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Maria Stepanova und Vladimir Sorokin. Kurzlesungen mit Gespräch

11. November, 16:00 - 19:30

Maria Stepanova: Nach dem Gedächtnis
Moderation: Olga Radetzkaja

Die Lyrikerin und Essayistin Maria Stepanova, geboren 1972 in Moskau, zählt zu den aufregendsten russischen Intellektuellen dieser Tage. Als Chefredakteurin leitet sie seit 2012 das Online-Portal und Kulturmagazin colta.ru. Nun erscheint mit „Nach dem Gedächtnis“ (Suhrkamp, 2018) ein essayistischer Roman zwischen Liebesgeschichten und Reiseberichten, Reflexionen über Fotografie, Erinnerung und Trauma.

Vladimir Sorokin: Manaraga. Tagebuch eines Meisterkochs
Moderation: Thomas Geiger, Dolmetscherin: Dr. Elisabeth Liphardt
Nach „Der Tag des Opritschnik“ (2007), „Der Schneesturm“ (2012) und „Telluria“ (2015) legt der russische Meister der Groteske sein nächstes Romanfeuerwerk vor. In Vladimir Sorokins „Manaraga. Tagebuch eines Meisterkochs“ (Kiepenheuer & Witsch, 2018) frönt der Koch Geza einer neuen Mode, Book ‘n‘ Grill. Denn im Jahr 2037 werden Bücher nicht mehr gelesen, geschweige denn gedruckt, sie dienen allein als Brennmaterial für exklusive Speisen.

Sorokin ist einer der schärfsten Kritiker der politischen Eliten Russlands und gilt als der bedeutendste zeitgenössische Schriftsteller des Landes, ausgezeichnet mit dem russischen Booker-Preis und dem Andrei Bely-Preis für Verdienste um die russische Literatur sowie dem Gorki-Preis. Seine Bücher, zahlreiche Drehbücher und Theaterstücke sind in 22 Sprachen übersetzt.

Veranstaltungsort

Literaturhaus Freiburg
Bertoldstr. 17 (Torbogen)
79098 Freiburg,

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