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SUMMARY:Ausstellung. ALMAGUL MENLIBAYEVA. ALTAR OF THE EAST. Nuclear Testimony
DESCRIPTION:Öffnungszeiten: Di\, Do\, Fr 19:00–21:00\, Mi 15:00–21:00\, Sa 11:00–21:00\, So 15:00–21:00 \nKuratorin: Viktoria Gont \nDas 16.000 Quadratkilometer große ehemalige sowjetische Atomtestgelände in den abgelegenen Weiten Nordwestkasachstans trägt verschiedene Namen\, darunter „Kurchatov 22“ und „Moscow 400“. Es diente als geheimes Zentrum für eine schreckliche Mischung aus militärischen und wissenschaftlichen Experimenten. Das Jahr 1948 markiert den Beginn dieser Geschichte\, die sich über vier Jahrzehnte erstrecken sollte. \nDie immersive Fünf-Kanal-Videoinstallation von Almagul Menlibayeva lässt die Grenzen zwischen Vergangenheit und Gegenwart nahtlos verschwimmen und enthüllt die unerzählten Geschichten des Testgeländes sowie die Komplexität und Relevanz der nuklearen Geschichte Kasachstans. \nAlmagul Menlibayeva ist eine international tätige und mehrfach ausgezeichnete Künstlerin aus Kasachstan. Ihre Werke wurden unter anderem im Grand Palais in Paris und auf der Biennale in Venedig ausgestellt. \nEintritt frei \n 
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SUMMARY:HAMID ISMAILOV. WUNDERKIND ERJAN
DESCRIPTION:Lesung auf Russisch und Deutsch. Interview auf Englisch mit kurzen Zusammenfassungen auf Deutsch. \nHamid Ismailovs Wunderkind Erjan (Вундеркинд Ержан) ist ein Roman über das sowjetische Atomwaffentestgelände Semipalatinsk in Kasachstan und die dort lebenden Menschen\, durchsetzt mit Geschichten über den Tengrismus\, die alte türkische Religion\, die noch heute Zentralasien beeinflusst. Die Lesung kombiniert Ausschnitte des Romans mit einem moderierten Interview\, das die Schnittstelle zwischen Literatur\, Imperium und Zerstörung thematisiert. Dabei sind insbesondere Fragen der Ethik und Ästhetik zentral\, denn sie prägen nicht nur unsere Vorstellung von Imperium und Zerstörung\, sondern auch von Resilienz und Überleben. \nHamid Ismailov ist ein bekannter usbekischer Exilautor\, der seine Werke auf Usbekisch\, Russisch und Englisch schreibt. Seine thematisch vielfältigen Romane wurden u.a. ins Englische\, Französische\, Spanische und Deutsche übersetzt. Er ist außerdem Journalist und wissenschaftlicher Autor\, war Writer in Residence für den BBC World Service und hat Vorträge an angesehenen Universitäten wie z.B. Yale\, Berkeley und Stanford gehalten. \nDie Lesung findet im Zusammenhang mit der zweiten Jahreskonferenz des GRK 2571 „Empires“ mit dem Titel Environmental and Cultural Destruction in Imperial Spaces statt. \nModeration & Interview: Verena Zabel\, M.A. \nEintritt frei
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SUMMARY:NUUCCHA
DESCRIPTION:Regie: Vladimir Munkuev\nRUS 2021\, 107 Min.\, OmeU \nEinführung: Dora Kelemen \n \nJakutien im späten neunzehnten Jahrhundert: Habji und seine Frau Keremes haben gerade ihr zweites Kind begraben und bereiten sich auf einen harten Winter vor. Anstatt ihnen die versprochene\nHilfe zu geben\, befiehlt ihnen der lokale Prinz\, den russischen Sträfling Kostya aufzunehmen. Zunächst versuchen alle eine gemeinsame Sprache zu finden\, doch bald entscheidet Kostya\, dass er von nun an Herr des Hauses sein wird. Nuuccha bietet den Kinobesucher*innen eine einzigartige Perspektive auf ein düsteres Kapitel der sibirischen Geschichte. \nVladimir Munkuev wurde 1987 in Jakutsk (Republik Sacha)\, Sowjetunion\, geboren. Er ist Regisseur\, Drehbuchautor und Producer. Nuuccha ist sein erster Spielfilm\, der dem Regisseur sofort den Preis für die beste Regie beim Festival „Kinotawr“ in Sotschi und einen weiteren Preis in Karlovy Vary in der Sektion East of the West einbrachte.
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SUMMARY:Prof. Dr. Dirk Uffelmann. DECOLONIZATION after POSTCOLONIALISM?
DESCRIPTION:Slavisches Seminar & De/Coloniality Now laden ein:\nDe/Coloniality Now Guest Lecture\n\n\n\nIm Vortrag werden postkolonial-osteuropäische Debatten und Forderungen nach „Dekolonisierung“ im Zuge des Ukraine-Kriegs seit 2022 im Speziellen problematisiert. \nProf. Dr. Dirk Uffelmann (Justus-Liebig-Universität Gießen) gehört zu den führenden Kennern der Poskolonismus- und Dekolonisierungsdiskurse in Mittel- und Osteuropa. \n\n\nVortragssprache: Englisch\nDiskussionssprachen: Deutsch & Englisch u.a.\n\n\nKontakt: Prof. Dr. Heinrich Kirschbaum\nheinrich.kirschbaum@slavistik.uni-freiburg.de
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SUMMARY:WHERE ARE WE HEADED
DESCRIPTION:Regie: Ruslan Fedotov\nRUS 2021\, 63 Min.\, OmeU \nEinführung: Dr. Konstantin Rapp \n \nIm Moskauer U-Bahn-System zirkulieren Pendler*innen unter goldenen Kronleuchtern und sausen durch die mit Marmor gesäumten Korridore. Die stalinistische Architektur ist die perfekte Kulisse für Ruslan Fedotovs fesselndes Porträt des zeitgenössischen Russland. Der Weg der Pendler*innen in und durch den Untergrund gibt den Rhythmus des Films vor. Müde sind die Gesichter der Menschen\, die die endlosen Rolltreppen hinunterfahren. Sie schieben sich durch die Rush Hour. Der Krieg gegen die Ukraine hat noch nicht begonnen: Mütter drücken ihre Kinder in die Züge. Doch es gibt auch andere Tage. In der Unterwelt brechen spontane Neujahrsfeiern aus\, ein als Weihnachtsmann verkleideter Akkordeonist zitiert Dostoevskij und Demonstranten gewähren einen Einblick\nin die politischen Unruhen. Hier wird (illegal) verkauft\, gesungen und auch verhaftet\, denn die Polizei ist allgegenwärtig. Die U-Bahn scheint mehr als nur ein Transportmittel. \nRegisseur Ruslan Fedotov beobachtet die Passagiere im Verlauf eines Jahres beinahe unbemerkt beim Diskutieren\, Flirten und Streiten. Dabei entstehen überraschende\, witzige\, schöne und erschreckende Bilder\, die den Menschen sehr nahekommen. \nDer Regisseur wird anwesend sein und nach der Vorstellung mit dem Publikum diskutieren.
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SUMMARY:DR. BOTAKOZ KASSYMBEKOVA. ZUM MYTHOS VON RUSSLANDS IMPERIALER UNSCHULD
DESCRIPTION:Kolonialismus war und bleibt ein Randthema in der Erforschung der sowjetischen Geschichte und des gegenwärtigen Russlands. Jedoch zeigte die brutale Invasion Russlands in die Ukraine seit Februar 2022 die kolonialen Strukturen\, Narrative und Identitäten des russischen Regimes und der Gesellschaft auf. Eine ultimative Entstalinisierung und eine Demokratisierung Russlands werden erst durch dessen Dekolonisierung möglich sein. In ihrem Vortrag zeigt die Historikerin Botakoz Kassymbekova\, wie koloniale Mechanismen und Kategorien aus dem Sowjetischen in die Gegenwart übernommen wurden und wie sie im Krieg gegen die Ukraine\, aber auch in den Diskussionen um die russische Gegenwart und Zukunft wirken. \nDr. Botakoz Kassymbekova ist Assistentin im Bereich Neuere Geschichte und Geschichte Osteuropas an der Universität Basel. Sie publizierte zum Thema Stalinismus und Post-Stalinismus sowie russische imperiale Geschichte. Sie wurde an der Humboldt-Universität Berlin promoviert und war Post-Doc an der Technischen Universität Berlin und der John Moores Liverpool University. \nEintritt frei
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SUMMARY:"Die ungleiche Allianz China-Russland“. Manfred Sapper\, Jürgen Osterhammel\, Nicola Spakowski.
DESCRIPTION:!muss wegen des Bahnstreiks leider abgesagt werden! \n  \nDiskussion zum Thema „Die ungleiche Allianz China-Russland“ mit: \nDr. Manfred Sapper\, Prof. Jürgen Osterhammel und Prof. Nicola Spakowski \n\n\n\n\n\n\n\nChina\, Russland und ihre ungleiche Allianz.\nJürgen Osterhammel und Nicola Spakowski über Ressourcen der Macht. \nRussland und China betrachten sich als „strategische Partner“. Beide sind Autokratien\, kontrollieren die Gesellschaft durch Propaganda und Repression. An der Spitze stehen Führer\, die als „starke Männer“ den „starken Staat“ repräsentieren. Doch was ist das Geheimnis ihrer Macht\, wie funktioniert die personalisierte Herrschaft von Xi? Und wie die von Putin? Beide Regime sind revisionistische Mächte und teilen die Frontstellung gegen die USA und den Westen. Doch ob daraus eine Kongruenz ihrer Interessen folgt\, ist nicht ausgemacht. Das zeigen die Studien im Osteuropa-Band „Konturen der Macht. Die ungleiche Allianz China und Russland“ Berlin 2023. Der Historiker Prof. Dr. Jürgen Osterhammel (Konstanz/Freiburg) und die Sinologin Prof. Dr. Nicola Spakowski (Freiburg) haben an ihm mitgewirkt. Im Gespräch mit dem Redakteur Dr. Manfred Sapper (Berlin) analysieren sie Ressourcen und Grenzen der Macht. 
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SUMMARY:ELISABETH CHEAURÉ. LITERATUR ALS WAFFE? Russische Texte auf dem Prüfstand
DESCRIPTION:LITERARISCHER SALON MIT LESUNG UND MUSIK \nIm Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine spielt Literatur eine nicht zu unterschätzende Rolle. Gerade in jüngster Zeit entstehen in Russland martialisch-nationalistische Texte\, die einem fast den Atem gefrieren lassen und zugleich auch den Blick auf die lange Tradition „anderer“ Kriegsliteratur verstellen\, also jene Texte\, die Konflikte kritisch reflektieren\, dezidiert pazifistisch sind oder schlicht den Wahnsinn von Kriegen entlarven. Im „Literarischen Salon“ soll vor allem diese Tradition in Erinnerung gerufen werden\, nicht zuletzt durch Lieder und Chansons von Bulat Okudžava\, Vladimir Vysockij u.a. \nElisabeth Cheauré\, Professorin für Slavistik und Gender Studies an der Universität Freiburg und Vorsitzende des Zwetajewa-Zentrums e.V.; Forschungen u.a. zu deutsch-russischen Literatur- und\nKulturkontakten\, zur russischen Theatergeschichte\, zu russischen Schriftstellerinnen\, zu Kulturpolitik und Identitätsdiskursen\, zur Thematik Freizeit und Muße in der russischen Kultur sowie zur bulgarischen Wissenschaftsgeschichte. \nLesung: Henry Meyer \nMusik: Natalya Barannikova\, Aleksej Kosarev \nhttps://theater.freiburg.de/de_DE/spielplan/literatur-als-waffe.17691367
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SUMMARY:Vernissage und Konzert. DIETER SEITZ: NOMADS’ LAND (Fotografie) und ALMAGUL MENLIBAYEVA: TRANSOXIANA DREAMS (Video-Art). Ein deutscher Künstler und eine kasachische Künstlerin zeigen ihre Perspektive auf Kasachstan
DESCRIPTION:Kuratiert vom Team des Zwetajewa-Zentrums. \nNomads’ Land von Dieter Seitz präsentiert ein mehrjähriges\, künstlerisch- dokumentarisches Vorhaben über die Kulturentwicklung Kasachstans. Die Bilder dieser Arbeit führen uns auf eine Zeitreise durch das flächenmäßig neuntgrößte Land der Erde. Die Kamera des Fotografen nähert sich den Menschen\, urbanen und ländlichen Szenerien\, erkundet mit subjektivem Blick kulturelle Interaktion und Widersprüche der Gesellschaft: die in jüngster Zeit revitalisierte kasachische Volkskultur\, das Kulturerbe der Sowjetära und die kulturellen Einflüsse des westlichen Kapitalismus. \nDr. Dieter Seitz\, Fotograf und Soziologe\, studierte an der Universität der Künste Berlin\, an der Freien sowie der Technischen Universität Berlin und wurde 2017 an die Deutsche Fotografische Akademie (DFA) berufen. Seit 2004 liegt der Fokus seiner Ausstellungs-  und Buchprojekte auf Themen gesellschaftlicher Umbrüche. Seine Arbeiten sind in nationalen sowie internationalen Ausstellungen zu sehen. \n  \nAlmagul Menlibayevas Transoxiana Dreams ist ein fesselndes und zum Nachdenken anregendes HD-Videokunstwerk (Dauer 23 Minuten). Es lässt die Betrachtenden in die Welt eines jungen Mädchens eintauchen\, das sich mitten in der ökologischen Katastrophe des verschwindenden Aralsees befindet. Durch eine Mischung aus traumhafter Erzählung\, dokumentarischen Elementen und fantasievoller Vorstellungskraft zeichnet das Kunstwerk ein lebhaftes Bild der Realität des Mädchens. \n\nVernissage und Konzert im Veranstaltungssaal der Universitätsbibliothek (1.OG)\nKonzert mit der kasachischen Violinistin Aiken Aitbay (geb. 1989 in Almaty\, Kasachstan); Ausbildung am Kazakh National Conservatory\, an der Kazakh National University of Arts und an der Zürcher Hochschule der Künste; zahlreiche internationale Preise. \nAchtung – Weltpremiere! In Freiburg spielt Aiken Aitbay noch nie aufgeführte Werke zeitgenössischer kasachischer und deutscher Komponisten: Raushan Kali\, Rakhat-Bi Abdisagin\, Daulet Kerei\, Kuat Shildebayev\, Philip Eisenfeld. \nFührungen:\n15.01.\, 11:00\n24.01.\, 17:00\n29.01.\, 11:00\n07.02.\, 17:00\n27.02.\, 17:00 (Dieter Seitz) \nWeitere Führungen auf Anfrage. \nEintritt bei allen Veranstaltungen frei \n  \n\n 
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DESCRIPTION:Kuratiert vom Team des Zwetajewa-Zentrums. \nNomads’ Land von Dieter Seitz präsentiert ein mehrjähriges\, künstlerisch- dokumentarisches Vorhaben über die Kulturentwicklung Kasachstans. Die Bilder dieser Arbeit führen uns auf eine Zeitreise durch das flächenmäßig neuntgrößte Land der Erde. Die Kamera des Fotografen nähert sich den Menschen\, urbanen und ländlichen Szenerien\, erkundet mit subjektivem Blick kulturelle Interaktion und Widersprüche der Gesellschaft: die in jüngster Zeit revitalisierte kasachische Volkskultur\, das Kulturerbe der Sowjetära und die kulturellen Einflüsse des westlichen Kapitalismus. \nDr. Dieter Seitz\, Fotograf und Soziologe\, studierte an der Universität der Künste Berlin\, an der Freien sowie der Technischen Universität Berlin und wurde 2017 an die Deutsche Fotografische Akademie (DFA) berufen. Seit 2004 liegt der Fokus seiner Ausstellungs-  und Buchprojekte auf Themen gesellschaftlicher Umbrüche. Seine Arbeiten sind in nationalen sowie internationalen Ausstellungen zu sehen. \n  \nAlmagul Menlibayevas Transoxiana Dreams ist ein fesselndes und zum Nachdenken anregendes HD-Videokunstwerk (Dauer 23 Minuten). Es lässt die Betrachtenden in die Welt eines jungen Mädchens eintauchen\, das sich mitten in der ökologischen Katastrophe des verschwindenden Aralsees befindet. Durch eine Mischung aus traumhafter Erzählung\, dokumentarischen Elementen und fantasievoller Vorstellungskraft zeichnet das Kunstwerk ein lebhaftes Bild der Realität des Mädchens. \n\nFührungen:\n15.01.\, 11:00\n24.01.\, 17:00\n29.01.\, 11:00\n07.02.\, 17:00\n27.02.\, 17:00 (Dieter Seitz) \nWeitere Führungen auf Anfrage. \nEintritt bei allen Veranstaltungen frei
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SUMMARY:ICH BIN NICHT KRANK ‒ ICH BIN SCHWUL
DESCRIPTION:Regie: Alexej Getman/Diana Harders\nD 2015\, 72 Min.\, OmU \nEinführung: Anastasia Evmenova \n \nDennis ist schwul ‒ in seinem Heimatland Kasachstan ist das ein Problem. Beschimpfungen und Prügelattacken drohen allen\, die sich als homosexuell outen. „Ich bewege mich nur noch mit dem Taxi von A nach B“\, sagt Dennis und lacht bitter. „Alles andere wäre Selbstmord.“ Vom Gesetz her scheint die Situation im post-kommunistischen Kasachstan entspannter zu sein als im Nachbarland Russland: Homosexualität ist seit 1998 straffrei ‒ gleichgeschlechtliche Ehen sind allerdings verboten. Immer wieder wird über ein Gesetz gegen \,homosexuelle Propaganda‘ diskutiert. Tatsächlich lehnt die Mehrheit der 17 Millionen hauptsächlich muslimisch und christlich-orthodox geprägten Einwohner Homosexualität ab und betrachtet sie als Krankheit. Sogar in der Schwulenszene gibt es Menschen\, die sich selbst für \,krank‘ oder \,pervers‘ halten ‒ eine Tatsache\, die Dennis so nicht hinnehmen will. \nAlexej Getmann\, Studium der Medienwissenschaften (Diplom) an der Universität zu Köln\, arbeitet als freier Autor\, Journalist und Filmemacher. Sein Debut-Dokumentarfilm „Ich bin nicht krank – ich bin schwul“ gewann 2015 auf dem Filmfest Homochrom in Köln den Zuschauerpreis sowie den „Special Jury Price Award“ auf dem Central Asian Documentary Film Festival (CADF) in Almaty\, Kasachstan. \nDer Regisseur wird anwesend sein und nach der Vorstellung mit dem Publikum diskutieren.
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SUMMARY:VIKTOR JEROFEJEW. DER GROSSE GOPNIK
DESCRIPTION:Lesung in russischer Sprache mit deutscher Übersetzung. \nIn Viktor Jerofejews Schelmenroman Der Große Gopnik geht es um Vladimir Putins Aufstieg vom Leningrader Halbstarken und Rowdy zum mächtigsten Mann Russlands und größenwahnsinnigen Politiker ‒ eine Karriere\, die in vielem so unwahrscheinlich wirkt\, als habe sie jemand erfunden. Jerofejew nutzt die Freiheit des Schriftstellers\, um sich dem anzunähern\, was rational nur schwer fassbar scheint: Er bewegt sich frei durch Zeit und Raum und dichtet ungeniert dazu\, wo es dem besseren Verständnis dient. Es ist ein ironischer\, zuweilen auch zynischer Blick auf das heutige Russland ‒ eine Welt\, wo sich Stalin\, Putin und die Eltern des Schriftstellers\, seine Schriftstellerkollegen und seine Frauen an einem Tisch wiederfinden\, um die eine unlösbare Frage zu stellen: Wie konnte es nur so weit kommen? \nZur Zeit arbeitet Viktor Jerofejew an einer Theaterfassung des Romans\, die im April 2024 Premiere im Theater hat. \nViktor Jerofejew war schon mehrfach in Freiburg zu Gast. Er begann seine literarische Karriere in den 1970er Jahren in der damaligen Sowjetunion\, wurde aber schon 1979 aus dem sowjetischen\nSchriftstellerverband ausgeschlossen. Fast zehn Jahre lang durfte er nichts veröffentlichen. Erst im Gefolge der Perestroika konnte er wieder publizieren und wurde durch Übersetzungen auch im Westen bekannt. Nach dem russischen Angriff auf die Ukraine ist Jerofejew im Frühjahr 2022 mit seiner Familie aus Russland geflohen und lebt derzeit in Deutschland. \nEintritt frei
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SUMMARY:„Russlands Krieg gegen die Ukraine – Konsequenzen auch für Kultur und Wissenschaft in Deutschland?“ ELISABETH CHEAURÉ UND GERNOT ERLER
DESCRIPTION:DIE 1. POLITISCH-NACHHALTIGE TALKSHOW FREIBURG MIT PROF. DR. ELISABETH CHEAURÉ UND DR. H.C. GERNOT ERLER \nDas Winterer-Foyer ist mittlerweile zu einem gemütlichen Wohnzimmer für verschiedenste Poltiker_innen und andere illustre Gäste geworden. Hier wird nicht ausschließlich über Tagespolitisches diskutiert und debattiert. Vielmehr interessiert uns der Mensch hinter unseren Gästen – das Persönliche und Menschliche – und manchmal werden auch private Geheimnisse enthüllt. \nWir freuen uns\, für den Talk „Russlands Krieg gegen die Ukraine – Konsequenzen auch für Kultur und Wissenschaft in Deutschland?“\, eine Expertin und einen Experten gewonnen zu haben: \n \nProf. Dr. Elisabeth Cheauré (Slawistin\, Vorsitzende des Zwetajewa-Zentrums an der Universität Freiburg e.V.)\nDr. h.c. Gernot Erler (von 1987 bis 2017 Mitglied des Deutschen Bundestages. Von 2005 bis 2009 Staatsminister beim Bundesminister des Auswärtigen. Von 2014 bis April 2018 Russland-Beauftragter der deutschen Bundesregierung) \nAusstattung Samuel Herger \nMit Martin Müller-Reisinger (Moderation) \nWeitere Infos und Tickets unter: https://theater.freiburg.de/de_DE/spielplan/heute-nichts-gespielt.17691351
URL:https://www.zwetajewa-zentrum.de/en/veranstaltung/russlands-krieg-gegen-die-ukraine-konsequenzen-auch-fuer-kultur-und-wissenschaft-in-deutschland-prof-dr-elisabeth-cheaure-und-dr-h-c-gernot-erler/
LOCATION:Theater Freiburg\, Winterer-Foyer\, Bertoldstraße 46\, Freiburg\, 79098
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SUMMARY:SEA TOMORROW
DESCRIPTION:Regie: Katerina Suvorova\nKAZ/DE 2016\, 88 Min.\, OmeU \nEinführung: Dr. Jurij Lileev \n \nDie Zerstörung des Aralsees durch den Raubbau an seinem Wasser ist legendär. Heute bietet die Region einen gespenstischen und zugleich poetischen Anblick. Tote Schiffsrümpfe ragen in den blauen Himmel auf\, einst am Wasser gebaute Ortschaften grenzen nun an eine Wüste. Die Grundlage für menschliches Leben scheint zerstört. Allerdings leben immer noch Menschen hier\, und es ist unabsehbar\, welche Perspektiven sie am Rande und auf dem Grunde des Aralsees finden. Den Fischern ist ihre Lebensgrundlage entzogen; aber während in den Städten noch traditionelles Matrosenballett getanzt wird\, schlachten Eisenpiraten die alten Schiffe aus. Was kann man in der salzigen Erde noch anbauen? Inmitten der bizarren Szenerie lotet eine junge Biologin die Zukunft des Sees als offene Herausforderung aus. Der Film nähert sich der Landschaft in hellen\, beinahe freundlichen Bildern\, ohne das Geschehene zu verharmlosen. \nKaterina Suvorova (*1983 in der UdSSR) erhielt in Almaty ihre künstlerische Ausbildung. Sie studierte „live action“-Film in Moskau und an Werner Herzogs Rouge Film School in LA. Suvorova war Mitautorin und Editorin des Julian-Assange- Films „Mediastan“\, der beim Unabhängigen Filmfestival in Göteborg 2014 bester Dokumentarfilm wurde. Ihr Dokumentarfilm SEA TOMORROW feierte seine Weltpremiere beim internationalen Festival in Locarno\, er bekam den „Preis für Anthropologie und nachhaltige Entwicklung“ auf dem internationalen Jean-Rouch-Festival in Paris und war auf der Documenta 2022 in Kassel zu sehen.
URL:https://www.zwetajewa-zentrum.de/en/veranstaltung/sea-tomorrow/
LOCATION:Kommunales Kino\, Urachstraße 40\, Freiburg\, 79102
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SUMMARY:DAGMAR SCHREIBER. KASACHSTAN ALS REISELAND?
DESCRIPTION:Ganz ohne eigenes Zutun haben es Kasachstan und seine zentralasiatischen Nachbarländer in einem Jahr geschafft\, den Ort zu wechseln. Von „irgendwo im Nirgendwo“ ins Zentrum Eurasiens. Diesen Umzug auf die große Bühne der Geopolitik hat vor allem der nördliche Nachbar Russland zu verantworten\, dessen Rohstofflieferungen nach Europa 2022 gestoppt wurden und seitdem schmerzhaft fehlen. Die zentralasiatischen Nachfolgestaaten der Sowjetunion sind außerordentlich reich an Bodenschätzen und wären ein guter Ersatz für den abhandengekommenen Lieferpartner. Sie darauf zu reduzieren\, wäre aber in jeder Hinsicht ein großer Fehler. \n \nDagmar Schreiber\, seit 1994 in Kasachstan als Soziologin\, Reisebuchautorin\, Reiseleiterin und Umweltschützerin unterwegs\, nimmt Sie mit auf eine Reise in ein facettenreiches Land\, das in der Geschichte fast immer Transit-Ort und Spielball fremder Interessen war\, dessen Menschen jedoch zunehmend großen Wert auf ihre Eigenständigkeit legen. \nVortrag im Veranstaltungssaal der Universitätsbibliothek (1. OG)\, \nEintritt frei
URL:https://www.zwetajewa-zentrum.de/en/veranstaltung/dagmar-schreiber-kasachstan-als-reiseland/
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SUMMARY:LUFTKRIEG – DIE NATURGESCHICHTE DER ZERSTÖRUNG
DESCRIPTION:Regie: Sergei Loznitsa\nD/ LTU/NLD 2022\, 109 Min.\, OmU \nEinführung: Dr. Konstantin Rapp \nInspiriert von W. G. Sebalds Buch „Luftkrieg und Literatur“ und anhand von Archivmaterial setzt sich der ukrainische Regisseur Sergei Loznitsa mit dem Ausmaß der Zerstörung deutscher Städte im Zweiten Weltkrieg und entscheidenden ethischen Themen auseinander: Ist es moralisch vertretbar\, die Zivilbevölkerung als Mittel im Krieg einzusetzen? Ist es möglich\, Massenvernichtung mit höheren „moralischen“ Idealen zu rechtfertigen? Diese Fragen sind heute noch genauso aktuell wie vor 80 Jahren und ihre Dringlichkeit zeigt sich auf tragische Weise im gegenwärtigen politischen Geschehen. \n \nSergei Loznitsa (geb. 1964) ist ein ukrainischer Regisseur und Drehbuchautor. Loznitsa studierte Angewandte Mathematik in Kiew und arbeitete zuerst als Ingenieur am Kiewer Institut für Kybernetik. 1991 zog er nach Moskau\, um an der Filmhochschule WGIK Regie zu studieren. Große internationale Bekanntschaft erlangte er vor allem als Dokumentarfilmregisseur. Seine Filme setzen sich in erster Linie mit der russischen Provinz und der sowjetischen Geschichte auseinander. Er ist Träger mehrerer internationaler Filmpreise\, darunter in Leipzig\, Hamburg und Karlovy Vary. 2010 und 2012 wurde er außerdem mit zwei Filmen zu den Filmfestspielen nach Cannes eingeladen. Sein Film „Prozess“ wurde im Rahmen des Programms des Zwetajewa-Zentrums 2019 im Kommunalen Kino gezeigt.
URL:https://www.zwetajewa-zentrum.de/en/veranstaltung/luftkrieg-die-naturgeschichte-der-zerstoerung/
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SUMMARY:ULRIKE WEISS. ALS DEUTSCHE KÜNSTLERIN IN KASACHSTAN. Erfahrungsbericht einer Freiburgerin
DESCRIPTION:Zwischen 2016 und 2019 reiste die Freiburger Künstlerin Ulrike Weiss mehrmals nach Almaty\, um dort an einer Kunsthochschule zu unterrichten. Ausgehend von ihrem besonderen Interesse für die kasachische Kultur und die Menschen begann sie über die traditionelle kasachische Kleidung zu recherchieren. Ihr Anliegen war es\, dem Verschwinden der Tradition künstlerisch entgegenzuwirken. Entstanden sind dabei Installationen und Fotoinszenierungen\, die sie gemeinsam mit kasachischen Kunststudierenden unter anderem auch in der kasachischen Steppe kreierte. In Freiburg setzte sie die Arbeit fort und bearbeite die Fotos mit faszinierenden Ajourzeichnungen. \n \nIm Vortrag präsentiert Ulrike Weiss beeindruckendes Foto- und Video-Material\, das den Entstehungsprozess des Projekts in Kasachstan dokumentiert und insbesondere auch die Rolle der Frau in der modernen kasachischen Gesellschaft hinterfragt. \nUlrike Weiss studierte Kunstgeschichte in Frankfurt und anschließend Kunst und visuelle Kommunikation in Kassel. Seit 1986 nahm sie an mehreren internationalen Kunstprojekten teil. Ihre Werke\nwurden in verschiedenen Ländern ausgestellt. \nEintritt frei
URL:https://www.zwetajewa-zentrum.de/en/veranstaltung/ulrike-weiss-als-deutsche-kuenstlerin-in-kasachstan-erfahrungsbericht-einer-freiburgerin/
LOCATION:Universität Freiburg KG 3\, HS 3043\, Platz der Universität 3\, Freiburg\, 79098
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SUMMARY:PROF. DR. DIETMAR NEUTATZ\, RUSSLANDDEUTSCHE? Die Geschichte der Deutschen in Kasachstan vor dem Hintergrund aktueller Begriffsdiskussionen
DESCRIPTION:Der überwiegende Teil derjenigen\, die seit den späten 1980er Jahren als „russlanddeutsche“ Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler nach Deutschland gekommen sind\, lebte vor der Ausreise nicht in Russland\, sondern in Kasachstan. Von den zwei Millionen Menschen\, die bei der letzten sowjetischen Volkszählung 1989 als Nationalität „deutsch“ angaben\, entfiel etwa die Hälfte auf Kasachstan. Auf dem Gebiet des heutigen Kasachstan siedelten schon seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert deutsche Kolonisten\, allerdings nur in geringe Zahl. Das änderte sich mit den stalinistischen Deportationen\, in deren Verlauf mehr als 900.000 Deutsche aus den Hauptsiedlungsgebieten an der Wolga und im Schwarzmeergebiet nach Kasachstan\, Zentralasien und Sibirien zwangsumgesiedelt wurden. Im Vortrag soll die Geschichte der Deutschen in Kasachstan beleuchtet und eine Zwischenbilanz aktueller Begriffsdiskussionen gezogen werden\, denn unter dem Eindruck des russischen Krieges gegen die Ukraine wird die traditionelle Bezeichnung „Russlanddeutsche“ für alle Deutschen\, die auf dem Territorium des Russischen Reiches bzw. der Sowjetunion lebten\, zunehmend in Frage gestellt und nach Alternativen gesucht. \nProf. Dr. Dietmar Neutatz ist Professor für Neuere und Osteuropäische Geschichte an der Universität Freiburg und forscht zur Geschichte des Russischen Reiches und der Sowjetunion im 19. und 20. Jahrhundert. \nEintritt frei
URL:https://www.zwetajewa-zentrum.de/en/veranstaltung/prof-dr-dietmar-neutatz-russlanddeutsche-die-geschichte-der-deutschen-in-kasachstan-vor-dem-hintergrund-aktueller-begriffsdiskussionen/
LOCATION:Alte Universität\, Max-Kade-Auditorium 1\, Bertoldstraße 17\, Freiburg\, 79098
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SUMMARY:Nawalny
DESCRIPTION:Regie: Daniel Roher\, USA 2022\, 99 Min.\, OmU \nAus aktuellem Anlass zeigen wir erneut den Film NAWALNY. Der russische Oppositionsführer setzt sich seit Jahren gegen Korruption ein und macht die kriminellen Betrügereien Putins und der Oligarchen öffentlich. Daniel Rohers Film über Alexei Nawalny\, das gescheiterte Giftattentat und dessen Folgen ist ganz nah dabei\, wenn Geschichte geschrieben wird und aus dem beabsichtigten Porträt ein Polit-Thriller. Vom Berliner Krankenzimmer über die Genesung und Momente der Entspannung im Südschwarzwald bis zur Ankunft und Verhaftung in Moskau zeigt NAWALNY den Zusammenhalt von Familie und dem engsten Team – und die ständige Lebensgefahr. Das internationale Recherchekollektiv Bellingcat analysiert mittels Datenspuren den Tathergang und Nawalny überführt in einem einzigartigen Coup den Täter. \nhttps://www.koki-freiburg.de/nawalny/ \nIn Kooperation mit dem Zwetajewa-Zentrum.
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DESCRIPTION:Regie: Daniel Roher\, USA 2022\, 99 Min.\, OmU \nAus aktuellem Anlass zeigen wir erneut den Film NAWALNY. Der russische Oppositionsführer setzt sich seit Jahren gegen Korruption ein und macht die kriminellen Betrügereien Putins und der Oligarchen öffentlich. Daniel Rohers Film über Alexei Nawalny\, das gescheiterte Giftattentat und dessen Folgen ist ganz nah dabei\, wenn Geschichte geschrieben wird und aus dem beabsichtigten Porträt ein Polit-Thriller. Vom Berliner Krankenzimmer über die Genesung und Momente der Entspannung im Südschwarzwald bis zur Ankunft und Verhaftung in Moskau zeigt NAWALNY den Zusammenhalt von Familie und dem engsten Team – und die ständige Lebensgefahr. Das internationale Recherchekollektiv Bellingcat analysiert mittels Datenspuren den Tathergang und Nawalny überführt in einem einzigartigen Coup den Täter. \nhttps://www.koki-freiburg.de/nawalny/ \nIn Kooperation mit dem Zwetajewa-Zentrum.
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DESCRIPTION:Regie: Daniel Roher\, USA 2022\, 99 Min.\, OmU \nAus aktuellem Anlass zeigen wir erneut den Film NAWALNY. Der russische Oppositionsführer setzt sich seit Jahren gegen Korruption ein und macht die kriminellen Betrügereien Putins und der Oligarchen öffentlich. Daniel Rohers Film über Alexei Nawalny\, das gescheiterte Giftattentat und dessen Folgen ist ganz nah dabei\, wenn Geschichte geschrieben wird und aus dem beabsichtigten Porträt ein Polit-Thriller. Vom Berliner Krankenzimmer über die Genesung und Momente der Entspannung im Südschwarzwald bis zur Ankunft und Verhaftung in Moskau zeigt NAWALNY den Zusammenhalt von Familie und dem engsten Team – und die ständige Lebensgefahr. Das internationale Recherchekollektiv Bellingcat analysiert mittels Datenspuren den Tathergang und Nawalny überführt in einem einzigartigen Coup den Täter. \nhttps://www.koki-freiburg.de/nawalny/ \nIn Kooperation mit dem Zwetajewa-Zentrum.
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SUMMARY:Prof. Dr. Dietmar Neutatz. "Geschichte als Waffe in Putins Russland“
DESCRIPTION:Präsident Wladimir Putin und seine Propagandisten begründen Russlands Ansprüche auf die Ukraine und die angebliche Nichtexistenz der ukrainischen Nation mit historischen Argumenten. Geschichtspolitik ist seit mehr als zehn Jahren ein von der russischen Führung systematisch und zielgerichtet eingesetztes Instrument zur Legitimierung staatlichen Handelns und zur Indoktrinierung der Jugend im Sinne von imperialer Expansion\, Militarismus und autoritärer Strukturen. Kernbestandteil dieser Geschichtspolitik ist die Verherrlichung des Sieges im „Großen Vaterländischen Krieg“\, aber auch die Geschichte älterer Epochen wird als eine Abfolge siegreicher Kriege und unhinterfragter Expansion beschrieben. \nWelche historischen Argumente bemüht das russische Regime um Präsident Putin\, um seine Ansprüche auf die Ukraine zu rechtfertigen? Wie wirkt sich das russische Geschichtsbild auf das heutige Russland aus? Welche Schlüsse lassen sich daraus für den Krieg gegen die Ukraine ziehen? Diese und weitere Fragen diskutieren wir mit dem Historiker Prof. Dr. Dietmar Neutatz – und mit Ihnen! \nDie Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit leistet mit dieser vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) geförderten Veranstaltung einen Beitrag dazu\, die Ziele der 2015 von den Vereinten Nationen verabschiedeten Agenda 2030\, insbesondere im Bereich Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit\, bekannter zu machen. Sie findet in Kooperation zwischen dem Landesbüro Baden-Württemberg der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit und der Deutsch-Ukrainischen Gesellschaft Freiburg e. V. statt. \nFür diese Veranstaltung ist zwingend eine Anmeldung erforderlich. Weitere Informationen und Anmeldungsmodalitäten finden Sie hier
URL:https://www.zwetajewa-zentrum.de/en/veranstaltung/prof-dr-dietmar-neutatz-geschichte-als-waffe-in-putins-russland/
LOCATION:Humboldtsaal\, Humboldtstraße 2\, Freiburg\, 79098
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SUMMARY:Beyond the White (2018-2021)
DESCRIPTION:(OmeU auf Englisch) \nNach jeder Filmvorführung gibt es ein Gespräch mit den FilmemacherInnen. \nDer Filmtrailer: \nhttps://www.youtube.com/watch?v=WlzAQCvBNl4&t=1s \nBeyond the White ist eine bildgewaltige\, exotische Reise in die russischen Dörfer am Weißen Meer – hinein in eine sich langsam auflösende Welt. \nEpisch in seinen Bildern\, exotisch in seinen Klängen und innig in der Musik\, nimmt der Film den Zuschauer auf die Reise „hinter das Weiß”\, in dem die atemberaubende Visualität eines Spielfilms sich mit der Unmittelbarkeit dokumentarischen Arbeitens verbindet. Durch seine opulente und elegante Filmsprache erweitert und erneuert er das Genre traditioneller Dokumentation. \nNach dem 24. Februar hat der Film eine neue Bedeutung bekommen. Es ist nicht mehr eine Geschichte der russischen Dörfer\, die dem Untergang nahe sind\, sondern ein ganzes Land.
URL:https://www.zwetajewa-zentrum.de/en/veranstaltung/beyond-the-white-2018-2021/
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DESCRIPTION:(OmeU auf Englisch) \nNach jeder Filmvorführung gibt es ein Gespräch mit den FilmemacherInnen. \nDer Filmtrailer: \nhttps://www.youtube.com/watch?v=WlzAQCvBNl4&t=1s \nBeyond the White ist eine bildgewaltige\, exotische Reise in die russischen Dörfer am Weißen Meer – hinein in eine sich langsam auflösende Welt. \nEpisch in seinen Bildern\, exotisch in seinen Klängen und innig in der Musik\, nimmt der Film den Zuschauer auf die Reise „hinter das Weiß”\, in dem die atemberaubende Visualität eines Spielfilms sich mit der Unmittelbarkeit dokumentarischen Arbeitens verbindet. Durch seine opulente und elegante Filmsprache erweitert und erneuert er das Genre traditioneller Dokumentation. \nNach dem 24. Februar hat der Film eine neue Bedeutung bekommen. Es ist nicht mehr eine Geschichte der russischen Dörfer\, die dem Untergang nahe sind\, sondern ein ganzes Land.
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SUMMARY:Vom Nebel des Kriegs. Vernissage
DESCRIPTION:Die Vernissage (mit Live-Performance) findet am Donnerstag\, 7.3. um 19 Uhr statt. Wenn Sie teilnehmen möchten (begrenzte Teilnehmerzahl!)\, sollten Sie sich möglichst schnell\, spätestens aber bis zum 4.3. unter folgender Adresse anmelden: veranstaltungen@sparkasse-freiburg.de   (mit Vor- & Nachnamen\, Veranstaltungsnamen und Anzahl der teilnehmenden Personen). \nDie Ausstellung\n8.3.-5.4.2024 (Montag – Freitag 9-17 Uhr\, donnerstag 9-18 Uhr) \nDas vorliegende Projekt vereint Künstlerinnen und Künstler der Region Osteuropa und Zentralasien sowie aus Deutschland und Westeuropa in einer Ausstellung\, welche ganz subjektive Annäherungen an die Tragödie des Kriegs erlaubt. Dabei geht es weniger um dokumentarische Reportagen als um Einblicke in die conditio humana an sich\, also um der “Seelen Schatz\, der so vielen abgezwungen wurde” wie Andreas Gryphius in seinem Sonett “Tränen des Vaterlands” mitten im Dreißigjährigen Krieg klagt. \nVielleicht gelingt es ihnen sogar\, im symbolischen Raum der Kunst “die Toten zu wecken und das Zerschlagene zusammenzufügen”\, wie Walter Benjamin dem Engel in Paul Klees Zeichnung “Angelus Novus” zuruft. \nAls Kulturinstitut wollen wir die Deutung des Geschehens nicht allein den Politikern\, Generälen und Journalisten überlassen\, sondern dem unbestechlichen Blick der Kunst aussetzen\, in der Hoffnung\, dass sich der Nebel des Kriegs etwas lichten möge. \n„Der Krieg ist das Gebiet der Ungewißheit; drei Vierteile derjenigen Dinge\, worauf das Handeln im Kriege gebaut wird\, liegen im Nebel einer mehr oder weniger großen Ungewißheit“\, Carl von Clausewitz\, Vom Kriege (1816-30) \nViele Länder Osteuropas sind in den letzten Jahren von Kriegsereignissen unterschiedlicher Intensität heimgesucht worden. Als Folge der Auflösung der Sowjetunion gab es eine schwindelerregende Kaskade von bewaffneten Konflikten in Tschetschenien\, in der Republik Moldau\, (Transnistrien)\, Georgien (Abchasien und Südossetien)\, Armenien und Aserbaidschan (Berg-Karabach)\, Belarus\, Kasachstan und nun zum wiederholten Male und als tragischer Gipfel in der Ukraine\, wobei in allen Fällen Russland als Hauptprotagonist beteiligt war. Fast immer ging es dabei um Territorial- und Nationalitätsfragen\, wie sie im 19. Jahrhundert oder gar noch früher formuliert wurden. \nIn seinem Kriegstagebuch (1917-22) ahnte der sowjetische Literaturtheoretiker Viktor Schklowskij kommendes Unheil: “Aus dem leeren\, schwarzen Russland wehte ein schwarzer Luftzug herüber\, der Luftzug des Wahns”. \nDie kriegerischen Handlungen werden dabei unweigerlich von gegenseitigen Schuldzuweisungen\, bizarren historischen Begründungen und haarsträubender\, von Nationalismus und Revanchismus triefender Rhetorik begleitet\, so dass die Wahrheit in einer undurchdringlichen Nebelwand verschwindet. \nEbenso unkalkulierbar sind die ungeahnten internationalen Verwicklungen in Politik\, Wirtschaft und Kultur. Was über Jahrzehnte aufgebaut wurde\, bricht nun über Nacht zusammen. \nÜber allem türmt sich aber unermessliches menschliches Leid. \nIn seinem Traktat “Zum ewigen Frieden” setzt Kant dem Krieg eine “republikanische Verfassung” der Staaten entgegen. Nur sie kann den Frieden garantieren\, denn wenn die Bürger selbst über die “Drangsale des Kriegs” befinden dürfen\, werden sie kaum “ein so schlimmes Spiel” beginnen wollen. Wenn aber der Bürger Untertan ist und der Präsident sich als “Staatseigentümer” versteht\, sind dem Krieg und der Willkür Tür und Tor geöffnet. Angesichts dieser Asymmetrie im politischen Denken fragen sich nun die westlichen Gesellschaften\, ob sie bei allem lobenswerten Pazifismus nicht doch gut beraten wären\, sich ein Mindestmaß an Wehrhaftigkeit zu erhalten. \nWenn der Ukraine-Krieg einerseits unmenschliche Barbarei zu Tage fördert\, dann offenbart er andererseits auch in der Zivilbevölkerung Hilfsbereitschaft\, Zusammenhalt und heldenhaften Mut. \nEin noch nicht ausgemachter militärischer Erfolg der einen Seite kann den moralischen Sieg der anderen Seite nicht aufhalten. \nKünstler*innen\nKaro Akpokiere (Nigerien ⁄ Deutschland) \nOrkhan Huseynov (Aserbaidschan) \nVerena Issel (Norwegen ⁄ Deutschland) \nNikita Kadan (Ukraine) \nDmytro Kozatskyi (Ukraine) \nMaria Kulikovska (Ukraine) \nSipa Labakhua & Levan Varazi (Sokhum/i | Tbilisi) \nAlmagul Menlibayeva (Kasachstan ⁄ Deutschland) \nSabina Shikhlinskaya (Aserbaidschan) \nSaule Suleimenova (Kasachstan) \nFrank Thiel (Deutschland) \nKurator\nAlfons Hug \nEine internationale Kunstausstellung des Goethe-Zentrums Baku in Kooperation mit dem Zwetajewa-Zentrums an der Universität Freiburg e.V. \n 
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LOCATION:Meckelhalle Freiburg\, Sparkassen-FinanzZentrum (Eingang Franziskanerstraße)\, Kaiser-Joseph-Str. 186-190\, Freiburg\, 79098
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SUMMARY:Vom Nebel des Kriegs. Ausstellung
DESCRIPTION:Eine internationale Kunstausstellung des Goethe-Zentrums Baku in Kooperation mit dem Zwetajewa-Zentrums an der Universität Freiburg e.V. \n8.3.-5.4.2024 (Montag – Freitag 9-17 Uhr\, donnerstag 9-18 Uhr) \nDie Ausstellung\nDas vorliegende Projekt vereint Künstlerinnen und Künstler der Region Osteuropa und Zentralasien sowie aus Deutschland und Westeuropa in einer Ausstellung\, welche ganz subjektive Annäherungen an die Tragödie des Kriegs erlaubt. Dabei geht es weniger um dokumentarische Reportagen als um Einblicke in die conditio humana an sich\, also um der “Seelen Schatz\, der so vielen abgezwungen wurde” wie Andreas Gryphius in seinem Sonett “Tränen des Vaterlands” mitten im Dreißigjährigen Krieg klagt. \nVielleicht gelingt es ihnen sogar\, im symbolischen Raum der Kunst “die Toten zu wecken und das Zerschlagene zusammenzufügen”\, wie Walter Benjamin dem Engel in Paul Klees Zeichnung “Angelus Novus” zuruft. \nAls Kulturinstitut wollen wir die Deutung des Geschehens nicht allein den Politikern\, Generälen und Journalisten überlassen\, sondern dem unbestechlichen Blick der Kunst aussetzen\, in der Hoffnung\, dass sich der Nebel des Kriegs etwas lichten möge. \n„Der Krieg ist das Gebiet der Ungewißheit; drei Vierteile derjenigen Dinge\, worauf das Handeln im Kriege gebaut wird\, liegen im Nebel einer mehr oder weniger großen Ungewißheit“\, Carl von Clausewitz\, Vom Kriege (1816-30) \nViele Länder Osteuropas sind in den letzten Jahren von Kriegsereignissen unterschiedlicher Intensität heimgesucht worden. Als Folge der Auflösung der Sowjetunion gab es eine schwindelerregende Kaskade von bewaffneten Konflikten in Tschetschenien\, in der Republik Moldau\, (Transnistrien)\, Georgien (Abchasien und Südossetien)\, Armenien und Aserbaidschan (Berg-Karabach)\, Belarus\, Kasachstan und nun zum wiederholten Male und als tragischer Gipfel in der Ukraine\, wobei in allen Fällen Russland als Hauptprotagonist beteiligt war. Fast immer ging es dabei um Territorial- und Nationalitätsfragen\, wie sie im 19. Jahrhundert oder gar noch früher formuliert wurden. \nIn seinem Kriegstagebuch (1917-22) ahnte der sowjetische Literaturtheoretiker Viktor Schklowskij kommendes Unheil: “Aus dem leeren\, schwarzen Russland wehte ein schwarzer Luftzug herüber\, der Luftzug des Wahns”. \nDie kriegerischen Handlungen werden dabei unweigerlich von gegenseitigen Schuldzuweisungen\, bizarren historischen Begründungen und haarsträubender\, von Nationalismus und Revanchismus triefender Rhetorik begleitet\, so dass die Wahrheit in einer undurchdringlichen Nebelwand verschwindet. \nEbenso unkalkulierbar sind die ungeahnten internationalen Verwicklungen in Politik\, Wirtschaft und Kultur. Was über Jahrzehnte aufgebaut wurde\, bricht nun über Nacht zusammen. \nÜber allem türmt sich aber unermessliches menschliches Leid. \nIn seinem Traktat “Zum ewigen Frieden” setzt Kant dem Krieg eine “republikanische Verfassung” der Staaten entgegen. Nur sie kann den Frieden garantieren\, denn wenn die Bürger selbst über die “Drangsale des Kriegs” befinden dürfen\, werden sie kaum “ein so schlimmes Spiel” beginnen wollen. Wenn aber der Bürger Untertan ist und der Präsident sich als “Staatseigentümer” versteht\, sind dem Krieg und der Willkür Tür und Tor geöffnet. Angesichts dieser Asymmetrie im politischen Denken fragen sich nun die westlichen Gesellschaften\, ob sie bei allem lobenswerten Pazifismus nicht doch gut beraten wären\, sich ein Mindestmaß an Wehrhaftigkeit zu erhalten. \nWenn der Ukraine-Krieg einerseits unmenschliche Barbarei zu Tage fördert\, dann offenbart er andererseits auch in der Zivilbevölkerung Hilfsbereitschaft\, Zusammenhalt und heldenhaften Mut. \nEin noch nicht ausgemachter militärischer Erfolg der einen Seite kann den moralischen Sieg der anderen Seite nicht aufhalten. \nKünstler*innen\nKaro Akpokiere (Nigerien ⁄ Deutschland) \nOrkhan Huseynov (Aserbaidschan) \nVerena Issel (Norwegen ⁄ Deutschland) \nNikita Kadan (Ukraine) \nDmytro Kozatskyi (Ukraine) \nMaria Kulikovska (Ukraine) \nSipa Labakhua & Levan Varazi (Sokhum/i | Tbilisi) \nAlmagul Menlibayeva (Kasachstan ⁄ Deutschland) \nSabina Shikhlinskaya (Aserbaidschan) \nSaule Suleimenova (Kasachstan) \nFrank Thiel (Deutschland) \nKurator\nAlfons Hug \nEine internationale Kunstausstellung des Goethe-Zentrums Baku in Kooperation mit dem Zwetajewa-Zentrums an der Universität Freiburg e.V.
URL:https://www.zwetajewa-zentrum.de/en/veranstaltung/vom-nebel-des-kriegs-ausstellung/
LOCATION:Meckelhalle Freiburg\, Sparkassen-FinanzZentrum (Eingang Franziskanerstraße)\, Kaiser-Joseph-Str. 186-190\, Freiburg\, 79098
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SUMMARY:Vom Nebel des Kriegs. Führungen
DESCRIPTION:Die internationale Wanderausstellung des Goethe Zentrums Baku „Vom Nebel des Kriegs“ wurde mit unserer Unterstützung am vergangenen Donnerstag in der Meckelhalle in der Sparkasse Freiburg erfolgreich eröffnet. Wir möchten uns bei Ihnen herzlich für die Teilnahme an der Vernissage und die zahlreichen positiven Rückmeldungen bedanken. Die Ausstellung ist bis zum 5. April geöffnet und kann während der Öffnungszeiten der Sparkasse besucht werden (Montag – Freitag 9 – 17 Uhr\, Donnerstag 9 – 18 Uhr). Es werden drei Führungen durch die Ausstellung von Margarita Augustin angeboten: \nVOM NEBEL DES KRIEGS \nMi.\, 13.03\, 16:45 Uhr \nDi.\, 19.03\, 16:45 Uhr \nMi.\, 27.03\, 16:45 Uhr \nMeckelhalle Freiburg\, Sparkassen-FinanzZentrum\, \nKaiser-Joseph-Str. 186-190 \nEingang Franziskanerstraße \n79098 Freiburg \nNach Baku\, Tbilisi und Almaty ist Freiburg die Endstation dieser Wanderausstellung. Verpassen Sie die Chance nicht!
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SUMMARY:Drei Schwestern (nach Anton Tschechow)
DESCRIPTION:Drei Schwestern – Ein Schauspiel von Antonio Bottaro nach Anton Tschechow \nAnton Tschechow – und mit ihm das moderne Theater – eröffnet das 20. Jahrhundert mit einem Drama über den Alltag\, die Sehnsucht nach einem erfüllten Leben und das Scheitern. Drei Schwestern ist die komplexe Geschichte einer unkonventionell lebenden Familie und zugleich ein subtiles\, scharfes und abgründiges Porträt der menschlichen Persönlichkeit. \nDie Handlung erstreckt sich über einen Zeitraum von mehreren Jahren. Nach dem Tod des Vaters bleiben die Töchter im Haus der Familie einer Provinzstadt weit weg von Paris\, wo sie ihre Kindheit verbracht haben. Olga\, die älteste der Schwestern\, lebt ohne Ehemann und sorgt mit pragmatischem Verstand für die Familie; Mascha\, eine depressive Intellektuelle und musikalisch begabt\, ist enttäuscht von ihrer Ehe mit einem Akademiker und hat eine heimliche Affäre; die jüngste der drei Schwestern\, Irina\, träumt davon\, in die Stadt ihrer Kindheit\, Paris\, zurückzukehren\, und findet sich am Ende mit der Nichtverwirklichung dieser Idee ab. \nDrei Schwestern ist ein Porträt von Menschen\, die angesichts einer zerfallenden Welt mit ihren kleinen Problemen beschäftigt sind. Tschechow bezeichnete dieses Stück als eine Komödie\, in der es keine Abfolge tragischer Handlungen mehr gibt. In diesem Rahmen entfaltet sich das Drama ohne klare dramatische Entwicklung\, ohne Helden oder große Ereignisse\, aber mit einer tiefen Reflexion der menschlichen Persönlichkeit. \nDas Stück erkundet die Distanz\, die uns von den Hoffnungen und Sehnsüchten trennt\, die aus einem vermeintlichen Scheitern erwachsen. Ein Scheitern\, das darin besteht\, die gesellschaftlichen Anforderungen\, denen wir alle ausgesetzt sind\, nicht erfüllt zu haben. \nInszenierung: Antonio Bottaro \nText und Dramaturgie: Sabine Buchheit\, Antonio Bottaro \nBühnenbild: Susanne Burger\, Antonio Bottaro \n  \nKartenvorverkauf: Buchhandlung Augustiniok\, Waldkirch \nKartenreservierung: info@freies-theater-waldkirch.de \nWeitere Infos unter: https://theater-am-kastelberg.de/event/freies-theater-waldkirch-drei-schwestern-nach-anton-tschechow-3/
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DESCRIPTION:Drei Schwestern – Ein Schauspiel von Antonio Bottaro nach Anton Tschechow \nAnton Tschechow – und mit ihm das moderne Theater – eröffnet das 20. Jahrhundert mit einem Drama über den Alltag\, die Sehnsucht nach einem erfüllten Leben und das Scheitern. Drei Schwestern ist die komplexe Geschichte einer unkonventionell lebenden Familie und zugleich ein subtiles\, scharfes und abgründiges Porträt der menschlichen Persönlichkeit. \nDie Handlung erstreckt sich über einen Zeitraum von mehreren Jahren. Nach dem Tod des Vaters bleiben die Töchter im Haus der Familie einer Provinzstadt weit weg von Paris\, wo sie ihre Kindheit verbracht haben. Olga\, die älteste der Schwestern\, lebt ohne Ehemann und sorgt mit pragmatischem Verstand für die Familie; Mascha\, eine depressive Intellektuelle und musikalisch begabt\, ist enttäuscht von ihrer Ehe mit einem Akademiker und hat eine heimliche Affäre; die jüngste der drei Schwestern\, Irina\, träumt davon\, in die Stadt ihrer Kindheit\, Paris\, zurückzukehren\, und findet sich am Ende mit der Nichtverwirklichung dieser Idee ab. \nDrei Schwestern ist ein Porträt von Menschen\, die angesichts einer zerfallenden Welt mit ihren kleinen Problemen beschäftigt sind. Tschechow bezeichnete dieses Stück als eine Komödie\, in der es keine Abfolge tragischer Handlungen mehr gibt. In diesem Rahmen entfaltet sich das Drama ohne klare dramatische Entwicklung\, ohne Helden oder große Ereignisse\, aber mit einer tiefen Reflexion der menschlichen Persönlichkeit. \nDas Stück erkundet die Distanz\, die uns von den Hoffnungen und Sehnsüchten trennt\, die aus einem vermeintlichen Scheitern erwachsen. Ein Scheitern\, das darin besteht\, die gesellschaftlichen Anforderungen\, denen wir alle ausgesetzt sind\, nicht erfüllt zu haben. \nInszenierung: Antonio Bottaro \nText und Dramaturgie: Sabine Buchheit\, Antonio Bottaro \nBühnenbild: Susanne Burger\, Antonio Bottaro \n  \nKartenvorverkauf: Buchhandlung Augustiniok\, Waldkirch \nKartenreservierung: info@freies-theater-waldkirch.de \nWeitere Infos unter: https://theater-am-kastelberg.de/event/freies-theater-waldkirch-drei-schwestern-nach-anton-tschechow-3/
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DESCRIPTION:Die internationale Wanderausstellung des Goethe Zentrums Baku „Vom Nebel des Kriegs“ wurde mit unserer Unterstützung am vergangenen Donnerstag in der Meckelhalle in der Sparkasse Freiburg erfolgreich eröffnet. Wir möchten uns bei Ihnen herzlich für die Teilnahme an der Vernissage und die zahlreichen positiven Rückmeldungen bedanken. Die Ausstellung ist bis zum 5. April geöffnet und kann während der Öffnungszeiten der Sparkasse besucht werden (Montag – Freitag 9 – 17 Uhr\, Donnerstag 9 – 18 Uhr). Es werden drei Führungen durch die Ausstellung von Margarita Augustin angeboten: \nVOM NEBEL DES KRIEGS \nMi.\, 13.03\, 16:45 Uhr \nDi.\, 19.03\, 16:45 Uhr \nMi.\, 27.03\, 16:45 Uhr \nMeckelhalle Freiburg\, Sparkassen-FinanzZentrum\, \nKaiser-Joseph-Str. 186-190 \nEingang Franziskanerstraße \n79098 Freiburg \nNach Baku\, Tbilisi und Almaty ist Freiburg die Endstation dieser Wanderausstellung. Verpassen Sie die Chance nicht!
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