiter Literaturmuseum. Besuch der Aufenthaltsorte Tschechows in Badenweiler; soziales und politisches Engagement des Schriftstellers. \nTreffpunkt: Literaturmuseum am Tschechowplatz \nTeilnahme € 6\,- / 5\,- mit Gästekarte oder DTG-Mitgliedschaft
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LOCATION:Literarisches Museum Badenweiler Tschechow-Salon\, Ernst-Eisenlohr-Straße 4\, Badenweiler\, 79410
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SUMMARY:Jahreshauptversammlung der Deutschen Tschechow-Gesellschaft e.V. Internationale Tschechow-Woche Badenweiler 2024
DESCRIPTION:Tschechow heute\nZwischen Glanz und Elend der Literatur\nInternationale Tschechow-Woche Badenweiler 2024 zum 120. Todestag des russischen Schriftstellers und Dramatikers der Deutschen Tschechow-Gesellschaft (DTG) und des Literaturmuseums „Tschechow-Salon” \nJahreshauptversammlung der Deutschen Tschechow-Gesellschaft e.V. mit Neuwahlen von Vorstand und Kuratorium.\nEintritt frei\, Gäste willkommen \nanschließend um 17.00 Uhr im selben Saal: Gedenkveranstaltung zu Ehren des im März verstorbenen Gründungs- und Ehrenvorsitzenden der DTG\, \nProf. Dr. Prof. h.c. Rolf-Dieter Kluge\, mit Erinnerungen und Texten. \nAm Flügel: Dietmar Kluge\, Pianist und Musikwissenschaftler.\nEintritt frei\, Gäste willkommen
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SUMMARY:Michail Schischkin. „Die Möwe in der Schlucht“. Internationale Tschechow-Woche Badenweiler 2024
DESCRIPTION:Tschechow heute\nZwischen Glanz und Elend der Literatur\nInternationale Tschechow-Woche Badenweiler 2024 zum 120. Todestag des russischen Schriftstellers und Dramatikers der Deutschen Tschechow-Gesellschaft (DTG) und des Literaturmuseums „Tschechow-Salon” \nVortrag und Gespräch mit dem russisch-schweizerischen Schriftsteller Michail Schischkin \nMichail Schischkin wurde 1961 in Moskau geboren und lebt seit 1995 vor allem in der Schweiz. Er gilt als einer der renommiertesten russischen Schriftsteller der Gegenwart\, der mit den drei wichtigsten Literaturpreisen Russlands\, dem Russischen Booker-Preis\, dem Nationalen Bestseller- Preis und dem Großen Buchpreis\, aber auch mit westlichen Preisen\, ausgezeichnet wurde. \nSeine Werke wurden in über 30 Sprachen übersetzt. Allerdings ist ihm aktuell durch seine scharfe Kritik an Staatspräsident Putin die Rückkehr in sein Heimatland verwehrt. Im Herbst wird er die Schiller-Rede im Deutschen Literaturarchiv in Marbach halten. Für die Tschechow-Woche bereitet er einen innovativen Vortrag über Tschechow und dessen gesellschaftspolitische Einstellung vor. \nDie „Möwe“\, Titel des berühmten Dramas von 1898\, Tschechow selbst nannte es „Komödie“\, ist dabei Symbol für die lange Zeit unverstandene revolutionäre literarische Kraft Tschechows\, wobei die Schluchtmetapher auf Tschechows düstere Erzählung „In der Schlucht“\, aber vor allem auf die heutigen Abgründe der russischen Gesellschaft verweist. \nDer Vortrag ist Deutung und Schischkins Bekenntnis zum Menschen und Schriftsteller Tschechow\, zu einem „Patrioten der Menschenwürde“ in widrigen Zeiten. \nEintritt: 12 €\, Kurkarte oder DTG 10 €\, Schüler/Studierende 5 €
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SUMMARY:Literarischer Spaziergang. Internationale Tschechow-Woche Badenweiler 2024
DESCRIPTION:Tschechow heute\nZwischen Glanz und Elend der Literatur\nInternationale Tschechow-Woche Badenweiler 2024 zum 120. Todestag des russischen Schriftstellers und Dramatikers der Deutschen Tschechow-Gesellschaft (DTG) und des Literaturmuseums „Tschechow-Salon” \n10.00 Uhr – Literarischer Spaziergang mit Elisabeth Hartmann (DTG) auf Deutsch und Russisch.\nAb Literaturmuseum am Tschechow-Platz.\nTeilnahme kostenlos \n11.00 Uhr – Gemeinsamer Gang zum Tschechow-Denkmal am Burgberg ab Kurhaus-Eingang \n11.15 Uhr Erinnerungen an Tschechow Blumenniederlegung. Mit Schriftsteller Michail Schischkin und Mitgliedern des DTG-Vorstandes. \n 
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SUMMARY:„Das wahre Leben ist doch anders!“ Eine Suche nach dem Glück frei nach Anton Tschechow. Internationale Tschechow-Woche Badenweiler 2024
DESCRIPTION:Tschechow heute\nZwischen Glanz und Elend der Literatur\nInternationale Tschechow-Woche Badenweiler 2024 zum 120. Todestag des russischen Schriftstellers und Dramatikers der Deutschen Tschechow-Gesellschaft (DTG) und des Literaturmuseums „Tschechow-Salon” \nTurmalintheater: Inszenierung für eine Schauspielerin – ein dramatisches Experiment. \n„Das wahre Leben ist doch anders!“ Eine Suche nach dem Glück frei nach Anton Tschechow\nDarstellung: Cornelia Gutermann-Bauer \nText und Regie: Günter Bauer \nDauer: ca. 90 Minuten. \nUnterstützt durch Licht und Musik erzählt der witzigironische Bühnentext nach dem Einakter „Der Bär“ und anderen Texten von Anton Tschechow die überraschende Wendung im Leben einer wohlhabenden jungen Witwe\, die immer tiefer in der Einöde und Sinnlosigkeit ihrer einsamen\, aber „wohlgeordneten“ Langeweile versinkt. Die Inszenierung verbindet das komödiantische Grundgerüst eines Streits\, als eine Herausforderung an eine Schauspielerin in Monolog und Dialog\, mit weiteren Themen aus dem erzählerischen und dramatischen Werk Tschechows. Themen wie Langeweile\, Unzufriedenheit\, Sinnsuche\, Unentschlossenheit\, Suche nach dem besseren Leben\, spiegeln Tschechows Modernität. \nVor sieben Monaten ist Nicolas\, der Gatte Julias\, gestorben. Nun schleichen sich Langeweile\, Unzufriedenheit und die Sehnsucht nach einem „anderen“ Leben in ihren Alltag ein. Da kündigt sich überraschend Besuch an: Ein Fremder fordert die Zahlung einer Rechnung\, die ihr verstorbener Mann nicht beglichen haben soll. Es kommt zu einem eskalierenden Streit\, wobei es nicht mehr ums Geld geht\, sondern um ALLES: um das Verhältnis von Mann und Frau\, um die Liebe\, um das richtige Leben überhaupt! Was als leichte und zugleich tiefsinnige Komödie voller Energie und Schwung daherkommt\, ist auch eine Parabel über den modernen Menschen und seine existentielle Fragwürdigkeit. \nPressestimmen zur Inszenierung: \n„…Ausdrucksstark und berührend … Cornelia Gutermann-Bauer verkörperte beide Rollen überzeugend temperamentvoll!“ (Süddt.- Zeitung) \n„…Tschechow als One-Woman-Show: Cornelia Gutermann-Bauer sprüht vor Temperament! … das Turmalintheater hat Tschechows Erzählung ganz neu auf die Bühne gebracht…“ (WAZ) \n„…Mit beeindruckender Präsenz verhilft Cornelia Gutermann- Bauer den Tschechow Texten in spielerisch-frechen Szenen zu faszinierender Intensität und Leichtigkeit …“ (Wiesbadener Kurier) \n„…Das Publikum kam voll und ganz auf seine Kosten: Es erlebte ganz\, ganz großes Theater\, das sich im Ganzen stimmig\, nicht selten als faszinierend und im Allgemeinen als beeindruckend ohne Ende entpuppte… Wie die Akteurin die Konstellation des sich streitenden Duos mit allen Facetten herrlichen Schauspiels meisterte\, war schlichtweg grandios…“ (RheinNeckarZeitung) \nEintritt: 18 €\, Kurkarte und DTG\, 16 €\, Schüler/Studierende 8 €
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SUMMARY:GEORGISCHES LATENIGHT-DINNER
DESCRIPTION:SUMMER STAGE – OPEN AIR VOR DEM THEATER \nWas ist an der georgischen Tischkultur so besonders? Die Supra (Festtafel) in Georgien ist ohne wunderbares Essen und ohne Wein unvorstellbar\, genauso wie das Trinken ohne Trinksprüche. Die 8000-jährige georgische Weintradition hat einen entsprechenden Tradition Umgang mit den der Trinksprüchen hervorgerufen\, eine Tradition\, die bis heute gepflegt wird und bestimmten Regeln folgt. Dabei alles richtig zu machen\, ist eine Kunst. Ohne Tamada (Zeremonien- Meister)\, der diese Kunst beherrscht und die Trinksprüche vorträgt\, ist eine Festtafel in Georgien genau so wenig möglich wie ohne Musik. Am besten erleben Sie die Supra in Georgien. So lange aber Sie noch hier sind\, kann Feiern auf Georgisch auf der Open Air Bühne geübt werden. Das Streichquartett von Mittgliedern des Philharmonischen Orchesters wird zusammen mit einer Trinkspruchmeisterin (Maia Koberidze) das Publikum durch die einzigartige Tradition eines Georgischen Festes begleiten. \nNehmen Sie genug Taschentücher mit. Vielleicht werden Sie so berührt\, dass Sie Ihre Tränen nicht zurückhalten können! „Glückstränen“ sind auch eine unverzichtbare Tradition der georgischen Supra! \nEintritt frei
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LOCATION:Summer Stage / Theatervorplatz\, Bertoldstraße 46\, Freiburg\, 79098
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SUMMARY:ELISABETH CHEAURÈ. KUNST ZWISCHEN KOMMERZ\, POLITIK UND ÄSTHETIK. ANTON TSCHECHOW ALS VORBILD? Internationale Tschechow-Woche Badenweiler 2024
DESCRIPTION:„Unwahrheit\, Gleichgültigkeit\, das ist eine Lähmung der Seele\, ein vorzeitiger Tod.“ Diese Worte aus Anton Tschechows Erzählung Eine langweilige Geschichte (1889) könnte nicht nur als Motto über sein eigenes Leben stehen\, sondern auch über seine Art des Schreibens\, die zu seiner Zeit erstaunlicherweise von manchen als zu wenig „engagiert“\, zu wenig politisch und sozialkritisch wahrgenommen wurde. Erst viel später erkannte man\, wie modern im besten Sinne die Ästhetik der Werke Tschechows tatsächlich war – und bis heute ist. Im Vortrag soll gezeigt werden\, wie eng Tschechows Lebenshaltung und seine Biographie die besondere Art des Schreibens prägen und wie wichtig seine Werke auch für unsere Gegenwart sein können \nElisabeth Cheauré\, em. Professorin für Slavistik an der Universität Freiburg\, Initiatorin und Vorsitzende des Zwetajewa-Zentrums an der Universität Freiburg e.V. \nInternationale Tschechow-Woche Badenweiler 2024 zum 120. Todestag des russischen Schriftstellers und Dramatikers der Deutschen Tschechow-Gesellschaft (DTG) und des Literaturmuseums „Tschechow-Salon”
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SUMMARY:RINGVORLESUNG des Historischen Seminars. DAS ENDE DER SOWJETUNION. Nationalismus\, Dekolonisierung und Identität zwischen 1985 und 1995
DESCRIPTION:Tim Epkenhans / Michel Abeßer (Freiburg)\n\nEinführung. 40 Jahre Perestroika und Glasnost – Ein Blick aus der Peripherie auf den Zerfall des sowjetischen Imperiums\nRINGVORLESUNG des Historischen Seminars der Universität Freiburg\nDAS ENDE DER SOWJETUNION. Nationalismus\, Dekolonisierung und Identität zwischen 1985 und 1995\nDer russische Angriffskrieg auf die Ukraine steht im direkten Zusammenhang mit dem Zerfall des sowjetischen Imperiums\, der vor 35 Jahren im Baltikum und im Kaukasus eine nicht mehr zu kontrollierende Eigendynamik entwickelte. Aber auch der Konflikt um Berg-Karabach\, die politische Polarisierung Georgiens oder das neue Selbstbewusstsein der zentralasiatischen Republiken lassen sich ohne einen kritischen Blick auf das Ende der Sowjetunion nicht verstehen. \nDie Ringvorlesung des Historischen Seminars beschäftigt sich mit der transformativen Epoche zwischen Glasnost/ Perestroika und nationaler Unabhängigkeit in den (häufig als „peripher“ wahrgenommenen) Randregionen der Sowjetunion. \nDie Vorträge von Kolleginnen und Kollegen thematisieren die komplexen und unterschiedlichen Prozesse in der Ukraine\, Georgien\, Armenien\, dem Baltikum\, Tadschikistan\, Kirgisistan\, Tschetschenien sowie Russland. Die tiefgreifenden Umbrüche der Epoche von Glasnost/Perestroika werden vor allem durch die Perspektiven auf Nationalismus\, Dekolonisierung und Identität aufgeschlüsselt.
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SUMMARY:INS FLEISCH GESCHNITTEN… Das traditionelle „Oktoberkonzert“
DESCRIPTION:Maria Thorgevskaja (Text und szenische Lesung)\nDana Ciocarlie (Klavier)\nJuan Maria Braceras (Violine)\nMarina Zwetajewa (1892-1941) gilt als eine der bedeutendsten russischen Autorinnen des 20. Jahrhunderts. Ihr Leben\, das von leidenschaftlicher Liebe zu Deutschland geprägt war\, führte sie in jungen Jahren auch für längere Zeit nach Freiburg. Später war Zwetajewas Leben von Revolution\, Krieg\, Flucht und Exil geprägt. \nDas traditionelle „Oktoberkonzert“ ist Zwetajewas Geburtstag am 8. Oktober 1892 gewidmet. In diesem Jahr wird es von internationalen Kulturschaffenden\, die heute in der Schweiz leben\, musikalisch und literarisch gestaltet. Präsentiert werden neben literarischen Texten von Zwetajewa auch aktuelle Erzählungen der russisch-schweizerischen Autorin Maria Thorgevskaja. Die in Rumänien geborene Pianistin Dana Ciocarlie und der aus Brasilien stammende Geiger Juan Maria Braceras spielen u.a. Werke von Schostakowitsch\, Prokofjew und Glinka. \nAnschließend Stehempfang \nWeitere Info und Tickets unter: \nhttps://kultur.humboldtsaal.de/veranstaltung/ins-fleisch-geschnitten
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SUMMARY:RINGVORLESUNG des Historischen Seminars. DAS ENDE DER SOWJETUNION. Nationalismus\, Dekolonisierung und Identität zwischen 1985 und 1995
DESCRIPTION:Oliver Reisner (Tbilisi)\nZeit der Hoffnung und Verzweiflung – Georgiens Übergang von der Sowjetrepublik zur Unabhängigkeit\, 1985-1995\nRINGVORLESUNG des Historischen Seminars der Universität Freiburg\nDAS ENDE DER SOWJETUNION. Nationalismus\, Dekolonisierung und Identität zwischen 1985 und 1995\nDer russische Angriffskrieg auf die Ukraine steht im direkten Zusammenhang mit dem Zerfall des sowjetischen Imperiums\, der vor 35 Jahren im Baltikum und im Kaukasus eine nicht mehr zu kontrollierende Eigendynamik entwickelte. Aber auch der Konflikt um Berg-Karabach\, die politische Polarisierung Georgiens oder das neue Selbstbewusstsein der zentralasiatischen Republiken lassen sich ohne einen kritischen Blick auf das Ende der Sowjetunion nicht verstehen. \nDie Ringvorlesung des Historischen Seminars beschäftigt sich mit der transformativen Epoche zwischen Glasnost/ Perestroika und nationaler Unabhängigkeit in den (häufig als „peripher“ wahrgenommenen) Randregionen der Sowjetunion. \nDie Vorträge von Kolleginnen und Kollegen thematisieren die komplexen und unterschiedlichen Prozesse in der Ukraine\, Georgien\, Armenien\, dem Baltikum\, Tadschikistan\, Kirgisistan\, Tschetschenien sowie Russland. Die tiefgreifenden Umbrüche der Epoche von Glasnost/Perestroika werden vor allem durch die Perspektiven auf Nationalismus\, Dekolonisierung und Identität aufgeschlüsselt.
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SUMMARY:CHRISTINE ALTHAUSER: RUSSLAND UND CHINA. Partner\, Wettbewerber oder Rivalen?
DESCRIPTION:RUSSLAND UND CHINA. Partner\, Wettbewerber oder Rivalen? – Chinas Haltung zum russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine\nDas Verhältnis zwischen Russland und China war in der Vergangenheit von Phasen der Konfrontation und auch der Zusammenarbeit geprägt. Wie ist das Verhältnis gegenwärtig\, angesichts des völkerrechtswidrigen Angriffskrieges der Russischen Föderation gegen den Nachbarn Ukraine? Welche Rolle spielt China? Die Rolle eines Unterstützers\, eines Profiteurs\, eines Mittlers? Oder erklärt sich das schillernde Verhalten aus einem Mix verschiedener Interessen? Welche Rolle spielt Chinas Innenpolitik in einer sich gesamthaft wandelnden Welt? Spannende Fragen\, die konstante\nBeobachtung erfordern und die uns alle angehen. \nDr. Christine D. Althauser\, nach dem Studium der Fächer Politische Wissenschaften\, Slavistik und Sinologie sowie Studienaufenthalten in der UdSSR und in Taiwan folgte die Promotion zu „Russland im Europarat“ (1997). Anschließend Karriere im Deutschen Auswärtigen Dienst in Moskau und in China\, auch beim Europarat in Straßburg\, in Brüssel und in den Niederlanden sowie als deutsche Botschafterin in Nordmazedonien und als Generalkonsulin in Shanghai; heute ist Frau Dr. Althauser in der Internationalen Diplomatenausbildung in Berlin tätig. \nBild: Christine Althauser
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SUMMARY:BRUDER. Regie: Alexei Balabanow
DESCRIPTION:BRUDER / БРАТ \nRussisch-düsteres Kino \nRUS 1997 / 98 Min. / OmeU\nRegie: Alexei Balabanow \nAlexei Balabanov war ein Unruhestifter. Zumindest in den Augen des russischen Kulturestablishments der späten 1990er Jahre. Er war ein vielversprechender Autorenfilmer\, der bereits drei viel umjubelte Filme gedreht hatte und nun mit angezogener Handbremse zum Multiplex-Populismus übergehen sollte. \nSein Film Bruder (1997) war ein Kassenschlager und begründete fast im Alleingang den Begriff des heimischen Genrekinos. \nDie Kritik hingegen war nicht begeistert. In der postsowjetischen Ära erwartete man von den Filmschaffenden schmeichelhafte Porträts des angeblichen wirtschaftlichen und kulturellen Wandels in Russland. Bruder war ein Gangsterfilm mit einem fetzigen Soundtrack\, moralisch zweideutig und im spielerischen Dialog mit westlicher Genre-Ikonographie. \nAnschließend moderiertes Publikumsgespräch \nTickets unter: \nhttp://www.koki-freiburg.de
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SUMMARY:AUF DER SUCHE NACH GERECHTIGKEIT. Über die Aufklärung geschlechtsspezifischer Gewalt in Bosnien und Herzegowina und der Ukraine
DESCRIPTION:Podiumsgespräch mit Oberstaatsanwalt Klaus Hoffmann\, Britta Wasserloos und Marlene Weck (Amica e.V.) \nDer Freiburger Oberstaatsanwalt Klaus Hoffmann ermittelte 2005 am UN-Tribunal zur Verfolgung von Kriegsverbrechen im ehemaligen Jugoslawien. Seit zwei Jahren berät er die ukrainische Regierung bei der Aufklärung von Kriegsverbrechen. Thema dieses moderierten Podiumsgesprächs ist die juristische Aufklärung\, Verfolgung und Aufarbeitung geschlechtsbasierter Kriegsgewalt am Beispiel der Ukraine und Bosniens. AMICA unterstützt seit 30 Jahren Überlebende sexualisierter Kriegsgewalt in Bosnien; in der Ukraine bietet AMICA Anlaufstellen für von Krieg und Gewalt betroffenen Frauen an. \n© npu.gov.ua. \nIm Podiumsgespräch gehen Klaus Hoffmann (Oberstaatsanwalt)\, Britta Wasserloos (AMICA-Referentin für die Ukraine)\, Marlene Weck (AMICA-Referentin für Bosnien) der Frage nach\, mit welchen Herausforderungen die juristische Aufklärung\, Verfolgung und Aufarbeitung von Kriegsverbrechen konfrontiert ist\, insbesondere im Bezug auf die Aufklärung geschlechtsbasierter Kriegsgewalt und die Folgen für betroffene Frauen.
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SUMMARY:THOMAS BOHN. WEISSRUSSLAND ODER BELARUS?
DESCRIPTION:Die Weiße Rus in Historiographie und Kartographie\nIm Sommer der weiß-rot-weißen Revolution 2020 hatte die Weltöffentlichkeit die Republik Belarus nachhaltig zur Kenntnis zu nehmen. Über die Herkunft und Bedeutung des Namens „Weiße Rus“ oder „Belarus“ ist viel spekuliert worden. Klar ist dabei nur eines: die Übersetzung „Weißrussland“ führt in die Irre\, weil es sich um eine Bezeichnung handelt\, die im Laufe der Jahrhunderte auf ganz unterschiedliche Regionen des nordöstlichen Europa bezogen wurde. Zum Verständnis der Sache sind zwei Prozesse in Betracht zu ziehen: die Auseinandersetzung zwischen Polen- Litauen und dem Moskauer Reich um das Erbe der Kiewer Rus einerseits und die Ausdifferenzierung der Ostslaven andererseits. Erinnerungskulturell lautete die Alternative „Ruthenien“ oder „Moskowien“. Während die Ukraine als Kosakenland ihre eigene Tradition erfand\, etablierte sich die „Weiße Rus“ als Bestandteil des historischen Litauens. \nProf. Dr. Thomas Bohn lehrt Osteuropäische Geschichte am Historischen Institut der Justus-Liebig-Universität Gießen. Er war u.a. Sprecher der Belarusisch-Deutschen Geschichtskommission; zahlreiche Publikationen u.a. zu Belarus (zuletzt: Heldenstadt Minsk. Urbanisierung à la Belarus. Köln/Wien 2022). \n  \nBild: Thomas Bohn
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SUMMARY:EKATERINA SCHULMANN / JÖRN LEONHARD. AUTHORITARIAN RENAISSANCE
DESCRIPTION:Fact or Fiction? Understanding Autocratic Resilience in the 21st Century\nVeranstaltung in englischer Sprache! \nEkaterina Schulmann and Jörn Leonhard examine the perceived resurgence of authoritarianism in the 21st century and analyze the factors contributing to the resilience of autocratic regimes\, questioning whether we are witnessing a genuine renaissance or a cognitive illusion shaped by the aftermath of the democratization wave of the 80s and 90s. The discussion explores the role of technology\, propaganda\, economic conditions and historical legacies in bolstering authoritarian rule. Are modern autocracies really more durable than ever\, or are our expectations for their swift downfall rooted in historical misconceptions? Focusing on the „big beasts“ of the geopolitical theater\, are we missing the quiet democratization elsewhere? \nBegrüßung und Moderation: Dr. Christine Althauser \nProf. Dr. Jörn Leonhard\, Universität Freiburg\, ist Verfasser grundlegender und breit rezipierter Monographien (u.a. Über Kriege und wie man sie beendet\, München 2024). Er wurde mehrfach mit höchst renommierten Preisen ausgezeichnet (2024 mit dem Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis). \nZu Dr. Ekaterina Schulmann siehe nächste Seite.
URL:https://www.zwetajewa-zentrum.de/en/veranstaltung/ekaterina-schulmann-joern-leonhard-authoritarian-renaissance-fact-or-fiction-understanding-autocratic-resilience-in-the-21st-century/
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SUMMARY:EKATERINA SCHULMANN. FRAGEN UND ANTWORTEN / ВОПРОСЫ И ОТВЕТЫ. Treffen mit Ekaterina Schulmann / Встреча с Екатериной Шульман
DESCRIPTION:Veranstaltung in russischer Sprache! \nDie Politikwissenschaftlerin Ekaterina Schulmann ist eine der bedeutenden Stimmen der russischen Opposition. Nachdem sie sich im Frühjahr 2022 klar gegen die putinistische Politik positioniert hatte\, verließ sie Russland und lebt seitdem in Berlin. Ihr eigener YouTube-Kanal hat über 1\,2 Millionen Follower. Schulmann wird die aktuelle politische Situation analysieren und Publikumsfragen beantworten. \nПолитолог и публицист Екатерина Шульман – один из самых значимых голосов российской оппозиции. Весной 2022 года Шульман резко осудила путинскую политику и покинула Россию. В настоящее время она живет в Берлине. Ее YouTube канал насчитывает более 1\,2 миллиона подписчиков. Екатерина Шульман проанализирует текущую политическую ситуацию и ответит на вопросы аудитории. \n!!! Участие в мероприятии возможно только по записи до 14.11.24.: anmeldung@zwetajewa-zentrum.de\nBegrüßung: Margarita Augustin \nModeration: Irina Friedemann
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SUMMARY:ELISABETH CHEAURÉ. VON LIEBE\, GIER UND WAHNSINN… Alexander Puschkins „Pique Dame“ (anlässlich von Peter Tschaikowskys Oper im Theater Freiburg)
DESCRIPTION:LITERARISCHER SALON\nDie Erzählung Pique Dame von Alexander Puschkin wurde vor allem durch Tschaikoswkys Vertonung bekannt. Allerdings wird Puschkin\, der vor allem in sowjetischer Zeit zu einer Art Nationalikone („Puschkin – unser Ein und Alles“) hochstilisiert wurde\, heute in Ländern des postsowjetischen Raums und unter dem Prisma des Postkolonialismus durchaus auch kritisch gesehen. \nIm „Literarischen Salon“ wird diese Frage ebenso angesprochen wie Puschkins literarische Verdienste als Seismograph seiner Zeit. Mit seinem Protagonisten Hermann (er trägt nicht zufällig einen deutschen Namen) werden Themen wie Gier nach gesellschaftlichem Aufstieg ebenso verhandelt wie das Phänomen des Spiritismus und nicht zuletzt – das Spiel mit der Liebe. \nProf. Dr. Elisabeth Cheauré\, emeritierte Professorin für Slavistik und Gender Studies; Vorsitzende des Zwetajewa- Zentrums an der Universität Freiburg e.V.\nMit Victor Calero (Lesung) und Marjana Plotkina (Klavier) \nWeitere Info und Eintrittskarten unter:\nhttps://theater.freiburg.de/de_DE/spielplan/literarischer-salon.17800901
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SUMMARY:RINGVORLESUNG des Historischen Seminars. DAS ENDE DER SOWJETUNION. Nationalismus\, Dekolonisierung und Identität zwischen 1985 und 1995
DESCRIPTION:Veronika Wendland (Marburg)\nBrüche\, Aufbrüche\, Lektionen – die Ukraine von Tschernobyl bis zur Abgabe der Atomwaffen\nRINGVORLESUNG des Historischen Seminars der Universität Freiburg\nDAS ENDE DER SOWJETUNION. Nationalismus\, Dekolonisierung und Identität zwischen 1985 und 1995\nDer russische Angriffskrieg auf die Ukraine steht im direkten Zusammenhang mit dem Zerfall des sowjetischen Imperiums\, der vor 35 Jahren im Baltikum und im Kaukasus eine nicht mehr zu kontrollierende Eigendynamik entwickelte. Aber auch der Konflikt um Berg-Karabach\, die politische Polarisierung Georgiens oder das neue Selbstbewusstsein der zentralasiatischen Republiken lassen sich ohne einen kritischen Blick auf das Ende der Sowjetunion nicht verstehen. \nDie Ringvorlesung des Historischen Seminars beschäftigt sich mit der transformativen Epoche zwischen Glasnost/ Perestroika und nationaler Unabhängigkeit in den (häufig als „peripher“ wahrgenommenen) Randregionen der Sowjetunion. \nDie Vorträge von Kolleginnen und Kollegen thematisieren die komplexen und unterschiedlichen Prozesse in der Ukraine\, Georgien\, Armenien\, dem Baltikum\, Tadschikistan\, Kirgisistan\, Tschetschenien sowie Russland. Die tiefgreifenden Umbrüche der Epoche von Glasnost/Perestroika werden vor allem durch die Perspektiven auf Nationalismus\, Dekolonisierung und Identität aufgeschlüsselt.
URL:https://www.zwetajewa-zentrum.de/en/veranstaltung/ringvorlesung-des-historischen-seminars-das-ende-der-sowjetunion-nationalismus-dekolonisierung-und-identitaet-zwischen-1985-und-1995-3/
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SUMMARY:ANGELI JANHSEN. NEUE KUNST ZEIGT THEMEN\, OFT GEHT ES UM POLITIK
DESCRIPTION:Themen wie „Zeit“\, „Geld“\, „Gehen“\, „Glauben“\, „Frauen“ oder „Politik“ bestimmen heutige Kunstausstellungen. Damit werden Interessen angesprochen\, die derzeit viele Menschen umtreiben.\nKunstbetrachter haben dadurch die Möglichkeit\, über Kunst ein solches Thema genauer zu verfolgen\, es mit anderen zu besprechen\, die eigene Position zu klären. \n„Politik“ ist nun ein weites Feld. Es geht im Vortrag nicht darum\, Politik zu definieren\, sondern darum\, das Funktionieren neuer Kunst zu untersuchen. Die letzten großen Ausstellungen\, etwa die Documenta 15 oder die 60. Biennale\, waren ausgesprochen politisch. In vielen anderen Kontexten gibt es klare politische Vorgaben\, es gibt Tabus\, es gibt Interessen. Man kann oft den Eindruck gewinnen\, Kunst werde erst gezeigt\, wenn sie die gewünschten Themen mit der gewünschten Haltung vertritt. Ist Kunst nun nur Illustration oder kann sie neue Perspektiven eröffnen? Warum ist das Thema „Politik“ in der neuen Kunst so erfolgreich? \n© Whaam! – Díptico de Roy Lichtenstein\,\nem exposição no Centro Comercial Colombo de 19 a 23 de Setembro de 2018\nhttps://commons.wikimedia.org/ \n  \n  \n  \nProf. Dr. Angeli Janhsen ist Professorin für Kunstgeschichte an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg mit dem Schwerpunkt „Moderne und zeitgenössische Kunst“\, sie hat gerade eine Untersuchung mit dem Titel Neue Kunst zeigt Themen. Zeit\, Geld\, Gehen\, Glauben\, Politik… veröffentlicht.
URL:https://www.zwetajewa-zentrum.de/en/veranstaltung/angeli-janhsen-neue-kunst-zeigt-themen-oft-geht-es-um-politik/
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SUMMARY:LIMONOV – THE BALLAD. Regie: Kirill Serebrennikov
DESCRIPTION:LIMONOV – THE BALLAD / ЛИМОНОВ\, БАЛЛАДА ОБ ЭДИЧКЕ \nItalien\, Frankreich\, Spanien 2023 / 138 Min. / OmeU\nRegie: Kirill Serebrennikov \nIn dem Biopic Limonov porträtiert der russische Regisseur Kirill Serebrennikov einen Rockstar der Poesiekunst: Ein revolutionärer Kämpfer\, ein Gangster\, ein Underground- Schriftsteller\, der Butler eines Millionärs in Manhattan. Aber auch ein Kriegstreiber\, ein politischer Agitator und ein Romanautor\, der von seiner eigenen Größe schrieb. \nEduard Limonows Lebensgeschichte ist eine Reise durch Russland\, Amerika und Europa in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. In der Hauptrolle glänzt Ben Whishaw. Mit ausgefallenem Rockstar-Look\, authentischem Akzent und exzentrisch-impulsivem Auftreten zeigt der englische Darsteller beste schauspielerische Leistungen. Basierend auf dem Roman Limonow von Emmanuel Carrère. \nAnschließend moderiertes Publikumsgespräch \nEintrittskarten unter: \nhttp://www.koki-freiburg.de
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SUMMARY:REINHARD FLOGAUS. RUSSLANDS „HEILIGER KRIEG“
DESCRIPTION:Putins Neoimperialismus und die Russisch-Orthodoxe Kirche\nIn diesem Vortrag soll es nach einleitenden Bemerkungen zu Religion und Gewalt zunächst um die Genese der russischen Kriegsideologie und des katechontischen Selbstverständnis des Zarenreichs im 16. Jahrhundert gehen\, sodann um die Rezeption und Adaption dieser Vorstellungen im 19. und im frühen 20. Jahrhundert; drittens soll die Verwendung der Narrative der „Heiligen Rus’“\, des „Heiligen Krieges“\, der „Christusliebenden Streitkräfte“ und der eschatologischen Mission Russlands im kirchlichen und politischen Diskurs seit den neunziger Jahren des 20. Jahrhunderts thematisiert\nwerden\, bevor dann viertens die theologische Legitimierung und Sakralisierung von Russlands Krieg gegen die Ukraine in der Gegenwart skizziert wird. \nBild: www.kremlin.ru \nDr. Reinhard Flogaus ist Privatdozent für Kirchengeschichte und Fachvertreter für Ostkirchenkunde an der HU Berlin und Mitglied in verschiedenen Dialogkommissionen der EKD mit den Orthodoxen Kirchen.
URL:https://www.zwetajewa-zentrum.de/en/veranstaltung/reinhard-flogaus-russlands-heiliger-krieg/
LOCATION:Alte Universität\, Max-Kade-Auditorium 2\, Bertoldstr. 17\, Freiburg\, 79098
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SUMMARY:PIQUE DAME. Peter Tschaikowsky. PREMIERE
DESCRIPTION:Musikalische Leitung: Ektoras Tartanis\nRegie: Peter Carp\nBühne: Kaspar Zwimpfer\nKostüme: Gabriele Rupprecht\nLicht: Diego Leetz \nUnerreichbar: Das Streben nach Liebes- und Lebensglück verbindet sich für Hermann zu einem unauflöslichen Gemisch aus Sehnsucht und Gier\, das ihm keine ruhige Minute lässt. Den Weg zum Ziel soll ihm das Spielglück ebnen\, das jedoch nicht an jedem x-beliebigen Tag zu haben ist. Die permanente Selbstbeschränkung lässt Hermann irre werden an einer Welt\, in der Anerkennung durch Gewinn zur einzigen Maxime geworden ist. Doch wie gewinnen ohne Einsatz? Mithilfe des mysteriösen Kartengeheimnisses der namenlosen Gräfin? Der Countdown findet am Spieltisch statt\, an dem Peter Carp die Psyche der Figuren Tschaikowskys auslotet\, indem er sie dem haltlosen und übermächtigen Spiel des Lebens ausliefert. \nMit Pique Dame entführt Tschaikowsky das Publikum in eine Welt voller Leidenschaft\, Obsession und düsterer Geheimnisse. Die Oper\, 1890 uraufgeführt\, basiert auf einer Novelle von Alexander Puschkin und vereint gekonnt russische Erzähltradition mit westlicher Eleganz. Tschaikowsky zeichnet die Seelenlandschaften seiner Figuren mit unvergleichlicher musikalischer Tiefe und Farbenpracht und alles schwingt zwischen zarter Liebesmelancholie und finsterer Dramatik\, von den ergreifenden Arien Hermanns bis zu den schicksalhaften Fanfaren des Kartenspiels. Die Musik treibt das Unheil unerbittlich voran. \nEinführung um 19:00 im Winterer-Foyer \nTickets über: \nhttps://theater.freiburg.de/de_DE/spielplan/pique-dame.17780682 \nWeitere Aufführungen: \n\n04.12.2024\, 19.12.2024\, 04.01.2025\, 01.02.2025\, 21.02.2025\, 23.03.2025\, 28.03.2025\, 11.04.2025\n 
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SUMMARY:RINGVORLESUNG des Historischen Seminars. DAS ENDE DER SOWJETUNION. Nationalismus\, Dekolonisierung und Identität zwischen 1985 und 1995
DESCRIPTION:Tim Epkenhans (Freiburg)\nEin post-kolonialer Moment in Zentralasien – Tadschikistan zwischen Perestroika\, Unabhängigkeit und dem Ausbruch des Bürgerkriegs\nRINGVORLESUNG des Historischen Seminars der Universität Freiburg\nDAS ENDE DER SOWJETUNION. Nationalismus\, Dekolonisierung und Identität zwischen 1985 und 1995\nDer russische Angriffskrieg auf die Ukraine steht im direkten Zusammenhang mit dem Zerfall des sowjetischen Imperiums\, der vor 35 Jahren im Baltikum und im Kaukasus eine nicht mehr zu kontrollierende Eigendynamik entwickelte. Aber auch der Konflikt um Berg-Karabach\, die politische Polarisierung Georgiens oder das neue Selbstbewusstsein der zentralasiatischen Republiken lassen sich ohne einen kritischen Blick auf das Ende der Sowjetunion nicht verstehen. \nDie Ringvorlesung des Historischen Seminars beschäftigt sich mit der transformativen Epoche zwischen Glasnost/ Perestroika und nationaler Unabhängigkeit in den (häufig als „peripher“ wahrgenommenen) Randregionen der Sowjetunion. \nDie Vorträge von Kolleginnen und Kollegen thematisieren die komplexen und unterschiedlichen Prozesse in der Ukraine\, Georgien\, Armenien\, dem Baltikum\, Tadschikistan\, Kirgisistan\, Tschetschenien sowie Russland. Die tiefgreifenden Umbrüche der Epoche von Glasnost/Perestroika werden vor allem durch die Perspektiven auf Nationalismus\, Dekolonisierung und Identität aufgeschlüsselt.
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SUMMARY:PIQUE DAME. Peter Tschaikowsky
DESCRIPTION:Musikalische Leitung: Ektoras Tartanis\nRegie: Peter Carp\nBühne: Kaspar Zwimpfer\nKostüme: Gabriele Rupprecht\nLicht: Diego Leetz \nUnerreichbar: Das Streben nach Liebes- und Lebensglück verbindet sich für Hermann zu einem unauflöslichen Gemisch aus Sehnsucht und Gier\, das ihm keine ruhige Minute lässt. Den Weg zum Ziel soll ihm das Spielglück ebnen\, das jedoch nicht an jedem x-beliebigen Tag zu haben ist. Die permanente Selbstbeschränkung lässt Hermann irre werden an einer Welt\, in der Anerkennung durch Gewinn zur einzigen Maxime geworden ist. Doch wie gewinnen ohne Einsatz? Mithilfe des mysteriösen Kartengeheimnisses der namenlosen Gräfin? Der Countdown findet am Spieltisch statt\, an dem Peter Carp die Psyche der Figuren Tschaikowskys auslotet\, indem er sie dem haltlosen und übermächtigen Spiel des Lebens ausliefert. \nMit Pique Dame entführt Tschaikowsky das Publikum in eine Welt voller Leidenschaft\, Obsession und düsterer Geheimnisse. Die Oper\, 1890 uraufgeführt\, basiert auf einer Novelle von Alexander Puschkin und vereint gekonnt russische Erzähltradition mit westlicher Eleganz. Tschaikowsky zeichnet die Seelenlandschaften seiner Figuren mit unvergleichlicher musikalischer Tiefe und Farbenpracht und alles schwingt zwischen zarter Liebesmelancholie und finsterer Dramatik\, von den ergreifenden Arien Hermanns bis zu den schicksalhaften Fanfaren des Kartenspiels. Die Musik treibt das Unheil unerbittlich voran. \nEinführung um 19:00 im Winterer-Foyer \nTickets über: \nhttps://theater.freiburg.de/de_DE/spielplan/pique-dame.17780682 \nWeitere Aufführungen: \n19.12.2024\, 04.01.2025\, 01.02.2025\, 21.02.2025\, 23.03.2025\, 28.03.2025\, 11.04.2025\n 
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SUMMARY:FESTIVAL. OSTEUROPÄISCHE PERSPEKTIVEN
DESCRIPTION:LITERATUR\, GESCHICHTE UND POLITIK FÜR EIN EUROPA DER ZUKUNFT\nNicht erst seit dem Krieg gegen die Ukraine\, aber seither mit neuer Dringlichkeit beschäftigen uns die Perspektiven der mittel- und osteuropäischen Länder. Uns bewegt\, wie viele Menschen aus diesen Ländern ihre Hoffnungen auf Europa richten. Überwiegen doch im Augenblick bei uns in den westlichen Ländern beim Gedanken an Europa eher Ernüchterung und Skepsis. Die Impulse aus dem östlichen Europa könnten und sollten uns dazu motivieren\, in dem Projekt Europa wieder den Garanten für Demokratie\, Frieden und Freiheit wahrzunehmen. \nEin paradigmatisches Pressefoto aus dem vergangenen Jahr zeigt Demonstrierende vor dem Parlament in Tiflis\, die dort am 7. März 2023 gegen den Strahl der Wasserwerfer die Europafahne hochhalten. Welche Botschaften verbinden sich für uns im Westen Europas mit diesem oder vergleichbaren Bildern\, wie es sie auch vom Euromaidan in Kyjiw gibt? Zum einen könnte uns das Bild an die vielen Mahnungen erinnern\, Europa nicht ohne die Länder Mitteleuropas zu denken. Zum anderen lenkt es unseren Blick auf die gegenwärtige Verfassung Europas\, welches in Gestalt der „Europäischen Union“ nach den zwiespältigen Erfahrungen mit ihrer sogenannten Osterweiterung erst einmal die Voraussetzungen dafür schaffen müsste\, weitere Länder aufzunehmen. \n© BU Tiflis\, 7. April 2023\, AFP \nEin wichtiger Schritt auf dem Weg dorthin könnte es sein\, Europa wieder stärker kulturell zu denken\, und dabei den Stimmen aus Mittel- und Osteuropa ein neues Gewicht zu geben. Vor allem sollten wir in Westeuropa die in den Zeiten des Eisernen Vorhangs eingeübte Gleichgültigkeit überwinden\, die uns daran gehindert hat\, die Anliegen der mittel- und osteuropäischen Länder als europäische Aufgaben wahrzunehmen. \nNach dem Auftakt am 5. Dezember in der Katholischen Akademie weitet sich das Diskursfestival tags darauf im Freiburger Stadttheater mit Blick auf neue Literatur: Die Lyrikanthologie Den Krieg übersetzen. Gedichte aus der Ukraine (edition.fotoTAPETA\, 2024) stellen die Dichterinnen Iryna Shuvalova und Ulrike Almut Sandig im Gespräch mit Mitherausgeberin Claudia Dathe vor. Es lesen die in Kyjiw geborene und heute in Berlin lebende Autorin Katja Petrowskaja sowie ihre Kolleginnen Volha Hapeyeva aus Belarus und Katarína Kucbelová aus der Slowakei. Zum Abschluss erklingen Gedichte aus dem Band Chronik des eigenen Atems (Suhrkamp\, 2024) des ukrainischen Friedenspreisträgers Serhij Zhadan. \nDetailliertes Programm ab ca. 15.11.2024 unter: \nhttps://www.literaturhaus-freiburg.de/?e=osteuropaeischeperspektiven- literatur-geschichte-und-politik-fuer-ein-europader- zukunft
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SUMMARY:PLAYING THE VICTIM. Regie: Kirill Serebrennikov
DESCRIPTION:PLAYING THE VICTIM\nИЗОБРАЖАЯ ЖЕРТВУ\nRUS 2006 / 95 Min. / OmeU\nRegie: Kirill Serebrennikov \nMan wirft ihn aus dem Fenster. Er wird im Schwimmbad ertränkt. In der Sushi-Bar bekommt er eine Kugel in den Kopf. Alles im Dienste der Moskauer Polizei\, die eine besondere Methode zur Aufklärung von Mordfällen entwickelt hat: In Anwesenheit von Zeugen und Statisten führt man den Hauptverdächtigen an den Tatort\, um ihn das Verbrechen vor laufender Kamera möglichst authentisch rekonstruieren zu lassen. \nBasierend auf einer Theatervorlage der Brüder Presnjakov hat Regisseur Kirill Serebrennikov eine virtuos erzählte schwarze Komödie geschaffen\, die den Zuschauer gnadenlos hineinkatapultiert in eine Welt\, in der es ganz normal erscheint\, für die Durchsetzung der eigenen Interessen über Leichen zu gehen. Kein Wunder\, dass der labile Polizeibeamte\, der die Ermittlungen leitet\, ein Lamento über die Schlechtigkeit der Jugend anstimmt… Gespickt mit Anspielungen auf Gesellschaft\, Justiz und Politik ist Playing the victim ein intelligentes Stück Kino voller Witz und Rhythmus. (goEast Festival) \nAnschließend moderiertes Publikumsgespräch \nEintrittskarten: http://www.koki-freiburg.de
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LOCATION:Kommunales Kino\, Urachstraße 40\, Freiburg\, 79102
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SUMMARY:Thomas Franke / Gesine Dornblüth. Putins Gift: Russlands Angriff auf Europas Freiheit
DESCRIPTION:Eine Lesung mit Dr. Gesine Dornblüth\, Autorin und Journalistin und Thomas Franke\, Autor und Journalist\nCyberangriffe\, Giftanschläge\, Desinformationskampagnen – die Bedrohung Europas liberaler Demokratien ist längst Realität. Das russische Regime führt diesen Kampf mit wachsender Aggressivität und nutzt Schwachstellen\, um westliche Gesellschaften zu destabilisieren. Dabei macht es auch vor Deutschland und der EU nicht halt. \nDie Bestseller-Autoren Dr. Gesine Dornblüth und Thomas Franke beleuchten in ihrem Buch „Putins Gift: Russlands Angriff auf Europas Freiheit“\, wie Russland vorgeht – nicht nur in den baltischen Staaten\, Armenien und der Ukraine\, sondern auch in den USA und der EU. Sie werfen einen Blick auf die subtilen Mechanismen\, die sich in Gesellschaften festgesetzt haben\, und zeigen\, wie Angst instrumentalisiert wird\, um Demokratien zu schwächen. \nWelche Ziele verfolgt Russland mit seinen Methoden langfristig? Wie tief ist Putins Einfluss bereits in europäischen Gesellschaften verankert? Und wie können wir diesen bekämpfen? \nDiese und weitere Fragen möchten wir mit den beiden Autoren Dr. Gesine Dornblüth und Thomas Franke diskutieren – und mit Ihnen! \nDie Veranstaltung findet in Kooperation zwischen der Reinhold-Maier-Stiftung\, der Deutsch-Ukrainischen Gesellschaft e.V. Freiburg und der Liberalen Hochschulgruppe Freiburg statt. \n  \nWeitere Informationen zur Veranstaltung sowie das detaillierte Programm finden Sie unter folgendem Link: \nhttps://shop.freiheit.org/#!/Veranstaltung/XE12S \nDie Teilnahmebedingungen finden Sie unter: \nhttps://www.freiheit.org/teilnahmebedingungen \n 
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CATEGORIES:Lesung,Politik
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SUMMARY:RINGVORLESUNG des Historischen Seminars. DAS ENDE DER SOWJETUNION. Nationalismus\, Dekolonisierung und Identität zwischen 1985 und 1995
DESCRIPTION:Walter Sperling (Berlin/Bonn)\nDer Zerfall der Sowjetunion und die Auflösung von „Zivilisation“ im Nordkaukasus – Der Fall der Tschetschenisch-Inguschischen Autonomen Sowjetrepublik\nRINGVORLESUNG des Historischen Seminars der Universität Freiburg\nDAS ENDE DER SOWJETUNION. Nationalismus\, Dekolonisierung und Identität zwischen 1985 und 1995\nDer russische Angriffskrieg auf die Ukraine steht im direkten Zusammenhang mit dem Zerfall des sowjetischen Imperiums\, der vor 35 Jahren im Baltikum und im Kaukasus eine nicht mehr zu kontrollierende Eigendynamik entwickelte. Aber auch der Konflikt um Berg-Karabach\, die politische Polarisierung Georgiens oder das neue Selbstbewusstsein der zentralasiatischen Republiken lassen sich ohne einen kritischen Blick auf das Ende der Sowjetunion nicht verstehen. \nDie Ringvorlesung des Historischen Seminars beschäftigt sich mit der transformativen Epoche zwischen Glasnost/ Perestroika und nationaler Unabhängigkeit in den (häufig als „peripher“ wahrgenommenen) Randregionen der Sowjetunion. \nDie Vorträge von Kolleginnen und Kollegen thematisieren die komplexen und unterschiedlichen Prozesse in der Ukraine\, Georgien\, Armenien\, dem Baltikum\, Tadschikistan\, Kirgisistan\, Tschetschenien sowie Russland. Die tiefgreifenden Umbrüche der Epoche von Glasnost/Perestroika werden vor allem durch die Perspektiven auf Nationalismus\, Dekolonisierung und Identität aufgeschlüsselt.
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SUMMARY:PIQUE DAME. Peter Tschaikowsky
DESCRIPTION:Musikalische Leitung: Ektoras Tartanis\nRegie: Peter Carp\nBühne: Kaspar Zwimpfer\nKostüme: Gabriele Rupprecht\nLicht: Diego Leetz \nUnerreichbar: Das Streben nach Liebes- und Lebensglück verbindet sich für Hermann zu einem unauflöslichen Gemisch aus Sehnsucht und Gier\, das ihm keine ruhige Minute lässt. Den Weg zum Ziel soll ihm das Spielglück ebnen\, das jedoch nicht an jedem x-beliebigen Tag zu haben ist. Die permanente Selbstbeschränkung lässt Hermann irre werden an einer Welt\, in der Anerkennung durch Gewinn zur einzigen Maxime geworden ist. Doch wie gewinnen ohne Einsatz? Mithilfe des mysteriösen Kartengeheimnisses der namenlosen Gräfin? Der Countdown findet am Spieltisch statt\, an dem Peter Carp die Psyche der Figuren Tschaikowskys auslotet\, indem er sie dem haltlosen und übermächtigen Spiel des Lebens ausliefert. \nMit Pique Dame entführt Tschaikowsky das Publikum in eine Welt voller Leidenschaft\, Obsession und düsterer Geheimnisse. Die Oper\, 1890 uraufgeführt\, basiert auf einer Novelle von Alexander Puschkin und vereint gekonnt russische Erzähltradition mit westlicher Eleganz. Tschaikowsky zeichnet die Seelenlandschaften seiner Figuren mit unvergleichlicher musikalischer Tiefe und Farbenpracht und alles schwingt zwischen zarter Liebesmelancholie und finsterer Dramatik\, von den ergreifenden Arien Hermanns bis zu den schicksalhaften Fanfaren des Kartenspiels. Die Musik treibt das Unheil unerbittlich voran. \nEinführung um 19:00 im Winterer-Foyer \nTickets über: \nhttps://theater.freiburg.de/de_DE/spielplan/pique-dame.17780682 \nWeitere Aufführungen: \n04.01.2025\, 01.02.2025\, 21.02.2025\, 23.03.2025\, 28.03.2025\, 11.04.2025\n 
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